Israels Regierungschef sendet Botschaft „an meine christlichen Brüder und Schwestern“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den Christen in aller Welt in einer Videobotschaft frohe Weihnachten gewünscht. In seiner Stellungnahme sagte er:

„Allen unseren christlichen Freunden in der Welt frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!  netanyahu07-14

Ich sende Ihnen diese Grüße aus Jerusalem. Ich stehe im Hof dieser wundervollen Internationalen Christlichen Botschaft. Ich bin so stolz auf unsere Beziehungen mit unseren christlichen Brüdern und Schwestern.

Ich frage mich, ob Sie sich noch an die Erfahrung erinnern, die Sie hatten, als Sie das erste Mal Israel besucht haben, als Sie die Grabeskirche oder die Via Dolorosa oder den See Genezareth gesehen haben. Ich bin sicher, Sie waren sehr bewegt.

„Uns bewegt das gemeinsame Band mit Ihnen sehr“

Und uns bewegt es sehr, dass wir dieses gemeinsame Band mit Ihnen haben, denn wir alle wissen, dass dieses Land Israel das Land unseres gemeinsamen Erbes ist. Es hat die Geschichte der Menschheit, die Zivilisation verändert. Was für ein wundervolles Erbe ist dies!

Doch wir wissen auch, dass es in diesen Tagen angegriffen wird, dass die Kräfte der Intoleranz, der Barbarei, die alle Religionen angreifen, das Christentum besonders hart zu treffen versuchen.

„Wir stehen an Ihrer Seite“

Wir stehen an Ihrer Seite, und ich bin stolz darauf, dass Israel der einzige Ort im Nahen Osten ist, an dem die christliche Gemeinschaft nicht nur überlebt, sondern auch erblüht – und das ist kein Zufall.

Es liegt an unserer Verpflichtung zur Religionsfreiheit; es liegt daran, dass wir Ihr Erbe schützen; es liegt daran, dass wir unsere gemeinsame Zukunft schützen. Also, kommen Sie bitte nach Israel. Kommen Sie und besuchen Sie mich, ich warte auf Sie. Es wird eine großartige Erfahrung für Sie sein.

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Unser PLAKAT zum Neuen Jahr 2015

ECCLESIA-Poster aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

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„Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter“ (Lk 1,48)

ECCLESIA-Plakat aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

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Das neue Jahr und der liebe Gott…

Von Joachim Ringelnatz

Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr regieren könnten?

Ich würde vor Aufregung wahrscheinlich die ersten Nächte schlaflos verbringen und darauf tagelang ängstlich und kleinlich ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.

Dann  –  hoffentlich  –  aber laut lachen und endlich den lieben Gott abends leise bitten, doch wieder nach seiner Weise das neue Jahr göttlich selber zu machen.


GEBET zum Neuen Jahr: Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte

 
HERR,
ich bitte nicht um Wunder und Visionen, sondern um Kraft für den Alltag.
Mach‘ mich erfinderisch, damit ich mich im täglichen Vielerlei nicht verliere…
 
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, daß im Leben nicht alles glatt gehen kann,
daß Schw ierigkeiten und Niederlagen, Mißerfolge und Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.
 
Schick mir im rechten Augenblick jemand,
der den Mut hat, mir die Wahrheit in Liebe zu sagen…
 
Gib mir nicht das, was ich wünsche, sondern das, was ich brauche.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

Antoine de Saint-Exupéry