Gatestone-Institut: „Jetzt spüren die Europäer, womit die Israelis jeden Tag leben müssen“

Der Islamische Staat hat die Verantwortung übernommen für die Berliner LKW-Attacke vom 19. Dezember, der 12 Menschen tötete, ähnlich dem 14. Juli in der französischen Stadt Nizza und unzähligen Auto-Ramm-Attacken in Israel. Jetzt spüren die Europäer, womit Israelis jeden Tag leben müssen.  Polizei

  • Diesen Monat veröffentlichte die Polizeigewerkschaft Thüringens einen offenen Brief an den Innenminister des Landes und beschrieb die bröckelnde Rechtsordnung inmitten der wachsenden Migrantenkriminalität: „[Sie] lassen uns völlig hilflos einer überlegenen Macht gegenübertreten … Doch was ändert sich? Nichts, stattdessen bekommt man ein Gefühl der Uninteressiertheit.“
  • Unterdessen wurde von Vertretern der arabischen Gemeinschaft berichtet, die der Polizei im Ruhrgebiet mitteilten: „Die Polizei würde den Kampf mit uns nicht gewinnen, weil wir zu viele sind.“
  • Bundeskanzlerin Merkel, Deutschlands herrschende Eliten und die Medien können weiterhin ein glückliches Gesicht machen gegenber der unkontrollierten Massenimmigration aus arabischen und muslimischen Ländern, oder die Nachrichten über die zunehmende Migrantenkriminalität unterdrücken, aber sie können sich nicht von der sich verschlechternen Ordnungslage abwenden.
  • Es sollte für einen beiläufigen Beobachter offensichtlich sein, dass ihre Regierung sich immer noch nicht um die Opfer ihrer eigenen misslungenen „Flüchtlingspolitik“ kümmert.

Anfang dieses Jahres wurde Deutschland von einer Reihe von IS-inspirierten Attacken und schiefgegangenen Terrorplänen getroffen. Trotz der Tatsache, dass fast alle Täter kürzlich angekommene syrische oder afghanische Migranten waren, beharrte die Bundeskanzlerin Merkel mitten im Wahlkampf auf ihrer Behauptung, dass es „keine Verbindung“ zwischen Terrorangriffen im Land und unkontrollierter Massenmigration aus muslimischen Ländern gebe.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels aus dem amerikanischen Gatestone-Institut hier: https://de.gatestoneinstitute.org/9618/merkel-verleugnung


NIZZA ist überall: Anschlag in BERLIN

Bei einem evtl. Anschlag mit einem Lastkraftwagen auf einen Berliner Weihnachtsmarkt sind mindestens zwölf Menschen getötet und 48 verletzt worden. Der mutmaßliche Fahrer soll als pakistanischer oder afghanischer Flüchtling im Februar 2016 nach Deutschland gekommen sein, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Polizei

Unterdessen hat die Berliner Polizei einen Unfall ausgeschlossen: „Unsere Ermittler gehen davon aus, daß der Lkw vorsätzlich in die Menschenmenge gesteuert wurde“, teilte die Polizei auf Twitter mit.

Der Berliner Tagesspiegel berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, der Mann sei wegen kleinerer kriminelle Delikte bereits polizeibekannt gewesen. Nach Informationen der Welt habe es seit mehreren Tagen Hinweise auf einen möglichen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin gegeben.

Die Tat ereignete sich gegen 20 Uhr. Der Sattelschlepper kam von der Kantstraße und soll vorsätzlich mehrere Verkaufsbuden am Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche überfahren haben. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Fahrer in der Nähe des Marktes festnehmen. Bei dem tot aufgefundenen Beifahrer soll es sich um einen Polen handeln.

Der mutmaßliche Fahrer soll den Beifahrer erschossen haben. Diese würde auch den Schuß erklären, den ein Polizist gehört haben soll.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/lkw-fahrer-soll-als-fluechtling-nach-deutschland-gekommen-sein/


Nizza und das erschütterte Sicherheitsbedürfnis der Deutschen

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Am Abend des 14. Juli, das ist der Tag, an dem die Franzosen ihren Nationalfeiertag begehen, raste ein LKW auf einer Straße von Nizza in die feiernde Menschenmenge. Auf der Strecke blieben 84 Tote, darunter auch Kinder und mehr als 50 Schwerverletzte, bevor der Täter von der Polizei erschossen wurde. 0000009699_3

Die Beweggründe des Terroristen, ein Mann mit tunesischen Wurzeln, sind noch nicht restlos aufgeklärt.

BILD: Prof. Gindert leitet den katholischen Kongreß „Freude am Glauben“

Was ist in den Menschen in Nizza, in Frankreich und im übrigen Europa vor sich gegangen? Die Medien berichteten von Fassungslosigkeit über das abgründig Böse im Täter und über Wut gegen sorglose Staatsorgane.

Sehen wir einmal von dem üblichen Solidaritätsritual und den Beileidsbekundigungen der Politiker ab, die nur schlecht ihre Hilflosigkeit gegenüber dem Terror verbergen; sie können die lähmende Angst unter den Menschen nicht mehr eindämmen.

Die Angst vor dem Terrorismus, der jeden, jederzeit und überall treffen kann, breitet sich in ganz Europa aus, vor allem in Deutschland, wo das Sicherheitsbedürfnis besonders ausgeprägt ist.

Einen Tag (13.7.) vor dem Terrorakt in Nizza wurde in Deutschland die Langzeitstudie „Die Angst der Deutschen“ veröffentlicht. Sie ist seit 25 Jahren ein wichtiger Stimmungsbarometer über die Sorgen der Deutschen.

Erstmals seit einem Vierteljahrhundert benannten die befragten 2500 Bürger die Angst vor dem Terror (73%), vor politischen Extremisten (68%), vor Spannungen durch Zuzug von Ausländern (67%) und die Überforderung der Politiker (65%) als wichtiger denn ihre persönlichen Sorgen mit Geld, Gesundheit oder Umweltschutz.

„Die Menschen haben ein gutes Gespür für Veränderungen und Probleme der Gesellschaft“, meint der Heidelberger Politikwissenschaftler Prof. Manfred Schmidt. Weiter: „Die Menschen denken, dass die Politik die Kontrolle verloren hat“. Fast die Hälfte der Befragten geben der „Politik die Schulnote Fünf oder Sechs“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 13.7.).

Ob zu den Äußerungen der Menschen in Nizza auch ein innerer Aufschrei zu Gott hinzugekommen ist, erfuhren wir nicht. Die Menschen in Frankreich leben, wie im übrigen Westeuropa, so als ob es Gott nicht gäbe. Sie brauchen ihn scheinbar nicht. Er hat mit ihrem Alltag nichts zu tun. Jetzt erleben wir, dass „ohne Gott alles möglich ist“. 75743_14122011

„Dem Menschen von heute ist die Sorge um das ewige Heil fremd geworden“, heißt die Überschrift zu einem Interview mit Papst Benedikt XVI. (Tagespost 22.3.2016). Wenn trotzdem in Nizza und anderswo die Frage nach Gott auftaucht, ist es eher die „Warum lässt ein barmherziger Gott das alles zu?“.

Der Papst formuliert im genannten Interview so:

„Nicht mehr der Mensch glaubt, der Rechtfertigung vor Gott zu bedürfen. Er ist der Meinung, dass Gott sich rechtfertigen müsse, angesichts alles Schrecklichen in der Welt und angesichts aller Mühsal des Menschseins, das letztlich doch alles auf sein Konto geht.“

Der Papst sagt im gleichen Interview: „Es ist für mich ein Zeichen der Zeit, dass die Idee der Barmherzigkeit Gottes immer beherrschender in den Mittelpunkt rückt“  –  und Benedikt beruft sich in seiner Meinung auf Johannes Paul II., der „aus seiner Lebenserfahrung heraus“, sagt, „dass die Barmherzigkeit die einzig wirkliche und letzte Gegenkraft gegen die Macht des Bösen“ ist. Und diese Barmherzigkeit, die von Gott kommt, übertrifft jede Macht, die vom Bösen stammt.

 


Frankreich: Führender Imam zurückgetreten – Hocine Drouiche gibt nach Nizza-Terror auf

Von Felizitas Küble

Hocine Drouiche, der Imam von Nimes in Frankreich, ruft Muslime schon seit einigen Jahren dazu auf, europäische Werte zu akzeptieren und gegen die Christenverfolgung in islamischen Staaten zu protestieren.Asianews

Zudem lehnt er Judenhaß ab –  und trotz deutlicher Kritik an Israel wegen des Palästinenserproblems weist er zugleich darauf hin, daß im jüdischen Staat über eine Million arabischer Muslime friedlich und unbehelligt leben können (diese Israelo-Araber sind israelische Staatsbürger arabischer Herkunft).

Nach dem Nizza-Attentat ist dieser islamische Geistliche (siehe Foto), der sich für eine Mäßigung seiner Religion einsetzt und den sog. „politischen Islam“ ablehnt, von seinem Amt als Vizepräsident der Imam-Konferenz Frankreichs zurückgetreten.

Es sei inzwischen „schwer“ geworden, so begründete er seinen Schritt, „den Islam vom Islamismus zu unterscheiden.“  – Er forderte zugleich die Muslime dazu auf, in den Moscheen über diesen Terroranschlag zu sprechen „und nicht über Dinge, die damit nichts zu tun haben“.

Bereits im Vorjahr hatte dieser hochrangige muslimische Repräsentant davor gewarnt, daß es Extremisten gelungen sei, in die europäische islamische Gemeinschaft einzudringen. Er führte dies auf einen mangelnden Einsatz für Frieden und europäische Werte in den eigenen Reihen zurück. Immer mehr Muslime würden einem irrationalen Haß auf den Westen verfallen, auf Christen und Juden zumal, beklagte der Imam.

Wie die christliche Nachrichtenseite „Asianews“ seinerzeit berichtet, hat sich Hocine Drouiche am 1. Juli 2015 in einer Rede vor dem europäischen Parlament während einer Sitzung zum Thema „Christenverfolgung in aller Welt“ scharf von jedem Radikalismus innerhalb des Islam distanziert.

Er mahnte eine interne Selbstprüfung unter Muslimen an und verlangte von ihnen, nicht allein den Koran zu akzeptieren, sondern auch die Vernunft und die europäischen Werte. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Wenn dies nicht gelinge, müsse mit einer islamfeindlichen Welle gerechnet werden. Auch deshalb sei es im Interesse der Muslime, sich zu den Grundsätzen der Religions- und Gewissensfreiheit zu bekennen, die Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Frauen zu akzeptieren  – und so einen „europäischen Islam“ zu praktizieren. Das Nahostproblem sei ebenfalls im Geiste der Verständigung und ohne Judenhaß zu lösen, zumal dies auch im wohlverstandenen Interesse der Palästinenser sei.

Da Europa den Muslimen freie Religionsausübung gewähre, müßten dies die islamischen Staaten auch gegenüber Christen und Juden praktizieren, verlangte der Imam in seiner bemerkenswerten Ansprache.

Außerdem erwähnte er dabei den Respekt, den der Koran gegenüber Maria, der Mutter Jesu, hegen würde –  und auch gegenüber Jesus als einem Propheten. Der Imam zitierte ausführlich die lobenden Worte über Jesus und Maria im Koran – und betonte, es gäbe neben dem Trennendem durchaus auch theologische Gemeinsamkeiten mit den Christen.

Nun hat dieser führende Imam gleichsam „das Handtuch geworfen“, der Schock von Nizza sitzt offenbar zu tief.

Die erwähnte Imam-Rede im Wortlaut auf Asianews (englisch): http://www.asianews.it/news-en/For-N%C3%AEmes-imam,-the-Islamic-State-group-kills-Christians,-but-also-threatens-Islam-in-Europe-34735.html

Foto: Asianews

 

 


Kampf zwischen Licht und Finsternis

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman erklärte heute morgen zum Terroranschlag von Nizza:deutschland-israel-flag-300x214

„Wir sind erschüttert über den furchtbaren Anschlag und den Mord an unschuldigen Bürgern, deren einziges Vergehen es war, den französischen Nationalfeiertag und damit die Werte von liberté, égalité und fraternité zu feiern. Wir befinden uns in einem Kampf zwischen Licht und Finsternis, in einem Kampf um unser Leben und unsere Werte.

Gemeinsam können wir diesen Kampf gewinnen und den Traum von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit bewahren. Den Familien der Ermordeten gilt unser tiefempfundenes Beileid, den Verletzten unsere Wünsche für schnelle und vollständige Genesung.“

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


Nizza: Terrorkrieg gegen die freie Welt

Von Dr. David Berger

„Es war ein einziges Gemetzel auf der Straße.“  –   „Ich sah entlang seiner Route Körper wie Kegel umherfliegen, hörte Lärm, Schreie, die ich nie vergessen werde.“  – Das sind nur zwei von erschütternden Statements und Berichten, die seit letzter Nacht aus dem südfranzösischen Nizza in alle Welt gehen. DavidBergerPM

Kurz nach dem traditionellen Feuerwerk zum Nationalfeiertag an der weltbekannten Promenade des Anglais Nizzas fuhr ein Attentäter gestern Abend mit einem großen Lastwagen in die dort versammelte Menschenmenge.

Das Feuerwerk war noch nicht ganz vorüber, als ein riesiger Lastwagen mit einer enormen Geschwindigkeit angerast kam und direkt auf die Menschenmengen, die auf den breiten Uferwegen standen, zusteuerte. Ganz gezielt soll er immer wieder die Reifen gedreht haben, „um so viele Menschen wie möglich niederzumähen“, berichtet ein Augenzeuge, der Journalist Damien Allemand. Ganze zwei Kilometer an der Promenade entlang konnte er seine mörderische Fahrt fortsetzen, bis das Gemetzel durch die Polizei, die den Fahrer nach einem Schusswechsel erschoss, gestoppt wurde.

Zahllose Verletzte, fast hundert Tote zählen die Behörden inzwischen, darunter viele Kinder und vermutlich auch Personen aus einer Berliner Schulklasse. Im Wagen: die Papiere eines 1985 in Nizza geborenen Mannes mit tunesischem Migrationshintergrund.

Der Fahrer des LKWs, der eventuell noch andere Terroristen mit im LKW hatte, die aus dem Fahrzeug heraus in die Menschenmenge schossen, war  –  nach Informationen der „Welt“   –  den Behörden bekannt. Nach anfänglich vorsichtigen Äußerungen gehen mehr und mehr Stimmen nun davon aus, dass das Massaker ein islamistisch motivierter Terrorakt war. Das zeigen die klaren Worte des Rektors der Großen Moschee von Paris, der „im Namen aller französischen Muslime“ das Attentat verurteilte.

Die „Welt“  schreibt: „Das Muster klingt erschreckend vertraut. Auch wenn die näheren Hintergründe der Tat noch ungeklärt sind, deutet vieles darauf hin, dass es sich erneut um einen radikalisierten Täter handelt, der inmitten der französischen Gesellschaft sozialisiert wurde. Sein Handeln entspricht den Handreichungen, die Daesch, der sogenannte Islamische Staat, im September 2014 seinen Sympathisanten in Europa gab: Zum Töten möglichst vieler ist jedes Mittel recht.“

Quelle und Fortsetzung des Beitrags von Dr. Berger hier: https://philosophia-perennis.com/2016/07/15/nizza-redet-endlich-von-der-wurzel-des-terrors/

HINWEIS: Der Massenmörder rief Allahu akbar: https://philosophia-perennis.com/2016/07/15/augenzeugen-attentaeter-von-nizza-rief-allahu-akbar/