Evangelikales „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ lehnt homosexuelle Segnung/Trauung ab

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Das evangelikale „Netzwerk Bibel und Bekenntnis“ wurde von dem bekannten Pastor und Evangelisten Ulrich Parzany gegründet, der jahrzehntelang sehr eindrucksvoll als Prediger bei den PRO-CHRIST-Veranstaltungen wirkte.
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Die theologisch konservative Initiative plädiert für das Festhalten an der Heiligen Schrift und an den christlichen Grundwahrheiten. Deshalb wird eine Segnung oder gar Trauung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften nicht akzeptiert.
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Bis Ende März 2019 kann diese folgende Erklärung durch evangelische Gemeinden bzw. Amtsträger/Pastoren unterzeichnet werden:

Aus gegebenem Anlass erklären wir:
Das Evangelium gilt jedem Menschen. In Verkündigung und Seelsorge wollen wir allen offen und wertschätzend begegnen und die Liebe Gottes mitteilen. Das gilt selbstverständlich auch für gleichgeschlechtlich empfindende Menschen. Dennoch erkennen und bekennen wir gemeinsam, dass die Heilige Schrift homosexuelle Praxis als Sünde einstuft und dementsprechend strikt untersagt. In keiner Weise ermächtigt uns der Herr der Kirche dazu, gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen oder sogenannte gleichgeschlechtliche Ehen zu trauen. Da Gottes Wort Richtschnur, Norm und lebensfördernde Wegweisung für alle christlichen Gemeinden und Kirchen ist, werden wir bei uns solche Segnungen oder Trauungen nicht durchführen und keine Gesetze oder Ordnungen akzeptieren, die das vorsehen.

HIER geht es zum Unterzeichner-Formular: https://www.bibelundbekenntnis.de/erklaerung-bekennender-unterzeichen/

Eine genaue Begründung für die Ablehnung von Segnungsgottesdiensten für Homosexuelle hat Pastor Dr. Tobias Eißler vom süddeutschen Pfarrer-Netzwerk CONFESSIO veröffentlicht: https://www.bibelundbekenntnis.de/aktuelles/nein-zum-segnungsgottesdienst-fur-gleichgeschlechtliche-paare/