Forschungsfortschritte bekräftigen: Den Embryonenschutz in Deutschland erhalten!

Forschern der Rockefeller Universität (USA) und des King’s College in Cambridge (Großbritannien) ist es erstmals gelungen, menschliche Embryonen außerhalb einer Gebärmutter zu züchten und diese 13 Tage am Leben zu erhalten.

Die Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL), Susanne Wenzel erklärt hierzu:

„Die Entwicklung in der jüngsten Forschung anerkennt offensichtlich keine ethischen, sondern nur noch dünne rechtliche Grenzen. Nur aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sowohl in den USA als auch in Großbritannien konnte das Experiment über diesen Zeitraum hinaus nicht ausgedehnt werden. IMG_0802

BILD: Susanne Wenzel (Foto: links) mit der stellv. CDL-Vorsitzenden Odila Carbanje an ihrem CDL-Stand beim Kongreß „Freude am Glauben“

Bislang ist die Kultivierung extrakorporal erzeugter menschlicher Embryonen durch In-Vitro-Fertilisation (IVF) über den Zeitraum von zwei Wochen hinaus gesetzlich verboten. Jedes menschliche Leben beginnt aber mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle; jeder Embryo ist also bereits ein Mensch. Nichts rechtfertigt wissenschaftliche Experimente mit menschlichem Leben, an deren Ende der Tod zu Forschungs- oder Selektionszwecken steht.

Versuche, wie sie dieser Tage in den USA und Großbritannien am Menschen durchgeführt werden, beobachten wir mit größter Besorgnis und lehnen wir ab, weil sie gegen die Menschenwürde verstoßen. Auch ein ungeborener Mensch darf nicht für Forschungszwecke missbraucht werden.

Die Gesetzgebung und auch wissenschaftliche Richtlinien mehrerer Staaten verbieten eine Ausdehnung dieser Humanversuche über 14 Tage hinaus. Auschließlich deshalb wurde das Experiment nach zwei Wochen eingestellt. Wie nicht anders zu erwarten, drängen mehrere US-Forscher und die Forschungslobby nun auf eine zügige Erweiterung der Versuche bis und auch nach dieser Frist, die je nach Stand der Wissenschaft dann immer weiter ausgedehnt werden könnte. Nach hinten wäre hierbei keine Grenze gesetzt. Der Mensch würde immer mehr zu bloßem, beliebig reproduzierbarem, wertfreiem Forschungsmaterial verzweckt.

In Deutschland verbietet § 2 Embryonenschutzgesetz (EschG) die Zeugung und Verwendung extrakorporal erzeugter Embryonen zu Forschungszwecken. Die deutsche Gesetzgebung wird international als ethisch und rechtlich beispielhaft angesehen.

Eine Aufweichung oder gar ein Aufheben des Embryonenschutzes darf es hier auch zukünftig nicht geben. Die CDL fordern deshalb die strikte Beibehaltung dieses Schutzgesetzes und eine staatliche Überprüfung der tatsächlichen Einhaltung des Schutzes von Embryonen in den immerhin 130 deutschen Reproduktionszentren und in den zahlreichen Forschungseinrichtungen.

Zwar sind hier die rechtlichen Verbote klar, aber bisher arbeiten diese Zentren weitestgehend ohne gezielte staatliche Kontrolle über die Produktion und Nutzung von zigtausenden Embryonen.“

Christdemokraten für das Leben e.V., Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde b. Münster
Tel.: 0 25 73 – 97 99 391  /  Fax: 0 25 73 – 97 99 392

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Internet: www.cdl-online.de

 

 


„Marsch für das Leben“ in Berlin: Der Regensburger Oberhirte war mit dabei

Die Internetpräsenz des Bistums Regensburg berichtet:

Der Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer nahm am 11. „Marsch für das Leben in Berlin“ teil. Die Veranstaltung fand am Samstag, dem 19. September statt und begann um 13 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Kanzleramt.
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Im Anschluss bewegten sich rund 7000 Christen durch die Berliner Innenstadt zur St.-Hedwigs-Kathedrale, wo ein ökumenischer Gottesdienst die Veranstaltung beendete.

