Forscher fordern Corona-Tests auch für Geimpfte und zudem für alle kostenlos

Experten unter Leitung des Mobilitätsforschers Kai Nagel von der Technischen Universität (TU) Berlin haben verschiedene Teststrategien simuliert, um herauszufinden, wie sich ein rasanter Anstieg der Neuinfektionen und Krankenhauspatienten bremsen ließe.

Der Bericht des Forscher-Team an das Bundesforschungsministerium enthält eine zentrale Forderung: Corona-Tests sollen auch für Geimpfte und Genesene kommen.

Um diese Testpflicht effektiver zu gestalten, solle es zudem PCR- statt einfacher Antigen-Schnelltests geben – und das 2 bis bis 3 mal pro Woche für alle, die viele Kontakte haben. Denn der R-Wert  – also die Anzahl der Personen, die eine infizierte Person im Mittel ansteckt – könne in dem angenommenen Szenario mit stark steigenden Inzidenzen nicht deutlich abgesenkt werden, wenn die Strategie nur die Ungeimpften beträfe.

Die Abschaffung der kostenlosen Corona-Tests im Oktober sehen die Forscher kritisch. Sie fordern, diese Testmöglichkeit weiter zur Verfügung zu stellen, damit insbesondere Geimpfte und Genesene sie nutzen könnten, bevor sie in Innenräumen auf viele andere Menschen treffen.

Das Risiko einer unbewussten Übertragung des Coronavirus könnte nochmals deutlich reduziert werden, wenn es PCR-Tests auch für Geimpfte und Genesene geben würde.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.praxisvita.de/corona-massnahmen-im-herbst-experten-fordern-teststrategie-auch-fuer-geimpfte-20103.html


Impf-Hochburg ISLAND: Covid-Zahlen steigen

Nicht nur Israel – Impfmeister im Nahen Osten – auch Europas Impf-Flaggschiff Island steht vor einem vermeintlichen Rätsel: Obwohl in Island so viele Menschen gegen Covid-19 geimpft sind, wie sonst in keinem europäischen Land, erlebt die Insel die bisher schlimmste Infektionswelle.

96 Prozent aller Frauen und 90 Prozent aller Männer ab 16 Jahre sind zumindest einmal geimpft. Zweimal geimpft sind rund 84 Prozent aller Isländer über 12 Jahre.

Noch nie gab es dort so viele Neuinfektionen wie jetzt.

Karl Lauterbach zeigte sich „erstaunt“. Es würden sich die Anzeichen mehren, dass Infektionen trotz Impfung eine immer größere Rolle spielen würden.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/133507-4-von-5-sind-geimpft-und-trotzdem-steigen-die-corona-infektionen/


Scharfe Kritik der WELT an Merkels Politik

Unter dem Titel „Merkel kennt nur noch den Ausnahmezustand“ wendet sich Claudia Kade, Ressortleiterin Politik der Tageszeitung DIE WELT, heute (11.8.) auf dem Online-Portal in einem geharnischten Kommentar zur Corona-Strategie von Kanzlerin Merkel zu Wort.

Wann schaltet Angela Merkel (CDU) um? Werden wir das noch erleben in ihrer Kanzlerschaft? Dass Merkel je wieder herausfindet aus dem Hochrisiko-Modus? Es sieht so aus, als habe sie sich eingegraben im Ausnahmezustand“ so lautet der Eingangstext der Autorin.

Weiter heißt es, in der Bund-Länder-Runde habe sich die Kanzlerin „wie in alten dramatischen Krisen-Zeiten“ auf den Inzidenz-Schwellenwert von 35 gestützt.

Man darf sich wahrlich wundern über die neuen rabiaten Maßnahmen – das tut auch die WELT-Redakteurin: „Das alles wird beschlossen und formuliert an einem Dienstag bei aktueller Sieben-Tage-Inzidenz von 23,5 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner bundesweit.“

Aber auch steigende Inzidenzen würden sich bisher nicht niederschlagen „in einer Belastung der Intensivstationen“, schreibt die Redakteurin weiter.

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Freie Demokraten gegen Ausgangssperren

Stellungnahme der FDP zum Infektionsschutzgesetz:

Die Bundesregierung hat einen Vorschlag für bundeseinheitliche Maßnahmen gegen die dritte Corona-Welle vorgelegt. Dass in Bundestag und Bundesrat über die richtige Corona-Politik diskutiert wird, ist begrüßenswert. Bundesweit einheitliche Wenn-dann-Regeln fordern wir Freie Demokraten bereits seit Monaten. 

