OECD würdigt Israels fortschrittliche Agrarpolitik und seine Klimamaßnahmen

​Israel investiert massiv in landwirtschaftliche Kenntnisse und innovative Systeme und ist dadurch weltweit führend im Bereich Agrartechnologie.

Die OECD hat am 1. Juli ihren jährlichen Bericht zur Agrarpolitik ihrer Mitglieder veröffentlicht. Dieser wird jedes Jahr im Rahmen der Empfehlungen und Entscheidungen der Organisation in Bezug auf effiziente und nachhaltige Agrarpolitik begutachtet.

Der Bericht lobt die Maßnahmen der israelischen Regierung, die regulatorische Belastung zu reduzieren und die Transparenz im Agrarsektor zu steigern. Gelobt werden auch die Regierungspläne, sich auf die Klimaveränderung vorzubereiten und die Politik entsprechend anzupassen

Israel unterstützt seine Bauern und schützt lokale Produkte und wird zukünftig versuchen, den Bauern direkte Unterstützung anzubieten.

Die OECD fördert öffentliche und private Körperschaften weltweit im weiteren Aufbau von Infrastrukturen und der grundlegenden Veränderung der Landwirtschaft durch verschiedene Technologien, wie dies in Israel der Fall ist.

Quelle (Text/Bild): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/OECD-Israel-fuehrend-in-Agrartechnologie.aspx#p


OECD diffamiert die Familienarbeit der Mütter

Laut dpa beklagt die OECD in ihrer neuen Studie den hohen Anteil der Mütter in Deutschland, die „nur“ in Teilzeit erwerbstätig sind. Sie trügen damit „unterdurchschnittlich“ zum Wirtschaftswachstum bei. Die Fixierung auf Teilzeitarbeit zeige die Orientierung am „traditionellen Rollenbild“.

Gertrud Martin, die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V., übt entschiedene Kritik: kind

„Die OECD ist ein Lobbyist für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In dieser Eigenschaft sollte sie sich aber heraushalten aus den Angelegenheiten, die Familien ohne Einmischung von außen autark zu regeln haben.

Es muss ein Ende damit haben, dass die OECD in regelmäßigen Abständen den Müttern und ggf. auch Vätern, die zugunsten der Präsenz bei ihren Kindern auf Erwerbsarbeit verzichten oder in Teilzeitarbeit stehen, Vorwürfe macht und versucht, sie möglichst in Vollzeit für die Erwerbsarbeit zu verpflichten.

Solange die OECD in ihren Studien die Gleichwertigkeit von Erwerbsarbeit und elterlicher Erziehungsarbeit vollständig ignoriert, disqualifiziert sie sich als ernst zu nehmender Gesprächspartner.

Gemälde: Evita GründlerEltern sichern durch ihre Erziehungsarbeit nicht nur die Existenz unserer umlagefinanzierten Renten-,Kranken- und Pflegeversicherung, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft.

Unsere Kinder können sich nicht gegen den Elternentzug wehren. Sie wachsen damit auf und tragen die dadurch erfahrene Prägung in die nächste Generation. Ihre aus mangelnder Elternbindung resultierenden Mängel an emotionaler Sicherheit und Bildungsfähigkeit führen oft zu späteren seelischen Defiziten und hohen `Reparaturkosten`. Leider erstellt die OECD dazu keine Studien.“

Bitte beachten Sie auch diesen Beitrag, der sich dem gleichen Thema widmet: http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/familienpolitik/236393/die-familie-wird-wirtschaftskompatibel-gemacht

Weitere Infos: www.familienarbeit–heute.de

Gemälde: Evita Gründer


TOP-Skala der Hochschulabschlüsse weltweit: Rußland, Kanada, Japan, Israel

In Israel haben 46,6 % aller Erwachsenen einen Hochschulabschluß. Damit liegt das kleine Land laut einer Studie der Webseite 24/7 Wallstreet auf Platz 4 der akademisch am meisten gebildeten Länder der Welt  –  nach Rußland (53,5%), Kanada (52,6%) und Japan (46,6%).

Gefolgt wird Israel von den Ländern USA, Süd-Korea und Australien. Die Studie stellte zugleich fest, daß Israel mit 11,500 Dollar verhältnismäßig wenig für die Hochschulbildung pro Student(in) ausgibt.

Der Studie lagen Zahlen zugrunde, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erhoben wurden.

Quellen: israelische Tageszeitung „Haaretz“ vom 15.9.2014 / israelische Botschaft in Berlin


Unionsfraktion kritisiert Ignoranz über deutsche Bildung im OECD-Bericht

Heute hat die OECD ihren jährlichen Bericht „Bildung auf einen Blick“ vorgelegt. Hierzu erklärt der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Albert Rupprecht: 42252-3x2-teaser190x127

„Die Welt beneidet uns um unser Berufsbildungssystem und für die OECD ist ein Elektromeister ein Absteiger, wenn sein Vater Lehrer war. Die OECD hat immer noch nicht begriffen, dass das Bildungsniveau nicht allein vom Lernort Universität abhängt.