BILD: Die stellv. CDL-Bundesvorsitzende Odila Carbanje (vorne links) war ebenfalls beim Lebensrechtler-Marsch dabei (Foto: Bistum Regensburg)

Zuvor hatten Lebensrechtsgegner versucht, die Christen an der Ausübung ihres Demonstrationsrechts mit Gewalt zu hindern. Dazu aufgerufen hatte u.a. Frau Katja Kipping von der Partei „Die Linke“.

HINWEIS: Die Regensburger Bistums-Bildergalerie (24 Fotos) vermittelt einen anschaulichen Eindruck von den Vorgängen in Berlin: Bildreportage anschauen

Wie es zur Idee der Teilnahme des Bischofs kam

Die Idee zur Teilnahme am Marsch für das Leben wuchs während des Regensburger Katholikentages. Dort betonten Vertreter von „Donum Vitae“ die Bedeutung des unverfügbaren Lebensrechts, das sie als gemeinsames Ziel mit der Katholischen Kirche teilten.

Die Betonung des gemeinsamen Ziels begrüßten die Vertreter der Kirche. Um das gemeinsame Ziel zu unterstreichen und gemeinsam deutlich werden zu lassen, luden sie die Vertreter „Donum Vitaes“ ein, am „Marsch für das Leben 2015“ gemeinsam teilzunehmen. Bischof Rudolf Voderholzer sagte zu, dabei zu sein.

Der Regensburger Bischof löste sein Versprechen ein. Dass Vertreter von „Donum Vitae“ an dem Marsch für das Leben teilgenommen oder die Initiative der christlichen Lebensrechtsgruppen mit einem Grußwort unterstützt hätten, wurde bisher nicht bekannt.

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/marsch-fuer-das-leben-2015-bischof-rudolf-voderholzer-war-dabei-4032/


Rom/Vatikan: Führende Lebensrechtler auf dem Petersplatz empfangen

Papst unterstützt „Marsch für das Leben“ in Berlin

Papst Franziskus hat nur drei Wochen vor dem diesjährigen Marsch für das Leben den Vorstand des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) in Rom begrüßt. Nach der Generalaudienz am Mittwoch, den 26. August 2015, sprach er mit den Veranstaltern des Marsches, die vom BVL-Vorsitzenden Martin Lohmann angeführt wurden. RadioVatikan

An der Begegnung mit dem Pontifex nahmen teil: Odila Carbanje, stv. Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Dr. Claudia Kaminski, Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) sowie Rolf Trauernicht, Vorsitzender des evangelischen Fachverbands „Weißes Kreuz“.

Lohmann überreichte Franziskus das diesjährige Plakat, mit dem zum Lebensrechtler-Marsch am 19. September nach Berlin eingeladen wird. Der Papst betonte dazu zweimal: „Es ist sehr, sehr wichtig, was Ihr da macht!“

Die Bitte Lohmanns, diesen Einsatz und den Marsch für das Leben zu segnen sowie für die Lebensrechtler zu beten, erwiderte der Papst mit einem freundlichen „Ja, und beten Sie auch für mich“. Dem Marsch wünschte er „alles Gute und Gottes Segen“. IMG_7875

Dann las er, indem er mit seinem Finger darauf zeigte, das diesjährige Motto des Marsches: „Gemeinsam für das Leben. Immer.“ Mit sichtbarer Zustimmung fügte er hinzu: „Ja, das müssen wir immer tun.“ Papst Franziskus, der Deutsch sprach, bat Lohmann darum, alle Teilnehmer des Marsches herzlich zu grüßen.

Dr. Claudia Kaminski überreichte dem Papst ein von ihr gemeinsam mit Mechthild Löhr (CDL) und Rainer Beckmann herausgegebenes Buch zur „Sterbehilfe“-Debatte. Franziskus las den Titel „Es gibt kein gutes Töten“ und sagte: „Ja, es kann kein gutes Töten geben.“ – Das gelte vom Anfang bis zum Ende. Das dem Papst von Lohmann überreichte Modell eines Embryos segnete der Papst, nahm es in seine Hände und dankte freudig für dieses „wichtige Geschenk“.

Es war das erste Mal, dass ein Papst mit Blick auf den Marsch für das Leben die Veranstalter in Rom begrüßte. Papst Franziskus lässt wie seine Vorgänger keinen Zweifel daran, dass es nicht nur für Christen eine selbstverständliche Pflicht zum Schutz des menschlichen Lebens vom Anfang bis zum natürlichen Ende gibt.

