GOTT erweist seine Güte in der Bedrängnis

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 31 (30),20-24.

Wie groß ist deine Güte, HERR,
die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren;
du erweist sie allen,
die sich vor den Menschen zu dir flüchten.

Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.
Wie unter einem Dach bewahrst du sie
vor dem Gezänk der Zungen.

Gepriesen sei der HERR, der wunderbar an mir gehandelt
und mir seine Güte erwiesen hat zur Zeit der Bedrängnis.
Ich aber dachte in meiner Angst:
Ich bin aus deiner Nähe verstoßen.

Doch du hast mein lautes Flehen gehört,
als ich zu dir um Hilfe rief.
Liebt den HERRN all seine Frommen!
Seine Getreuen behütet der HERR,

doch den Hochmütigen vergilt ER ihr Tun
mit vollem Maß.

.


Tue das Gute und vertrau auf den HERRN

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36),3-4.5-6.23-24.39-40ab.

Vertrau auf den HERRN und tue das Gute,
bleib wohnen im Land und bewahre Treue!
Freu dich innig am HERRN!
Dann gibt ER dir, was dein Herz begehrt.

Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue ihm;
ER wird es fügen.
ER bringt deine GerePschtigkeit heraus wie das Licht
und dein Recht so hell wie den Mittag.

Der HERR festigt die Schritte des Mannes,
ER hat Gefallen an seinem Weg.
Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin;
denn der HERR hält ihn fest an der Hand.

Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.


Sea Watch und Co.: Die Not anderer nicht für eigene Zwecke instrumentalisieren

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Tilo Sarrazin hat sein neues Buch „Der Staat an seinen Grenzen – Über Wirkung von Einwanderung in Geschichte und Gegenwart“ vorgestellt. Dies bewegte Sarrazin, sein Buch zu schreiben:

„Die Erkenntnis, dass Massenauswanderung aus Afrika und dem westlichen Asien den betroffenen Ländern bei der Lösung ihrer Probleme nicht hilft, für die Zielländer in Europa aber in vielerlei Hinsicht bedrohlich und potentiell destabilisierend ist“.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum deutscher Katholiken“

Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner Patzelt äußerte in der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ 29.8.2020, S. 3) u.a.: „Als man die Bilder von den immer neuen Flüchtlingsbooten sah, wurde doch schnell klar, dass auf ihnen nur wenige Frauen und Kinder sind, sehr wohl aber viele junge Männer“.

Diese jungen Männer, die aus „Afrika und dem westlichen Asien“ kommen, brauchen Hilfen, um das Mittelmeer überqueren zu können und einen Platz auf den oft hoffnungslos überfüllten Booten zu bekommen. Schlepperbanden bieten diese Hilfen an – gegen Geld. Sie sind keine humanitären Einrichtungen. Wer die Dienste der Schlepperbanden in Anspruch nimmt, muss Geld haben, um das bezahlen zu können.

Nicht alle Boote erreichen die europäische Küste. Die bekannten Zahlen Ertrunkener sind hoch. Neben Rettungsschiffen z.B. der Republik Italien gibt es auch private Seenotretter, z.B. mit der Bezeichnung „Sea Watch“.

Hier muss man feststellen, dass nicht alle Immigranten ein Recht auf Asyl beanspruchen können:

„In der Summe halten sich derzeit rund 2,2 Mio. ‚Schutzsuchende‘ in Deutschland auf… Die Bilanz der Asylanträge von 2007 bis 2016: ‚von den 1,7 Mio. Entscheidungen über Asylanträge in dieser Zeit wurde lediglich in 9.166 Fällen das Recht auf Asyl gemäß Artikel 16 a GG zugesprochen. Das waren weniger als 1% aller Fälle. Das ist auch bis heute weiter der Fall.“(Die Tagespost, 3.9.2020, S. 24)

Sind die Schiffe der deutschen Mittelmeerretter „Sea Watch“ humanitäre Unternehmen? Wir haben die von Pia Klemp „kommandierten Missionen mit ‚Juventa‘, ‚Sea Watch 3‘ vom Sommer und Herbst 2017“… „Nun steht Pia Klemp wieder auf der Brücke und befehligt das neue Schiff der deutschen Mittelmeerretter „Sea Watch‘“. Es trägt den Namen „Louise Michel“, einer „Pariser Anarchistin des 19. Jahrhunderts“.

„Umsturz gesellschaftlicher Verhältnisse“

Wie Pia Klemp dem Guardian freimütig bekannte, geht es ihr nicht primär um Menschen, sondern „um Durchsetzung linker Politik zum sanften Umsturz der gesellschaftlichen Verhältnisse“. Frau Klemp (zu Guardian): „Ich sehe Seenotrettung nicht als humanitäre Aktion, sondern als Teil des antifaschistischen Kampfes“.

Das bestätigt ihr Verhalten gegenüber der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die ihr für ihr Engagement in der Seenotrettung die Ehrenmedaille der Stadt anheften wollte. Pia Klemp schob die Ehrung mit den Worten weg: „Es ist an der Zeit, heuchlerische Ehrungen beim Namen zu nennen“ und sie schob nach: „Und es ist an der Zeit, Medaillen umzuschmieden in Speerspitzen der Revolution“. (JF, 18.9.2020, S. 3).

Die katholische Soziallehre sagt, wer in Not ist, dem muss geholfen werden. Nach der Parabel Jesu vom Mann, der auf dem Weg von Jerusalem nach Jericho unter die Räuber fiel, ausgeplündert und halb tot auf der Straße lag, wurde dieser vom barmherzigen Samariter gerettet; ihm ging es um die Rettung eines Lebens.

Zur Wahrheit gehört aber, dass „Seenotretter“ auch ganz andere Ziele im Visier haben. Diese gilt es aufzudecken!


Der Frevler verfängt sich in den Ränken, die er selbst ers(p)onnen hat

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 9 (9B),1-2.3-4.7-8.14.

HERR, warum bleibst du so fern,
verbirgst dich in Zeiten der Not?
In seinem Hochmut quält der Frevler die Armen.
Er soll sich fangen in den Ränken, die er selbst ersonnen hat.
 

Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust,
er raubt, er lästert und verachtet den HERRM.
Überheblich sagt der Frevler:
«Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.»
So ist sein ganzes Denken.
 

Sein Mund ist voll Fluch und Trug und Gewalttat;
auf seiner Zunge sind Verderben und Unheil.
Er liegt auf der Lauer in den Gehöften
und will den Schuldlosen heimlich ermorden;
seine Augen spähen aus nach dem Armen.
 

Du siehst es ja selbst;
denn du schaust auf Unheil und Kummer.
Der Schwache vertraut sich dem HERRN an;
ER ist den Verwaisten ein Helfer.


Die FAMILIE als Fels in der Brandung

Hedwig von Beverfoerde

Die Welt befindet sich im Ausnahmezustand und jeder von uns muß zusehen, wie er persönlich diese Krise praktisch und seelisch halbwegs bewältigt.

Nicht wenigen von uns hat das Corona-Virus beruflich den Boden unter den Füßen weggezogen. Niemand weiß, wie lange Schulschließungen, Ausgangs- und Kontaktsperren etc. anhalten werden und wann endlich wieder Normalität in unseren Alltag einkehrt.

In dieser unsicheren Zeit beweist eine Institution ihre tiefe Bedeutung und wahre Kraft: Die Familie, denn sie ist ein Fels in der Brandung.

Wenn wir in Not sind – hier suchen und finden wir Trost, Sicherheit, Geborgenheit und Hoffnung. Und alle Verächter, die seit Jahrzehnten behaupten, die Familie sei überholt, sie müsse entrechtet oder gar abgeschafft werden, werden von Corona jetzt Lügen gestraft.

Die Familie beweist sich nun, wie Jürgen Liminski sehr treffend schreibt, als die „systemrelevanteste Gruppe der Gesellschaft überhaupt“. Eltern beschulen und erziehen ihre Kinder von einem Tag zum anderen ganztags zu Hause. Die Jüngeren kaufen für ältere Familienmitglieder ein und geben ihnen telefonisch Zuspruch, wo Besuche derzeit zu gefährlich sind. Großeltern kümmern sich um Enkelkinder, Geschwister stehen einander bei.

Diese zentrale Bedeutung der Familie muß sich künftig auch in der Politik widerspiegeln!

Um Familien in dieser Krisenzeit zu unterstützen, werden wir jetzt täglich auf Facebook, Twitter und Telegram eine der vielen guten Initiativen und Hilfen vorstellen, die aktuell angeboten werden.

Und wir starten die Aktion „Familie macht stark“: Es gibt so viele inspirierende und motivierende Beispiele, wie Familien in der Corona-Krise sich helfen, die gemeinsame Zeit verbringen, spielen, lesen, ihren Heimunterricht gestalten etc.

Wir wollen möglichst viele dieser positiven Beispiele sammeln und weitergeben.

Machen Sie mit bei der Aktion #Familiemachtstark:

  • Schicken Sie uns ein oder zwei Bilder oder ein Video, wie Sie mit Ihrer Familie kreativ werden und diese Zeit meistern: kontakt@demofueralle.de.
  • Schreiben Sie uns gern drei bis vier Zeilen dazu. Die besten Einsendungen werden wir auf unserer Webseite veröffentlichen. Ein schönes Beispiel finden Sie hier: Da die Spielplätze geschlossen sind, hat ein Vater mit seinen vier Kindern die Schaukeln, Rutschen etc. mit Straßenkreide selbst gemalt.
  • Veröffentlichen Sie Ihre Bilder, Videos und Texte selbst in den Sozialen Netzwerken und fügen Sie den Hashtag #Familiemachtstark hinzu.

Ich freue mich auf Ihre Ideen, Tipps und Beispiele aus Ihrem Familienleben!

 


Der HERR ist meine Zuflucht und meine Burg

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 91(90),1-2.14-15a.15bc-16.

Wer im Schutz des Höchsten wohnt
und ruht im Schatten des Allmächtigen,
der sagt zum HERRN:
«Du bist für mich Zuflucht und Burg,
mein Gott, dem ich vertraue.»
.
Weil er an mir hängt, will ich ihn retten;
ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen.
Wenn er mich anruft,
dann will ich ihn erhören.
.
Ich bin bei ihm in der Not,
befreie ihn und bringe ihn zu Ehren.
Ich sättige ihn mit langem Leben
und lasse ihn schauen mein Heil.


Christus erinnert seine Jünger an die Not und Freude gebärender Frauen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Joh 16,20-23a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln.
Wenn eine Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude.
 

GOTT rettet mich und hüllt mich in Jubel

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 32 (31),1-2.5.6-7:

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Darum soll jeder Fromme in der Not zu dir beten;
fluten hohe Wasser heran, ihn werden sie nicht erreichen.
Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und hüllst mich in Jubel.


Wir wollen nicht nur mit Worten lieben, sondern in Tat und Wahrheit

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 3,11-21:

Meine Brüder! Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren…
Daran haben wir die Liebe erkannt, dass ER sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?
Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt – Gott ist größer als unser Herz, und ER weiß alles.
Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir
Zuversicht gegenüber Gott .

GOTT ist mein FELS und meine BURG

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
31 (30),3b-4.6.8.16-17.

Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen wirst du mich führen und leiten.
 

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen;
denn du hast mein Elend angesehn,
du bist mit meiner Not vertraut.
 

In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger!
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!