NZZ kritisiert anhaltende Corona-Hysterie

Die angesehene Neue Zürcher Zeitung (NZZ) äußert sich am 1.9. skeptisch über die staatliche Coronapolitik besonders in Deutschland.

Der Autor Milosz Matuschek ist Vize-Chefredakteur des „Schweizer Monats“. In seinem NZZ-Artikel stellt er zunächst fest: Auch mit Statistiken lässt sich trefflich lügen. Es ist unredlich, aus der Zunahme der Neuinfektionen eine derart grosse Gesundheitsgefahr abzuleiten, wie das derzeit vonseiten der Politik und der Medien geschieht.“

Die seit Monaten angekündigte „zweite Welle“ sei nicht eingetroffen, so der Verfasser, die frühere Bedrohungslage nicht mehr vorhanden. Von einer „Überlastung des Gesundheitssystems“ könne ebenfalls keine Rede sein.

Hinsichtlich der Berliner Kundgebung vom letzten Samstag schreibt Matuschek:

„Erst versuchte man die Demonstration pauschal zu verbieten. Als das nicht klappte, rief man dazu auf, ihr fernzubleiben, es sei ohnehin nur eine Ansammlung von «Covidioten»,  Rechtsextremen und Reichsbürgern. Es ist ungeheuerlich: Politiker und einige Journalisten verunglimpfen pauschal Menschen, die gegen die derzeitige Politik demonstrieren.“

Um die Coronagefahr seriös zu bewerten, komme es auf eine – nicht vorhandene – Zunahme an Sterbefällen und Hospitalisierungen bzw. schwere Krankheitsverläufe an, nicht auf die registrierte „Zahl der Neuinfektionen“, die als „Schreckgespenst“ herumgereicht werde.

Die Zahl der  Covid-Todesfälle habe sich „in den meisten europäischen Ländern auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert“. Auch in Schweden sei die Zahl seit dem 20. Juli einstellig, seit dem 23. August bei null.

Abschließend heißt es: „Wer aufbauend auf diesen Zahlen jetzt eine Impfpflicht oder mögliche weitere Lockdowns diskutiert, ist, pardon, selbst nicht ganz bei Trost.“

Quelle für die Zitate: https://www.nzz.ch/meinung/kollabierte-kommunikation-was-wenn-am-ende-die-covidioten-recht-haben-ld.1574096?mktcid=smsh&mktcval=E-mail


Historiker Michael Wolffsohn beleuchtet Israelfeindlichkeit von linksliberaler Seite

Von Felizitas Küble

Der deutschjüdische Historiker Prof. Dr. Michael Wolffsohn (siehe Foto) ist als erfolgreicher Autor und Vortragsredner öffentlich bekannt. In diesem Jahr erschien sein neues Buch „Tacheles“ mit dem Untertitel: „Im Kampf um die Fakten in Geschichte und Politik“.

Am 28. April veröffentlichte er in der zeitgeistkritischen NZZ (Neuen Zürcher Zeitung) einen kritischen Aufsatz über das „antisemitisch-antizionistische Muster der Linken“.

Israelfeindlichkeit und Aversion gegen Juden beschränken sich keineswegs auf das rechtsextreme Spektrum, auch nicht auf den politischen Islam; vielmehr gilt dies seit Jahrzehnten auch für das ultralinke Lager und einen erheblichen Teil der selbsternannten „Linksliberalen“.

Man denke beispielsweise an die berüchtigte Israel-Allergie der „Süddeutschen Zeitung“, die selbst vor offen antisemitischen Karikaturen nicht haltmachte: https://charismatismus.wordpress.com/2013/07/03/israelhas-suddeutsche-zeitung-begibt-sich-mit-karikatur-ins-sturmer-abseits/

In seinem NZZ-Artikel befaßt sich Wolffsohn auch mit dem Politologen Achille Mbembe aus Kamerun und seinen anti-israelischen Entgleisungen. Diese Ikone vieler Linksliberaler sollte die Eröffnungsrede zur Ruhrtriennale halten, die zwar wegen Corona abgesagt wurde, was aber nichts am Problem als solches ändert.

