Scharfe Kritik aus Israel an George Soros

Von Felizitas Küble

Am 9. April 2019 wurde der US-amerikanischen Großinvestor George Soros von der rot-grün regierten Stadt Wien mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen gewürdigt. Das erstaunt wenig, das linke Spektrum und zahlreiche Medien schätzen den weltbekannten Finanzmagnaten schon seit Jahrzehnten.

Unter dem Titel „Wie George Soros versucht, Israel zu zerstören“ beschwert sich die deutsch-jüdische Webseite „Leben in Jerusalem“ bitter über Soros, einen in Ungarn geborenen Juden und Finanzier linker Projekte: https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2016/11/20/wie-george-soros-versucht-israel-zu-zerstoeren/

In dem Artikel heißt es, Soros habe Millionen Dollar in den Clinton-Wahlkampf gepumpt. Bekanntlich stand der frühere US-Präsident und seine Frau dem jüdischen Staat skeptisch gegenüber, wogegen die islamische Welt regelrecht hofiert wurde. (Bei Trump läuft es übrigens genau umgekehrt.)

Sodann schreibt der israelische Blog:

„Das Ziel von George Soros lautet, die Welt in den absoluten Sozialismus zu treiben. Alle sind irgendwie gleich und er selbst ist der Herrscher. In Israel versucht Soros seit mehreren Jahrzehnten, Einfluss zu nehmen. Der ausgemachte Antizionist unternimmt alles, um Israel zu zerstören.“

Soros sei ein Holocaust-Überlebender, so heißt es weiter, „der das Judentum und Israel hasst und nicht davor zurückschreckt, jedem Dollarmillionen in den Rachen zu schieben, der gegen Israel agiert.“  –  Außerdem wird Kritik daran geübt, daß der Finanzmagnat sich an Anti-Trump-Demos beteiligt.

„Soros soll seine 7 Sachen packen und zu den Saudis ziehen“

Abschließend heißt es: „Mein Vorschlag wäre, dass Soros seine sieben Sachen packt und in den Iran oder zu den Saudis zieht….Anstatt sein Geld für den linken Terrorismus einzusetzen, hätte Soros in Afrika ein paar Kinder vor dem Hungertod retten können.“

Unser CHRISTLICHES FORUM berichtete schon am 7. April 2018 über jüdische Kritik an Soros unter dem Titel „Israel beschuldigt die Soros-Stiftungen“

Kein Geringerer als der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (siehe Foto) hat die Stiftungen von George Soros scharf attackiert, weil sie seiner Auffassung nach „die Sicherheit und Zukunft Israels gefährden.“

Der kürzlich neu gewählte Regierungschef beschwert sich zudem über die Unterstützung von Anti-Israel-Organisationen durch die EU und das Soros-Netzwerk. Auf Facebook schrieb Netanjahu (in hebräisch):

Der New-Israel-Fond wird aus dem Ausland von Gruppen finanziert, die anti-israelisch gesinnt sind wie das Netzwerk von George Soros. Das Ziel des NIF ist das Ende Israels als jüdischer Staat sowie die Errichtung eines judenreinen Palästinas mit Jerusalem als Hauptstadt. Der NIF finanziert seit Jahren anti-zionistische, pro-palästinensische Organisationen wie „Breaking the Silence“ und B’Tselem…“

Netanjahu hatte sich bereits im Oktober 2017 entsprechend über pro-islamische Soros-Aktivitäten geäußert – und dabei ausdrücklich die ungarische Regierung in ihrer Kritik an diesem Investor unterstützt: http://www.freiewelt.net/nachricht/netanjahu-wirft-george-soros-vor-mit-seinen-kampagnen-israel-zu-schaden-10072450/

In diesem Sinne schrieb zudem die österreichische Zeitung „Der Standard“ am 28.4.2018 unter dem Titel „Auch Israels Regierung streitet mit George Soros“ folgendes:

„…. Spätestens seit Anfang des Jahres ist klar, dass auch Israels Premier Benjamin Netanjahu hinter George Soros einen Feind vermutet.

„Als Obama zwei Millionen Eindringlinge ausgewiesen hat, haben sie nichts gesagt“, schimpfte Netanjahu im Februar. Gemeint waren die (von Soros befürworteten) Proteste gegen die Abschiebung der mehr als 30.000 in Israel lebenden, afrikanischen Flüchtlinge…

Georges Soros hat klare politische Ziele – und die stimmen nicht mit denen von Netanjahu und seine Regierung überein.“   (Quelle: derstandard.at/2000078814134/Auch-Israels-Regierung-streitet-mit-George-Soros)

Ebenso deutlich äußert sich die „Neue Züricher Zeitung“ (NZZ) in einem – durchaus israelkritischen  – Artikel über die Gemeinsamkeiten zwischen Netanjahu und Viktor Orban, die nicht zuletzt in ihrer beiderseitigen Kritik an Soros bestehen.

