Barcelona: Oberrabbiner animiert spanische Juden zur Ausreise nach Israel

Nach dem blutigen Anschlag von Islamisten in Barcelona ruft der dortige Obberrabbiner Meir Bar-Hen seine Gläubigen zum Exodus aus Spanien auf. Für den Oberrabbiner sind die Juden in Europa dem Untergang geweiht.

Er forderte seine Gemeindemitglieder auf, Spanien zu verlassen, in Israel Land anzukaufen und dorthin auszuwandern.

Aus Sicht des jüdischen Würdenträgers ist Spanien das Zentrum für radikale Muslime und Terroristen für ganz Europa geworden. Rabbi Meir Bar-Hen sieht diese Strukturen weiterhin erstarken und glaubt nicht mehr daran, dass man den Terrorismus der fanatischen Muslime auf dem europäischen Kontinent aufhalten kann. Zudem würden die Politiker in Europa das Ausmaß des Terrors nicht erkennen.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/0024745-Barcelona-Oberrabbiner-ruft-Juden-zum-Verlassen-Spaniens-auf


Briefpost an Gott aus aller Welt gelangt zur Klagemauer in Jerusalem

Danny Goldstein, Direktor der israelischen Post, ist vor den bevorstehenden Feiertagen Rosh ha-Shana und Yom Kippur an der Klagemauer mit dem Oberrabbiner für die Hl. Stätten zusammengetroffen und hat ihm Briefe aus der ganzen Welt übergeben, die an Gott adressiert sind.   Klagemauer

Die Briefe an den Höchsten, die in Ländern wie Russland, China, Frankreich, Nigeria, Spanien, den Niederlanden, den USA und Großbritannien abgeschickt wurden, werden danach in die sog. Klagemauer (Westmauer) in Jerusalem gesteckt.

Jedes Jahr treffen hunderte Briefe in Israel ein, die an „Gott“, „Jesus“, „Unseren lieben Vater im Himmel“ oder direkt an „die Klagemauer“ adressiert sind. Diese Briefe, meist ohne Absender, werden von der israelischen Post alle paar Monate an die Klagemauer übergeben, zwischen deren Steine sie dann der Tradition gemäß gesteckt werden. 

Quelle: Israelische Botschaft


Jüdischer Oberrabbiner von Rom ist beeindruckt von Papst Franziskus

Der römische Oberrabbiner Riccardo Di Segni erklärte über seine Papstaudienz vom gestrigen Freitag: „Wir waren beeindruckt von seiner Offenheit und Herzlichkeit, von seiner Fähigkeit, sich über 360 Grad zu allem zu äußern.“   1_0_736637

Papst Franziskus hatte im Vatikan erstmals die jüdische Gemeinde von Rom empfangen: „Wir haben über alles geredet, von Bibelexegese bis hin zu sozial dringenden Themen. Dabei war das Klima gleichbleibend gut, ein gegenseitiges Zuhören.“

Franziskus hatte ausgerufen: „Möge der Antisemitismus aus dem Herzen jeden Mannes und jeder Frau verbannt werden!“

Abweichend vom amtlichen Redetext hatte er spontan hinzugefügt, aus seiner Sicht könne ein Christ kein Antisemit sein.

„Dass der Papst diese Tatsache unterstrichen hat, ist eine wichtige Botschaft. Sie sollte aus dem Apostolischen Palast heraus bis an die Grenzen der Erde dringen!“

Quelle (Text/Foto): http://de.radiovaticana.va/news/2013/10/12/oberrabbiner_%C3%BCber_papst:_%E2%80%9Ewir_waren_beeindruckt%E2%80%9C/ted-736637


Israel: David Lau und Yitzhak Josef sind die neuen Oberrabbiner der Juden

In Israel gibt es traditionell einen aschkenasischen und einen sephardischen Oberrabbiner, welche die jeweiligen Gemeinden vertreten; sie werden für jeweils zehn Jahre gewählt. Das Oberrabbinat ist die rechtliche und administrative Autorität in religiösen Angelegenheiten (z.B. Eheschließungen), die Juden in Israel betreffen.

Die Väter beider Kandidaten waren auch schon Oberrabbiner gewesen: David Lau (siehe Foto) setzte sich gegen den ebenfalls hoch gehandelten David Stav durch, betonte aber nach seiner Wahl die Einigkeit: „Ich glaube, wir können mit lieben und guten Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft eine vereinte Nation schaffen, und ich glaube, wir werden zusammenarbeiten.“

Wie sein aschkenasischer Kollege betonte auch der neue sephardische Oberrabbiner Josef
(siehe zweites Foto), er wolle Rabbiner des ganzen jüdischen Volkes sein.