Der Verfasser weist darauf hin, daß sich Antizionisten gerne auf linke Juden aus Israel oder sonstwoher berufen, um für ihre Vorurteile gegen Israel eine Art jüdisches Schutzschild zu präsentieren. Daß es diese „israelischen Außenseiter“ gibt und sie unentwegt ihre Bücher produzieren, ist übrigens ein Beleg für die freiheitliche Demokratie dieses jüdischen Staates – und auch für das breite Meinungsspektrum unter Juden (vonwegen „aller unter einer Decke“).

FOTO: Titelbild eines der zahlreichen Bücher Wolffsohns: „Deutschjüdische Glückskinder“

Wolffsohn verweist dabei auf Judith Butler und Noam Chomsky. Frau Butler ist als „Begründerin“ des Genderismus weltbekannt; ihre jüdische Herkunft hindert sie nicht an ihrer Agitation gegen Israel bei gleichzeitiger Vorliebe für die arabische Seite und die islamische „Sache“.

Kein Wunder, daß die israelische Botschaft in Deutschland überhaupt nicht erfreut war, als ihr im Jahre 2012 der Adorno-Preis in Frankfurt verliehen wurde. Wir haben die entsprechende Meldung damals veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2012/08/31/israels-botschafter-in-deutschland-kritisiert-verleihung-des-adorno-preises-an-judith-butler/

Zurück zu Prof. Wolffsohns Aufsatz in der NZZ, in dem der Autor klarstellt, man könne manchen Linksliberalen durchaus zugutehalten, daß sie sich über ihren unterschwelligen Antisemitismus selber nicht so ganz im klaren sind; freilich ändert dies nichts  – auch das schreibt Wolffsohn  – am objektiven Sachverhalt.

Das gilt auch für den bereits erwähnten und in Deutschland gern hofierten Historiker Achille Mbembe, der heute im südafrikanischen Johannesburg doziert.

Wolffsohn hält dessen „philosophische Kost“ für eine „ziemlich dünne Suppe“: „Im Kern ist sie ein postkolonialistischer Um- und Aufguss Frantz Fanons. Wilde Vergleiche von Israel und Nazis oder südafrikanischer Apartheid, wobei Israel, versteht sich, schlimmer sei….Mehr Ideologie als Philosophie oder gar Empirie.“

Der Apartheid-Vorwurf gegen den jüdischen Staat ist ohnehin unsinnig, zumal arabische Israelis dieselben Bürgerrechte wie Juden haben (allerdings eine Pflicht weniger, denn der Wehrdienst bleibt ihnen erspart). Natürlich gibt es auch arabische Parteien und Parlamentarier in Israel – und in der Knesset wird zweisprachig geredet.

Von soviel Freiheitsrechten wie in Israel können Muslime in islamischen Ländern nur träumen, weshalb sich immer mehr Israelo-Araber aus eigenem Interesse mit dem jüdischen Staat identifizieren.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Foto-Quelle und Webseite von Prof. Wolffsohn: http://www.wolffsohn.de/

 


Schweiz: WELTWOCHE-Herausgeber stellt Corona-Politik stark infrage

In der Schweiz sorgen vor allem zwei angesehene Publikationen für nonkonforme (unangepaßte) Berichterstattung und Kommentare, nämlich die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und die „Weltwoche“. Die NZZ gilt in Deutschland inzwischen gleichsam als „Westfernsehen“ (im ironischen Rückblick auf die frühere „DDR“-Mediensituation).

Der Link zur liberal-konservativen WELTWOCHE befindet seit jeher in unserem Blogroll auf der Startseite.