Inhaltlich tritt die Bundesregierung auf der Stelle: Die im neuen Paragrafen 28b des Gesetzes enthaltenen Ausgangsbeschränkungen von 21 Uhr abends bis 5 Uhr morgens, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner automatisch kommen sollen, sind eine schwere Grundrechtseinschränkung.

Trotz schwerer juristischer Bedenken wird die Notbremse weiterhin ausschließlich an die Inzidenz geknüpft. Innovative Hygienekonzepte und neue Erkenntnisse über die Wirkungsweise krankmachender Aerosole finden in der Gesetzesnovelle dagegen keine Berücksichtigung. 

„Die FDP unterstützt das Infektionsschutzgesetz in der vorliegenden Form weder im Bundestag noch im Bundesrat. Wir werden in den Ländern unsere Möglichkeiten ausschöpfen, um unsere Position deutlich zu machen“, erklärt FDP-Generalsekretär Dr. Volker Wissing die Haltung der Freien Demokraten.

„Die konkret jetzt vorgeschlagenen Maßnahmen sind verfassungsrechtlich fragwürdig und teilweise epidemiologisch noch nicht einmal wirksam“, kritisiert Parteichef Christian Lindner im Gespräch mit dem Deutschlandfunk

Quelle und Fortsetzung der FDP-Meldung hier: https://crm.fdp.de/node/635?r=142


Impfweltmeister Chile: Großstädte stillgelegt

Unter dem Titel „Impfweltmeister erneut im Lockdown“ berichtet die Nachrichtenseite „Amerika21“, daß sich Chile seit Samstag wieder im Lockdown befindet:

„Während die Impfungen zügig auf hohem Niveau weitergehen, meldete das Land während der letzten Woche täglich über 7.000 Neuinfektionen, was sogar die Rekordziffern der ersten Welle übersteigt. Mit einer Positivrate von über 9 % bei den PCR Tests und über 95 % Auslastung der Notfallbetten ist die Lage kritisch.“

Bereits im September 2020 habe die Regierung 32 Millionen Impfdosen von verschiedenen Herstellern geordert:

„Bis Anfang März waren alle Risikogruppen und ältere Menschen im Rentenalter vollständig geimpft. Nun werden etappenweise alle anderen Alters- und Berufsgruppen geimpft. Medien ernannten Chile bereits zum „Impfweltmeister„.“

Alle Ballungszentren mit insgesamt 13 Millionen Menschen befinden sich derzeit in Quarantäne.

Quelle für die Zitate: https://amerika21.de/2021/03/249164/impfweltmeister-chile-im-lockdown


Wann beginnt Merkel mit dem Umdenken?

Von Martin Hohmann

Der Landkreis Fulda gilt als einer der „Corona-Hotspots“. Es wird außergewöhnlich viel getestet – viel mehr als gefordert.

Frank und frei bestätigt das auch der zuständige Gesundheitsdezernent und Vize-Landrat Frederik Schmitt: „Wir ermitteln viel und finden daher auch viel.“ – Was muss man wissen?

1) Je mehr man testet, desto mehr positive Ergebnisse sind die Folge. Je mehr positive Ergebnisse, desto weiter entfernt man sich von der anvisierten 50 und damit auch von den eigentlich erhofften Lockerungen.

2) Dabei ist die „7-Tages-Inzidenz“ von 50 pro 100.000 Einwohnern keine wissenschaftliche Zahl. Sie ist eine von der Regierung willkürlich festgelegte Zahl und gilt als Maß der politischen Entscheidungen.

3) Dieser Wert aber vermittelt „ein völlig falsches Bild, da wir die Teststrategie ständig verändert haben. Bei den Zahlen der Neuinfektionen sehen wir, dass diese eigentlich nicht mehr ausschlaggebend sind“, stellt Prof. Dr. Hendrick Streeck fest.

4) Der Begriff der „Inzidenz“ ist irreführend. Er „beschreibt die Zahl neu aufgetretener Krankheitsfälle innerhalb einer definierten Personengruppe in einem bestimmten Zeitraum. Die Zahl der positiv getesteten Menschen ist aber jeden Tag eine neue, zufällige Gruppe“, sagt Franz Knieps, Chef des Betriebskrankenkassenverbands und fügt hinzu:

„Wenn man gar nicht mehr testen würde, wäre Corona verschwunden. Richtigerweise muss man von einer Melderate sprechen. In Wirklichkeit wissen wir nicht ansatzweise, wie stark das Virus die Bevölkerung durchdrungen hat.