In seinem Kommentar in Israel Hayom beschreibt heute der bekannte Journalist Dan Margalit die Entfremdung, die viele säkulare (weltliche, nichtreligiöse) Israelis gegenüber dem Oberrabbinat empfinden:

„Die Wahl der Rabbiner David Lau und Yitzhak Josef trägt nicht zwangsläufig eine Botschaft. Das Neue ist das Altbekannte, und das Alte erfüllte nicht die notwendigen Bedürfnisse im Verhältnis zwischen Säkularen und Religiösen. […] Die Säkularen stimmen mit den Füßen ab. Sie distanzieren sich und entwickeln ein unabhängiges System von Eheschließung und Scheidung.

Die Chancen, die Entfremdeten einzubinden, die nach einem Platz als Nicht-Religiöse in Recht und Gesetz verlangen, schwinden. Diese Menschen werden schlicht auf den Traum verzichten, dazu zu gehören und die israelische Gesellschaft wird sich weiter spalten. Die Form verlangt es, den Gewählten Erfolg zu wünschen. Doch die Form ersetzt nicht den Inhalt.“

Bereits vor der Wahl fragte die englischsprachige israelische Tageszeitung Jerusalem Post in ihrem Editorial nach den Ursprüngen des Oberrabbinats und der unerfüllten Vision Rav Kooks, des Gründers der Institution, der Religiöse und Säkulare versöhnen wollte.

Der Visionär Kook, der im Jahr 1935 starb, habe richtig vorhergesehen, dass die aufkeimende jüdische Gemeinschaft im Britischen Mandatsgebiet Palästina den Grundstein für die neu zu errichtende jüdische Souveränität im Land bilden würde.

Zugleich habe er den fehlenden Respekt vieler Juden gegenüber dem Rabbinat einerseits und die Zänkereien der verschiedenen religiösen Gruppen andererseits bedauert.

Kooks Vision, „das geistliche Wesen des Rabbinats wiederzubeleben“ und das Rabbinat zu einer „organisierenden Kraft“ zu machen, einer Kraft, die „den ganzen Prozess der Nationenbildung“ beeinflusst, habe sich leider nie verwirklicht.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin
Fotos: wikicommons

Israels höchste religiöse Würdenträger wollen „strenges Verbot der Abtreibung“ einschärfen

Im Heiligen Land gibt es seit 1911 stets zwei Oberrabbiner  (je einen für die sephardischen und einen für die aschkenasischen Juden)   –  es sind dies die höchstrangigen Vertreter des religiösen Judentums in Israel.

Die beiden derzeitigen Oberrabbiner  –  Schlomo Mosche Amar und Yona Metzger  –   haben jetzt erneut landesweit zu Predigten für den Schutz ungeborener Kinder aufgerufen.  Baby (2)

Die Rabbiner in den Gemeinden sollen den jüdischen Gläubigen „das strenge Verbot der Abtreibung“ einschärfen, schrieben die beiden höchsten Würdenträger in einem gemeinsamen Brief, aus dem der israelische Sender Arutz Scheva am gestrigen Mittwoch zitierte.

Sie appellierten außerdem an EU-Ratspräsident Herman von Rompuy, eine Kommission zur Beobachtung des Antisemitismus in Europa einzurichten.

Die Oberrabbiner verwiesen in ihrer Bekräftigung des Abtreibungsverbotes auf das alttestamentliche Buch Exodus, das darüber berichtet, wie hebräische Hebammen sich weigerten, männliche Nachkommen der Israeliten bei der Geburt zu ermorden, wie der ägyptische Pharao dies befohlen hatte.

Bereits vor zwei Jahren  –  Anfang Januar 2010  –   hatten die beiden Oberrabbiner in einem Schreiben an die örtlichen Rabbiner Israels darauf hingewiesen, daß jedes Jahr im jüdischen Staat rund 50.000 Babys im Mutterleib vernichtet werden.  

Die obersten israelischen Religionsführer bezeichnen es schon damals als „schwere Sünde“ und als eine „wahre Epidemie“, daß tausende jüdischer Babys jährlich „verloren gehen“.

Unter anderem fordern die beiden Oberhäupter bessere finanzielle Hilfen für arme Mütter, um dadurch Abtreibungen, die aus einer wirtschaftlicher Notlage heraus entstehen, zu verhindern. 