WELTWOCHE-Herausgeber und Chefredakteur Roger Köppel (siehe Foto), der auch schon in bundesdeutschen Talkshows auftrat, stellt unter dem Titel „Der Spuk muss ein Ende haben“ in seinem Editorial kritische Fragen zur aktuellen Corona-Politik. 

Der skeptische Untertitel lautet: „Ist der Shutdown der teuerste Fehlschlag aller Zeiten? Indizien mehren sich.“

Weiter heißt es bei Köppel, der zugleich als Abgeordneter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) im Nationalrat sitzt:

„Kann es sein, dass der Corona-Kurs ein tragischer Irrweg ist? Das Resultat einer medial-epidemiologisch befeuerten Politpanik, die Milliarden an Volksvermögen vernichtet und künftige Generationen auf Jahrzehnte hinaus belastet?

Wird der Corona-Frühling 2020 in die Geschichte eingehen als massenpsychologisches Hysteriephänomen, das mehr Existenzen ruiniert als die Krankheit, die allerdings ganzen Gesellschaften und ihren Regierungen vorübergehend den Verstand raubte?“

Er fährt fort: „Die Zahlen lassen diesen Schluss zumindest nicht als vollkommen abwegig erscheinen.“

Weiteres dazu hier: https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-17/kommentare-analysen/der-spuk-mussein-ende-haben-die-weltwoche-ausgabe-17-2020.html


Bürgerliche Mehrheiten mit der AfD sind laut NZZ weder Skandal noch Tabubruch

Beatrix von Storch

Merkel hat diese Woche aus dem fernen Afrika öffentlich die Anweisung erteilt, was nun in Thüringen zu geschehen habe. Die Wahl des FDP-Abgeordneten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten hielt sie nicht einfach nur für falsch, sondern für „unverzeihlich“. Deshalb müsse „das Ergebnis wieder rückgängig gemacht werden“.

Nun ist sie laut Grundgesetz zu solch einer Order gar nicht berechtigt, wegen der föderalen Ordnung, der Demokratie und ähnlichen „Kleinigkeiten“. Aber Merkel kann ihr FDJ-Gen nicht ablegen, das steckt tief in ihr drin. Demokratische Wahlen, die an ihrer Herrschaft rütteln, akzeptiert sie nicht. Machtwechsel gab es in der DDR ja auch nicht.

Darum lieber die Solidarität mit dem Kommunisten Ramelow als mit einem demokratisch gewählten Ministerpräsidenten aus der FDP. Das Demokratieverständnis von Merkel erinnert auch an das von Erdogan, der die verlorene Wahl von Istanbul ebenfalls wiederholen ließ. Deutschland ist unter Merkel tief gesunken.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer schaffte es dann sogar noch, dem Irrsinn die Krone aufzusetzen. Sie will Kemmerich, der eine Mehrheit hat, ersetzen durch einen unbekannten Kandidaten von Grünen oder SPD, obwohl es dafür keine Mehrheit gibt und diese nicht wollen – absurd. Das C in CDU steht nur noch für Chaos.

Bürgerliche Bündnisse mit der AfD gegen Rot-Rot-Grün sind in Deutschland möglich – und eben kein Tabubruch, wie das die Mainstream-Medien in höchster Erregung verkünden.

Die angesehene Neue Zürcher Zeitung hat die Frage gestellt: „Ist die Wahl von Thüringen ein Tabubruch, gar ein Skandal?“. Die Antwort der NZZ ist eindeutig: „Nein – das ist Demokratie.“ 


Linksliberale Medien tarnen ihren Antisemitismus gerne als „Israelkritik“

Beatrix von Storch

Diese Woche habe ich im Bundestag in meiner Rede über die Unerträglichkeit des Antisemitismus in unserer Gesellschaft gesprochen. 

Während die Altparteien versucht haben, den Terroranschlag von Halle übel gegen die AfD zu instrumentalisieren, habe ich klargemacht, dass der Antisemitismus nicht nur bei Rechtsextremisten, sondern –  was gerne verschwiegen wird –  auch bei Islamisten, Linksextremisten bis hin zu den linksliberalen Mainstream-Medien zu Hause ist – und auch bei einem SPD-Bundespräsidenten, der dem Iran zur islamischen Revolution gratuliert, einem Staat, der immer wieder erklärt, Israel vernichten zu wollen.
 
Keine Partei setzt sich so für den Schutz des jüdischen Lebens in Deutschland ein wie die AfD. Angesichts ihrer Diffamierung durch die Altparteien ist es gerade jetzt umso wichtiger, zu zeigen, dass die AfD den Antisemitismus in Deutschland umfassend bekämpft  – und zwar im Gegensatz zu Linken und linksliberalen Medien wie SPIEGEL und SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, die nur zu oft ihren Antisemitismus als sogenannte Israelkritik tarnen. 

Das habe ich im Bundestag  –  natürlich zum Missfallen der Altparteien  – auch in aller Deutlichkeit gesagt. Positiv wird dies erwähnt in der Neuen Zürcher Zeitung (siehe hier), natürlich nicht in den deutschen Mainstream-Medien.

Meine vollständige Rede können Sie hier sehen. 


Ex-Verfassungsschutz-Präsident Maaßen in der NZZ: seine Klage zur Lage der Nation

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Als Hans-Georg Maaßen noch Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz war, kritisierte er öffentlich Merkels Äußerungen zur Causa Chemnitz, was ihm schlußendlich seine Position kostete.
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In einem Interview mit der NZZ (Neuen Zürcher Zeitung) nahm er am 8. Mai dieses Jahres Stellung zur politischen Situation in Deutschland.
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Das Gespräch unter dem Titel „Für viele Linke bin ich der leibhaftige Satan“ beginnt mit den einführenden NZZ-Worten:
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„Wer sehe, dass ein Vorgesetzter sich über Gesetze hinwegsetze, müsse dies aussprechen, sagt der ehemalige Chef des deutschen Verfassungsschutzes. Angela Merkels Flüchtlingspolitik gefährde die Sicherheit und den Zusammenhalt des Staates.“
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Das CDU-Mitglied Maaßen (siehe Foto) berichtet über seinen Rauswurf folgendes:
„Bei meinem Weggang als Verfassungsschutzpräsident hatte ich viel Zuspruch und Unterstützung aus der Bevölkerung erfahren. Mitarbeiter meines Amtes sagten mir bei meiner Verabschiedung: Herr Maassen, was Sie gesagt haben, entspricht dem, was wir denken. Wir wären dankbar, wenn Sie auch in Zukunft Ihre Stimme erheben würden.“

Maaßen hat es freilich auch mit Gegnern zu tun – gemeint sind jeneMenschen, die im vergangenen Herbst versuchten, mich in die rechtsextreme Ecke zu schieben, die erklärten: Dieser Mann muss weg, er darf nie mehr ein politisches Amt bekleiden.“

Der geschaßte Verfassungsschutz-Chef beklagt sodann einen dutschen Hang zur Träumerei und Besserwisserei, verbunden mit „einer Aggressivität, die im Grunde nur Fanatiker haben können“.

Er fügt hinzu: „Das macht mir Sorgen, denn in anderen Ländern ist man viel gelassener im Umgang mit politischen Querdenkern.“

Maaßen ist in die Werte-Union  – den konservativ-freiheitlichen Flügel der CDU –  eingetreten, damit die Partei wieder ein klares Konzept vertritt, denn sie benötige einen „inhaltlichen Neuanfang“:
Wir brauchen keine Parteien mit austauschbaren Programmen, die an den jeweiligen Koalitionspartner angepasst werden.“

Hinsichtlich der Kanzlerschaft Merkels sagt er: „Sie wird auf absehbare Zeit ihr Amt aufgeben müssen. Die CDU braucht eine politische Wende und einen personellen Neuanfang. Wenn das gelingt, liegt das Wählerpotenzial für die Union bei über 40 Prozent.“

In der von Merkel seit September 2015 begonnenen Politik der Offenen Grenzen sieht Maaßenerhebliche Risiken für die Sicherheit und den Zusammenhalt des Staates“.

Es gibt seit langem eine bittere Redensart unter enttäuschten Bürgern, die besagt: Unser Volksvertreter vertreten oft alles mögliche, nur nicht mehr das eigene Volk.

Was Maaßen zu diesem Thema mitteilt, klingt durchaus ähnlich:

„Politiker sind gegenüber ihrer Partei oft loyaler als gegenüber dem Volk. Ich habe zum Beispiel mit SPD-Politikern über die sogenannte Flüchtlingskrise gesprochen. Sie räumten mir gegenüber ein, dass die Asylpolitik in den Jahren 2015 und 2016 ein schwerer Fehler der Regierung und eine Katastrophe für Deutschland gewesen sei.

Öffentlich sagen könne man das aber nicht, denn die SPD dürfe sich nicht erneut konservativer als die Union positionieren, so wie sie es damals bei der Agenda 2010 getan habe.“

Oberes Foto: Michael Leh


Scharfe Kritik aus Israel an George Soros

Von Felizitas Küble

Am 9. April 2019 wurde der US-amerikanischen Großinvestor George Soros von der rot-grün regierten Stadt Wien mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen gewürdigt. Das erstaunt wenig, das linke Spektrum und zahlreiche Medien schätzen den weltbekannten Finanzmagnaten schon seit Jahrzehnten.

Unter dem Titel „Wie George Soros versucht, Israel zu zerstören“ beschwert sich die deutsch-jüdische Webseite „Leben in Jerusalem“ bitter über Soros, einen in Ungarn geborenen Juden und Finanzier linker Projekte: https://lebeninjerusalem.wordpress.com/2016/11/20/wie-george-soros-versucht-israel-zu-zerstoeren/

In dem Artikel heißt es, Soros habe Millionen Dollar in den Clinton-Wahlkampf gepumpt. Bekanntlich stand der frühere US-Präsident und seine Frau dem jüdischen Staat skeptisch gegenüber, wogegen die islamische Welt regelrecht hofiert wurde. (Bei Trump läuft es übrigens genau umgekehrt.)

Sodann schreibt der israelische Blog:

„Das Ziel von George Soros lautet, die Welt in den absoluten Sozialismus zu treiben. Alle sind irgendwie gleich und er selbst ist der Herrscher. In Israel versucht Soros seit mehreren Jahrzehnten, Einfluss zu nehmen. Der ausgemachte Antizionist unternimmt alles, um Israel zu zerstören.“

Soros sei ein Holocaust-Überlebender, so heißt es weiter, „der das Judentum und Israel hasst und nicht davor zurückschreckt, jedem Dollarmillionen in den Rachen zu schieben, der gegen Israel agiert.“  –  Außerdem wird Kritik daran geübt, daß der Finanzmagnat sich an Anti-Trump-Demos beteiligt.

„Soros soll seine 7 Sachen packen und zu den Saudis ziehen“

Abschließend heißt es: „Mein Vorschlag wäre, dass Soros seine sieben Sachen packt und in den Iran oder zu den Saudis zieht….Anstatt sein Geld für den linken Terrorismus einzusetzen, hätte Soros in Afrika ein paar Kinder vor dem Hungertod retten können.“

Unser CHRISTLICHES FORUM berichtete schon am 7. April 2018 über jüdische Kritik an Soros unter dem Titel „Israel beschuldigt die Soros-Stiftungen“

Kein Geringerer als der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (siehe Foto) hat die Stiftungen von George Soros scharf attackiert, weil sie seiner Auffassung nach „die Sicherheit und Zukunft Israels gefährden.“

Der kürzlich neu gewählte Regierungschef beschwert sich zudem über die Unterstützung von Anti-Israel-Organisationen durch die EU und das Soros-Netzwerk. Auf Facebook schrieb Netanjahu (in hebräisch):

