Wenn Pfingsten charismatisch verzweckt wird

Von Felizitas Küble

Das Kölner Domradio – ein kirchlicher Sender des kath. Erzbistums – hat am heutigen Pfingstsonntag (23.5.) online ein Interview mit dem evangelischen Pfarrer Fabian Maysenhölder veröffentlicht, der auch als Podcaster und Blogger (TheoPop) aktiv ist.

Es geht um alte und neue Sekten, Sondergemeinschaften und sogenannte „neureligiöse“ Gruppen, die sich häufig darauf berufen, ihre Gründergestalte verfüge über einen heißen Draht nach oben.

Die katholische Kirche spricht in solchen Fällen von „Privatoffenbarungen“, im Protestantismus wird eher der Ausdruck „Neuoffenbarungen“ verwendet.

Irrgeistige Visionen und „Botschaften“ gibt es nicht allein in Sekten und esoterischen Zirkeln, sondern leider auch innerhalb christlicher Kreise und Gebetsgruppen.

Nicht zuletzt Prediger und „Heiler“ aus pfingstlerischen und charismatischen Bewegungen berufen sich gerne auf besondere Geistesgaben und reklamieren gleichsam ein Nahverhältnis zum Heiligen Geist. Bisweilen spricht man dort von einem „neuen Pfingsten“, das nun mit großen Erweckungen und „Salbungen“ in der Welt anbreche.

Diese Strömungen gibt es evangelischerseits bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts, katholischerseits begann die Charismatische Erneuerung im Jahre 1967 in den USA.

Das DOMRADIO stellt dem evangelischen Pastor, der sich seit längerem mit diesem Themenspektrum beschäftigt, auch die Frage, inwieweit einige neue religiöse Bewegungen die Pfingstgeschichte für sich nutzen.

Er antwortet:

„Das ist das, was man häufig in solchen religiösen Gemeinschaften, Sondergemeinschaften oder neuen religiösen Bewegungen findet, dass nämlich dieser Heilige Geist für sich beansprucht wird.

Oft steht am Anfang einer solchen Bewegung auch eine charismatische Gründerfigur, die für sich beansprucht, dass sie ein individuelles Pfingsterlebnis hatte, eine Offenbarung oder Berufung durch den Heiligen Geist.

Damit geht einher, dass man einen gewissen Autoritätsanspruch und Exklusivitätsanspruch hat: „Wir haben den Heiligen Geist. Wir haben die Wahrheit. Wir haben die wahre göttliche Sache offenbart bekommen.“

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Fotos: Dr. Bernd F. Pelz


Ludwig M. Grignion von Montfort und Marthe Robin: gemeinsame Endzeitschwärmereien

Von Felizitas Küble

Die 33-Tage-Andacht mit dem Ziel einer Marienweihe („Vollkommene Weihe an Jesus durch Maria“) ist in marianischen und zumal in erscheinungsbewegten Kreisen seit langem bekannt und beliebt.

Auch wenn vieles in dieser speziellen Art des Marienkultes, die auf den hl. Grignion von Montfort zurückkehrt, durchaus richtig sein mag, so beruht sie doch zugleich auf Endzeitschwärmereien, die weder mit der biblischen noch mit der kirchlichen Lehre vereinbar sind (vgl. lehramtliche Stellungnahmen gegen den sog. Chiliasmus und Postmillenarismus).

Dieser Beitrag soll aber keine theologische Abhandlung werden, sondern einige typische spirituelle Fehlentwicklungen aufzeigen, wie sie im Kontext dieser Andachtsform weitverbreitet sind.

