Opferschutz-Verband „netzwerkB“ kritisiert Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung

Pressemeldung der Betroffenen-Initiative „netzwerkB“:

Im Streit zwischen Kardinal Müller und dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, geht es um die verschleppte Aufarbeitung des Domspatzen-Skandals. Der Missbrauchsbeauftragte Rörig sorgt sich angeblich um die Opfer.

Er hoffe sehr, dass nach seinem Eindruck, insbesondere auf die Abwehr zielende Reaktion von Kardinal Müller, dies bei Betroffenen nicht zu erneuten Belastungen führt und ihnen dadurch der Weg versperrt wird, für sich abschließen zu können.

Kardinal Müller solle sich entschuldigen fordert Rörig. Müller weist den Vorwurf der Verschleppung zurück, weil er den Tatsachen diametral widersprechen würde.

Der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, nimmt dazu wie folgt Stellung:

Dieser Streit ist aus unserer Sicht ein heuchlerisches Manöver, um an der aktuellen Situation der Opfer von sexualisierter Gewalt nichts ändern zu wollen.

Im vorliegenden Fall des Domspatzen-Skandals konnte Polizei und Staatsanwaltschaft nicht ermitteln, so dass sich gegebenenfalls Kardinal Müller und weitere mutmaßliche Täter vor einem Gericht hätten verantworten müssen, sondern lediglich nur ein von der Kirche beauftragter Anwalt – weil alle Taten verjährt sind.

Selbst wenn die Taten noch nicht verjährt gewesen wären, hätte man niemanden für verschleppte Aufarbeitung schuldig sprechen können, weil es in Deutschland für Straftaten von sexualisierter Gewalt keine Anzeige- und Meldepflicht gibt.

Anstatt sich an diesem scheinheiligen Streit von Müller und Rörig zu beteiligen, fordern wir die Medien auf, sich für die Einführung der Anzeige- und Meldepflicht, so wie für die Aufhebung der Verjährungsfristen einzusetzen.

Die katholische Kirche wird nicht freiwillig ihre Opfer angemessen mit einer Million Euro entschädigen, sondern nur über den gerichtlichen Weg. Dafür ist die Aufhebung der Verjährungsfristen unumgänglich.

Mutmaßliche Mitwisser, Verleugner und Vertuscher, wie im Fall des Domspatzen-Skandals, können nur zur Rechenschaft gezogen werde, wenn es in Deutschland eine Anzeige- und Meldepflicht gibt.

Einen Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, der sich lieber mit Kardinal Müller streitet, anstatt sich für die Einführung der Anzeige- und Meldepflicht, so wie für die Aufhebung der Verjährungsfrist einsetzt, brauchen wir nicht.

Wir von netzwerkB sind für die Unschuldsvermutung, auch für Kardinal Müller und seine Mitstreiter.

Wir wollen Recht, kein Lügentheater.

Quelle: www.netzwerkB.org


Berlin: Wird der Skandal um pädosexuelle „Pflegeväter“ amtlich vertuscht?

Der jüngste Skandal um den Berliner Senat, der in den Siebzigerjahren wissentlich Pädophile als Pflegeväter für Straßenjungen eingesetzt hat, zeigt, dass das Thema sexueller Kindesmissbrauch nach wie vor aktuell ist. Einer umfassenden Aufklärung steht allerdings Desinteresse der Politik im Wege.

Buchtitel der Aktion Göttinger Wissenschaftler, die eine Verstrickung des Berliner Senats zu Pädophilie-Aktivisten untersucht haben, fanden heraus, dass es auch eine Verbindung zur Odenwaldschule gab. Der Senat finanzierte dort Schulplätze für Kinder der Jugendhilfe.

Die Wissenschaftler fordern nun den Senat zur Nachforschung auf, ob die von ihm entsandten Jungen dort sexuell missbraucht wurden.

BILD: Buchtitel der Aktion „Kinder in Gefahr“: Mathias von Gersdorff warnte schon früh vor den Folgen der 68er Kulturrevolution

„Das ist kein Thema der Vergangenheit“, sagt auch Christine Bergmann, ehem. Familienministerin und heute Mitglied in der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Die vor etwa einem Jahr gegründete Kommission beschäftigt sich mit sämtlichen Formen von sexuellem Kindesmissbrauch in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR.

Dass der Kommission jegliche Befugnisse fehlen, kritisiert Norbert Denef vom Netzwerk B., das sich für betroffene von sexualisierter Gewalt im Kindesalter einsetzt. Er sagt: „Das Vertuschen von Missbrauchsskandalen hat System und es fehlt der politische Wille, hier wirklich etwas aufzuarbeiten.“

Im Zeitraum von rund einem Jahr sind bei der Kommission rund 415 Anmeldungen für vertrauliche Anhörungen sowie 67 schriftliche Berichte eingegangen. 38 vertrauliche Anhörungen gab es bisher seit September. Hinzu kommen rund 200 Telefonate.

In einem Sputnik-Interview sagte Norbert Denef: „Diese Kommission ist politisch nur dazu befugt, sich die Opfergeschichten anzuhören, Aufarbeitung findet dort nicht statt.“

Auch die neuerlichen Vorwürfe rund um die Odenwaldschule wundern Denef nicht: „Man hat den Eindruck, dass dort eine große Mauer des Schweigens ist, auch von Prominenten, die an der Odenwaldschule vertreten waren. Diese haben verhindert, dass stelle ich mal als These in den Raum, dass hier eine wirkliche Aufarbeitung stattfindet.“

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://netzwerkb.org/2016/12/07/vertuschen-hat-system/


NetzwerkB fordert Rücktritt des Grünen-Chefs

Offener Brief an den Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir nehmen Bezug auf die Meldung im FOCUS vom 10. Mai 2014 über den Vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Anton Hofreiter: http://www.focus.de/politik/deutschland/zweitwohnung-nicht-gemeldet-gruenen-chef-hofreiter-hinterzieht-steuern_id_3833398.html

NetzwerkB ist ein Interessenverband für die Betroffenen und für die Gefährdeten von sexueller Gewalt und anderen Formen der Gewalt.

Wir erwarten von der Politik und von den Parteien und Menschen, die Politik machen, endlich eine Unterstützung, Hilfe, Entschädigungen für die Opfer von Straftaten. Wir erwarten Prävention und Schutz für die gefährdeten Personen.

Wir erwarten eine Rettung für diejenigen, die gerade tagtäglich Opfer von systematischer Gewalt sind, und dieser noch lange nicht entkommen können. Insbesondere geht es um die Kinder. Es geht um Kinderschutz!

Von Bündnis 90/Die Grünen kam hierzu bis heute zu wenig. Wir erwarten insbesondere Ehrlichkeit und Verantwortung – auch von Ihrer Partei. Wir erwarten von den Menschen, die der Politik vorstehen wollen, daher selbst eine Integrität und Authentizität.

Diese hat Herr Hofreiter gerade verloren. Herr Hofreiter, wir fordern Sie zum Rücktritt auf!

Machen Sie den Weg frei für Menschen, die ehrlich und moralisch integer sind! Wer keine Verantwortung für sein eigenes Handeln übernehmen kann, kann es auch nicht für andere Menschen übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Norbert Denef, netzwerkB

Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Norbert Denef, Vorsitzender 
Schulstr. 2 B in 23683 Scharbeutz  
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Betroffenen-Initiative übt grundsätzliche Kritik an „Reformpädagogik“ und Odenwaldschule

Aktuelle Stellungnahme von „netzwerkB“:

Die Odenwaldschule ist zum Symbol der institutionalisierten sexualisierten Gewalt geworden. Ein Lehrer hat dokumentierte sexualisierte Gewalt, vom Volksmund gerne und falsch Kinderpornographie genannt, auf seinem Computer gespeichert.

Die Polizei kommt, beschlagnahmt das Material, die Schule kündigt dem Lehrer, im Nachklapp werden dem Lehrer weitere Grenzüberschreitungen vorgeworfen. IMG_1061

Die Staatsanwaltschaft prüft nun den Vorfall und den neuen Vorwurf. Das hätte an jeder anderen Schule in Deutschland auch passieren können. Ist es aber nicht. An jeder anderen Schule hätte die Schulleitung um sich selbst und der Institution wegen den Vorfall der übergeordneten Behörde gemeldet, hätte die Vorkommnisse diskutiert und sich selbstkritisch auseinandergesetzt.

Nicht so an der Odenwaldschule. Stattdessen lässt die Schule das vom Landrat gesetzte Ultimatum, sich bis vergangenen Freitag zu erklären, verstreichen und musste zum Krisengespräch bei der übergeordneten Behörde antreten. Strengere Auflagen sollen nun die Schule auf Kurs bringen. Monatlich rapportieren soll sie.

Eine Strafarbeit also, wie sie eigentlich gar nicht zum Konzept der reformpädagogischen Schule passt. Vielleicht ist der nächste Schritt ja Nachsitzen.

Reformpädagogik als solche Anfang März erschien der Tagungsband „Reformpädagogik  –  wie weiter?“ in der Verlagsgruppe Beltz, herausgegeben von den Professoren für Pädagogik Jürgen Oelkers und Damian Miller.

Eigentlich ein gewöhnlicher Vorgang. Experten einer Disziplin finden auf einer Tagung zusammen, so wie in diesem Fall im Herbst 2011 im schweizerischen Kreuzlingen und diskutieren über die Frage, inwieweit die Reformpädagogik als solche für die massenhafte sexualisierte Gewalt an der Odenwaldschule verantwortlich gemacht werden kann oder nicht.

Das Ergebnis war niederschmetternd für die Odenwaldschule. Die Gurus dieser Ideologie waren Grenzüberschreiter, die Ideologie begünstigt die Grenzüberschreitungen und die Berichte aus der Praxis bestätigen die Erfahrung der Grenzüberschreitung. Worüber soll nach dieser Erkenntnisflut eigentlich noch diskutiert werden? Und wozu? Und mit wem?

Die Verantwortlichen der Odenwaldschule leben in ihrer eigenen Realität, und die anderen sind sich weitgehend einig. Das „Familienprinzip“, nachdem ein oder mehrere Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern unter einem Dach in sogenannten „Heimfamilien“ leben, begünstigt Grenzüberschreitungen. Darüber sind sich alle einig. Außer die Vertreter der Odenwaldschule.

Quelle und Fortsetzung der Erklärung von Norbert Denef und Andreas Huckele hier: http://netzwerkb.org/2014/05/02/zeit-das-licht-auszumachen/

 


Opfer-Initiative „NetzwerkB“ zum gestoppten Artikel von Christian Füller in der „taz“

„netzwerkB“-Pressemitteilung vom 26. August 2013:

Wir reagieren auf die Entscheidung von Frau Ines Pohl, Chefredakteurin der „taz“, den Beitrag des taz-Journalisten Christian Füller nicht wie geplant in der Wochenendbeilage »Sonntaz« am 25. August 2013 zu drucken.

Wir verstehen die Entscheidung von Frau Pohl nicht. Die Meinung von Herrn Füller kann aus Sicht der Opfer vollumfänglich mitgetragen werden. Der Text von Herrn Füller liegt uns vor.  

Das RECHT hilft der JUGEND

Das RECHT hilft der JUGEND

Wir sagen: Eine Partei wie die Grünen, in der man in bester Eintracht wissentlich mit Tätern und Schreibtischtätern gesessen hat, sie mit der Veröffentlichung von Texten unterstützt hat, die man bei Anklage, Verurteilung und Inhaftierung weiter unterstützt hat, die man in Posten und Positionen bis hinauf in das Europa-Parlament gehoben hat, besitzt auch eine Verantwortung gegenüber den Opfern.

Einige taz-Mitarbeiter waren Pädokriminelle

Über ihr taz-Gründungsmitglied Dietrich Willier schrieb die taz in ihrem Nachruf 2009 voller Lob: „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben.“  –  Mehr wollte man da nicht wissen.

Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule machte deutlich: Willier arbeitete an der Odenwaldschule von 1969 bis 1972 als Kunstlehrer. In diesen Jahren missbrauchte Willier Schüler. Man weiß von neun Opfern. Willier besass eine umfangreiche Sammlung von Kinderpornos. Manche Kinder auf den Aufnahmen waren erst drei Jahre alt.

Der spätere taz-Mitarbeiter Willier war ein Serientäter. Seine Taten dürften sich nicht allein auf diesen Zeitraum beschränkt haben. Willier war auch nicht der einzige Täter. Allein an der Odenwaldschule zum Beispiel spricht man von 132 Opfern. In der taz sind auch die Namen von weiteren pädokriminellen Mitarbeitern bekannt geworden, wir wissen von mindestens zwei solcher Mitarbeiter. Zudem veröffentlichte die taz auf ihren Seiten pädophile Texte, in denen Sex mit Kindern verherrlicht wurde, die andere Täter ermutigt haben.

Im Januar 2011 erklärte der stellv. Chefredakteur, Reiner Metzger, noch: „Die Verbindungen zwischen Kindesmisshandlern, der deutschen Linken und auch der taz zu der Zeit sind offensichtlich noch nicht ausreichend geklärt.“ (http://www.taz.de/!64667/)

Leider sind diese Verbindungen in der taz bis heute ungeklärt: Wer wußte Bescheid, wer hat solche Menschen ins Boot geholt, welche Vernetzungen gab es?

Norbert Denef: 2011 für den taz-Panther-Preis nominiert

2011 wurde der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, 2011 von der taz-Redaktion für den taz-Panther-Preis nominiert. Dort stand Denef dann in Berlin am 17. September 2011 auf der Bühne. Doch reicht das?

Zu diesem Zeitpunkt standen die Skandale vor allem der kirchlichen Einrichtungen im Brennpunkt, die mit Gemeindearbeit, Kirchenchören, Ministranten, Schulen, Internaten, Kinderheime, Kinderkurheime, Behindertenheime und Seniorenheime ziemlich viele potentielle Tatfelder aufweist. Tatsächlich gibt es noch viel mehr Tatfelder als diese. Über Taten und Täter wird nun manchmal gesprochen, sogar jetzt im Wahlkampf.

Doch wie sieht die Situation für die Opfer selbst aus? Über die Situation der Opfer wird geschwiegen. Die Opfer stehen mit ihrem Leid und ihren Schäden allein da. Sie werden von den Tätern und ihren Unterstützern dazu verdammt, im Dunkelfeld zu leben und zu sterben. Die meisten haben sich noch nie jemandem offenbart, nicht einmal gegenüber der eigenen Familie.

Wir verstehen auch die Meinung von Jürgen Trittin nicht, es bedürfe keiner Anlaufstelle für die Opfer. Das Dunkelfeld ist das zweite Verbrechen, das man den Betroffenen nach dem ersten Verbrechen antun kann. Die Opfer brauchen Anerkennung und Unterstützung.

Ja zu einer Anlaufstelle für Opfer

Wir unterstützen Christian Füllers Forderung nach einer Anlaufstelle für Opfer von sexualisierter Gewalt voll. Diese Stelle sollte nach unserer Meinung unabhängig arbeiten, also nicht parteigebunden sein, und vom Verständnis her einen besonderen Schwerpunkt auf die Situation der Opfer im links-alternativen Umfeld damals und auf ihre Nöte, Leiden und gesundheitlichen Schäden heute setzen.

Wichtig ist hier insbesondere eine juristische Beratung. Der Anspruch auf eine Entschädigung muss moralisch aufrecht erhalten werden, auch wenn ihn die Politik und die Institutionen und die Täter ablehnen. Die Opfer selbst und auch ihre Angehörigen brauchen medizinische Beratung und Unterstützung. Wir sehen die Grünen in der Verantwortung, sich dafür einzusetzen, dass die Betroffenen Hilfe und eine angemessene, den Folgen und Schäden entsprechende Entschädigung erhalten.

Die Grünen stehlen sich hier als Organisation und als Partei im Bundestag leider zu sehr aus der Verantwortung.

Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema sexueller Gewalt als Journalist und Autor. Es wäre das falsche Signal von Vorgesetzten und Kollegen, ihn jetzt auszugrenzen.

Kontakt-Daten: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
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Pädosex-Skandal: Linke WAZ attackiert Grüne wegen Vertuschung

Berliner „taz“ verhinderte kritischen Artikel des eigenen Autors

Sogar in der linksorientierten Tageszeitung WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) bzw. in wird die grüne Partei- und Fraktionsspitze jetzt wegen ihrer Haltung zu Kindersex und Mißbrauch kritisiert.

Die WAZ-Redakteurin Silke Hoock schreibt gleich eingangs: 

„Die Grünen sind keine Partei von Pädophilen und Kinderschändern. Aber Pädokriminelle, die Sex mit Kindern praktizierten und legalisieren wollten, waren in ihrer Mitte. Oder auch Mütter und Väter, die alles Bürgerliche verachteten und glaubten, sexueller Kontakt mit Kindern sei revolutionär. Ob sich aus dem Handeln von damals ein Schuldbewusstsein entwickelt hat, weiß niemand. Die Revolutionäre von einst schweigen.“

Guter Buchtitel zum Thema

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Der Artikel zitiert sodann Norbert Denef: „Die haben etwas zu verbergen. Jene, die damals von Sex mit Kindern schwärmten, sind heute an der Macht“, so der Vorsitzende des bundesweit größten Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (NetzwerkB).

Unlängst wurde, worauf auch die WAZ hinweist, ein geplanter kritischer Artikel von Christian Füller zu diesem Thema in der linksalternativen Berliner Tageszeitung „taz“ überraschend verhindert:Sind diese Leute so mächtig, dass sie gar einen kritischen Artikel über Grüne und Pädophilie in der taz verhindern konnten?“  – das fragt sich nicht nur die WAZ.

In jenem Beitrag wäre u.a. zu lesen gewesen: „Pädophilie aber war keine Nebensache bei den Grünen, sondern in der Ideologie angelegt“ oder „Empathie gibt es bei den Grünen nur für Opfer der anderen“  –  und noch deutlicher:

„Jürgen Trittin (…) weicht jedem Vergleich mit der katholischen Kirche aus. Das ist insofern richtig, als die katholische Kirche anders aufklärt als die Grünen – besser und gründlicher…Denn anders als Erzbischof Zollitsch weigert sich der grüne Bischof Trittin eine Anlaufstelle für Opfer grüner Täter einzurichten. Darum schert sich bei den Grünen niemand, mehr noch, man macht sich lustig.“

Sodann weist die WAZ auf die Schriftstellerin Sophie Dannenberg hin: In ihrer Neuerscheinung „Das bleiche Herz der Revolution“ schildert sie das Klima in links-alternativen Familien, die ihre Kinder in progressive Kinderläden schickten, aus eigenem Erleben: „Unsere Eltern taten das nicht, weil sie pädophil waren. Sie taten es, weil sie Sex mit Kindern für fortschrittlich hielten“, so die Autorin in ihrem Buch.

Außerdem weist der WAZ-Artikel auf den sonst kaum diskutierten, aber aufschlußreichen „Fall Ullmann“ hin: „Obwohl Dieter Ullmann mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt war, koordinierte er die Grüne Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle.“


Betroffenen-Verband fordert von Grünen: Schluß mit der Vertuschung!

Pressemeldung von Netzwerk B:

Volker Beck, Daniel Cohn-Bendit und andere waren Akteure in der Verharmlosung und Ideologisierung von Pädosexualität, die sich mindestens über einen Zeitraum von 1969 bis 1988 über mehr als 30 Jahre erstreckte und seitdem von den Grünen bis heute vertuscht wird.

Solche Personen drängen sich auch heute noch in die Prominenz. Wir Opfer haben unser Leben lang mit den gesundheitlichen Folgen unserer Gewalterfahrung zu kämpfen.

Die äußerlich nicht sichtbaren Gesundheitsschäden  –  die Folgen lebenslanger Traumatisierungen bei sexualisierter Gewalt  –  werden bis heute nicht ausreichend anerkannt.

Die Grünen haben es ebenso mitzuverantworten, dass das heutige Strafgesetzbuch im Bereich von sexualisierter Gewalt extrem unzulänglich ist und mehr Täterschutz als Opferschutz beinhaltet.

Die Schreibtischtäter von damals streben auch heute noch nach Ämtern und öffentlicher Anerkennung. Für uns als Opfer ist das unerträglich.

Weiter lesen unter:

http://netzwerkb.org/2013/07/22/netzwerkb-fordert-personelle-konsequenzen-bei-den-grunen-schluss-mit-der-vertuschung/

Kontakt-Daten:
netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V.
Norbert Denef, Vorsitzender
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Telefon:  04503 892782  / Fax: 04503 892783
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