Nigeria: Erneuter Bomben-Terror durch Boko Haram – Mädchen für Anschläge mißbraucht

Vier Mädchen im Teenageralter haben am vergangenen Mittwochmorgen bei Selbstmordanschlägen im nordöstlichen Bundesstaat Borno sich selbst und zwei Passanten in den Tod gerissen.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, ereigneten sich die Explosionen in Usmannati und Alkunmi, in den Außenbezirken der Stadt Maiduguri, gegen 1.15 Uhr am frühen Morgen.

Nach Angaben der Nigerian Civilian Joint Task Force wurde ein weiterer versuchter Selbstmordanschlag im Dorf Alkali, im Bezirk Muna nahe Maiduguri, vereitelt. Bei dieser Explosion sollen dennoch 16 Menschen verletzt worden sein. Unklar ist noch, ob es sich bei den Opfern um Christen oder Muslime handelt. Bis jetzt hat sich weder Boko Haram zu den Anschlägen bekannt, noch liegt eine offizielle Stellungnahme der nigerianischen Regierung vor.

Die Islamistenmiliz Boko Haram hat schon früher Mädchen dazu missbraucht, Waffen und Sprengstoff für ihre zu befördern. Über 200 Mädchen sind in solchen Einsätzen bisher ums Leben gekommen.

Boko Haram führt seit 2009 einen Terrorfeldzug gegen den nigerianischen Staat, bei dem Schätzungen zufolge bereits bis zu 50.000 Menschen ums Leben gekommen sind.  Die Terrogruppe habe laut IGFM geschworen, im Norden Nigerias eine christenfreie Zone schaffen.

Die Angriffe auf christliche Kirchen, Schulen, Regierungseinrichtungen, aber auch Moscheen moderater Muslime seien alle darauf ausgerichtet, die Nation Nigeria in die Knie zu zwingen und so den Weg für den Traum vom Kalifat zu ebnen. Dazu sei ihnen jedes Mittel recht, auch gefangene minderjährige Mädchen als Selbstmordattentäterinnen einzusetzen.

Trotz aller Fortschritte im Kampf gegen den Terror ist es bis heute nicht gelungen, die Mehrzahl der über 200 Mädchen zu finden, die Boko Haram im April 2014 aus ihrer Schule in Chibok entführte. Am Dienstag gab das nigerianische Militär jedoch bekannt, in Kala-Balge im Osten des Bundesstaates Borno 455 andere Geiseln befreit zu haben.

Weitere Infos: www.igfm.de/nigeria


Nigeria: Verschleppt und rekrutiert die Terrorgruppe „Boko Haram“ Minderjährige?

Im nigerianischen Staat Borno, im Nordwesten des Landes, leben mehrere Millionen Binnenflüchtlinge, darunter auch viele Minderjährige. Rund 10.000 dieser Kinder und Jugendlichen wurden verschleppt und vermutlich von der islamischen Terrorgruppe Boko Haram rekrutiert. 305fe9127f

Die Lage der Menschen in dem afrikanischen Staat ist vereehrend. Über 65.000 leiden unter Hunger und rund eine Million sind gefährdet. Wie aus Schätzungen der Vereinten Nationen hervorgeht, leben in Borno rund 250.000 Kinder im Alter unter 5 Jahren unter solchen Bedingungen.

Rund 4,5 Millionen Menschen sind dringend auf Lebensmittelhilfen angewiesen. “Hilfsorganisationen haben zu den teils von der Regierung, teils von Boko Haram gehaltenen Gebieten keinen Zugang“, heißt es in einer Verlautbarung des Hilfswerks Oxfam.

Quelle: Vatikanischer Fidesdienst 28/10/2016


Nigeria: Moslem rettete bedrohten Christ – Islamisten zündeten Haus des Helfers an

Acht Todesopfer durch Brandanschlag

Insgesamt acht Menschen starben bei einem Übergriff auf die Wohnung eines Mannes, der einem Studenten geholfen hatte, der in Zamfara im Norden Nigerias der „Blasphemie“ (Gotteslästerung, Abfall vom Islam) beschuldigt worden war. P1020947 - Kopie

Der muslimische Student war zum Christentum konvertiert und wurde beschuldigt, die islamische Religion beleidigt zu haben, weshalb er von einigen Kommilitonen mit Prügeln bestraft wurde, die ihn bewegungslos am Boden liegen ließen in der Annahme, dass er tot sei.

Ein muslimischer Bekannter half ihm und brachte ihn ins Krankenhaus. Nachdem die Angreifer davon erfahren hatten, machten sie sich auf den Weg zum Krankenhaus, wo sie ihn ein weiteres Mal misshandeln wollten. Doch eine andere Person hatte ihn rechtzeitig an einen sicheren Ort gebracht.

Die Angreifer fanden ihr Opfer nicht mehr im Krankenhaus vor und begaben sich deshalb zur Wohnung des ersten Helfers und steckten sie in Brand: dabei kamen acht Menschen ums Leben, die sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielten. Nach Angaben der Polizei sollen sich unter den Opfern jedoch weder der Helfer noch seine Frau befinden.

Quelle: Fidesdienst


Nigeria: Radikal-islamische Terrorgruppe kündigt Ermordung aller Christen an

In Nigeria hat die islamistische Terrororganisation „Boko Haram“ damit gedroht, Kirchen bombardieren und alle Christen ermorden zu wollen. Muslime sollten hingegen nicht mehr getötet werden, kündigte der neue Anführer der Terrorgruppe, Abu Musab al-Barnawi, an. 4077304320

Er wirft westlichen Hilfsorganisationen vor, sich nur vor Ort zu engagieren, um zu missionieren: „Sie nutzen die Lage derjenigen aus, die während des Krieges vertrieben wurden, stellen ihnen Essen und Unterkünfte zur Verfügung und christianisieren dann ihre Kinder.“

Bislang hatte Boko Haram vor allem öffentliche Plätze und Einrichtungen angegriffen. Dabei waren auch viele Muslime ums Leben gekommen.

Die Terrorgruppe kämpft seit sieben Jahren für die Errichtung eines islamischen „Gottesstaats“ im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 20.000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, 2,5 Millionen durch die Gewalt in die Flucht getrieben. Von den 177 Millionen Einwohnern sind etwa 51 Prozent Muslime und 48 Prozent gehören einer christlichen Kirche an.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/menschenrechte/detail/nigeria-boko-haram-will-alle-christen-toeten-97784.html


Nigeria: 200 muslimische Jugendliche greifen Wachpersonal an und verwüsten Kirche

Eine Gruppe von rund 200 muslimischen Jugendlichen hat nach dem islamischen Freitagsgebet am 15. Juli 2016 eine katholische Kirche verwüstet und Altar und Kirchenfenster zerstört. 76aa47d054

Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) misshandelte und vertrieb der Mob das Wachpersonal und die auf dem Kirchengelände lebenden Seminaristen und die anwesenden Kirchgänger. Die IGFM beklagt, dass die Zahl der antichristlichen Gewalttaten durch islamische Extremisten in jüngster Zeit wieder zunähme.

Die Gewalttat ereignete sich rund 40 Kilometer nordwestlich der nigerianischen Hauptstadt Abuja in der gut 200.000 Einwohner großen Stadt Juleja im Bundesstat Niger.

Niger gehört zu den 12 nigerianischen Bundesstaaten, die in den Jahren 1999 bis 2001 offiziell die Scharia, das islamische Rechtssystem, einführten. Seither sind im Norden Nigerias tausende Menschen von Islamisten getötet worden. Hunderttausende mussten in den Süden des Landes fliehen.

Mehr Infos zu Nigeria: http://www.menschenrechte.de/nigeria/


Christliche Evangelistin in Nigeria während einer Straßenpredigt brutal ermordet

In Nigerias Hauptstadt Abuja ist die Evangelistin Eunice Elisha am Samstag, den 9. Juli 2016, in den frühen Morgenstunden mutmaßlich von Islamisten ermordet worden.

Nach Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) war die Frau eines Pastors der Freikirche „Erlöste Kirche Gottes“ gerade dabei, au4077304320f offener Straße zu predigen, als Nachbarn im Stadtteil Kubwa nahe der dortigen Pipeline hörten, wie ihre Predigt plötzlich durch Schreie unterbrochen und sie daraufhin still wurde. Passanten fanden ihre Leiche mit Schnittverletzungen in einer Blutlache vor.

Ihr Mann, Olawale Elisha, sagte aus, dass sie gegen fünf Uhr in den frühen Morgenstunden das Haus zum Predigen verlassen hatte. Seiner Aussage zufolge hatte der Imam einer benachbarten Moschee Eunice Elisha vor einiger Zeit auf ihre Predigten angesprochen und kritisiert, sie spreche nicht die Wahrheit über Gott. Er warnte sie, vorsichtig zu sein.

Inzwischen wurden sechs Verdächtige im Zusammenhang mit der Tat festgenommen, die derzeit in Polizeigewahrsam verhört werden. Die IGFM beklagt, dass in der Vergangenheit bei Übergriffen auf Christen die Ermittlungen im Sande verlaufen sind und die Täter nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.

Weitere Infos über verfolgte Christen und Bürgerrechtler weltweit: www.menschenrechte.de


Nigeria: Neuer Massenmord von Boko Haram

“Es handelt sich um eine Herausforderung an die Adresse der nigerianischen Armee”, sagt der katholische Bischof Oliver Dashe Doeme von Maiduguri. In der Nähe der Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaates Borno, im Norden des Landes, befindet sich das Dorf Dalori, das am 30. Januar von den Islamisten der „Boko Haram“ überfallen wurde. 305fe9127f

“Indem sie ein Dorf in nur vier Kilometer Entfernung von Maiduguri überfallen, wo sich das Hauptquartier der Operationen gegen Boko Haram befindet, wollten die Islamisten zeigen, dass sie trotz der erlittenen Niederlagen noch fähig sind, in der Nähe von Maidugiuri zuzuschlagen, wo diese Sekte gegründet wurde”, erläutert Bischof Doeme.

“In Dalori befanden sich zum Zeitpunkt des brutalen Überfalls keine Sicherheitskräfte. Die Kämpfer der Boko Haram töteten unzählige Menschen (mindestens 86 nach offiziellen Angaben, Anm. d. Red.) und steckten die meisten Häuser in Brand, während an zwei Orten im Dorf Selbstmordattentate verübt wurden”, so der Bischof weiter.

“Der Überfall dauerte vier Stunden, obschon das Dorf nur vier Kilometer vom Hauptquartier der Armee entfernt ist”, betont der katholische Oberhirte und fügt hinzu:

“Ich glaube, dass Boko Haram die mangelnde Koordinierung der Gegner ausnutzt. Unsere Armee hat Schwierigkeiten, in die Wälder von Sambisa vorzudringen, wo sich die wichtigsten Stellungen dieser Islamisten befinden. Solange diese nicht erobert werden, können Kämpfer der Boko Haram im Norden Nigerias zuschlagen, wo immer sie wollen”.

“Das Problem besteht auch darin, dass unsere Soldaten nicht gut ausgerüstet sind“, so Bischof Doeme; er erklärte abschließend:

„Ich habe gehört, wie Soldaten sich darüber beklagen, dass sie nicht genug Waffen haben, um Boko Haram erfolgreich bekämpfen zu können. Daran muss also mit gemeinsamer Anstrengung etwas geändert werden.“

Quelle: Fidesdienst