Zunächst fällt auf, daß die erwähnte 33-Tage-Weihe besonders oft von pseudomystischen Seher/innen propagiert wird, z.B. bei der Visionärin Bärbel von Marienfried (als Erscheinung kirchlich nicht anerkannt). Zudem wird diese Spezialandacht in der Medjugorje-Bewegung stark hochgehalten – von der „Seligpreisungs“-Gemeinschaft sowieso, aber auch von „Totus Tuus“ (eine charismatisch-marianische Jugendgruppe: http://www.totus-tuus.de/site/totus-tuus/spiritualitat/marianisch/)

Die unlängst als betrügerisch entlarvten „Botschaften“ der Stigmatisierten Marthe Robin gründen ebenfalls fundamental auf den Endzeitschwärmereien des französischen Priesters Ludwig Maria Grignion von Montfort, inbesondere ihre Ankündigung eines „neuen Pfingsten“ für die Kirche.

Kurz gesagt beinhaltet diese „prophetische“ Sichtweise, daß am Ende der Zeit zwar zunächst Krisen und Heimsuchungen für die Kirche möglich seien, aber dies werde alles überwunden durch die „Apostel der letzten Zeiten“, die als begeisterte Marienverehrer gleichsam die Welt umkrempeln und eine Art spirituelles Gottesreich auf Erden errichten.

Von dieser Grundhaltung war auch die französische „Seherin“ Marthe Robin geprägt, weshalb sie jahrzehntelang bis zuletzt vom kommenden „Pfingsten der Liebe“ sprach, das vor allem durch die „geistlichen Gemeinschaften“ ausbrechen werde, wobei einige charismatische Bewegungen sogar von ihr selber angestoßen und ermutigt wurden (darunter die bereits erwähnte „Gemeinschaft der Seligspreisungen“ bzw. „Arche“ und „Emmanuel“).

In der euphorischen Biographie „Martha“ von Bruder Ephraim, dem Gründer jener Seligpreisungs-Kommunität, zieht sich diese Endzeiteuphorie wie ein roter Faden durch das Buch. Er betont mehrfach die einzigartige Bedeutung der 33-Tage-Andacht für das Frömmigkeitsleben und die „Prophetie“ von Marthe Robin, vor allem ab S. 74 ff.

In den von ihr gegründeten Charites wurde in Exerzitien diese Grignionsche Marienweihe gelehrt, die Marthe selbst auch für sich selber mmer wieder erneuert hat.

Aus der entsprechenden „Abhandlung über die wahre Verehrung Mariens“ wird in Ephraims Martha-Buch ausführlich zitiert (vgl. ab S. 74), darunter folgende überschwängliche Zukunftsprognosen über die „Apostel der letzten Zeiten“ (S. 73) bzw. die „Diener Mariens“, die im Grignionschen Original übrigens „Sklaven“ Mariens heißen:

„Sie werden die Fülle des Erbarmen Mariens erfahren und erkennen, wie sehr sie ihre Hilfe brauchen.“ (In Wirklichkeit spricht die Kirche in ihrer Liturgie und Verkündigung hinsichtlich Mariens von einer Fürsprache, wogegen sich das Erbarmen auf Christus als Erlöser beziehen.)

Zudem wirkt die ganze Beschreibung dieser „Endzeittruppe“ dramatisierend, fanatisch und schwärmerisch, denn diese „Diener Mariens“ seien – so heißt es – „ein verzehrendes Feuer….scharfe Pfeile in der Hand der mächtigen Jungfrau, mit denen sie ihre Feinde durchbohrt.“ – Für die Armen seien diese neuen Heiligen ein „Wohlgeruch Christi“, aber für die „reichen und hochfahrenden Weltleute ein Geruch des Todes“.

Und weiter: Sie werden Donnerwolken sein, die beim leistesten Hauch des Heiligen Geistes die Lüfte durchsegeln…Donnern werden sie gegen die Sünde, grollen gegen die Welt und ihre Blitze schleudern gegen den Teufel und seine Anhänger. Mit dem zweischneidigen Schwert des Gotteswortes werden sie alle treffen und durchbohren, zu welchen der Höchste sie sendet, sei es zum Leben, sei es zum Tode. Sie werden die wahren Apostel der Endzeit sein, denen der Herr der Heerscharen Wort und Gewalt verleiht….

