Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

LIMBURG: Die NAK-Kommission kritisierte die Offenlegung der Vermögen des Bistums Limburg. Es sei viel zu wenig, nur die Vermögen der drei Körperschaften offenzulegen. Damit werde dem Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Transparenz nicht Genüge getan. Daher forderte die Kommission, die ganze Führungsebene im Bistum Limburg müsste auch die privaten Vermögen mit Einnahmen und Ausgaben der letzten 25 Jahre veröffentlichen. Nur dadurch könne Vertrauen wieder gewonnen werden. 1_0_745851

BERLIN: Die UNO kritisierte den Plan der katholischen Kirche in Deutschland, eine neue Studie gegen Kindesmissbrauch zu beginnen. Dies sei nicht mit ihr abgesprochen gewesen und entspreche auch nicht der Vorgabe der UNO, nur gendergerechte, diskriminierungsfreie und homophile Organisationen mit solchen Studien zu betrauen. Die UNO verlangte daher von der DBK (Deutschen Bischofs-Konferenz), die Studie nicht zu beginnen und das Eintreffen eines UN-Sondergesandten sowie internationaler Studienbeobachter abzuwarten.

WIEN: Die Gruppe für eine befreite Kirche verlangte die Freilassung der jugendlichen Straftäter, die in der Diözese St. Pölten schwere Sachbeschädigungen gegen Kirchen und Friedhöfe begangen hätten. Das seien keine Straftaten, sondern Aktionskunst gegen klerikale Willkürherrschaft und bürgerliches Wohlstandsspießertum. Daher forderte die Gruppe, den Jugendlichen den Aktionspreis „Schluß mit der alten Kirche“ zu verleihen.

Quelle: Samstäglicher Newsticker

Foto: Bistum Limburg


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

BERLIN: Die „Gemeinschaft für eine neue Kirche“ lobte den Vortrag von Kardinal Kasper vor dem Konsistorium über Familienfragen. Ihr Sprecher erklärte: Man freue sich, dass der Kardinal die Unauflösbarkeit der Ehe verworfen, die Homo-Ehe befürwortet und die Familie als rein soziale und sehr variable Gruppe ohne religiösen oder ethischen Kontext angenommen habe. media-521118-2

BONN: Mehrere Reform-Gruppen bedauerten den Rücktritt von Benedikt XVI. vor einem Jahr. Seit Franziskus Papst sei, mache es gar keinen Spass mehr, gegen die Kirche zu sein. Dieses ganze Wohlfühlgeschwurbel des neuen Papstes sei ganz schrecklich, betonten mehrere Vorstände auf einer gemeinsamen Pressekonferenz. Diese ganzen schönen Bilder würden vor der Öffentlichkeit total den Terror-Apparat der Kirche überdecken. Daher fordere man einen Beschluss der EU-Kommission, um „korrekte Darstellungen“ in den Medien rechtlich erzwingen zu können.

LIMBURG: Die NAK-Kommission lobte den Papst für seine Entscheidung, Bischof Tebartz-van Elst abzusetzen und bedauerte, dass dies nicht schon vorher geschehen ist. Man habe bereits das Domkapitel angeschrieben, um sich für die Kontrolle des Wahlprozesses anzubieten. Man frage sich aber, warum es noch keinen Diözesanadministrator gebe. Bei der Pressekonferenz anwesende Journalisten teilten dem Sprecher daraufhin mit, dass der Bischof noch gar nicht abgesetzt ist. Der Sprecher bedauerte dies sehr und verlangte vom Papst ultimativ, Tebartz-van Elst binnen 24 Stunden zu entlassen, oder man werde die Bischofsresidenz abbrennen. Und den Dom und die Michaelskapelle sicherheitshalber gleich mit.

Quelle und vollständiger Text hier: Samstäglicher Newsticker


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

STUTTGART: Die Gemeinschaft gegen Homophobie und pro Transsexualität fordert die Überprüfung der Unterschriftenliste gegen die stärkere Thematisierung von Homosexualtität im Unterricht: Beamte und Öffentliche Angestellte, die auf dieser Liste stehen, seien sofort fristlos zu entlassen, Unternehmern seien eventuelle staatliche Aufträge zu entziehen und die Listen müssten an engagierte Organisationen weitergeleitet werden, die sich dem Kampf gegen Homophobe gewidmet hätten. 

