Pfeiffer: Marx-Kritik an Woelki ist „verlogen“

Der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer hält die Kritik am Kölner Kardinal Woelki für „verlogen“. Er denke dabei besonders an den Münchner Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto). Dieser hatte es als „verheerend“ bezeichnet, dass Woelki ein Gutachten zum Umgang von kath. Geistlichen mit Missbrauchsvorwürfen unter Verschluss hält.

„Das ist ein so verlogener Umgang mit Woelki“, kritisierte der ehem. SPD-Justizminister von Niedersachsen:
„Wenn jetzt Marx über Woelki herfällt, dann ist das im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen, weil er dasselbe getan hat. Marx ist der Hauptschuldige dafür, dass wir zehn Jahre nach Entdeckung des Missbrauchsthemas immer noch keine Transparenz haben“.

2013 hatte die Bischofskonferenz einen Aufarbeitungsvertrag mit Pfeiffers Kriminologischen Forschungsinstitut gekündigt. Der Streit hatte sich an der Veröffentlichung kircheninterner Dokumente entzündet.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://web.de/magazine/regio/nordrhein-westfalen/kriminologe-pfeiffer-kritik-kardinal-woelki-verlogen-35572374

Foto: Laura Mohr


Landkreis beendet AstraZeneca-Impfungen

Der Landkreis Leer in nordwestlichen Niedersachsen hat Impfung mit dem AstraZeneca-Vakzin zeitweise gestoppt. Vorausgegangen waren gehäufte Krankmeldungen von Mitarbeitern des Klinikums Emden, die zuvor mit AstraZeneca geimpft worden waren. Die Nebenwirkungen waren so stark, dass sie nicht zur Arbeit erscheinen konnten.

Ein Behördenvertreter erklärte, der Stopp sei verhängt worden, da die Impfdosen »vermutlich aus der gleichen Charge wie in Emden« stammen. Erst am Dienstagabend wurde er wieder aufgehoben.

In einer Klinik in Braunschweig meldeten sich 37 von 88 Beschäftigten krank, nachdem sie vorige Woche geimpft worden waren. Daher zogen die Verantwortlichen auch dort die Notbremse und stoppten die Impfungen. Der weitere Betrieb des Krankenhauses drohte, eingestellt werden zu müssen.

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://www.freiewelt.net/nachricht/landkreis-stoppt-impfungen-mit-astrazeneca-vakzin-10083941/

Trotz dieser und ähnlicher Meldungen beharrt „Star-Virologe“ Drosten auf seiner Meinung, AstraZeneca sei ein „sehr guter“ Impfstoffsiehe diese Meldung von gestern: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/16/drosten-es-soll-in-der-breite-geimpft-werden-statt-das-haar-in-der-suppe-zu-suchen/


Corona-Impfen: Irritationen im hohen Alter

Von Christa Meves

Unversehens sind die über 80-Jährigen ins Visier der Öffentlichkeit geraten, zu denen ich mich – nun im 96. Lebensjahr – zu zählen habe.

Zunächst wurden wir am Jahresanfang auserkoren, als erste mit dem noch zu knappen Impfmaterial gegen Corona bedient zu werden. Da waren plötzlich die Flure der Altenheime, die monatelang leer gefegt schienen, mit tätigen Befugten, mit Helfern, Journalisten, Kameras und Interviewern und dazwischen auch einmal mit gelassen scheinenden Alten im gefilmten Impfvorgang bevölkert.

Aber es sind nicht alle Uralten in Heimen! Eine erhebliche Zahl wird in ihren Familien gepflegt und einige sind auch immer noch selbstständig.

Bald darauf wurde mir per Presse verheißen, dass ich mit anderen Uralten in unserer Stadt vom hiesigen Bürgermeister eine Einladung bekommen würde mit der Versicherung, dass mir aufgrund meines Altersstatus eine ab Februar beginnende Impfmöglichkeit zur Verfügung stünde.

Das ist dann in einem ausführlichen Schreiben der niedersächsischen Sozialministerin Dr. Carola Reimann vom 18. Januar in einem doppelseitigen Brief per Post geschehen. Meine Adresse entnahm man offenbar dem Einwohnermelderegister.

Aber nun zeigte sich, dass dieses Register nicht dem jüngsten Stand entsprach. Überholte Adressen und nicht gestrichene Tote erhielten diese Informationen. Große Irritation ringsum – nicht nur bei Angehörigen.

Nun kenne ich als eine in Niedersachsen ansässige Alte die Zeit und den Weg zur Impfstation – sogar mit der Verheißung einer komplizierten Regelung der Fahrtkostenerstattung. Manche der allein Lebenden gaben beim Lesen mit Lupe, wie die Impfstation zu erreichen sei, bereits auf. “Das schaffe ich nicht“, werden manche gedacht haben.

Doch sie sollten den so bemühten Brief der Frau Ministerin bis zum Ende entziffern: Sie empfiehlt diesen zur Häuslichkeit Genötigten nämlich zu warten; denn wenn im Laufe des Jahres alle Impfwilligen bedient seien, würde man sogar in die Einsiedelei der allein lebenden Alten kommen und sie daheim impfen …

Doch bereits drei Tage nach dieser Nachricht veröffentlichten die Regionalzeitungen – ebenfalls von dort – die Aufhebung und Änderung der Impfvorgänge für alle, inklusive der Alten, auf unbestimmte Zeit, und zwar aufgrund von Verzögerungen bei der Lieferung des Impfstoffes.

Wurde von nun an vermehrt Geduld von uns Alten erwartet? Doch das erwies sich als eine Täuschung. Eine neue umfängliche Information vom Ministerium zum Verhalten der Alten im Hinblick auf ihren Impftermin stand an: Den nicht in Heimen, sondern gewissermaßen „privat“ lebenden Alten ab 80 wurde nun ein kompliziertes Prozedere vorgeschlagen, um bald wenigstens einen Impftermin zu erhalten.

Da kann man erstens einen Telefonkontakt anstreben, bei dem man allerdings damit rechnen muss, dass er nur selten frei ist. Aber dem, der das nun versuchte, hallte eine Zeitlang die Ansage entgegen: „Diese Nummer ist nicht vergeben.“

Ich hielt das natürlich für meinen Fehler, da ich mich beim Telefonieren häufig mal verwähle. Doch dann machte das Ministerium seinen Fehler wieder rückgängig, der bereits Irritationen und Unmut bei vielen verantwortungsbewussten Menschen im Umfeld Vorschub geleistet hatte.

Wenn also mit dem Telefon die Anmeldung zum Impftermin ohnehin nicht klappen will, könnten sich die Alten – oh Glück – auch digital den Termin sichern. Einige mögen dazu in der Lage sein, wenn sie rechtzeitig das Prozedere dazu gelernt haben. Das mag auch noch bei denen, die bei einem technisch versierten Schwiegersohn Unterschlupf gefunden haben, eventuell möglich sein. Aber wie ist es mit meinen ganz allein lebenden Altersgefährten? Da ist wohl in den meisten Fällen bei den Alten von vornherein Resignation angesagt.

Auch diese digitale Bemühung, wenigstens einen Impftermin zu bekommen, erweist sich häufig als vergeblich. Man möge sich für unbestimmte Zeit auf eine Warteliste setzen lassen, heißt es nun.

In den jüngsten fachlichen Verlautbarungen sind die Alten weiter ins Abseits gerutscht: Die jüngste Impfe müsse nun doch wohl erst mal an die unter 65-Jährigen verabreicht werden – meint man in Regierungskreisen. Sollten alle ungeimpften Älteren nicht so verständig sein (und verständig zu sein, hat die Trümmerfrauengeneration ohnehin gut drauf), nun „auf unbestimmte Zeit“ in den Wartestand versetzt zu werden?

Und wird sich bei langen Wartezeiten dann nicht in manchen Fällen alles ganz leise und unprätentiös von selbst regeln?

Solche Entwicklungen haben in mir ein Gefühl von Befreitsein eher wachsen lassen; denn ich hatte mich – laufunfähig, wie ich bin – gleich für die Warteliste mit Homebedienung entschieden. Jedenfalls brauche ich nun nicht einmal mehr gespannt zu sein, ob sich die Regierung genötigt fühlt, weitere Hü oder Hotts für die Alten in Hinsicht auf Corona anzuordnen.

Denn mit viel Fantasie könnte sich sonst bei mir der Verdacht einschleichen, ob nicht hinter der anfänglichen Bevorzugung der Uralten bei der Vergabe der zu knappen Impfrationen bereits der Versuch Pate gestanden habe, die nur noch schmale Lebenserwartung der Uralten dazu zu nutzen, herauszufinden, ob sich die Impfungen wirklich als lebensverlängernd oder sich die Nebenwirkungen stattdessen als lebensverkürzend erweisen würden?

Waren wir Alten womöglich zunächst unversehens doch als heimliche Versuchskaninchen gedacht, zumal es besonders die Altenheimbewohner schwer hatten, sich evtl. auch gegen eine Impfung zu entscheiden?

Ist es nicht vielleicht vielmehr so, dass eins – immer mehr anschwellend – sichtbar wird: dass nun einmal grundsätzlich mit unserer Macht nicht alles getan ist – eine Erkenntnis, die vermutlich so oder so in Kürze hart von uns abgefordert werden wird?

Muss das mutlos machen? Ich kann das nur von mir persönlich beantworten: Nein, es macht im Gegenteil eben eher frei. Es schenkt die Möglichkeit, noch zu genießen, was sich genießen lässt, z. B. einen besonnten Himmel in einer schön beschneiten Landschaft oder die Freude über vorübergegangene Wehwehchen und – vor allem dankbar – ein weiches Bett in einem beheizten Zimmer.

Ja, es wird sogar ab 90 eher möglich, bewusst zu einer baldigen Zukunft hinzudenken, die dieses Jammertal, das durch den aufgeregten Fernseher hindurchdringt, mit Gewissheit hinter sich lassen wird – in der Hoffnung, einem noch sehr viel besseren, ja, einem Zustand unfasslichen Erfülltseins entgegenzugehen.

Christa Meves aus Uelzen ist Bestseller-Autorin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche; sie gründete den Verein „Verantwortung für die Familie“, der zahlreiche Infos und Artikel bietet: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


Auch Seehofer soll die „Antifa“ verbieten

Niedersachsens SPD-Innenminister Pistorius lässt laut Medienberichten ein Verbot von Antifa-Gruppen in seinem Bundesland prüfen, nachdem sich dort bereits „terroristische Strukturen entwickeln“.

Die Vize-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, erklärt dazu:

„Die Linksextremisten von der Antifa radikalisieren sich mittlerweile immer deutlicher Richtung Linksterrorismus. Das Vorgehen wird immer brutaler, wobei auch schwere Körperverletzungen der Opfer bis hin zum möglichen Tod billigend in Kauf genommen werden.

Zweck ist es, unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu beseitigen und durch ein neues Gesellschaftssystem nach ihren ideologischen Vorstellungen zu ersetzen.

Den sogenannten Kapitalismus wollen Linksextreme durch den gewaltsamen Umsturz der bestehenden Ordnung überwinden.

Wenn jetzt schon ein SPD-Innenminister wie Pistorius nicht mehr an der Prüfung eines Antifa-Verbots vorbeikommt, weil sich das antidemokratische Terrorpotenzial immer mehr konkretisiert, sollte es für den Bundesinnenminister höchste Zeit werden, ein Antifa-Verbot auf Bundesebene auf den Weg zu bringen. Aber eine Ächtung der Antifa im Bundestag auf Antrag der AfD-Fraktion haben die etablierten Parteien abgelehnt.“

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Niedersachsen gegen Ausgangssperren

Vor dem Corona-Gipfel zwischen den Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin an diesem Dienstag hat sich Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil klar gegen ein generelles Ausgehverbot in den Abend- und Nachtstunden ausgesprochen.

„In ganz Niedersachsen liegen wir jetzt bei einer Inzidenz von knapp unter 100. Deshalb halte ich aktuell landesweite nächtliche Ausgangssperren nicht für gerechtfertigt“, erklärte der SPD-Politiker in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Lediglich in Städten und Landkreisen mit einer Inzidenz von mehr als 200 pro 100.000 Einwohnern und Woche sei eine solche Maßnahme sinnvoll und werde von den Menschen auch akzeptiert.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/87381801658cee7


Erfolg: Beherbergungs-Verbot in Sachsen, Niedersachsen und B.-Württemberg gekippt

Wir haben im CHRISTLICHEN FORUM mehrfach gegen das staatliche Beherbergungs-Verbot Stellung bezogen, schon bevor es von mehreren hochrangigen Gerichten unwiderruflich als rechtswidrig erklärt wurde.

So veröffentlichten wir z.B. am 14. Oktober diese Online-Petition: https://charismatismus.wordpress.com/2020/10/14/eil-petition-gegen-das-beherbergungs-verbot/

Inzwischen kippte diese unsinnige staatliche Maßnahme in drei Bundesländern: Sachsen, Niedersachsen und Baden-Württemberg.

Die erfolgreiche Protest-Petition aus dem norddeutschen Künstlerdorf Worpswede erreichte inzwischen weit über 55.000 Unterschriften, läuft aber weiter, damit auch die anderen Bundesländer nachziehen und das Verbot abschaffen – siehe hier: https://www.change.org/p/eil-petition-beherbergungsverbot-abschaffen?source_location=discover_feed


Führende Polizeigewerkschafter weisen Idee zu Rassismus-Studie zurück

Der niedersächsische Vorschlag für eine Studie zu Polizeiarbeit und Rassismus stößt bei der Dt. Polizeigewerkschaft (DPolG) in Baden-Württemberg auf wenig Zuspruch. Sie weist die Idee scharf zurück und fordert ein Ende der Debatte.

„Diese andauernde Verunglimpfung einer ganzen Berufsgruppe gefährdet die innere Sicherheit“, sagte der Landes- und Vize-Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, der dpa am Freitag in Stuttgart.

Mehr dazu hier

Im aktuellen Leitartikel des POLIZEISPIEGEL warnt DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto) davor, die Polizei verstärkt an den Pranger zu stellen.

„Kein vernunftbegabter Mensch käme auf die Idee, ausgewählten Berufsgruppen irgendwelche „strukturellen Probleme“ anzudichten, um deren Beschäftigte komplett zu analysieren.“

„Aber bei der Polizei soll alles erlaubt sein, weil Teile der Politik und der „Polizeiforschung“ ihren seit Jahren zur Schau getragenen Vorurteilen durch eine „Studie“ eine wissenschaftliche Expertise verleihen wollen.“

Quelle: https://www.dpolg.de/


Neuer Streit um kirchliche Missbrauchs-Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer

Von Felizitas Küble

Wie jetzt durch die Wochenzeitung Die ZEIT und die BILDzeitung aktuell berichtet wird, beschwert sich der ehem. niedersächsische Justizminister (SPD) und bekannte Kriminologie Christian Pfeiffer derzeit bitter über seine Auseinandersetzung mit der Bischofskonferenz – besonders Kardinal Reinhard Marx  –  um seine Missbrauchsstudie aus den Jahren 2011/12.

Damals wurde die Zusammenarbeit hinsichtlich einer Priester-Studie über Missbrauch zwischen den katholischen Bischöfen und Pfeiffers Forschungsinstitut abrupt beendet.

Der bekannte Kriminologe erhebt zudem schwere Vorwürfe gegen Bischof Ackermann (Trier), weil dieser von ihm eine Zensur verlangt und einen unseriösen neuen Vertrag habe aufdrängen wollen.

Wir haben bereits am 19. Oktober 2011 – damals war die Priester-Studie Professor Pfeiffers noch im Gange  –  hier im CHRISTLICHEN FORUM die Frage gestellt, weshalb seitens der Bischöfe überhaupt Kirchensteuergelder investiert werden für „sündhaft teuere“ Forschungsprojekte (400.000 Euro), die nicht wirklich notwendig sind. (Siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/10/19/pfeiffer-studie-sexueller-misbrauch-in-deutschland-stark-rucklaufig/)

Warum nicht nötig?

Weil es kurz zuvor bereits eine Missbrauchs-Studie des von Prof. Pfeiffer geleiteten Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachen gab, deren Ergebnisse veröffentlicht wurden.

Es handelte sich dabei nicht etwa um eine kleinere Umfrage, sondern um eine breit angelegte Studie mit 11.500 Befragten bzw. 683 Betroffenen sexueller Gewalt  im Alter zwischen 16 bis 40 Jahren.

Die Untersuchung erfolgte im amtlichen Auftrag des Bundesbildungs-Ministeriums im Rahmen des „Runden Tisches Missbrauch“. Titel der Studie: „Erster Forschungsbericht zur Repräsentativbefragung Sexueller Missbrauch 2011“ 

Von den 11.500 Befragten und 683 Opfern wurde lediglich ein einziges Mal ein katholischer Priester als Täter genannt.

Hierzu erklärte der erwähnte evangelische Professor Pfeiffer gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ vom 18.10.2011 wörtlich: „Von den 11.500 befragten Personen und den 683 Opfern ist nur eine einzige Person  –  eine 28-jährige Frau  –  von einem katholischen Priester missbraucht worden.“

Was sich in den Forschungen der letzten Jahrzehnte immer klarer herauskristallisierte, wurde auch in dieser Studie bestätigt:

Zu 50% handelt es sich bei Tätern nicht etwa um mehr oder weniger unbekannte Personen, sondern um das direkte Umfeld: um Angehörige, Verwandte oder Bekannte  – und 8,6% der Opfer erwähnen Lehrer an Schulen.

Der Instituts-Direktor Pfeiffer erläuterte das  – für viele „überraschende“  –  Priester-Ergebnis damit, daß jene, die einst von Geistlichen mißbraucht wurden, heute oft über fünfzig Jahre alt seien, wobei die jeweilige Tat mehr als 35 Jahre zurückliege.

Der von ihm untersuchte Personenkreis sei jedoch nicht älter als 40 Jahre. Man könne insofern davon ausgehen, daß die Mißbrauchsdelikte bei kath. Priestern seit längerem stark zurückgehen.

 


CDL veranstaltet Tagung am 13. 11. in Melle mit der CDU-Parlamentarierin Sylvia Pantel

Der Landesverband Niedersachsen der CDL (Christdemokraten für das Leben) lädt alle Interessierten zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in Melle bei Osnabrück ein:

Rednerin: Sylvia Pantel, konservative CDU-Bundestagsabgeordnete (siehe Foto)

Datum: Dienstag, 13. November, 19 Uhr

Ort: Hotel Bayrischer Hof in 49324 Melle, Bahnhofstr. 14

Thema: Plädoyer für eine zukunftsorientierte bürgerliche Familienpolitik

Dabei geht es um die Frage, wie eine eigenständige CDU-Familienpolitik aussieht, die sich auf der Basis bewährter christdemokratischer Werte als zukunftstauglich erweist.

Der Eintritt ist frei, auch Gäste außerhalb der CDL sind willkommen.

Eine Anmeldung beim CDL-Landesvorsitzenden Hinrich Rohbohm wird erbeten: rohbohm@gmx.de


Jüdischer Repräsentant gegen den Reformationstag als gesetzlicher Feiertag

Der evangelische Reformationstag (31. Oktober) wird voraussichtlich in Norddeutschland ein gesetzlicher Feiertag sein – auch in Niedersachsen. Michael Fürst, der Präsident der Jüdischen Gemeinden dort, kritisiert diese Entscheidung sehr deutlich, da weder Juden noch Katholiken hiermit einverstanden sein könnten.   

In einem Interview mit dem Kölner „Domradio“ vom 23. Mai erklärt Fürst, Luther sei ein „bekennender Antisemit, zumindest in den letzten Jahrzehnten seines Lebens“ gewesen:

„Die protestantischen Christen können jederzeit ihren Reformationstag als Luthertag weiterfeiern, aber den Tag uns Juden und auch den Katholiken als Feiertag vorzuschreiben, für die ja der Reformationstag der Spalttag ist, das halte ich für unwürdig.“

Der jüdische Repräsentant fügt hinzu: „Der Reformationstag als christlicher Feiertag kann bleiben, aber nicht als gesetzlicher Feiertag…..Und mit der Feier zum 500. Jahrestag hat auch weder der Zentralrat etwas zu tun gehabt noch die katholische Kirche.“

Man solle, so Fürst, die Reformation nicht auf diesen Tag fixieren, denn „dafür gibt es 365 Tage, aber nicht den Tag, der uns alle anderen beleidigt – Katholiken, Juden und viele andere mehr.“

Auf die Frage, ob man den Tag des Grundgesetzes (23. Mai) als Feiertag einführen soll, reagierte der jüdische Vertreter positiv. 

Quelle für die Zitate: https://www.domradio.de/themen/judentum/2018-05-23/heute-wuerde-man-sagen-luther-war-ein-hassprediger-juden-gegen-reformationstag-als-gesetzlicher