Kein Sterblicher, wie mächtig er auch sein mag, wird sie beeinflussen können, keinen werden sie verschonen, keinen fürchten….Das sind die Männer, die da kommen werden, doch Maria wird sie auf Befehl des Höchsten heranbilden, um sein Reich auszubreiten über die Ungläubigen und Gottlosen.“

So geht das im militärisch-rabiaten Stil munter weiter, so daß man sich fragt, ob hier jemandes heißblütige Fantasie durchgebrannt ist.

Es paßt aber alles in die typisch schwärmerisch-fanatische Mentalität (Denkweise) mancher charismatischer Kreise, die sich für besonders erleuchtet halten, zumal sie ja wohl der geistige Vortrupp dieser „Apostel der letzten Tage“ sind.

Abgesehen davon wird das „Reich Gottes“ in Wirklichkeit ohnehin nicht über die „Ungläubigen und Gottlosen“ ausgebreitet, weil das geistig und praktisch gar nicht möglich ist – es sei denn mit Zwang und Gewalt – aber hierauf beruht das wahre Gottesreich gerade n i c h t .

Die Heilige Schrift hat uns für die Endzeit außerdem einen zunehmenden Glaubensabfall angekündigt – und nicht das Gegenteil, die Errichtung eines „Gottesreiches“ durch selbsternannte Apostel und Propheten, die wie verspätete Kreuzzügler und durchgeknallte Phantasten wirken.

Aber solche enthusiastischen, un-nüchternen „Endzeitvisionen“ passen in die Weltanschauung besonders „begnadeter Seelen“ wie Marthe Robin, die sich ohnehin reichlich aus der pseudomystischen Literatur früherer Zeiten bedient hat und dies dann als ihre eigenen Neuoffenbarungen von „oben“ ausgab.

Weitere Artikel zu Marthe Robin: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/robin-marthe-mystikerin/


Auch „Kathpedia“ hängt am Tropf der charismatischen „Mystikerin“ Marthe Robin

Von Felizitas Küble

Das Portal „Kathpedia“ ist ein Ableger der erscheinungsbewegten katholischen Nachrichtenseite „Kathnet“, die seit jeher von Medjugorje schwärmt und auch sonst kaum eine Erscheinung ausläßt, die vorschnell propagiert wird. Auch charismatische Phänomene werden gerne ungeprüft hochgejubelt.

BILD: Eine der zahlreichen Jubel-Biografien über Robin – hier vom Stift Heiligenkreuz herausgegeben

Ein typisches Beispiel für diese un-nüchterne, wundersüchtige Haltung ist das euphorische Kathpedia-Lebensbild der französischen Pseudo-Mystikerin und Betrügerin Marthe Robin: http://www.kathpedia.com/index.php/Marthe_Robin

Offenbar hat es sich noch nicht bis zur dortigen Redaktion in Linz herumgesprochen, daß die Neuoffenbarungen dieser 1981 verstorbenen Visionärin nicht von „oben“ stammen, sondern größtenteils per geistigem Diebstahl zusammengestückelt wurden (meist der mystischen Literatur des 19. Jahrhunderts entnommen).
Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/10/06/historiker-kritisiert-geistigen-diebstahl-durch-die-visionarin-marthe-robin/

Treudoof-naiv heißt es auf Kathpedia, Robin habe die „Wundmale Jesu“ empfangen und sich 50 Jahre lang „nur von der hl. Eucharistie ernährt“ – zweifellos wäre allein das schon ein Phänomen sondergleichen für sensationsgierige (Aber-)Gläubige.

Zudem habe sie – was freilich stimmt – mittelbar in vielfältiger Weise eine „Erneuerung der Kirche angeregt“ (gemeint ist die Entstehung schwärmerischer Bewegungen), die als ein „neues Pfingsten“ (!) mehr und mehr spürbar werde. – Anscheinend ist das Portal noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen?!