Foto: Radio Vatikan

Foto: Radio Vatikan

LIMBURG: Die NAK-Kommission kritisiert den Limburger Generalvikar Rösch. Es müsse endlich Tacheless gesprochen werden. Die Kommission vertraue dem Papst kein Stück und verlange ultimativ die Absetzung von Tebartz-van Elst binnen 14 Tagen. Ansonsten werde sie ihn selber absetzen, einen neuen Bischof wählen und das Domkapitel und den Papst  –  wenn nötig  –  mit gewalttätiger Argumentation zur Annahme zwingen. Denn: „Jesus hat das so gewollt! Das hat er uns bei einer Yoga-Meditations-Vision selber gesagt!“

LONDON/BRÜSSEL: Die EU-Kommission für Menschenrechtsdurchsetzung, Vollendung des Menschen und Unterwerfung niederer Völker rügt Großbritannien. Die Veröffentlichung vermehrter Angriffe gegen christliche Geistliche zeichne ein Bild einer Gesellschaft, die durch den Zuzug nicht-christlicher Bevölkerung intoleranter werde. Dabei habe die EU-Kommission bestimmt, dass eine Gesellschaft umso toleranter sei, je weniger Christen in ihr lebten. Jede Abweichung von diesem Prinzip sei inakzeptabel.

Quelle: Samstäglicher Newsticker


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

WIEN: Die „Initiative für Ungehorsam und Dauerrevolution, wie Jesus sie gewollt hat“ möchte dem Papst bei seinem Kampf gegen Hierarchie und Drohbotschaft unterstützen. Deswegen will sie in 2014 Pfarrkommittees gründen, in denen alle Punkte besprochen werden sollen, die von der Kurie in der Umfrage unterschlagen wurden, wie die polygame Ehe, die Einführung der Bibel in gerechter Sprache für den Gottesdienst, die Priesterinnenweihe und die Entfernung der Kreuzigung Christi aus der Heiligen Schrift. 0022

KÖLN: Die „Gemeinschaft für eine menschenwürdige Kirche“ verteidigte den Auftritt der Femen-Aktivistin im Kölner Dom. Die Menschen müssten endlich aus ihrer Trägheit aufgerüttelt und zum konkreten Taten gegen die patriarchale Gewaltherrschaft motiviert werden. Die Gemeinschaft hofft daher, dass bald ein Sturm von Femen über die deutschen Bistumskirchen kommen werde.

BRÜSSEL: Der Kommissar für Menschenrechte, Gleichmacherei und Vernichtung ungegenderten Denkens verlangt die Umbenennung von Weihnachten in „Fest der Vertrautheit“.  – Als neue Traditionen sind gedacht: Das Beschenken von diskriminierten Menschen wie Homosexuellen, Polygamisten, Frauen, Ausländern und EU-Beamten. Das öffentliche Absingen von Liedern wie „Heller Tag, strahlende Morgenröte“, „Oh Gleichheitsbaum, oh Gleichheitsbaum“ und der gemeinsame Gang zu einem „Zentrum für Brüderlichkeit“. Besagte Zentren sollten in nicht sinnvoll genutzten Gebäuden wie den Kirchen eingerichtet werden.

Quelle und vollständiger Text hier: Samstäglicher Newsticker


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

LIMBURG: Der Laien-Rat „Nach-Tebartz-Kirche“ (NAK-Kommission) fordert den Vatikan in einem öffentlichen Brief auf, Bischof Tebartz-van Elst „sofort, augenblicklich und auf der Stelle“ von seinem Dienst im Bistum Limburg zu entbinden, ihn zu laisieren und als Mitarbeiter eines Architekturbüros im Vatikan anzustellen: „Auf diese Weise werden alle Probleme gelöst: Wir sind in los, er macht keinen Unsinn mehr und dafür etwas, was er kann.“  –   Sollte sich Rom den Forderungen des Kirchenvolks nicht beugen, werde man einen Volksaufstand anzetteln und den Dom niederbrennen. 1_0_745851

WASHINGTON: Ein junger Mann verklagte das Benediktinerkloster St. Maria in Monteville, weil ihm die Aufnahme verweigert wurde. Der Mann argumentierte vor Gericht, die Gemeinschaft habe sich an seiner Homosexualität gestört, die er weiterhin offen praktizieren wolle. Das Gericht gab der Klage statt, weil der Mann wegen seiner Homosexualität diskriminiert worden sei. Die Argumentation des Ordens, ein Mann, der seine Homosexualität praktizieren wolle, könne nicht in einen dem Zölibat verpflichteten Orden eintreten, sah das Gericht als vorgeschoben an. Es verpflichtete das Kloster zur Aufnahme des Mannes. Abt George Dense gab daraufhin die Auflösung des Kloster bekannt.