In Rom, wo es seit etlichen Jahren einen Marsch für das Leben gibt, gehen nicht nur – wie in anderen Hauptstädten ebenfalls – Bischöfe mit. Auch Papst Franziskus hat sich bereits zum Teil dieser Demonstration gemacht.

Die Vertreter des BVL dankten dem Papst, der sich erstaunlich viel Zeit für die Begegnung nahm, für sein „starkes und klares Zeugnis“.

Martin Lohmann
Bundesverband Lebensrecht e. V.

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  • Tel. (030) 644 940 39 · Fax (030) 440 588 67
  • info@bv-lebensrecht.de

Führende Lebensrechtler wünschen Seligsprechung Erzbischof Dybas

Von Felizitas Küble

Das Christoferuswerk in Münster sammelte an seinem Infozelt auf dem Katholikentag in Regensburg erneut Unterschriften für eine Seligsprechung des einstigen Oberhirten von Fulda, Erzbischof Johannes Dyba, den viele Gläubige als „Löwen von Fulda“ verehren.IMG_0598

Auch durch Plakate und Postkarten wurde auf diesen mutigen und unbeugsamen Bischof hingewiesen, der im Juli 2000 unerwartet verstorben war.

Dabei unterzeichneten neben zahlreichen Katholiken auch evangelische Christen den Aufruf an die Kirche, Dyba als Vorbild für die Gläubigen und als Fürsprecher zur Ehre der Altäre zu erheben.

Überdies unterschrieben namhafte Vertreter von Lebensrechtsverbänden in Regensburg den Seligsprechungs-Appell des Christoferuswerks, darunter Martin Lohmann (siehe Foto unten: rechts), der Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht (BVL), sowie Angela Doose, die Leiterin der „Jugend für das Leben“ in Deutschland. Bildungsplan-Demo-1.2.1448b

Schon zuvor hatten führende Lebensrechtler sich dem Plädoyer pro Dyba-Seligsprechung angeschlossen, zB. die Buchautorin Alexandra Linder, stellv. Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für alle“ (ALfA)  –  und der katholische Publizist Mathias von Gersdorff (siehe Foto), Leiter der Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und Mitbegründer der Initiative „SOS Leben“. 

Zu den weiteren Unterzeichnern gehören beispielsweise die Vorsitzende der Stiftung „Ja zum Leben“, Johanna Gräfin von Westphalen (siehe Foto) sowie Hedwig Gräfin von Buquoy, die dem Stiftungsvorstand angehört. portrait_westphalen-r

Zudem die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Mechthild Löhr, sowie ihre Stellvertreterin Odila Carbanje, die zugleich als CDL-Vorsitzende von Nordrhein-Westfalen amtiert; außerdem der Historiker Prof. Dr. Leo Peters, Mitglied im Bundesvorstand der CDL.

Auch die engagierte CDL-Lebensrechtlerin Elisabeth Freifrau von Lüninck aus Bestwig im Sauerland schließt sich dem Appell des Christoferuswerks an; über ihren Austritt aus der CDU „nach einem halben Jahrhundert“ berichtete hier die FAZ: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/homo-ehe-die-kanzlerin-bat-um-zehn-tage-zeit-12100525.html

Für die Seligsprechung Dybas plädiert auch Hildegard Regensburger, Leiterin des Förderkreises  „Ja zum Leben“ sowie eines Mutter-Kind-Heims in Ichenhausen und zugleich stellv. CDL-Landesvorsitzende in Bayern; ebenso der baden-württembergische CDL-Landesvorsitzende, Rechtsanwalt Josef Dichgans.PICT0106

Unterschrieben wurde der Aufruf des Christoferuswerks außerdem von der Vorsitzenden der „Aktion Familienschutz“ und der Leiterin von ONE OF US in Deutschland, Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto: links) sowie von Prof. Dr. Manfred Spieker, einem führenden Experten der Lebensrechtsbewegung in Deutschland.

In der Donnerstagszeitung zum Regensburger Katholikentag (Ausgabe an Christi Himmelfahrt) findet sich ein ausführliches Interview zur Abtreibungsthematik mit diesem Osnabrücker Sozialwissenschaftler, der dem päpstlichen Rat „Justitia et Pax“ als Consultor angehört.