Robins Sendung sei es, so heißt es weiter, die „Mission der „kleinen Thérèse“ im 20. Jahrhundert fortzuführen, zumal sie schon früh Marienerscheinungen erlebt habe und 50 Jahre ihres Lebens krank im Bett verbracht habe, wobei sie ihren „Leidensweg“ Jesus aufgeopfert habe (also die übliche spirituelle „Karriere“ einer sog. „Sühneseele“).

Sodann schwärmt Kathpedia von ihrem Hingabegebet an Gott, in welchem es u.a. heißt: „Nimm meinen Willen ganz und gar, ich lösche ihn für immer in Deinem Willen aus.“

Niemand hat die „Vollmacht“, den eigenen Willen mittels einer Anrufung gleichsam „auszulöschen“ in den Willen Gottes hinein.

Weiter wird mehrfach ihr jahrzehntelanger Seelenführer Père Georges Finet positiv erwähnt, der sich aber unlängst als Missbrauchstäter herausstellte (was Kathpedia freilich unerwähnt läßt): https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/25/die-foyers-de-charite-distanzieren-sich-von-marthe-robins-seelenfuehrer-george-finet/

Natürlich wurde der Visionärin die „Gnade der Schauung“ zuteil – bis hin zur sog. „Herzensschau“ (in Wirklichkeit ein Hellseher-Phänomen), die in der Heiligen Schrift als Gabe des Hl. Geistes überhaupt nicht vorkommt.

Als die „Begnadete“ am 6.2.1981 stirbt, strömen zu ihrer Beerdigung – und das ist in solchen „wundersamen“ Fällen typisch – sechs Bischöfe, hunderte Priester und etwa 7000 Menschen aus aller Welt….

Ja – und wie zutreffend „Kathpedia“ weiter feststellt:

„Marthe Robin trug wesentlich zum Entstehen neuer, geistlicher (Ordens-) Gemeinschaften bei. Sie ist vor allem in Frankreich sehr bekannt und gilt als Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts in der Glaubenserneuerung Frankreichs und Europas.“

Hinsichtlich der von ihr inspirierten Bewegungen werden sodann aufgezählt:

Bei der charismatischen „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ und der Johannes-Gemeinschaft sind sexuelle Affären bzw. Missbrauchstaten der Gründerpersönlichkeiten inzwischen erwiesen.


Uriella, die Gründerin, „Sühnebraut“ und Prophetin der Sekte Fiat Lux verstorben

Von Felizitas Küble

Vor wenigen Tagen verstarb die pseudo-katholische Sektenführerin und Endzeitprophetin Erika Bertschinger-Eicke, von ihren Anhängern „Uriella“ genannt, im Alter von 90 Jahren.

Die von der Schweizerin gegründete religiöse Sondergruppe „Fiat Lux“ (= Es werde Licht) gab sich ein frommes Mäntelchen, verbunden mit dem Verehren von Fatima-Bildern, Marien- und Herz-Jesu-Statuen.

Zugleich propagierte man dort kirchlich abgelehnte „Marienerscheinungen“ wie z.B. jene von Garabandal.

Die durch Weltuntergangs-Prognosen bekanntgewordene Sekte aus Ibach wird nun von Uriellas viertem Ehemann Icordo weitergeführt.

BILD: Kritisches Buch aus der evangelischen Kirche: „FIAT LUX – Uriellas Orden“

„Fiat Lux“ ist wie viele esoterisch geprägte Strömungen sehr asketisch orientiert; ihre Mitglieder müssen auf vieles verzichten, was für gläubige Christen (in Maßen  konsumiert) selbstverständlich ist, z.B. Fleisch und Alkohol.

Die Kirchengeschichte zeigt, daß die meisten Abspaltungen und „erleuchteten“ Sondergruppen großen Wert auf Fasten, Verzicht, Askese und „Abtötung“ legten, teils verbunden mit dem Bestreben, dadurch zu einer religiösen „Bewußtseinserweiterung“ zu gelangen.

Typisch für die esoterische Gnosis – bereits in der frühen Christenheit präsent – ist ein ausgeprägter Engelskult, der weit über die katholische Verehrung der Engel hinausgeht. Als Engelsnamen kennt die katholische Kirche ausdrücklich nur die drei Erzengel Gabriel, Rafael und Michael, weil diese Namen biblisch bezeugt sind.

Hingegen erklärte „Uriella“, die sich als auserwählte Botin Jesu verstand, sie stehe im direkten Kontakt mit dem Engel „Uriel“, einem Namen, der schon im Kontext des von der „Seherin“ M. Bitterlich gegründeten „Engelwerks“ bekannt wurde.

Wie die meisten Neuoffenbarungen und visionären Strömungen kündigte Frau Bertschinger-Eicke mehrfach den Weltuntergang an, besonders vor dem Jahr 2000, verbunden mit einem folgendenschweren Computercrash. 

Ein weltweites göttliches Strafgericht prophezeiten Ende der 90er Jahre auch andere Gruppierungen, die von „göttlichen“ Einsprechungen einer begnadeten Person geprägt waren, zB. die  erscheinungsbewegte „Marianische Priesterbewegung“ um den italienischen Visionär und Priester Don Gobbi.

Typisch für die Szene gab es bei ihr auch ein „Wunderwasser“, das sie ihren Fans verkaufte. Wegen ihrer umstrittenen „Heilmethoden“ kam es zu mehreren Gerichtsverfahren gegen Uriella, zudem gab es einen Strafprozeß wegen Steuerhinterziehung, der ihr fast zwei Jahre Haft auf Bewährung aufbrummte.

Uriella befand sich immer wieder in einem Zustand der Trance, wenn sie ihre Sonderoffenbarungen empfing. (Angebliche Botschaften des Himmels werden in der katholischen Kirche als „Privatoffenbarungen“ bezeichnet, im evangelischen Bereich als „Neuoffenbarungen“.)

Die Sektengründerin will hunderte von Christus-Kundgaben empfangen haben. Kennzeichnend für derlei Phänomene ist die Verbindung von „Zuckerbrot und Peitsche“, von Kitsch einerseits und Panikstimmung (etwa gegenüber kritischen Stimmen oder hinsichtlich „göttlicher Strafgerichte“) andererseits.

Typisch für süßlich-sentimentale Botschaften ist z.B. folgende vermeintliche Einsprechung Jesu an Uriella:

„Mein kostbares Töchterchen. Du bist umgeben von einem wunderbaren Gewand, das aus lauter Sonnenblumen besteht. Diese Blumen strahlen, denn sie sind aus lauter Gold…. Durch diese Strahlenkraft, die über Dir und um Dich herum wirkt, so brillant wird Deine Wohnung sein in Meines Vaters Haus. Ich danke Dir für Deine Liebestätigkeit, die Früchte trägt.“ 

Wie viele selbsternannte Visionärinnen betrachtete auch sie sich als besonders begnadete „Sühnebraut“ Jesu, wie es in einer Eigenwerbung heißt:

„Als Sühnebraut CHRISTI trägt sie das Leid der Erde und Menschheit mit… Schon dreimal durfte sie jeweils in der Karwoche einen Hauch der Qualen der Passion des HEILANDES an Körper, Seele und Geist durcherleben. Auf ihrer Bereitschaft, freiwillig Leid auf sich zu nehmen, beruhen viele Heilungen von Patienten, auch in Notsituationen.“ 

Was Uriella von sonstigen „katholischen“ Opfer-/Sühneseelen unterscheidet, ist ihre Verbindung mit esoterischen Elementen (vom UFO-Glauben bis zum Spiritismus). Das hatte immerhin den Vorteil, daß sich der Zulauf erscheinungsbewegter Kreise zu ihrem Werk in recht engen Grenzen hielt.

Weitere Infos und Hintergründe dazu hier: http://www.relinfo.ch/ofl/info.html#11