Daher auch der bezeichnende Titel: „Netanyahu mag Orban aus vielen Gründen. Der wichtigste heisst Soros

Der Bericht schreibt zudem: „Soros sponsert nicht nur regierungskritische israelische Gruppen, sondern auch Palästinenserorganisationen und…Organisationen, die Israel… sein Recht auf Selbstverteidigung absprechen.

Tatsächlich sind Gelder Soros‘ an Institutionen wie das Institute for Middle East Understanding oder Mada al-Carmel gegangen, die zu einem internationalen Boykott Israels aufrufen.“

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das CHRISTOFERUSWERK in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Regierungs-Konsultationen zwischen Israel und Deutschland beginnen

Die Regierungen von Israel und Deutschland treffen sich ab dem heutigen Montag, 15.Februar, zu gemeinsamen Beratungen in Berlin. Unter der Leitung von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Bundeskanzlerin Angela Merkel finden die Regierungskonsultationen bereits zum sechsten Mal statt, zuletzt im Jahr 2014 in Jerusalem.

Neben Beratungen zwischen den Regierungschefs treffen die Minister aus Israel auf ihren jeweiligen Amtskollegen aus Deutschland zu bilateralen Gesprächen.  

BILD: Netanyahu und seine Frau Sara steigen in ein Flugzeug (Foto: GPO/Haim Zach)

Nunmehr 51 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland sind die Regierungskonsultationen ein fester Teil der weitreichenden Zusammenarbeit zwischen Israel und Deutschland.

Beide Länder begegnen den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeinsam und stimmen zugleich überein, das Gedenken an den Holocaust für künftige Generationen als Grundpfeiler der gegenseitigen Beziehungen aufrecht zu erhalten.

Zum Abschluss der Konsultationen am Dienstag, 16. Februar, werden sich die Regierungen im Kanzleramt treffen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel, 12.2.2016


Israel: Regierungschef verurteilt den Mord an einem jungen Palästinenser

Die Hintergründe der Ermordung eines palästinensischen Jungen in Jerusalem sind derzeit noch unklar. Die israelische Polizei arbeitet intensiv an der Aufklärung des Falles und der Festnahme der Täter. (Foto: GPO)

Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu veröffentlichte am gestrigen Mittwoch folgende Stellungnahme:

„Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach heute mit dem Minister für öffentliche Sicherheit, Yitzhak Aharonovitch, und bat darum, dass die Strafverfolgungsbehörden so schnell wie möglich herausfinden, wer hinter dem verachtenswerten Mord in Jerusalem steckt, und was das Motiv war.

Der Ministerpräsident ruft alle Israelis dazu auf, das Gesetz nicht in die eigenen Hände zu nehmen. Israel ist ein Rechtsstaat und jeder muss sich nach dem Gesetz richten.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Besucht der Papst im Mai nächsten Jahres Jordanien und das Heilige Land?

Papst Franziskus wird voraussichtlich im Mai kommenden Jahres Israel und Jordanien besuchen. Das wurde am Rande des Empfangs für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu im Vatikan bekannt. .

Netanjahu hatte das Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell nach Israel eingeladen. Er schenkte dem Papst ein Buch über die Inquisition in Spanien, das sein Vater verfasst hat. Ben-Zion Netanjahu, der im vergangenen Jahr starb, war Geschichtswissenschaftler.

Außerdem erhielt der Papst einen Chanukka-Leuchter. Franziskus bedankte sich und überreichte dem israelischen Regierungschef eine Bronzeplakette, die den Apostel Paulus zeigt. Franziskus und Netanjahu unterhielten sich etwa 25 Minuten lang, ein Dolmetscher übersetzte.

Außer dem bevorstehenden Papstbesuch habe man sich über den israelisch-palästinensischen Friedensprozess ausgetauscht, hieß es anschließend.

Zuvor hatten bereits Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas und Israels Staatspräsident Shimon Peres den Papst ins Heilige Land eingeladen. Zuletzt hatte mit Papst Benedikt XVI. im Mai 2009 ein katholisches Kirchenoberhaupt Israel besucht.

Netanjahu, der bei seiner Italien-Reise von seiner Frau Sarah und fünf Ministern begleitet wurde, traf sich auch mit dem italienischen Regierungschef Enrico Letta. Im Mittelpunkt dieser Gespräche stand die Bedrohung durch den Iran.

Quelle (Text/Foto): http://www.israelheute.de

 


Chemie-Nobelpreis für zwei US-israelische und einen amerikanischen Wissenschaftler

Der Chemie-Nobelpreis geht diesmal an drei Wissenschaftler: Arieh Warshel, Michael Levitt und Martin Karplus wurde die höchste internationale Auszeichnung für die Entwicklung von Multiskalenmodellen für komplexe chemische Systeme zuerkannt.

Alle drei Preisträger forschen in den USA und sind US-Bürger, Warshel und Levitt zudem israelische Staatsbürger. Beide haben im Weizmann-Institut in Israel studiert, Warshel erhielt einen Teil seiner Ausbildung auch am Technion in Haifa.