HIER geht es zum Pro-DYBA-Formular, das man ausdrucken, unterschreiben und an uns einsenden oder zufaxen kann: http://www.medrum.de/files/Unterschriftenblatt%20Dyba.pdf

CHRISTOFERUSWERK eV, 48007 Münster, Postfach 1963  – Fax 0251-614020

 

 


Lebensrechtler wählten neuen BVL-Vorstand

Der Bundesverband Lebensrecht (BVL) hat einen neuen Vorstand gewählt. Auf der Mitgliederversammlung in Kassel wurde Manfred Libner als stellv.Vorsitzender wiedergewählt. Vorsitzender bleibt Martin Lohmann (siehe Foto). PICT0101

Neu in den Vorstand gewählt wurden Odila Carbanje (siehe Foto), stellv. Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Dr. Claudia Kaminski, Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) sowie Rolf Trauernicht, Leiter des Weißen Kreuzes. 

Sie folgen den bisherigen Vorstandsmitgliedern Mechthild Löhr, Vorsitzende der CDL, Susanne Lux von „Pro Mundis“ sowie Hartmut Steeb, Generalsekretär der Evangelischen Allianz, deren Amtszeit abgelaufen war.

Martin Lohmann freut sich auf die „Neuen“ im Vorstand und ist sich sicher, dass „unsere Stimme für das Leben zunehmend besser gehört“ wird. FDK2009_1

Die Arbeit des BVL und seiner Mitglieder werde „von Tag zu Tag wichtiger, weil das Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod vielfach bedroht ist und wir das Werben für die Humanität dringend benötigen“.

Den scheidenden Vorstandskollegen dankte der BVL-Vorsitzende „aus vollem Herzen und in großer Freude für die so unkomplizierte wie selbstverständliche gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren“.

Es sei zu spüren, dass auf dem Engagement des BVL „Segen zugunsten aller Menschen“ liege.

Quelle: Pressemitteilung des BVL


CDL tagte in Bonn mit guten Nachrichten und herausragenden Rednern

Über 150.000 Unterschriften für ONE OF US in Deutschland

Die „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) führten am Samstag, den 26. Oktober,  ihre jährliche Bundesmitgliederversammlung durch. Als Tagungsstätte diente die Freie evangelische Gemeinde in Bonn.

CDL-Chefin Mechthild Löhr eröffnete die vollbesetzte Bundesversammlung, an der auch die CDL-Ehrenvorsitzende Johanna Gräfin von Westphalen teilnahm, was große Freude unter den Teilnehmern auslöste.

Die christdemokratischen Lebensrechtler befanden sich auch sonst in guter Stimmung, gab es doch eine Reihe höchst erfreulicher Nachrichten in den letzten Woche und Monaten, darunter folgende: 

1.  Der bestens gelungene „Marsch für das Leben“ in Berlin mit über 4500 Teilnehmern   –  so viel wie noch nie! PICT0104

2. Die am vergangenen Dienstag erfolgte Zurückweisung des Pro-Abtreibungs-Antrags („Estrela-Bericht“) im Europäischen Parlament:

351 Europa-Abgeordnete stimmten gegen den Antrag der Linksfraktionen, 319 dafür; eine klare Mehrheit widerstand also dem Versuch, einen EU-weiten „Blitzkrieg gegen das Lebensrecht“ zu führen.

Dieser Überraschungserfolg kam nicht zuletzt durch hunderttausende Mail-Proteste und die spontan organisierte Demonstration vom vorigen Montag in Straßburg zustande.

Europaweit 1,5 Mill. Unterschriften!

3.  Die äußerst erfolgreiche europäische Bürger-Initiative ONE OF US (Einer von uns), die sich dafür einsetzt, daß die EU künftig weder direkt noch indirekt Abtreibungen oder Stammzellforschung bzw. Embryronenselektion etc. finanziert oder anderweitig unterstützt, sondern stattdessen das Lebensrecht aller Menschen ab Empfängnis respektiert.

Baronin Beverfoerde (siehe Foto), die bei der CDL-Tagung einen mutmachenden und schwungvollen Vortrag hielt, konnte den begeisterten Teilnehmern mitteilen, daß die europaweite Aktion ONE OF US bereits 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt hat  –  und auch in Deutschland ist die 150.000-Marke bereits weit überschritten. Ein sagenhaft gutes Ergebnis! Die Unterschriftensammlung wird an diesem Monats-Ende abgeschlossen und gelangt an die EU-Kommission in Brüssel.