BRÜSSEL: Die EU-Kommissarin für Menschenrechtsdurchsetzung, Vollendung des Menschen und Unterwerfung niederer Völker protestierte gegen die Begnadigungen Putins zum 20. Jahrestag der Staatsgründung: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Putin sein Unrechtsregime mit Gnadenakten verschleiert. Wir werden weiter darauf dringen, jede Diskriminierung in Russland oder der EU öffentlich zu machen und jeden Feind der Menschlichkeit solange verfolgen, bis er zur Strecke gebracht ist.“

Quelle: Samstäglicher Newsticker

Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

Rom: Die Initiative Mehr-Franziskus-wagen protestiert gegen das neue Papstmosaik, das bald in St. Paul vor den Mauern aufgehängt werden soll: „Der Goldhintergrung steht im krassen Gegensatz zur armen Haltung des Papstes; zudem wird Bruder Franziskus im Messgewand und nicht in schlichter Soutane wiedergegeben. Das Bild muss sofort zerschlagen und ein Neues gemacht werden  –  oder, was noch besser wäre, gar keins. Stattdessen soll das Bild einer diskriminierten Femen-Aktivistin aufgehängt werden, denn das sind die Armen, um die sich die Kirche kümmern muss.“ bildma1

Köln: Die Kölner Kircheninitiative fordert die Beteiligung des Volkes an der Bischofswahl. Zu diesem Zweck soll das Kirchenvolk ein Vorwahlkomitee wählen, das neun Kandidaten nach Rom schickt, aus denen der Papst drei auswählen kann. Dann wählen die Pfarrgemeinderäte einen Wahlausschuss von 15 Mitgliedern, die zusammen mit dem Domkapitel bei einer Stimme pro Kopf den Bischof bestimmen. Dieser wird dann von der Bischofskonferenz und dem ZdK bestätigt und erhält den päpstlichen Segen. Im Rahmen der Inthronisation muss er dann vom anwesenden Kirchenvolk akklamiert werden.

Köln: Die Kölner Kircheninitiative fordert den freien Dialog aller Laien im Zusammenhang mit der Wahl des neuen Erzbischofs. Sie fordert außerdem den von ihnen zensierten Dialog über die Kölner Kircheninitiative. Außerdem die Abschaltung der katholischen Blogger und von kathnet, um den Dialog frei von Meinungsunterschieden durchführen zu können.

Rom: Der Gesandte der Kölner Kircheninitiative in Rom, Karl-Heinz Müller, versicherte der Redaktion auf Nachfrage, der Papst unterstütze die Initiative im vollen Umfang. Er selber habe dazu ein Papst-Bild intensiv betrachtet. Eine entsprechende Nachfrage im Apostolischen Palast blieb bisher unbeantwortet. Gerüchten zufolge kommuniziert der Papst aber nicht telepathisch mit deutschen Profilneurotikern.

Quelle: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/12/samstaglicher-newsticker.html


Aktueller Newsticker: SATIRE am Sonntag

Limburg: Der Laien-Rat „Nach-Tebartz-Kirche“ –  kurz: NAK-Kommission  –  bedauerte die Entscheidung des Hamburger Verwaltungsgerichtes, das Verfahren gegen Bischof Tebartz-van Elst (siehe Foto) gegen eine Geldzahlung einzustellen. „Auf diese Weise nimmt das Gericht den Befürwortern einer demokratischen Kirche ein wichtiges Argument zur Durchsetzung ihrer gerechten Ziele vermittels Absetzung des Limburger Noch-Bischofs. Wir bedauern die Entscheidung und hoffen, dass die Kommission der deutschen Bischofskonferenz weniger gnädig mit dem protzigen Lügen-Bischof umgehen wird.“   1_0_745851

Rom: Die Gemeinschaft Sex in Church (SIC) verteilte auf dem Petersplatz nach der Generalaudienz von Papst Franziskus Kondome in Arztneischachteln. Der Sprecher der Gruppe erklärte hierzu: „Das Kondom ist eine wirksame Medizin, um sich von der Sexualitätsfeindlichkeit der Kirche ohne negative Konsequenzen zu lösen.“ Im Schächtelchen beigelegt waren neben dem Kondom auch eine Anleitung für verschiede Sexualstellungen und der Adresse einer Sexualpartnervermittlungsseite, deren Logo auch auf der Schachtel abgedruckt war. Es bestehe jedoch kein Zusammenhang zwischen der Firma und der Gemeinschaft, beteuerte der Sprecher.

Vatikan: Unter progressiven Katholiken sorgte die Nachricht für Entsetzen, dass Papst Franziskus bei Erzbischof Müller gegessen habe. Ein solcher Schritt impliziere die Konspiration des Papstes mit der Glaubenskongregation, kritisierte Ludwig Horst, Sprecher des Kreises für Ungehorsam und Volksherrschaft in der Kirche (UVK). Dabei habe man sich so gefreut, in Franziskus endlich einen Papst zu haben, der die Glaubenskongregation genauso ablehne wie alle rechtschaffenen Katholiken.

Quelle und vollständiger Text hier: http://demut-jetzt.blogspot.de/2013/11/samstaglicher-newsticker_23.html

Foto: Radio Vatikan