Der ehem. CDU-Politiker Martin Hohmann ist jetzt als AfD-Abgeordneter in Berlin

Martin Hohmann, Jurist und Familienvater mit drei Kindern, ist politisch kein unbeschriebenes Blatt. Der gläubige Katholik war erst Bürgermeister von Neuhof bei Fulda, danach langjähriger Bundestagsabgeordneter der CDU.

Er galt in Lebensrechtskreisen und bei konservativen Christdemokraten als „unser Mann“, als grundsatztreuer Parlamentarier mit Mut und Geradlinigkeit. Seine Reden und Aussagen zu Ehe und Familie, zu christlichen sowie patriotischen Grundsätzen waren ebenso klar wie seine unmißverständliche Ansage gegen die Islamisierung Deutschlands, Abtreibung und Homo-Ehe.

Als der mit großem Erfolg stets direkt gewählte Abgeordnete aus dem Wahlkreis Fulda zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2003 eine geschichtspolitische Rede hielt, gab es einen großen Knall, denn das linke Lager sah seine Stunde gekommen, um einen monatelangen Vernichtungsfeldzug  samt „brauner Keule“ gegen den unliebsamen Konservativen zu führen.

Jene „umstrittene“ Ansprache Hohmanns ist jedoch  –  liest man sie vollständig und nicht etwa nur herausgerissene Sätze  – keineswegs antisemitisch. Hohmann wandte sich nämlich grundsätzlich gegen jede Kollektivschuldthese, unabhängig davon, wer auch immer damit traktiert wird. Daher sein Fazit: „Weder die Deutschen noch die Juden sind ein Tätervolk.“  – Immerhin war Hohmann zuvor als Freund jüdischer und israelischer Anliegen bekannt; als Bürgermeister machte er sich z.B. um die Pflege des jüdischen Friedhofs verdient. 

Auch wenn der hessische Christdemokrat damals parteipolitisch den Kürzeren zog, so wehrte er sich juristisch in zahlreichen Fällen erfolgreich gegen die gegen ihn gerichteten Falschmeldungen. Dabei wies er diverse Presseorgane in ihre Schranken, darunter die „taz“, die Frankfurter Rundschau, den Hessischen Rundfunk, die FAZ, das Homosexuellenorgan „Queer“, den „Stern“, den „Spiegel“ sowie einzelne Politiker (z.B. Bodo Ramelow von der Linkspartei).

BILD: Hohmann führte seinen AfD-Wahlkampf über Hessen hinaus – hier mit dem bayerischen Spitzenkandidaten Hebner

Es geht hier momentan aber nicht darum, jene Verleumdungskampagne gegen Hohmann aus dem Jahre 2003 und 2004 auseinanderzubröseln, die zu seinem unfairen Ausschluß aus der CDU-Bundestagsfraktion führte.

Schon damals hatte sich Kanzlerin Merkel als CDU-Chefin der linken Medientreibjagd sofort angeschlossen und die infame Ausgrenzung des konservativen Parlamentariers vorangetrieben.

Ob es Merkel paßt oder nicht: Genau jener Hohmann sitzt jetzt nach einer längeren Pause wieder im Deutschen Bundestag – diesmal freilich als Vertreter der AfD.

Der bisherige AfD-Ratsherr von Fulda gelangte durch die hessische Landesliste (er war auf Platz 6 der AfD-Kandidaten) ins Parlament. Auch sein Erststimmen-Ergebnis von 15,8 % in seinem Fuldaer Wahlkreis 174, das er aus dem Stand erreichte, ist sehr beachtlich und liegt weit über dem Kandidaten-Durchschnitt. 

HIER weitere Infos über den erfahrenen Parlamentarier auf seiner Webseite: https://mahofd.wixsite.com/martinhohmann-afd
HIER sein Eindrücke und Erfahrungen mit Erzbischof Johannes Dyba: https://charismatismus.wordpress.com/2015/11/07/der-fuldaer-bischof-johannes-dyba-war-ein-stueck-vom-felsen-petri/
HIER eine ausführliche Rede Hohmanns gegen die Massenabtreibung als „Supergau“: https://charismatismus.wordpress.com/2011/09/05/martin-hohmann-%E2%80%9Emassenabtreibung-ist-ein-moralischer-supergau%E2%80%9C/

 

 


Ehem. CDU-Abgeordneter Martin Hohmann wird Kandidat der AfD in Fulda

Von Felizitas Küble

Der christlich-konservative CDU-Parlamentarier Martin Hohmann (siehe Foto) aus Neuhof bei Fulda war in den Jahren 2003 und 2004 monatelang in die Schlagzeilen von Fernsehen und Presse gelangt.  Scannen0008 - Kopie

Der damalige Abgeordnete, der mit einem über 50%igen Erststimmen-Ergebnis in den Bundestag einzog, hatte mit einer Rede zum „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober 2003 die gesammelte Kampagnenwut des linken Spektrums auf sich gezogen.

Fälschlicherweise wurde behauptet, er habe die Juden in seiner Ansprache als „Tätervolk“ bezeichnet. In Wirklichkeit sagte er darin wörtlich genau das Gegenteil: „Weder die Juden noch die Deutschen sind ein Tätervolk.“  –  Daher hat Hohmann zahlreiche juristische Verfahren gegen diese Falschbehauptung gewonnen (vgl. z.B. folgende Nachricht: https://charismatismus.wordpress.com/2012/02/19/ultralinke-faz-autorin-wurde-von-martin-hohmann-erfolgreich-abgemahnt/)

CDU-Chefin Merkel hatte sich seinerzeit, als die Wogen in Medien und Politik hochgingen, deutlich von Hohmann distanziert. Hingegen nahmen einige konservative Unions-Abgeordnete den attackierten Parlamentarier in Schutz. Dieser zog sich, nachdem er aus der CDU ausgeschlossen wurde, aus der Politik zurück.

Nun kandidiert der 67-jährige Katholik in Fulda für die AfD (Alternative für Deutschland); er möchte bei der nächsten Kommunalwahl im März 2016 auf dem ersten Platz der AfD-Liste in den Kreistag einziehen, wie das Internetportal „Osthessen-News“ berichtet.

Hohmann ist derzeit kein Mitglied der AfD, steht ihr aber politisch nahe („Die Übereinstimmung ist da“). Die derzeitige Asylpolitik von Kanzlerin Merkel sieht er kritisch; er vermißt in seiner früheren Partei darüber hinaus auch die „soliden Positionen“ von früher.

Im Jahr 2011 haben wir diese ausführliche Lebensrechts-Ansprache Hohmanns im CHRISTLICHEN FORUM dokumentiert: https://charismatismus.wordpress.com/2011/09/05/martin-hohmann-%E2%80%9Emassenabtreibung-ist-ein-moralischer-supergau%E2%80%9C/

Foto: Felizitas Küble