CSU-Politiker Norbert Geis kritisiert Wawatschek-Sendungen im BR

Der CSU-Politiker Norbert Geis äußert sich im Interview mit dem Portal „FaireMedien“ zur Entwicklung des Bayerischen Rundfunks (BR) und zu den politisch einseitigen Beiträgen dBRer BR-Autorin Veronika Wawatschek. pc_pi

Die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sieht Geis darin, Sachverhalte zu vermitteln, ohne dabei zugleich eine Wertung vorzunehmen. In Kommentaren sei eine Wertung möglich, allerdings solle auch die entgegengesetzte Meinung zur Geltung kommen. Diese Grundsätze seien von Frau Wawatschek nicht beachtet worden. Die Beiträge der BR-Autorin seien einseitig und hätten mit der Wirklichkeit nichts zu tun.

Der BR habe seine Aufgabe als öffentlich-rechtlicher Rundfunk verletzt, indem er Wawatscheks Beiträge ausstrahlte.

Geis fordert den BR auf, Personen wie Veronika Wawatschek keine Möglichkeit mehr zu bieten, ihre subtilen Verleumdungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Das gesamte Interview können Sie hier lesen: https://fairemedien.de/solche-beitraege-sollten-von-vornherein-unterlassen-werden


CSU-Politiker Norbert Geis übt Kritik an der Publikation „Unheilige Allianzen“ der KAS

Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) veröffentlichte unter dem Titel „Unheilige Allianzen – Radikalisierungstendenzen am rechten Rand der Kirchen“ am 17. Juni 2015 eine Ausarbeitung von Dr. Andreas Püttman und Dr. Liane Bednarz.

Der Text ist im wesentlichen hier online zu sehen: http://www.cicero.de/berliner-republik/meinungsdiktatur-putin-und-pegida-religioese-rechte-und-ihre-unheiligen-allianzenNorbert Geis

Norbert Geis aus Aschaffenburg (siehe Foto), Rechtsanwalt und bekannter Politiker (er war jahrzehntelang als Parlamentarier für die CSU im Deutschen Bundestag) hat sich in einem Schreiben an die Konrad-Adenauer-Stiftung vom 9. Juli 2015 kritisch mit der erwähnten Publikation befaßt.

Wir dokumentieren nachfolgend seinen Brief:

„Inzwischen habe ich mir die Mühe gemacht und habe die vorgenannte Ausarbeitung gelesen. Es ist ein breit angelegter Versuch, mit vielen Einzelbeispielen den Eindruck zu erwecken, als sei, was als Rechtskatholizismus gebrandmarkt wird, nicht nur eine Gefahr für die Kirche selbst, sondern für die Freiheit unserer ganzen Gesellschaft.

Diese Grundtendenz der Ausarbeitung wird schon ganz am Anfang sichtbar, indem ein Zitat Konrad Adenauers zur Freiheit in Anspruch genommen wird, um auf die Gefahr hinzuweisen, die vom Rechtskatholizismus angeblich ausgeht.

Natürlich stellt sich mir sofort die Frage, wer unsere Freiheit eigentlich wirklich bedroht. Gehört es nicht zum Zeitgeist, dem „Genderwahn“ blind nachzulaufen? Wird nicht der, der sich diesem Wahn widersetzt, sofort als rechtsradikal apostrophiert und damit in die Ecke gestellt und mundtot gemacht?  pc_pi

Wer heute auch nur den Anschein von „rechts“ erweckt, der muss mit der vollen Breitseite der gesamten im Grunde links ausgerichteten Presse Deutschlands rechnen. Eine bittere Erfahrung, die ich oft genug selbst habe machen müssen.

Ein weiterer Wahn, der alles niederwalzt, was sich ihm entgegenstellt, ist die Propagierung der gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften als gleichwertiges Institut neben der Ehe. Wer da nur wagt, eine andere Position zu vertreten, gerät in der veröffentlichten Meinung sofort auf die Abschusslinie.

Darin sehe ich die eigentliche Gefährdung unserer Freiheit. Es ist niemand mehr frei, die homosexuelle Lebensweise offen zu kritisieren, ohne dafür nicht als rechtsradikal abgestempelt zu werden. 159481-3x2-teaser296

Als ich 2001 als rechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion die Berichterstattung für das von der damaligen rot/grünen Regierungskoalition eingebrachte Gesetz zu den gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften übernommen habe, war ich einem solchen Wall an Aggressivität ausgesetzt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.

Tatsächlich ist mir bei diesen rücksichtslosen Anfeindungen oft genug der Gedanke gekommen, meine Familie diesen schmutzigen Angriffen nicht länger auszusetzen. Immerhin haben mir diese kampfbereiten Homosexuellen Morddrohungen ins Haus geschickt.

Darin sehe ich die eigentliche Gefährdung unserer Freiheit. Minderheiten versuchen, andere, die nicht ihre Meinung vertreten, regelrecht zu terrorisieren. Das Schlimme nur ist, dass diese Minderheiten fast schon die gesamte veröffentlichte Meinung auf ihrer Seite haben. bildma1

Kein Wunder, dass es selbst Bischöfe kaum noch wagen, sich diesem Meinungsterror zu widersetzen.

Insoweit geht also diese von der Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlichte Ausarbeitung am eigentlichen Thema vorbei. Von denen, die dort als „Rechtskatholiken“ verurteilt werden geht keine Gefahr für unsere Gesellschaft, unsere Kultur oder gar für die katholische Kirche aus.

Das Hilfswerk „Kirche in Not“ leistet gerade für unseren katholischen Glauben große Dienste. Ich gehörte jahrelang dem Vorstand dieses Werkes an. Die Vereinigung von Laien „Forum Deutscher Katholiken“ will nichts anders, als ihren Beitrag dazu zu leisten, dass unser Volk seinen Glauben nicht verliert. Ich gehöre lange Zeit schon dem Kuratorium dieser Vereinigung an.

Den Einsatz der Menschen, die dort tätig sind, als Gefahr für unsere Freiheit zu denunzieren, ist völlig absurd. Ich erspare es mir, auf die Einzelheiten einzugehen. Die gesamte Ausarbeitung zeugt von einer großen Wirklichkeitsferne.

Bedauerlich für mich ist, dass der von mir immer hoch geschätzte Dr. Andreas Püttmann und nun auch die Konrad-Adenauer-Stiftung sich offenbar dieser linken Meinungsmache angeschlossen haben. Die Ausarbeitung entspricht mit Sicherheit nicht dem Geist Konrad Adenauers.“

 


Kompetente Podiumsdiskussion zur Medienkampagne gegen Markus Hollemann

Stimmungsmache gegen engagierte Christen wächst

Die Initiative Faire Medien hat eine Podiumsdiskussion zum Fall des ÖDP-Politikers Markus Hollemann veranstaltet, der wegen seines Einsatzes für das Lebensrecht aller Menschen berufliche Diskriminierung in München erfahren hatte.  zeitungen

Moderiert von Michael Ragg sprachen auf dem Podium vor über 60 Gästen die Publizistin Dr. Liane Bednarz, der Politikwissenschaftler Dr. Andreas Püttmann, CSU-Politiker Norbert Geis und Thomas Schührer (siehe Foto) vom Verein Durchblick e.V.

Es herrschte auf dem Podium Einigkeit darüber, dass Markus Hollemann unschuldig zum Opfer medialer Stimmungsmache gegen seine Person geworden ist, die zu Schädigungen seines Rufes und seiner Karriere geführt haben. Thomas Schührer, Foto: Andreas Kobs

Sein Fall ist aber nur eines von mehreren Beispielen dafür, daß der Ton zwischen überzeugten Christen und Lebensrechtlern auf der einen, vielen Medienvertretern auf der anderen Seite in der letzten Zeit deutlich rauer geworden ist, stellte das Podium fest. Die Ursachen dafür wurden kontrovers diskutiert.

Einigkeit bestand darin, dass in einer Mediendemokratie das freiheitliche System und die Demokratie auch durch den Kampf für Meinungsvielfalt verteidigt werden müssen. Dies möchte die Initiative FaireMedien engagiert leisten, durch ansprechende, positive Vermittlung von Fakten und Zusammenhängen und ohne Kampfrhetorik.

Hier finden Sie einen ausführlichen Bericht über den Abend (inkl. Bildergalerie): http://fairemedien.de/mit-entwaffnender-freundlichkeit

Hier finden Sie einen Videomitschnitt der Podiumsdiskussion: https://www.youtube.com/watch?v=g3Qf0GweBlc

Kontaktdaten: Initiative FaireMedien, Weinbergstr. 22 in 76684 Östringen
Thomas Schührer, Telefon: 07251 359183, Telefax: 07251 359182, E-Mail: info@faireMedien.de
http://faireMedien.de 

Podiumsdiskussion am 18. März 2015 in München zur Causa Hollemann

„Medienkampagne gegen überzeugte Christen? – Der Fall Hollemann und die Folgen“

Die Initiative FaireMedien lädt ein zur Podiumsdiskussion am Mittwoch, den 18.3. 2015 um 19 Uhr

im Movimento, Neuhauser Straße 15 in 80331 München

Das Podium moderiert Michael Ragg von der Agentur Ragg´s Domspatz, der mit folgenden Gästen diskutieren wird:
Dr. Liane Bednarz, Rechtsanwältin und Publizistin
Dr. Andreas Püttmann, Politologe, Journalist
Norbert Geis, ehem. CSU-Bundestagsabgeordneter
Thomas Schührer, Vorsitzender der Initiative Durchblick e.V.
 .
Weitere Infos hier: https://fairemedien.de/fairemedien-laedt-ein-zur-podiumsdiskussion-medienkampagne-gegen-ueberzeugte-christen/
 .
Um Anmeldung unter info@fairemedien.de wird gebeten bis spätestens zum 17.3.2015.
 .
Initiative FaireMedien, Thomas Schührer
Weinbergstr. 22 in 76684 Östringen
Telefon: 07251 359183  / Telefax: 07251 359182
E-Mail: info@faireMedien.de
http://faireMedien.de

Norbert Geis spricht am 16. Mai 2013 bei der CDU in Alt-Pankow (Berlin): „Meine Bilanz nach 45 Jahren Politik“

Die CDU Alt-Pankow lädt zu einem Vortrag des konservativen CSU-Politikers Norbert Geis in das Landhaus Pankow ein  –  und zwar am Donnerstag, den 16. Mai 2013, ab 19 Uhr.

© Norbert Geis / Ulrich Schwab

© N. Geis / Ulrich Schwab

Dazu schreiben die dortigen Christdemokraten:

„Die Sehnsucht nach Orientierung in gesellschaftlichen und politischen Fragen ist groß  –  echte Leitsterne gibt es heute nur noch wenige. Einer ist der Bundestagsabgeordneter Norbert Geis. Er ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Bundestagswahlkreises Aschaffenburg in den Deutschen Bundestag eingezogen, doch im September tritt er leider nicht mehr zur Wahl an.“

Aus Sicht der CDU in Alt-Pankow Anlaß genug für eine Rückschau des profilierten Parlamentariers auf sein politisches Wirken und eine aktuelle Einschätzung der Situation in der CDU/CSU. 

Die CDU schreibt weiter: „Für uns in Alt-Pankow eine große Ehre, dass ein erfahrener und erfolgreicher Haudegen wie Geis bei uns spricht und die respektable Bilanz eines leidenschaftlichen und zugleich besonnenen Bürgerpolitikers zieht.“

Der Ablauf:
* Begrüßung: Patrick D. Albertsmeyer, stellv. Ortsvorsitzender CDU Alt-Pankow
* Vortrag: Norbert Geis (CSU), MdB (langjähriger rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion und ehem. stellv. CDL-Bundesvorsitzender)
* Fragerunde
* Schlußwort: Conrad Felgner, Ortsvorsitzender CDU Alt-Pankow
 Moderation: Stefan Friedrich, Alt-Pankower CDU-Bürgerdeputierter, CDL-Landesvorsitzender

Für eine bessere Planbarkeit bittet die CDU um Anmeldung (Mail: pankow@ist-einmalig.de). Aufgrund der bereits jetzt erfolgten vielen Zusagen und einem begrenzten Platzkontingent sei es dadurch leichter, die Raumkapazität zu steigern.)

Anfahrt: Das Landhaus Pankow befindet sich in der Mühlenstr. 30 in 13187 Berlin, nahe S+U Pankow.  – Kostenfreie Parkplätze sind ausreichend vorhanden.


CSU-Politiker Norbert Geis stellt sich vor die attackierte CDU-Staatssekretärin Katherina Reiche

Geis kritisiert aggressiven Ton aus der Homo-Lobby

In der Debatte über die Gleichstellung von homosexuellen Partnerschaften mit der Ehe beklagt der CSU-Bundestagsabgeordnete Norbert Geis einen wachsenden intoleranten Diskussionsstil.

Die Angriffe auf Gegner der Homo-Ehe zeigten einmal mehr, „daß gerade diejenigen, die am lautesten nach Toleranz schreien, andere Meinungen als ihre eigene nicht ertragen können“, schreibt Geis in einem Kommentar der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. 

Eine sachliche Diskussion sei daher nicht möglich.  P1000834

Die Forderung, daß der Staat Ehe und Familie in besonderer Weise zu schützen habe, stehe in der Verfassung. Daraus könne keine Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften abgeleitet werden.

Dennoch lasse die „kleine, aber lautstarke Homo-Lobby keine Gelegenheit aus, die Gleichstellung mit Ehe und Familie zu erzwingen“, kritisierte der Rechtsexperte.

Diese Tendenz der Gleichmacherei werde leider durch verschiedene Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts noch verstärkt.

Namentlich nahm Geis in seinem Beitrag die CDU-Politikerin und Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, in Schutz. Diese verdiene für ihre Haltung in dieser Debatte höchsten Dank.

Frau Reiche hatte von ihrer Partei ein klares Bekenntnis zur Ehe und Familie verlangt und sah sich danach heftigen Attacken der Homo-Lobby ausgesetzt.

So forderte zB. der grüne Politiker Volker Beck den CDU-Bundesumweltminister Peter Altmaier auf, auch mal eine Staatssekretärin zu versenken. Zudem wurde K. Reiche auf ihrer Facebookseite massiv angefeindet.

Quelle: Wochenzeitung Junge Freiheit