Die deutsche Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ schrieb am 4.1.2008 grundsätzlich folgendes zum Thema Lebensrecht der Ungeborenen:

„Aus religiöser Sicht sind die meisten Abtreibungen ohnehin illegal. Zum einen genießt das ungeborene Leben halachischen Schutz und darf nur bei akuter Gefahr für die Mutter beendet werden. Zum anderen verstößt Abtreibung gegen das Gebot „Seid fruchtbar und mehret euch“.

Das israelische Oberrabbinat fordert überdies bereits seit vielen Jahren ein stärkeres Eintreten der Behörden gegen illegale Abtreibungen. Etwa 20.000 der 50.000 Abtreibungen sind laut der israelischen Lebensrechtsgruppe EFRAT auch formalgesetzlich illegal. 

Der als gemeinnützig anerkannte Verband EFRAT in Jerusalem rettet 4000 bis 5000 ungeborene Kinder pro Jahr mit Hilfe von 3000 ehrenamtlichen Mitarbeiter(innen).

Bereits 1977 gründete der Arzt Dr. Eli Josef Schussheim  –  ein religiöser Jude  –  diese einsatzfreudige Lebensrechts-Organisation, deren Ziel es ist, durch Infos, Beratung und finanzielle Hilfen so viele Frauen wie möglich zum Austragen ihres Kindes zu ermutigen.

Der engagierte Lebensrechtler und Chirurg Dr. Schussheim erklärte laut der „Jüdischen Allgemeinen“ (vgl. deren Artikel „Auf Leben und Tod“ vom 4.1.2008):

„Natürlich spielt der Schutz des ungeborenen Kindes aus meiner Sicht eine entscheidende Rolle. Leben zu retten ist mein Hauptanliegen  –  auch und gerade als Arzt.

Wenn Schwangere mich um Rat bitten, spreche ich mit ihnen aber weder über das Gesetz noch über Religion. Ich rate ihnen, falls kein wirklich zwingender Grund für eine Abtreibung vorliegt, die Schwangerschaft fortzusetzen.

Mir ist noch nie passiert, dass eine von uns beratene Frau, die das Kind zur Welt bringt, das bereut hätte. Dagegen verfallen Frauen, die sich für die Abtreibung entscheiden, oft in Depressionen.“

Quellen u.a.: Israelnetz, Jüdische Allgemeine, http://www.kathweb.at

Hier noch ein HINWEIS auf einen deutschsprachigen Artikel von Dr. Schussheim über die sexuelle Liebe in der Ehe, wobei der israelische Arzt aufschlußreich und präzise erläutert, warum die vom jüdischen Religionsgesetz geforderte zweiwöchige Enthaltsamkeit im Monat sowohl gesundheitlich wie psychologisch durchaus sinnvoll ist:

http://www.juedischeslebenberlin.org/judisches-leben/mikveh/reinheit-der-familie/gesundheit-und-gluck-in-der-ehe/

DIESER ARTIKEL wurde auch auf dieser christlichen Webseite veröffentlicht: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/01/israel-oberrabbiner-wollen-strenges.html


Oberrabbiner von Frankreich argumentiert entschieden gegen Homo-„Ehe“

Der Oberrabbiner von Frankreich, Gilles Bernheim, hat sich gegen gleichgeschlechtliche „Ehen“ ausgesprochen. Es sei weder mutig noch ehrenvoll, ein Gesetz zu schaffen, das mehr Schlagworte als Argumente beinhalte, schrieb der höchste Vertreter des Judentums in Frankreich an den sozialistischen Präsidenten Francois Hollande und Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault.

Französischen Online-Medien zufolge legte Bernheim in einem 25-seitigen Gutachten seine Position dar.  Demnach schreibt der Oberrabbiner, die geplante Gesetzesänderung zugunsten einer Homo-„Ehe“ und Homo-Kindesadoption nutze nur einer winzigen Minderheit und gerade zum Schaden der gesamten Gesellschaft.

Vater- und Mutterschaft würde verdrängt und es werde vorausgesetzt, daß es ein allgemeines „Recht auf ein Kind“ gebe. Die natürlichen Gegebenheiten der Geschlechter würden abgelöst durch eine bindungslose „sexuelle Selbstbestimmung“; dies sei die Folge eines bis zur Perversion getriebenen Bestrebens,  jeden natürlichen Unterschied zu tilgen, so der jüdische Gelehrte. 

Quelle: Gloria.tv