Sittenverfall: Warum Christus in seinen Endzeitreden an Noah und Lot erinnerte

Von Klaus Moshe Pülz, deutsch-israelischer Autor

Offensichtlich kennt der Limburger Bischof Bätzing, der zudem noch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, nicht seine Bibel, da er dem vatikanischen Verbot einer Segnung homosexueller Partnerschaften widerspricht.

Männer, die homosexuelle Handlungen an sich und anderen ausüben, begehen eine schwere Sünde, die auch aus kulturell-ethischen Gründen (Hygiene) abzulehnen ist. Hierfür noch einen kirchlichen Segen zu erwarten, ist völlig absurd.

Welcher „Erkenntnisfortschritt“ soll es sein, wenn das eherne Wort Gottes in der Bibel nicht mehr gelten soll?!

Dies wiederum erinnert uns an die Worte des Heilandes, der die Tage vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ vergleicht (Lukas 17,26).

Es zeigt sich die Authentizität der Worte Jesu, wenn uns Sein Wort sagt, daß bei Seiner Wiederkunft zur Errichtung Seines Reiches die Welt trotz einer zweitausendjährigen Evangelisation nicht nur sorglos dahinlebt, sondern Sünde nicht mehr als Sünde genannt werden soll.

Denn mit dem Kommen des Messias, der für unsere Sünden ans Kreuz gegangen ist, bricht auch das Gericht über die Unbußfertigen herein.

Für uns bedeutet dies „im Glauben zu wandeln“, denn der Hinweis auf die Zeiten Noahs und Lots besagt nicht nur eine diesseitige Orientierung, sondern ist ein Synonym für Gottlosigkeit und Sinnenfreudigkeit, wenn Dinge des täglichen Lebens und die Befriedigung leiblicher Bedürfnisse zur Selbstsucht generieren.

Gottes Willen erfüllen heißt, sich freimachen von solchen äußeren Bindungen an das Fleisch und sich selbst den Abschied zu geben.

Die „eilige Flucht“ im Kontext unserer Bibelstelle soll der Errettung der Seele aus der Versuchung dienen, also nicht zur Erhaltung des natürlichen Lebens!

Der Hinweis auf Lots Frau signalisiert, daß auch gläubige Christen in Gefahr sind, wenn sie dem Fleische folgen anstatt dem Geiste Gottes.

Unsere Zeit ist eine Zeit der Scheidung und letzten Entscheidung, Annahme oder Ablehnung durch Christus, was auch Trennung von Ehepaaren und Familien bedeuten kann (vgl. Luk. 17,34).

Und so schnell wie die Geier ein Aas ausmachen, so schnell wird auch das Gericht zur Scheidung eintreten.

Und dies ist der Sinn der Endzeit: denn unsere Tage bilden einen Offenbarungsprozeß, wo es gilt, daß die durch Christus Gerechtfertigten in zunehmender Dunkelheit und Verwirrung der Geister leuchten und sich für die Ewigkeit qualifizieren.

Als „Überwinder“ sind wir Erben des Reiches Gottes! Daher wachet und betet, damit Ihr nicht in Anfechtung fallet!

Unser Autor Klaus Moshe Pülz ist deutsch-israelischer Judenchrist (messianischer Jude; er leitet das „Institut für israels universale Berufung“ und die Zeitschrift „Bote Neues Israel“. Weitere Infos dazu auf http://www.zelem.de