Der dritte Preisträger, Martin Kaplus, stammt aus Österreich und musste mit seiner jüdischen Familie als Kind vor den Nationalsozialisten fliehen.

In der Begründung der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften heißt es, die Arbeit der drei Männer habe Forschern geholfen, Programme zu entwickeln, um chemische Prozesse wie die Reinigung von Abgasen oder die Photosynthese von Blättern zu entschlüsseln.

BILD: Arieh Warshel (Foto: wikicommons)

„Die Arbeit von Karplus, Levitt und Warshel ist insofern bahnbrechend, als sie die klassische Physik Newtons mit der fundamental unterschiedlichen Quantenphysik verbindet“, erklärte die Akademie. „Zuvor mussten sich Chemiker für den einen oder anderen Zugang entscheiden.“

Sowohl Ministerpräsident Netanyahu wie auch Staatsräsident Shimon Peres gratulierten Arieh Warshel noch am Mittwoch telefonisch. Bezugnehmend auf die Herkunft Warshels, der im Kibbutz Sde-Nahum geboren wurde, eröffnete Peres das Gespräch scherzhaft: „Wie fühlt es sich an, als Kibbutznik einen Nobelpreis zu bekommen?“

Israel kann die beeindruckende Zahl von 11 Nobelpreisträgern in seiner 65-jährigen Geschichte vorweisen. Zuletzt erhielten Daniel Shechtman im Jahr 2011 und Ada Yonath 2009 ebenfalls den Preis für Chemie, wie zuvor schon Aaron Ciechanover und Avram Hershko im Jahr 2004.

Drei israelischen Politikern wurde der Friedensnobelpreis zuerkannt:  Begin 1978 sowie Peres und Rabin 1994.

Die anderen israelischen Preisträger sind Israel R- Aumann und Daniel Kahnemann, die 2005 bzw. 2002 den Wirtschaftsnobelpreis erhielten, sowie der einzige israelische Nobelpreisträger für Literatur: Shmuel Yosef Agnon, der 1966 für sein Werk geehrt wurde.

Quelle: israelische Zeitung „Haaretz“ vom 9.10.2013 / Israelische Botschaft in Berlin


Israel bleibt besorgt: Irans neuer Präsident – ein Wolf im Schafspelz?

Die neuen Töne aus Teheran kommen im Westen bestens an. Hassan Rohani, der neue Präsident der Islamischen Republik, gibt sich betont moderat. Sein Land habe nie nach Atomwaffen gestrebt, der Iran wolle mit niemandem Krieg führen und sei stets gesprächsbereit. davidstern (2)

Den Juden schickte er zum Neujahrsfest sogar via Twitter beste Grüße  –  welch ein Unterschied zu seinem Vorgänger, dem ausgewiesenen Judenhasser Mahmoud Ahmadinedschad.

Und prompt überschlagen sich westliche Medien vor Begeisterung für den neuen Geist, der nun im Iran herrsche. In Israel werden dagegen die Warnungen vor einem „Wolf im Schafspelz“ immer lauter.

„Lassen wir uns von den irreführenden Worten des iranischen Präsidenten nicht täuschen“, erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Die Iraner inszenierten einen Medienwirbel, während die Zentrifugen zur Urananreicherung weiter rotierten, heißt es in einer Stellungnahme aus seinem Büro. Es komme darauf an, was Rohani tatsächlich tut  –  nicht auf das, was er sagt.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: http://www.israelheute.com/Nachrichten/Artikel/tabid/179/nid/26187/Default.aspx?hp=article_title


Israel: Präsident Peres beauftragt Netanyahu mit der Regierungsbildung

Präsident Shimon Peres hat den amtierenden Ministerpräsidenten Binyamin Netanyahu mit der Bildung der nächsten Regierung beauftragt.

Die Entscheidung fällte Peres am gestrigen Donnerstagabend, nachdem er sich zuvor mit Vertretern aller Fraktionen der 19. Knesset (israelisches Parlament) getroffen hatte.


Präsident Peres empfängt die Vertreter von Ha-Likud Beitenu (Foto: GPO)

Dabei hatten sich 82 der 120 zukünftigen Knesset-Abgeordneten für Netanyahu als Ministerpräsident ausgesprochen. Konkret wurde er von seiner eigenen Fraktion Ha-Likud Beitenu, Yesh Atid unter Führung von Yair Lapid, Ha-Bayit ha-Yehudi, dem Naftali Bennett vorsitzt, Shass, Yahadut ha-Tora und Kadima unterstützt.

Die Vertreter der übrigen 38 Abgeordneten erklärten dem Präsidenten gegenüber, sie unterstützten keinen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten.

Die offizielle Zeremonie im Amtssitz des Präsidenten zur Übertragung der Aufgabe der Koalitionsbildung an Netanyahu soll am Samstagabend stattfinden.

Danach hat Netanyahu 28 Tage Zeit, eine Regierungskoalition zusammenzustellen. Die Gespräche zwischen Ha-Likud Beitenu und verschiedenen Fraktionsvertretern laufen aber bereits.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin