CICERO-Chefredakteur: Untersuchungs-Ausschuß zur Asylpolitik Merkels angesagt

Unter dem Titel „Stoff für einen Untersuchungsausschuss“ meldet sich der Chefredakteur des Kulturmagazins CICERO, Christoph Schwennicke, am 13. März 2017 kritisch hinsichtlich der unkontrollierten Asylpolitik der Kanzlerin zu Wort.

Der Autor schreibt auf CICERO-online über die heute in Berlin von FDP-Chef Christian Lindner vorgestellte Neuerscheinung „Die Getriebenen“.

Das politisch brisante Buch werfe, so Schwennicke, Fragen auf, „deren Antworten die Regierung schuldig ist“, zumal die Folgen der damaligen Grenzöffnung „immer deutlicher zu spüren“ seien und Deutschland sich seitdem „massiv verändert“ habe, allerdings in negativer Hinsicht.

Aus Sicht des Chefredakteurs ist die „Flüchtlingskrise im Herbst 2015 der gravierendste politische Vorgang seit der Wiedervereinigung“.

Über jene „Phase des Kontrollverlustes“ hat sich der Publizist Robin Alexander ausführlich informiert und seine Recherchen in dem erwähnten Buch veröffentlicht.

Darin heißt es, daß seitens der Regierung im September 2015 geplant war, die Grenzen nach einer Woche wieder zu schließen, es seien bereits Polizeieinheiten nach dort verlegt worden, aber die Kanzlerin wollte offenbar die Verantwortung für den bereits vorliegenden Befehl nicht übernehmen. Der Buchautor wirft ihr daher Opportunismus vor.

Alexanders faktenstarke Neuerscheinung wird in den sog. Leitmedien  – mit Ausnahme der WELT am SONNTAG – bislang fast totgeschwiegen, wie nicht anders zu erwarten ist.

CICERO-Chefredakteur Schwennicke bringt die verfehlte Asylpolitik auf den Punkt: „Dabei müsste das Buch eigentlich einen Untersuchungsausschuss nach sich ziehen. Eine Schlüsselfigur, Dieter Romann, Präsident des Bundespolizeipräsidiums, müsste in den Zeugenstand. Der vorbereitete Befehl der Grenzschließung müsste auf den Tisch kommen.“

Schließlich habe es, so der Verfasser weiter, schon „Untersuchungsausschüsse aus ungleich unbedeutenderen Anlässen“ gegeben.

Freilich wird man von Linken und Grünen ebensowenig wie von den Regierungsparteien an einer gründlichen Durchleuchtung der damaligen Vorgänge interessiert sein, denn in dieser Causa stecken sie alle unter einer Decke.

Hingegen verlangt Beatrix von Storch schon länger einen solchen parlamentarischen Untersuchungsausschuß. Ganz unabhängig davon, wie man sonst zur AfD steht, mit dieser Forderung liegt sie richtig.

Die Kanzlerin hätte auf die Polizeigewerkschaft hören sollen, die von vornherein vor einem unkontrollierten Zuzug von Migranten gewarnt hat – also auch im August und September 2015, als vor allem in den Medien der Flüchtlingsjubel ausbrach, von linken Bessermenschen ganz zu schweigen.

Wir haben jene kritischen Meldungen der Polizeigewerkschaft damals im CHRISTLICHEN FORUM veröffentlicht. Es liegt auf der Hand, dass gerade die Polizei die Sachlage kompetent einschätzen konnte. Auch in den meisten Medien wurden diese skeptischen Stimmen aber gerne ignoriert.

Jetzt haben wir den Salat – Deutschland darf die Suppe auslöffeln, welche Merkel uns eingebrockt hat.

Quelle für die Zitate: http://cicero.de/berliner-republik/die-getriebenen-stoff-fuer-einen-untersuchungsausschuss#comment-56017

 


Glaubenspräfekt Müller über Migration und Moral, Kinderehen und Sittengesetz

Im September dieses Jahres erschien im Herder-Verlag das programmatische Buch „Die Botschaft der Hoffnung“ mit dem Untertitel: „Gedanken über den Kern der christlichen Botschaft“.

Darin antwortet Kurienkardinal Gerhard Müller (siehe Foto) auf die Fragen des Theologen Prof. Dr. Carlos Granados, einem spanischen Alttestamentler. 

Dabei beklagt der Glaubenspräfekt z.B. den Niedergang der westlichen Kultur und Größe:

„Diese westliche Kultur, die sich auf der Grundlage falscher philosophischer und theologischer Ansätze eingeredet hat, sie bräuchte Gott nicht als Fundament des Seins und des Menschen, hat nicht nur den Glauben, sondern auch die Hoffnung und damit ihre Größe verloren.“

Redakteur Clemens Fütterer von der Medienplattform „O-Netz“ aus der Oberpfalz nahm die Neuerscheinung zum Anlaß, ein Interview mit dem Präfekten der Glaubenskongregation zu führen und ihm einige Fragen hinsichtlich der Buchthemen zu stellen.

Das Bistum Regensburg gehört in die bayerische Region Oberpfalz. Kardinal Müller war Bischof von Regensburg, bevor der von Papst Benedikt nach Rom berufen wurde, um dort sein Amt als „Hüter des Glaubens“ wahrzunehmen.

Das erwähnte Interview erschien am heutigen 2. Dezember 2016 auf O-Netz unter dem Titel: Gerhard Kardinal Müller für den „mühsamen Weg“.

Derzeit sehr aktuell wirkt die Stellungnahme des Glaubenspräfekten zur Asyl- und Einwanderungspolitik. Er erklärt, daß wir heute vor der Herausforderung ständen, zwei jeweils berechtigte Prinzipien miteinander in Einklang zu bringen:

„Einerseits müssen wir aus christlichen und humanitären Gründen offen sein für Menschen, die als Flüchtlinge unsere Hilfe suchen und brauchen. Andrerseits gibt es das Anliegen, die gewachsene kulturelle Identität eines Landes und Volkes zu bewahren. Es können fremde Kulturen auch kreativ integriert werden, ohne dass die eigene Sprache und Lebensweise an den Rand gedrängt werden.“ mueller-cover

Hinsichtlich der osteuropäischen Staaten, die von westlichen Politikern und Medien wegen ihrer restriktiven Asylpolitik vielfach harsch kritisiert werden, erklärt Kardinal Müller:

„Wir müssen bedenken, wie unseren östlichen Nachbarn die schreckliche Erfahrung präsent ist, dass z.B. ein Stalin durch einen radikalen Bevölkerungsaustausch ganze Kulturen und Staaten ausgelöscht hat. Bei der Kritik an unseren osteuropäischen Nachbarn sollten wir in Westeuropa zurückhaltender sein.“

Sodann unterscheidet der Glaubenspräfekt zwischen Hilfeleistung bei akuter Notlage und einer „gezielten Politik der Einwanderung von Menschen in unsere klassischen Nationalstaaten“. Er erwähnt, daß das „enge Zusammenleben von Deutschen, Polen, Italienern, Spaniern, Franzosen in einem einzelnen europäischen Land kaum noch als Problem empfunden“ werde.

Anders sieht es allerdings aus, so Müller weiter, „wenn es sich um Zuwanderer handelt, die sich in Religion, Kultur, Mentalität und dem moralischen Wertekanon erheblich von uns nicht nur unterscheiden, sondern die uns nicht verstehen können.“

Er erwähnt dabei als Beispiel, daß Kinderehen nicht nur „unserer Kultur“ widersprechen, sondern nach christlicher Auffassung „auch dem natürlichen Sittengesetz“ widerstreiten  – und dieses Sittengesetz gehe „der staatlichen Gesetzgebung voraus“, sei also fundamental gültig und bindend.

Zudem warnt der Kardinal davor, die vielzitierte Religionsfreiheit nur interessengeleitet zu vereinnahmen, sie aber nicht wirklich zu respektieren:

„Man soll von der Religionsfreiheit nicht nur dann reden, wenn man sich in einer Minderheit befindet, sondern auch dann, wenn man einmal einer Mehrheit angehören sollte. Die grundlegenden Menschenrechte darf niemand nur funktional anerkennen, wenn sie einem gerade einen Vorteil bringen, sondern man muss sie prinzipiell sich zu eigen machen als moralische Maximen unter allen Bedingungen.“

Quelle für die Interview-Zitate aus O-Netz: https://www.onetz.de/amberg-in-der-oberpfalz/vermischtes/interview-mit-dem-praefekten-der-glaubenskongregation-gerhard-kardinal-mueller-fuer-den-muehsamen-weg-d1714224.htm

Erstes Foto: Bistum Regensburg


Wie Jesuitenpater Ludger Born und Sr. Verena Buben bedrohte Juden retteten

Buch zum kirchlichen Einsatz für verfolgte Judenchristentitel

Dieses kürzlich im Gerhard-Hess-Verlag erschienene Buch informiert über die „Erzbischöfliche Hilfsstelle für nichtarische Katholiken“ in Wien, also über die Rettung von Judenchristen während der NS-Diktatur. Der Titel lautet: „Kirchlicher Einsatz für verfolgte Juden im Dritten Reich“
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Der publizistisch bekannten Jesuitenpater Lothar Groppe SJ hat diese Dokumentation seines Ordensbruders P. Ludger Born SJ bearbeitet und ergänzt. Die ursprünglichen Verlagsrechte gehören der Katholischen Akademie in Wien.
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Kardinal Innitzer hat die Diensträume dieser Hilfsstelle in seinem Erzbischöflichen Palais eingerichtet, um sie  – und die von ihr betreuten Juden und Judenchristen –  dadurch bestmöglich vor Nazi-Angriffen zu schützen.
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Der Leiter dieser Einrichtung war P. Ludger Born, der am 1.12.1940 mit seiner Tätigkeit begann; ihm zur Seite stand ab 1942 die Ordensfrau Sr. Verena Buben von der Wiener „Caritas Socialis“. Beide Katholiken befanden sich unter ständiger Lebensgefahr. Schwester Verena wurde in Yad Vashem von der israelischen Regierung als „Gerechte unter den Völkern“ gewürdigt.
Pater Ludger Born hatte sich bereits in seiner Zeit als Superior in Hamburg für Juden eingesetzt und Hilfsaktionen durchgeführt. 1939 mußte er die Stadt verlassen, weil die Gestapo hinter ihm her war. Der Geistliche erhielt zu seinem 60. Ordensjubiläum ein Dankesschreiben des Nazi-Jägers Simon Wiesenthal: „Ich weiß es zu schätzen, was Sie in einer Zeit ohne Gnade für meine Glaubensbrüder getan haben.“ –  An das Wirken des Jesuiten erinnerte z.B. die Sonder-Ausstellung der Geschichtswerkstätten Hamburg vom 16.4. bis 30.6.2011 in der Gedenkstätte im ehem. KZ Neuengamme.
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Als sich der Holocaust aufgrund der ideologisch begründeten Rassengesetze der Nazi-Diktatur ausweitete, schuf Kardinal Innitzer die Erzbischöfliche Hilfsstelle für Katholiken jüdischer Herkunft  –  gewissermaßen ein Pendant zur IKG (Israelitischen Kultusgemeinde), der die Rechtsvertretung und Fürsorge für die Glaubensjuden (mosaische Juden) oblag. foto-born-u-verena

So lebten bis 31.12.1941 allein in Wien 7.917 getaufte Juden, die nicht jüdischen Glaubens waren; davon bekannten sich 3.836 Personen als römisch-katholisch. Vor allem für sie wurde diese Erzbischöfliche Dienststelle errichtet.

BILD: Rechts Pater Ludger Born, links Schwester Verena Buben im Dienstzimmer der Erzbischöflichen Hilfsstelle

Die Aufgabenfelder waren umfassend: Beratung in Rechtsfragen, Fürsorge und materielle Hilfe, ergänzende Betreuung für Kinder und Jugendliche, Aufbau eines eigenen Schulwesens („nichtarische“ Kinder durften damals keine öffentlichen Schulen besuchen), Kinderhorte.

Hier wurden die Kinder auch auf die hl. Kommunion und Fir­mung vorbereitet. Zudem wurden Nähstuben eingerichtet und eine wirksame Fürsorge für Kranke und Gebrechliche aufgebaut.

In der „Erzbischöflichen Hilfsstelle“ waren 23 Mitarbeiter/innen tätig, von denen neun in ein Vernichtungslager deportiert wurden, nur eine von ihnen überlebte.

Diese Leistungen der Erzbischöflichen Zentralstelle sind ein bedeutender Aufweis (neben unzähligen anderen Hilfsaktionen), dass die Anschuldigungen Hochhuths in seinem Pamphlet „Der Stellvertreter“ ge­schichtlich nicht zutreffen. Dass sich die damalige Herausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“, Marion Gräfin Dönhoff, in ihrem Artikel „Eine deutsche Geschichtsstunde“ vom 2.2.1971 Hochhuths Behauptungen anschloss, schadete der Reputation ihrer Zeitung.

Das Buch kann portofrei zum Preis von 19,80 Euro bei uns bestellt werden: felizitas.kueble@web.de  – oder per Tel. 0251-616768


Neuerscheinung: Gedenkband für Erzbischof Johannes Dyba mit 33 namhaften Autoren

Dieses Buch „Der Löwe von Fulda“ würdigt den am 23. Juli 2000 plötzlich verstorbenen Bischof von Fulda, Johannes Dyba, der in den Herzen vieler Christen unvergesFürs CF verwendensen bleibt. Es wird herausgegeben von Felizitas Küble und erscheint Mitte Dezember 2015 im KOMM-MIT-Verlag in Münster.

Der ansprechende Gedenkband enthält Beiträge von 33 Autoren, darunter ein Geleitwort von Dybas Amtsnachfolger, dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen (siehe Foto) sowie ein ausführliches Grußwort von Johanna Gräfin von Westphalen, Gründerin der CDL (Christdemokraten für das Leben) und Vorsitzende der Stiftung „Ja zum Leben“.

Zu den prominenten Autoren gehören zudem Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg) und Weihbischof Dr. Andreas Laun (Salzburg).

Das 208 Seiten starke Werk im Geschenkbuch-Format (17 x 22 cm) enthält Artikel von weiteren namhaften Persönlichkeiten aus Kirche, Kultur, Kunst, Theologie, Wissenschaft und Publizistik.

Zu den Verfassern zählen auch eine Reihe evangelischer bzw. evangelikaler Autoren, die den Einsatz von Erzbischof Dyba für die Schöpfungsordnung Gottes, die Zehn Gebote, das Lebensrecht aller Menschen und die Verbindlichkeit der Heiligen Schrift wertschätzen und würdigen.Foto Leupolt - Bistum Fulda

Der vierfarbige Gedenkband ist mit ca. 80 eindrucksvollen Fotos illustriert und erscheint im festen Einband (Hardcover); er kostet nur 14,80 Euro.

Hier finden Sie weitere Buchautoren in alphabetischer Anordnung:

Konrad Badenheuer                                  
Prof. Dr. Peter Beyerhaus
Pfarrer Dr. Joachim Cochlovius
Ehrendomherr Edmund Dillinger
Reinhard Dörner
Barbara Dyba-Roth
Petronella Even
Matthias von Gersdorff791000 Dyba
Prof. Dr. Hubert Gindert  
Pater Lothar Groppe SJ
Pfarrer Peter Kemmether
Gabriele Kuby
Leo Lennartz
Martin Lohmann
Dr. Stefan Meetschen
Christa Meves
Cordula Mohr
Prälat Jürgen Nabbefeld
Pfarrer Dr. Werner Neuer
Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels
Msgr. Prof. Dr. Cornelius Roth
Kirchenrat Dr. Rolf Sauerzapf
Dr. Michael Schneider-Flagmeyer
Prof. Dr. Manfred Spieker
Inge Thürkauf
Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau
Pfarrer Dr. Franz Weidemann
Thomas Zimmermanns

Buch-Daten: Der Löwe von Fulda: Ökumenische Würdigung eines guten Hirten. Herausgeber: Felizitas Küble, KOMM-MIT-Verlag in Münster, 208  Seiten, Umschlag: Hardcover, vierfarbig, zahlreiche Fotos, ISBN: 978-3-921090-98-5

Bestellungen bitte an KOMM-MIT-Verlag (48041 Münster, Postfach 7680), per Tel. 0251-616768, Fax 0251-614020 oder E-Mail: felizitas.kueble@web.de
Einzelpreis je 14,80 €  –   Mengenrabatte: ab 4 Expl. je 13,80 €  –   ab 10 Expl. je 11,80 €

Weitere INFOS über diesen DYBA-Gedenkband siehe hier (mit dem Buch-Vorwort der Herausgeberin): https://charismatismus.wordpress.com/2015/12/08/loewe-von-fulda-dyba-gedenkband-erinnert-an-einen-grossartigen-hirten/

Foto v. Bischof Algermissen: Leupolt/Bistum Fulda


Kritik am Genderismus: Evangelisches Plädoyer für die Schöpfungsordnung

Buch-Tip von Felizitas Küble

Dieses Buch des evangelischen Autors Dr. Johannes Rogalla von Bieberstein ist eine Mischung aus engagierter Streitschrift und wissenschaftlicher Ausarbeitung zum Thema Genderismus, Feminismus und zunehmende Homosexualisierung der GesellschaIn Kürze: Schwulenkult und feministischer Geschlechterkampfft.

Diese Tendenz läßt bereits der Titel vermuten: „Schulenkult und feministischer Geschlechterkampf.“

Der Verfasser wurde u.a. bekannt durch sein kritisches Grundlagenwerk über Verschwörungstheorien („Die These von der Verschwörung“) sowie sein Sachbuch „Jüdischer Bolschewismus: Mythos und Realität“.

Diese Neuerscheinung wirkt ingesamt fundiert und quellenmäßig gut belegt. Die Sprache des Verfassers  – er ist pensionierter Bibliotheksdirektor  –  ist flüssig, pointiert, mitunter etwas satirisch, aber durchaus nicht polemisch.

Als theologisch konservativer evangelischer Christ befaßt er sich skeptisch mit dem Eindringen zeitgeistiger Strömungen in kirchliche Kreise, zumal innerhalb des Protestantismus.

Vor allem beleuchtet der Autor die – leider vielfach erfolgreich verlaufene  –  Einflußnahme der ultralinken 68er Bewegung und des damit verbundenen Neomarxismus sowie radikalen Feminismus in Kirche und Gesellschaft. Seine Argumentation ist faktenstark und einleuchtend, wenngleich sie sich mitunter etwas wiederholt.

Das Buch beschränkt sich erfreulicherweise nicht auf Kritik und Abgrenzung, sondern plädiert mit guten Argumenten für die biblisch bezeugte Schöpfungsordnung Gottes zu den Themenfeldern Mann und Frau, Ehe und Familie, Liebe und Sexualität, Gebote und christliche Lebensordnung etc.

Eine ausführliche Besprechung dieser lesenswerten und informativen Fundgrube folgt noch.

Die lehrreiche Publikation erschien in diesem Frühjahr im österreichischen Ares-Verlag; sie umfaßt 140 Seiten und enthält neben ca 170 Fußnoten ein Namensverzeichnis und eine ausführliche Literaturliste, so daß sie auch als Nachschlagewerk geeignet ist.

Leider erscheint das Buch als Paperback bzw. größeres Taschenbuch, so daß die buchbinderische Verarbeitung nicht unbedingt optimal wirkt. Der Ladenpreis ist mit 14,80 Euro fair und angemessen.


BUCH-Neuerscheinung: „Reproduktive Freiheit“ von Dr. Edith Breburda

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Dieses verständlich geschriebene und zugleich wissenschaftlich fundierte Buch der katholischen Publizistin und deutsch-amerikanischen Ärztin Dr. Edith Breburda kommt wie gerufen in einer Zeit bioethischer Herausforderungen und Abwege.
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Das Werk mit dem ironisch gemeinten Titel „Reproduktive Freiheit“ enthält persönliche Erzählungen  über Menschen, die in das Geschäft um die Reproduktionsmedizin eingebunden sind.
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Schwerpunkt ist hierbei eine investigative Berichterstattung über Eizellspenderinnen, Surrogate Mütter, Single Mom’s, Frauen im Konflikt zwischen Karriere und Kindern, Familien, die ihre Drillinge selektiv reduzieren wollen, Teenager, die von ihren Stiefvätern vergewaltigt wurden, Frauen, die mit über 50 noch Kinder bekommen, Designer-Kinder, lesbische Paare, denen aus Versehen das falsche Sperma zugesandt wurde, selbstbewusste Kinder, die trotz Down-Syndrom von der Welt anerkannt werden etc.
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Der Leser erfährt auf diese anschauliche und spannende Art und Weise, was sich hinter der Szene der modernen Reproduktionstechnologien wirklich abspielt. Die Kombination neuester Forschungsergebnisse mit persönlichen Geschichten verleiht den Berichten eine erfrischende Lebendigkeit.
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Die Themenfelder Gentechnik und Reproduktionstechnologien sind Dauerbrenner, auch in der Debatte über die moralische, soziale und gesundheitsschädliche Auswirkungen.
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Die weltweite Kinderlosigkeit stellt uns vor wesentliche Herausforderungen, die sich nicht mit Gentechnik allein meistern lassen.  Sollen wir das Kinderkriegen zukünftig Reproduktionsmedizinern überlassen, die es in eine „shopping experience“ verwandeln? Die Reproduktionstechnologie ist der Ausdruck eines sozialen Wandels, aber wir, die wir daran teilnehmen, sollten versuchen, schädliche Auswirkungen zu verhindern.
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So integriert dieses Buch Männer und Frauen, Fruchtbare und Unfruchtbare, weil diese Fragen in der Tat jeden Einzelnen betreffen.
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Das Buch kann für 22,30 Euro  p o r t o f r e i  bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de
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Weitere Links zu „Reproduktive Freiheit: free for what?“:
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E-Book: http://www.amazon.com/dp/B00ZZ55TNI#reader_B00ZZ55TNI

Buchvorstellung: Neuauflage eines bewährten Lebensrechts-Klassikers

Fundiertes Sachbuch  „Abtreibung – ein neues Menschenrecht?“

Gibt es ein Recht auf Abtreibung? Die Vorsitzenden der Christdemokraten für das Leben (CDL), der Juristen-Vereinigung Lebensrecht (JVL) und der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) haben gemeinsam ein Buch herausgegeben, das sich gegen den Versuch stemmt, Abtreibung als ein Menschenrecht zu deklarieren.
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Die überarbeitete und aktualisierte Neuauflage kann beim Beltheimer SINUS-Verlag (http://www.sinus-verlag.de/contents/de/d4.html#p1) oder über den Buchandel bestellt werden. 
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Kommen Menschenwürde und das Recht auf Leben Kindern schon vor ihrer Geburt zu?
Internationale Organisationen propagieren ein „Menschenrecht auf Abtreibung“. Von UNO und EU gefördert, bieten sie die Tötung Ungeborener weltweit an, angeblich im Interesse der „reproduktiven Gesundheit“ der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechts.
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Die in diesem Buch gesammelten Beiträge setzen sich aus der unterschiedlichen Perspektive sachkundiger Autoren mit dieser Propaganda und Praxis kritisch auseinander. Sie zeigen ihre verhängnisvollen Folgen für die Frauen, die Familien wie für die Gesellschaft auf und beleuchten die Rolle der Ärzteschaft sowie der Medien.
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Mit Beiträgen von: 
Rainer Beckmann, Bernward Büchner, Maria Grundberger, Dr. med. Claudia Kaminski, Sophia Kuby, Dr. med. Peter Liese, Alexandra M. Linder, Mechthild Löhr, Martin Lohmann, Prof. Dr. med. Giovanni Maio, Univ.-Prof. Dr. iur. Katharina Pabel, Prof. Dr. Manfred Spieker.
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Buchdaten: Abtreibung – ein neues Menschenrecht?   –  Büchner/Kaminski/Löhr (Hrsg.),
SINUS-Verlag, 262 Seiten, Paperback, 14,80 € (inkl. MwSt), ISBN 978-3-88289-812-5
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Quelle: Christdemokraten für das Leben, CDL