Es ist einfach nicht schlüssig, dass eine Arbeitertochter in Frankreich als Hebamme zu den Aufsteigern zählt, in Deutschland aber nicht, weil in Frankreich Hebammen an Einrichtungen ausgebildet werden, die Hochschulen heißen.

Entscheidend für das erreichte Bildungsniveau können nur nachgewiesene Kenntnisse und Fertigkeiten sein. Deswegen haben wir dafür gesorgt, dass im deutschen Qualifikationsrahmen Meister und Bachelor auf derselben Niveaustufe angesiedelt sind.

Es wird Zeit, dass die OECD dies zur Kenntnis nimmt.“

Hintergrund:
Im Ergebnis wird von der OECD festgehalten, dass in Deutschland eine unterdurchschnittliche Aufwärtsmobilität (nur 24 % der jungen Erwachsenen erreichen einen höheren Bildungsstand als ihre Eltern, während es im Durchschnitt der an PIAAC beteiligten Länder 39 % sind) und eine überdurchschnittliche Abwärtsmobilität (18 % der jungen Erwachsenen erreichen einen niedrigeren Bildungsstand als ihre Eltern, im PIAAC OECD-Schnitt nur 12 %) besteht.


OECD-Studie: Menschen in wohlhabenden Staaten nehmen immer mehr Antidepressiva

Vorsicht vor zu schneller Medikamentenverschreibung

Der Trend ist eindeutig: Laut dem neuen OECD-Report Health at a Glance 2013 (Gesundheit auf einen Blick) ist der Gebrauch von Antidepressiva in den 33 OECD-Ländern in den vergangenen zehn Jahren dramatisch angestiegen.

In manchen Ländern, so der Bericht, werde inzwischen mehr als einem von zehn Erwachsenen ein Antidepressivum verschrieben. Island, Australien und Kanada führten 2011 die Tabelle mit bis zu 106 Dosen je 1000 Einwohner pro Tag an, 2000 waren es dagegen nur etwa 70. 0023

Laut OECD-Report könnte auch die Finanzkrise einen Einfluss auf den steigenden Gebrauch von Antidepressiva haben. Die Verschreibungsraten in Ländern wie Spanien und Portugal, die schwer von der Wirtschaftskrise getroffen wurden, sind in den vergangenen Jahren um 20% gestiegen und lagen über dem OECD-Durchschnitt.

Eine alleinige Erklärung ist die Finanzkrise jedoch nicht: In Deutschland, das weniger stark davon betroffen war, ist der Gebrauch von Antidepressiva zwischen 2007 und 2011 zwar um 46% gestiegen. Allerdings liegt Deutschland mit 50 Tagesdosen noch unter dem OECD-Durchschnitt von 56 Tagesdosen.

„Diese Ausdehnung hat zur Besorgnis darüber geführt, ob die Verschreibungen angebracht sind“, heißt es in dem OECD-Bericht kritisch. Der Hamburger Mediziner und Sozialpsychiater Klaus Dörner hatte erst kürzlich in Wien anlässlich eines IMABE-Symposiums vor einer „Medizinisierung“ der Psychiatrie gewarnt (vgl. Salzburger Nachrichten, online, 9. 11. 2013).

Wenn medizinisch gesehen die Zahl der Depressiven relativ konstant bleibt: Warum steigt dann die Verschreibung von Antidepressiva so rasant an? Die Autoren des OECD-Reports vermuten, dass Antidepressiva immer häufiger auch im Falle von milderen Erkrankungsformen – etwa bei Angstzuständen oder Sozialphobien – verordnet werden, die Therapien fielen allgemein intensiver aus.

Diese Kritik weist die Stiftung Deutsche Depressionshilfe vehement zurück. In einer Stellungnahme (vgl. Deutsches Ärzteblatt, online, 23. 11. 2013) wertet sie die ansteigenden Verordnungszahlen als Indiz für den Abbau diagnostischer und therapeutischer Barrieren im Bereich depressiver Erkrankungen, so dass nun eben mehr Menschen behandelt werden könnten.

Zurückhaltung signalisiert hingegen die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Harmlosere Befindlichkeitsstörungen sollten nicht vorschnell zu behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen erklärt und dadurch medikalisiert werden, betont DGPPN-Präsident Wolfgang Maier (Pressemitteilung, online, 28. 11. 2013).

Damit würde außerdem eine gerechte Verteilung der begrenzten und „gedeckelten“ Ressourcen des Gesundheitswesens erschwert, „vor allem zum Nachteil jener schwer psychisch kranken Menschen, die unbedingt einer sachgerechten medizinischen Hilfe benötigen“, warnt Maier.

Quelle und Kontakt-Daten:
IMABE-Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik
Landstraßer Hauptstraße 4/13 in A-1030 Wien
Tel.: 0043-1-715 35 92  / Fax: 0043-1-715 35 924

www.imabe.org

Wirtschaftsstudie: Leistungsgerechtigkeit für Arbeitnehmer in Deutschland deutlich angestiegen

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat 28 OECD-Staaten im Internationalen Gerechtigkeitsmonitor 2013 verglichen und gute Fortschritte bei der Gerechtigkeit in Deutschland festgestellt.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Weiß, in einer Pressemitteilung:

„In den vergangenen Jahren ist Deutschland gerechter geworden. Das belegt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Damit ist die Behauptung der Opposition widerlegt, in Deutschland hätten sich die sozialen Gegensätze vertieft.

In einem Vergleich von 28 Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich Deutschland von Platz 19 im Jahr 2005, zum Ende der rot-grünen Regierungszeit,  auf Platz 7 im Jahr 2012 hervor gearbeitet, mit weiter steigender Tendenz nach oben.

Die unionsgeführte Bundesregierung hat mit ihrer umsichtigen Politik maßgeblich zur wirkungsvollen Verbindung von wirtschaftlichem Erfolg und sozialem Fortschritt beigetragen. Die Studie belegt, dass die Leistungsgerechtigkeit in Deutschland gestiegen ist. Beschäftigte hätten durch Lohnsteigerungen wesentlich vom Produktivitätszuwachs profitiert.

Lag Deutschland 2005 zu Zeiten der rot-grünen  Bundesregierung bei der Leistungsgerechtigkeit noch Platz 20, hat es sich nun auf Platz 10 verbessert. Zuletzt hatte schon eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bescheinigt, dass sich die Einkommensschere in Deutschland seit 2007 wieder schließt. 

Das Ergebnis der Untersuchung, dass es unter Rot-Grün in Deutschland weniger gerecht zugegangen ist als heute, muss ein Schlag ins Gesicht von SPD und Grünen sein, die sich nach eigenem Bekunden gerade für einen Gerechtigkeitswahlkampf aufstellen wollen  –  ebenso wie der vom IW und vom Institut für Demoskopie Allensbach erbrachte Nachweis, dass es gerade nicht die von der Opposition so oft beschworene Verteilungsgerechtigkeit ist, die die Deutschen am meisten bewegt. Die höchste Bedeutung kommt demnach der Chancengerechtigkeit zu.

Insbesondere durch eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung belegt Deutschland bei der Generationengerechtigkeit Platz 9. Diesen Weg gilt es weiter auszubauen. Die nicht finanzierbaren Wahlversprechen der SPD stehen diesem Ziel allerdings eklatant entgegen.“


OECD: Israels Gesundheitsystem ist eins der besten unter den Industrieländern

Die OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat das israelische Gesundheitssystem gelobt und als eines der besten der OECD-Länder bezeichnet. 

Das israelische Gesundheitsministerium gab bekannt, daß eine internationale Delegation den Zustand der medizinischen Einrichtungen letztes Jahr geprüft und ihm bescheinigt habe, daß es die hohe Qualität der Betreuung trotz finanzieller Einschränkungen aufrechterhalten konnte.

Die OECD gab an, daß Israel Experte in der Früherkennung von chronischen Krankheiten sei und wüdigte auch das israelische System, das unnötige Krankenhausbesuche minimiere.

Die Delegation der OECD inspizierte verschiedene medizinische Zentren in den Großstädten des Landes, aber auch Gesundheitseinrichtungen in Beduinendörfern und traf sich dort mit Patientenvertretern der arabischen Bevölkerung.

Israel habe eines der erfolgreichsten Gesundheitssysteme der OECD Mitgliedsstaaten eingeführt, seitdem es das nationale Versicherungsgesetz vor 15 Jahren verabschiedet hat, so die Gesandten.

Gleichzeitig wies die OECD darauf hin, daß Israel die Qualität der Pflege verbessern müsse, ebenso wie den Zugang zum Gesundheitssystem, besonders für arme Leute.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums antwortete auf den Bericht:

„Die OECD hat bestätigt, dass Israels Gesundheitssystem eines der besten unter ihren Mitgliedsstaaten ist und hat die Schritte zur Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems des Landes gelobt.

Der Bericht hat jedoch auch Bereiche aufgezeigt, die wir verbessern müssen. Ich habe nicht vor, diese zu ignorieren. Nach der Veröffentlichung des gesamten Berichts werden wir einen Plan vorlegen, wie wir die Verbesserungsvorschläge am besten umsetzen können.“

Quelle: Webseite „Israel heute“