Es ist ein schweres Versäumnis, dass es ein Jahr nach Beginn der Pandemie noch immer keine Kohortenstudien gibt – also eine Untersuchung darüber, wie stark sich das Virus zu unterschiedlichen Zeitpunkten in einer bestimmten Gruppe ausgebreitet hat.“

5) Die Anzahl positiver Tests ist eine wissenschaftlich praktisch unbrauchbare Anhäufung von Zufallsergebnissen.

6) Immer mehr Bürger merken, dass die die hohen Zahlen etwas mit der Testpraxis zu tun haben. Auch die Aussagekraft des PCR-Tests selbst wird mittlerweile kritisch gesehen.

So wies der Leiter des Fuldaer Gesundheitsamts, Prof. Dr. Dirk Breitmeier, darauf hin, dass „in manchen Laboren ein Test mit einem CT-Wert von über 30 bereits als negativ gewertet wird, während Proben in Fulda bis zu einem Wert von 45 als positiv gelten.“

7) Positive Tests sagen zunächst nichts über eine tatsächliche Erkrankung aus, das ist unbestritten und bei der WHO nachzulesen. Diese hatte eine neue Richtlinie veröffentlicht, die auf die diagnostischen Unzulänglichkeiten positiver Tests verweist. Vor diesem Hintergrund habe ich die Bundesregierung gefragt, inwiefern sie und das RKI Änderungen in der Teststrategie vornehmen. Eine Antwort steht noch aus.

Der Lockdown ist nicht „alternativlos“. Etliche Experten zeigen andere Wege auf. Spätestens jetzt müsste sich die hohe Politik an die Nase fassen und ihre Strategie ändern. Stattdessen aber herrscht insbesondere „im Kanzleramt eine Bunkermentalität vor. Abweichende Ansichten oder Ratschläge anderer wissenschaftlicher Disziplinen werden bis heute ignoriert.“ (Franz Knieps).

Bald kommt die Fastenzeit. In dieser Zeit heißt es: Umdenken. Wann fängt die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten an, umzudenken? – Angesichts der hohen Sterberaten in den Heimen fragen wir: Wo bleibt der effektive Schutz der Risikogruppen?

Quelle: https://www.facebook.com/martinhohmannmdb/posts/2785208461794358?__tn__=K-R

Eine Bundestags-REDE des AfD-Parlamentariers hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/10/05/bundestags-rede-von-martin-hohmann-am-1-oktober-ja-zum-leben/


Die Anstiegsrate bei Corona-Infizierten sinkt

Wie diese amtliche Webseite der Bundesregierung aufzeigt, sinken in der Causa Corona die Fallzahlen seit einigen Tagen mit einer stark abnehmenden Tendenz: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/fallzahlen-coronavirus-1738210

In der westfälischen Metropole Münster – im März noch Corona-Hotspot – hat die Zahl der täglichen Neuinfektionen schon ab November- Beginn stetig abgenommen (Anfang dieses Monats konnte sich der Lockdown-light freilich noch nicht auswirken).

Die Statistik-Grafik der Bundesregierung beweist übrigens auch, daß sich der Corona-Verlauf wellenförmig darstellt:

Die Zahl der Neu-Infizierten geht herauf und herunter – das belegt genau jenen Sachverhalt, den der Virologe Dr. Streek und Weltärzte-Präsident Dr. Montgomerybereits im August erläutert haben – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/05/montgomery-und-streek-zu-corona-keine-zweite-welle-sondern-dauerwelle/


Aktuelle Corona-Infektionszahl unter 0,0015%

Meldung der dts-Nachrichtenagentur vom 20. Mai: 

Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland fallen weiter, zudem werden immer weniger Patienten mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt. Das geht aus Abfragen bei den 401 Städten und Landkreisen hervor, die die dts-Nachrichtenagentur täglich um 20 Uhr auswertet.

Demnach wurden bis Dienstagabend 486 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert, der Durchschnittswert der letzten sieben Tage sank damit von 633 auf 616 Neuinfektionen pro Tag. Das ist der niedrigste Wert seit Anfang März und entspricht 5,2 Infektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner.

Die Zahl der mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelten Patienten sank in 24 Stunden um 38 auf 1.098 – ebenfalls der niedrigste Wert, seitdem alle Krankenhäuser lückenlos die belegten Intensivbetten melden müssen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/dab217b10a7e326