10.000 alkoholgeschädigte Babys jährlich

Jährlich kommen in Deutschland mindestens 10.000 Kinder auf die Welt, die meist ein Leben lang darunter leiden, dass ihre Mütter in der Schwangerschaft Alkohol konsumiert haben. Darauf machen Experten anlässlich des „Tages des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September aufmerksam.

Die Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetale Alkohol Spektrum Störung) zusammengefasst.

Wenn die Schwangere Bier, Wein oder andere alkoholische Getränke zu sich nimmt, hat ihr ungeborenes Kind in kürzester Zeit denselben Blutalkoholspiegel wie die Mutter. Der Embryo braucht wegen seiner noch unreifen Leber aber zehnmal länger als die Mutter, um den Alkohol abzubauen.

Die Folgen: Die Gehirnentwicklung nimmt Schaden. Kinder mit FASD sind geistig beeinträchtigt und verhaltensauffällig.

Nach Angaben der Vorsitzenden des Vereins FASD, Gisela Michalowski, gibt es bei der Zahl alkoholgeschädigter Kinder einen geringen Anstieg: „Viele junge Frauen trinken, bevor sie entdecken, dass sie schwanger sind.“

Quelle und Fortsetzung der IDEA-Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/fuer-jede-schwangere-muss-eine-00-promille-grenze-gelten-102329.html

Foto: aus DM-Drogerie-Werbung


Mainz: Selbstgestrickte farbige Strickmützen für Faschings-Babys in Uni-Klinik

Neugeborene, die an den närrischen Tagen in der Universitätsmedizin Mainz das Licht der Welt erblicken, erhalten in diesem Jahr eine selbstgestrickte Mütze in Fastnachtsfarben. Insgesamt 23 Mützen warten auf ihre neuen Besitzer.fastnacht-2017_neugeborenes_julia-fuhr_foto-thomas-boehm-15x15

Mehrere Mainzerinnen, die älteste mit 91 Jahren, haben unermüdlich gestrickt, um die wollenen Geschenke rechtzeitig fertig zu bekommen.

BILD: Die kleine Julia Fuhr wurde am Rosenmontag um 4:27 Uhr geboren und erhielt eine bunte Strickmütze.

„Für viele Mainzer, ist es etwas Besonderes, wenn ihr Kind an den närrischen Tagen zur Welt kommt. Nicht selten heißt es dann seitens der Eltern, unser Spross hat närrisches Blut in den Adern. Die selbstgestrickten Mützen in Fastnachtsfarben sind also genau das Richtige für die Kleinen, und sie erfüllen einen wichtigen Zweck: Sie wärmen die leicht frierenden Neugeborenen am Kopf“, sagt die Oberärztin in der Klinik für Geburtshilfe, Dr. Anja Fruth.

Die Strickmützen werden ab Fastnachtssamstag an Neugeborene verschenkt. Danach gilt die Devise: So lange der Vorrat reicht. Spätestens am Aschermittwoch endet die Aktion, auch wenn dann noch Mützen in Fastnachtsfarben übrig sein sollten.

„Wir sind zuversichtlich, dass die 23 Mützen ausreichen“, zeigt sich die Hebamme Christine Benz überzeugt, deren Mutter einen Teil der Mützen gestrickt hat. 

Am gestrigen an Rosenmontag kamen in der Universitätsmedizin Mainz vier Kinder – zwei Mädchen und zwei Jungen – zur Welt.

Quelle: Pressemitteilung der Universitätsmedizin Mainz  – Foto: Thomas Böhm, Uni-Medizin Mainz

 


Warum „Nazijäger“ Simon Wiesenthal sich weigerte, den bekannten Infanticid-Vertreter Peter Singer zu empfangen

Der Mord an kranken Neugeborenen (Infanticid) ist eine Folge der Abtreibungsmentalität

Von medizinischen Laien weitgehend unbemerkt, breitet sich die Akzeptanz der Euthanasie bei behinderten bzw schwerkranken Neugeborenen unaufhaltsam aus.

Hatte 2004 die Veröffentlichung des niederländischen Professors Eduard Verhagen (Leiter der Neugeborenen-Abteilung der Universitätsklinik Groningen) über den „schönen Tod“, den Neugeborene in seiner Abteilung sterben mußten, noch ein gewisses Aufsehen verursacht, so blieben die jetzt von ihm im New England Journal of Medicine propagierten „Richtlinien“ für den von Ärzten herbeigeführten Kindstod, den er Infanticid nennt, ohne größere Reaktionen. Kein Aufschrei –  nirgends.  DorisBub

In einer Statistik seiner Abteilung ist der Tod durch „Euthanasie“ die häufigste Todesursache der Neugeborenen. Diesen Kindern ist allerdings kein Entkommen möglich  –   im Gegensatz zu jenen Erwachsenen, die bei schweren Krankheiten und Unfällen zunehmend aus Angst vor dem „schönen Tod“  ins benachbarte Ausland fliehen.

Ähnliche Ansichten wie Prof. Verhagen vertreten z.B. Alberto Giubilini und Francesca Minerva, beide Universität Melbourne  –  zudem  Julian Savulescu, ein Bioethiker des Centers for Practical Ethic der Universität Oxford.

Diese Personen sind der Ansicht, ein erwachsener Menschenaffe besitze durchaus mehr „menschliche Eigenschaften“ als ein Baby im Mutterleib oder ein Neugeborenes, denen sie grundsätzlich Menschen- und Lebensrechte absprechen   – ähnlich wie dies der bekannte australische Philosoph Peter Singer seit langem vertritt.

Der österreichische „Nazijäger“ Simon Wiesenthal hatte sich konsequenterweise geweigert, mit Peter Singer, dem Doyen des Infanticids,  zusammenzutreffen, weil er dessen Überzeugungen ablehnt; sind diese doch dem NS-Gedankengut vom „erbgesunden Nachwuchs“ zum Verwechseln ähnlich. Zudem warf der prominente jüdische Autor der Universität Princeton, die Singer eingeladen hatte, zu Recht vor, den Hauptwert der westlichen Zivilisation seit 2000 Jahren  –  nämlich die Menschenwürde  –  verraten zu haben.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://beiboot-petri.blogspot.de/2013/05/kultur-des-todes-oder-stetig-weiter.html