„Das zweite Opfer einer Abtreibung
ist immer die Frau“

Sehr informativ und gehaltvoll war auch der Vortrag von Martina Kempf (siehe Foto), Juristin, Mutter und Autorin eines unlängst erschienenen Argumentations-Buches gegen Abtreibung mit dem Titel: „Frauenfeindlich – Wie Frauen zur Ungeborenentötung gedrängt werden“ (Gerhard-Hess-Verlag). 

Die Rednerin verwies auf viele Untersuchungen, Langzeitstudien und Statistiken, wonach jede zweite abtreibungsbetroffene Frau über kurz oder lang an schweren Depressionen leidet.

Zudem gehen 70% der Beziehungen schon einen Monat nach der Tötung des ungeborenen Kindes in die Brüche; die Partnerschaft hält dieser ungeheuren seelischen und moralischen Belastung nicht stand, vor allem dann, wenn die Frau zur Abtreibung gedrängt wurde. Dazu kommt vermehrte Unfruchtbarkeit und ein verstärktes Frühgeburts-Risiko nach Abtreibung.

Hier bewahrheitet sich wieder das bekannte Wort der früheren CDU-Bundesfamilienministerin Claudia Nolte: „Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau.“


CDL fordert von EKD klares JA zum Lebensrecht und Ende des „Beratungscheins“

Im neuen „Familienpapier“ des Rates der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland ) vermißt die stellv. Vorsitzende der FDK2009_1Christdemokraten für das Leben (CDL), Odila Carbanje (siehe Foto), eine eindeutige Positionierung der EKD gegen Abtreibung:

Im neuen “Familienpapier” des Rates der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland ) vermißt die stellv. Vorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Odila Carbanje (siehe Foto), eine eindeutige Positionierung der EKD gegen Abtreibung:

“Die EKD  möchte mit ihrem jüngst veröffentlichten Papier zur Familie “Zwischen Autonomie und Angewiesenheit” eine Orientierungshilfe geben. In diesem Papier lehnt sie ausdrücklich Gewalt als Mittel der Konfliktlösung ab. So heißt es darin:

“(103) Durch ihre zerstörerische Kraft widerspricht Gewalt in jeglicher Form aller Lebensdienlichkeit. Gerade dort, wo es die innigsten und liebevollsten Beziehungen geben kann, liegt die Schwelle zur Gewalt besonders niedrig. Hier zeigt sich die zerstörerische Seite einer misslungenen Balance von Angewiesenheit und Autonomie.”

Diesen Worten müssen glaubwürdige Taten folgen!

Wer Gewalt als Mittel familiärer Konfliktlösung ablehnt, müsste auch die Tötung ungeborener Kinder als Mittel der Konfliktlösung verwerfen. Eine “innigste und liebevolle Beziehung” besteht gerade bei Müttern und Vätern zu ihren Kindern. Grundgelegt ist diese Beziehung schon in der intensiven Verbundenheit von Mutter und Kind in der Schwangerschaft.

Konsequent wäre es insofern, wenn die  EKD in ihrem Familienpapier der Abtreibung als Form äußerster Gewalt gegen das Leben Unschuldiger eine klare Absage erteilen würde. Dazu gehört in der Praxis, daß jedwede Mitwirkung  an den Voraussetzungen für eine Abtreibung sofort abgestellt wird. Seit Jahren fordern verschiedene Kreise, auch innerhalb der evangelischen Kirche, die Einstellung der Vergabe sog. Beratungsscheine.

Echte Hilfe für Mütter und ihre ungeborenen Kinder kann nicht in der Ermöglichung einer Abtreibung liegen.


Odila Carbanje spricht im EAK-Kreis Wesel am 28. Juni 2013 über Lebensrechtsfragen

Odila Carbanje, die stellv. Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), spricht am Freitag, den 28. Juni um 19,30 Uhr über das Thema: „Wie geschützt ist unser Leben eigentlich?“ fdk2009_1

Ort: Gaststätte „Alt-Peddenberg“, Hünxer Str. 16 in 46569 Hünxe-Drevenack

Odila Carbanje ist zugleich NRW-Landesvorsitzende der CDL, die sich als Initiative innerhalb der CDU besonders für Lebensrecht und christliche Werte einsetzt.

Der Vortrag wird u.a. folgende Problemkreise ansprechen: Embryonenschutz; Gendiagnostik mit dem Ziel der Abtreibung; Abtreibung generell; Suizidbeihilfe / „Sterbehilfe“; Problematik der Patientenverfügung; Organspende.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Regionalkreis Wesel des EAK (Evangelischer Arbeitskreis) in der CDU.

Vorsitzender des EAK Wesel ist Wolfgang Hemkens.


CDL wählte Bundesvorstand und wächst weiter

Mechthild Löhr, Odila Carbanje, Hubert Hüppe und Sophia Kuby wurden im Amt bestätigt

Zur Neuwahl des Bundesvorstandes trafen sich die Christdemokraten für das Leben e. V. (CDL) am Samstag vergangener Woche in Mainz.

Mechthild Löhr, die seit nunmehr zehn Jahren den Bundesvorstand führt, blickte in ihrem Rechenschaftsbericht auf die beiden vergangenen Amtsjahre zurück. „Die letzten zwei Jahre waren besonders herausfordernd“, so Löhr (siehe Foto).

Denn gerade in diesem Zeitraum erfolgte eine scharfe Auseinandersetzung über die Zulassung der PID, die Kritik eines neuen Trisomie-21-Selektionstests und die Diskussionen über Organspenden und die Förderung der Beihilfe zum Suizid.

So sei auch der Aktionsbogen der CDL über die gesamte Breite des Lebens  –  vom Anfang bis zum Ende  –  gespannt.

„Mit unseren frühzeitig veröffentlichten Positionen auch zur Neuregelung der Organspende und vor allem unserem Vorschlag zu einem generellen Verbot der Beihilfe zum Suizid waren wir auf diese Diskussionen gut vorbereitet“, hielt Löhr fest. Der weitere Mitgliederzuwachs sei zudem erfreulich.

Die anwesenden Mitglieder honorierten die Arbeit ihres Bundesvorstandes und bestätigten Mechthild Löhr einstimmig im Amt.

Als stellvertretende Vorsitzende steht Mechthild Löhr auch in den nächsten zwei Jahren Odila Carbanje, die Landesvorsitzende der mitgliederstarken CDL Nordrhein-Westfalen, zur Seite (siehe Foto). 

Außerdem der   –  gerade wieder für die CDU in den Bundestag eingezogene  –  Abgeordnete und Behindertenbeauftragte der Bundesregierung,  Hubert Hüppe,  sowie Sophia Kuby, die Geschäftsführerin von „European Dignity Watch“ in Brüssel  –  auch sie wurden zu Stellvertretern gewählt.

Der bisherige Schatzmeister Jürgen Boyxen, CDU-Vorsitzender im Kreisverband Viersen, wurde wiedergewählt. Neu besetzt wurde das Amt der Schriftführerin mit Hildegard Bosch. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist künftig Susanne Bajog zuständig.

Hauptredner des Tages war der Gynäkologe Dr. Michael Kiworr. Er untersuchte in seinem Vortrag die Folgen der Abtreibung für die Frau.

Besonderes Augenmerk richtete Kiworr hierbei auf das sog. Post-Abortion-Syndrom, das die psychischen Auswirkungen der Abtreibungen (wie Depressionen und Alpträume) beschreibt.

„Die Traumatisierung, die meisten Frauen tatsächlich bei der Abtreibung erleben, wird öffentlich schlicht verleugnet“, stellte Kiworr fest.

Als Konsequenz daraus erhielten die Betroffenen keine ursachengerechte Hilfe. Experten gehen davon aus, daß ca. 80 Prozent der Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben, an psychischen Spätfolgen leiden.

Dr. Kiworr forderte, daß in den Beratungsgesprächen auch beim Arzt verpflichtend über diese psychischen Auswirkungen aufgeklärt wird. „Wer die Gesundheit und das Wohl von Frauen tatsächlich und auch langfristig im Blick hat, schützt Frauen vor Abtreibungen und deren Folgen“, erklärte der Mediziner und Buchautor am Ende seines Vortrages.

In ihrem Schlußwort unterstrich CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr, daß es die Hauptaufgabe der Lebensrechtler sei, über wichtige Wahrheiten und Fakten, die verschwiegen werden, zu informieren und so um den Wert jedes menschlichen Leben zu kämpfen.

Quelle: CDL (PM)