Der New-Israel-Fond wird aus dem Ausland von Gruppen finanziert, die anti-israelisch gesinnt sind wie das Netzwerk von George Soros. Das Ziel des NIF ist das Ende Israels als jüdischer Staat sowie die Errichtung eines judenreinen Palästinas mit Jerusalem als Hauptstadt. Der NIF finanziert seit Jahren anti-zionistische, pro-palästinensische Organisationen wie „Breaking the Silence“ und B’Tselem…“

Netanjahu hatte sich bereits im Oktober 2017 entsprechend über pro-islamische Soros-Aktivitäten geäußert – und dabei ausdrücklich die ungarische Regierung in ihrer Kritik an diesem Investor unterstützt: http://www.freiewelt.net/nachricht/netanjahu-wirft-george-soros-vor-mit-seinen-kampagnen-israel-zu-schaden-10072450/

In diesem Sinne schrieb zudem die österreichische Zeitung „Der Standard“ am 28.4.2018 unter dem Titel „Auch Israels Regierung streitet mit George Soros“ folgendes:

„…. Spätestens seit Anfang des Jahres ist klar, dass auch Israels Premier Benjamin Netanjahu hinter George Soros einen Feind vermutet.

„Als Obama zwei Millionen Eindringlinge ausgewiesen hat, haben sie nichts gesagt“, schimpfte Netanjahu im Februar. Gemeint waren die (von Soros befürworteten) Proteste gegen die Abschiebung der mehr als 30.000 in Israel lebenden, afrikanischen Flüchtlinge…

Georges Soros hat klare politische Ziele – und die stimmen nicht mit denen von Netanjahu und seine Regierung überein.“   (Quelle: derstandard.at/2000078814134/Auch-Israels-Regierung-streitet-mit-George-Soros)

Ebenso deutlich äußert sich die „Neue Züricher Zeitung“ (NZZ) in einem – durchaus israelkritischen  – Artikel über die Gemeinsamkeiten zwischen Netanjahu und Viktor Orban, die nicht zuletzt in ihrer beiderseitigen Kritik an Soros bestehen.

Daher auch der bezeichnende Titel: „Netanyahu mag Orban aus vielen Gründen. Der wichtigste heisst Soros

Der Bericht schreibt zudem: „Soros sponsert nicht nur regierungskritische israelische Gruppen, sondern auch Palästinenserorganisationen und…Organisationen, die Israel… sein Recht auf Selbstverteidigung absprechen.

Tatsächlich sind Gelder Soros‘ an Institutionen wie das Institute for Middle East Understanding oder Mada al-Carmel gegangen, die zu einem internationalen Boykott Israels aufrufen.“

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das CHRISTOFERUSWERK in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Prof. J. Baberowski: Verwandelt sich unser Land in eine intolerante „Tugend-Republik“?

„Deutschland ist ein Land ohne Opposition“

Unter dem Titel „Deutschland verwandelt sich in eine Tugend-Republik“ befaßt sich Prof. Dr. Jörg Baberowski in der gestrigen „Neuen Zürcher Zeitung“ bzw. NZZ am Sonntag (27.9.) kritisch mit der deutschen Asylpolitik. 01
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Der Artikel des Geschichtswissenschaftlers aus Berlin beginnt mit den Worten: Wer die Migrationspolitik von Angela Merkel zu kritisieren wagt, wird herzlos genannt und von der Debatte ausgeschlossen. Dieses Vorgehen birgt längerfristig grösste Gefahren.“
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Der 45-jährige, preisgekrönte Autor äußert sich skeptisch zu umstrittenenen Äußerungen von Kanzlerin Angela Merkel, das Asylrecht kenne keine Obergrenze sowie zu ihrer Aussage, Deutschland sei nicht mehr ihr Land, wenn man sich entschuldigen müsse, in Notsituationen ein freundliches Gesicht zu zeigen.

„Der soziale Friede wird aufs Spiel gesetzt“

Nachdenkliche Sachkritik ist aber in Politik und Medien hierzulande kaum gefragt. Prof. Baberowski erklärt hierzu:

„Besonnenheit und Vernunft aber sind im Reich der Moralprediger, in das die Leit­medien Deutschland verwandelt haben, verboten. Wer auf den gesunden Menschenverstand verweist, riskiert Ausgrenzung und Ächtung. Viele schweigen, weil sie nicht wollen, dass man ihnen vorwirft, sie seien rechts – und dürften deshalb am öffentlichen Diskurs nicht beteiligt werden. Wer gegen die Konventionen der Tugendrepublik verstösst, wird nach Dunkeldeutschland verbannt. Der Untertan soll schweigen und preisen, was ihm die Obrigkeit als Wirklichkeit präsentiert.“

Allerdings lassen sich reale Schwierigkeiten mit mit obrigkeitsstaatlicher Bevormundung lösen, wie der Geschichtswissenschaftler zu bedenken gibt, denn „die Probleme verschwinden nicht, nur weil man sie beschweigt.“

Der Autor stellt zB. die Frage: „Warum bricht die Regierung europäisches Recht, und warum setzt sie sich über Gesetze hinweg, die das Asylverfahren regeln? Warum soll eigentlich ein Einwanderer Sozialleistungen beanspruchen können, für die jene, die schon hier sind, jahrzehntelang gearbeitet haben?“be2004_38_551

Soll Deutschland ein Vielvölkerstaat werden?

Doch von den tatsächlichen Problemen vieler deutscher Bürger mit einer Masseneinwanderung „wollen jene, die entschieden haben, dass Deutschland ein Vielvölkerstaat werden soll, nichts hören“, schreibt der Verfasser weiter. 

Außerdem nimmt Prof. Baberowski die vorsichtiger agierenden osteuropäische Staaten in Schutz:

„Deutschland hat seine nationale Souveränität aufgegeben und die Entscheidung darüber, wer kommen und wer bleiben darf, in die Hände illegaler Einwanderer gelegt. Davon wollen die Nachbarländer im Osten Europas aus guten Gründen nichts wissen. Denn sie sind der Europäischen Union nicht beigetreten, um ihre nationale Souveränität aufzugeben, sondern um sie zu schützen.“

Abschließend schreibt er: „Die Kanzlerin aber verschliesst die Augen vor der Katastrophe, die sie angerichtet hat. Anderenorts sind Politiker schon aus nichti­geren Gründen zurückgetreten.“

Lesen Sie den vollständigen Artikel des Professors hier: http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/deutschland-verwandelt-sich-in-eine-tugend-republik-ld.2198

HINWEIS: Inzwischen weist sogar die politisch (ober-)korrekte Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) auf ein weiteres Problem hin: http://www.bild.de/politik/inland/manuela-schwesig/warnt-vor-sexuellem-missbrauch-von-fluechtlingkindern-42734152.bild.html


NZZ kritisiert heuchlerischen Moralismus in der Causa Hoeneß

„Tsunami der Vorverurteilungen“

Im  „Fall Uli Hoenes“ erklärte jetzt Bundespräsident Joachim Gauck: „Wer Steuern hinterzieht, verhält sich verantwortungslos oder gar asozial“.  

Unser Staatsoberhaupt hat freilich eine wesentliche Ergänzung „vergessen“, welche die politische Kaste  betrifft: „Wer Steuergelder verschwendet, der verhält sich verantwortungslos oder gar asozial“   –  und genau dies geschieht alljährlich in Milliardenhöhe.  Nähere Infos hierüber liefert der „Bund der Steuerzahler“: http://www.steuerzahler.de/

Auch die „Neue Zürcher Zeitung“ (NZZ) äußert sich kritisch zur deutschen Debatte um die Causa Uli Hoeneß. Die angesehene schweizerische Zeitung schreibt am heutigen Donnerstag (2.5.2013) unter dem Titel „Die Sozialdemokraten halten den Steuerstreit auf dem Feuer“ zum Beispiel folgendes:

„Auffallend an dem ganzen Gezerre ist der Umstand, dass die deutschen Bürger den Gestus hochmoralischer Indignation, mit dem die Medien Hoeness‘ Fehlverhalten abqualifizieren, nicht tel quel zu übernehmen scheinen. Natürlich tauchen im Internet Beiträge auf, die den einst so forschen Manager nun ebenso forsch verurteilen. Aber viele Blogger geben sich auffallend zögernd, bekennen, dass sie auch schon betrogen und gelogen haben und dass der Staat die Moralität nicht gepachtet hat.

Heribert Prantl von der „Süddeutschen Zeitung“ spricht von einem „Tsunami der Vorverurteilungen“   –   und hat natürlich recht damit, denn viel mehr als Mutmassung über Börsenspekulationen und eitles Geschwätz über Hoeness‘ weitreichende soziale Vernetzung hat die Journaille bisher nicht produziert.“


NZZ übt heftige Kritik an deutschen Medien in der Causa Wulff: „Zur Strecke gebracht“

Die angesehene Tageszeitung „Neue Zürcher Zeitung“ befaßt sich am 20.2.2012 sehr kritisch mit der Rolle vieler Medien und „Meinungsmacher“ in der Affäre Wulff.

Ohne die Fehler des ehem. Bundespräsidenten zu beschönigen, wendet sich die Schweizer Zeitung unter dem Titel „Zur Strecke gebracht“ gegen das teils hysterische, teils heuchlerische Kesseltreiben, das im Blätterwald wochenlang veranstaltete wurde, wobei gerade dem Berufszweig der Journalisten beim Thema Schnäppchenjägerei eine selbstkritische Haltung gut angestanden hätte.

Der NZZ-Kommentar von Jürg Dedial beginnt mit den Worten:

„Der Fall Wulff ist ein unrühmliches Kapitel politischer und medialer Auseinandersetzung in Deutschland. (…) Ein Trost ist immerhin, dass die Selbstgerechtigkeit der Saubermänner bei der Bevölkerung mit sichtlicher Zurückhaltung quittiert wird.“

Sodann heißt es unter einem Blickwinkel, der weltweite Horizonte abmißt:

„Andere führen Krieg und rotten ganze Völker aus. Deutschland hingegen leistet sich den Luxus, sich über der Harmlosigkeit seines Staatsoberhauptes wochenlang selbst zu lähmen. Während draussen in der Welt Millionen um ihr Überleben kämpfen, ihr soziales Gefüge zerbrechen sehen und Seuchen, Wirbelstürme und Schlächtereien zu erdulden haben, ergehen sich die politische Klasse und die Medien in unserem Nachbarland in eitlen Balzritualen und Empörungsexerzitien in einem Fall, der an Trivialität und Biederkeit fast nicht mehr zu überbieten ist.“

Die geharnischte Medienschelte führt den Autor gar zu einem frommen Stoßzeufzer:

„Wer dieses Getöse und Gezeter nun monatelang zu ertragen hatte, kann nur sagen: Gott erbarm Dich unser und lass uns gründlich darüber nachdenken, was wir der Welt für ein Schmierenstück geliefert haben. Christian Wulff, der ungelenke und glücklose Bundespräsident, ist zur Strecke gebracht worden. Damit kann man leben. Aber es wäre eine Schande, würde dieses würdelose Stück Zeitgeschichte nun mit einem «Geschafft!» zu den Akten gelegt. Jetzt gilt es erst recht, über einiges nachzudenken.“

Quelle und Fortsetzung dieses lesenswerten NZZ-Kommentar hier:

http://www.nzz.ch/nachrichten/startseite/zur_strecke_gebracht_1.15125869.html