„Katholisch.de“ schreibt über Medjugorje: gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Von Felizitas Küble

„Katholisch.de“ wirkt als Internetplattform der Deutschen Bischofskonferenz theologisch eher liberal (wie nicht anders zu erwarten ist).

Nun sind die reformkatholischen Kreise gegenüber der anhaltenden Erscheinungswelle nicht gerade anfällig – die Wundersucht ist vor allem eine innere Versuchung für konservative Katholiken.

Jetzt hat das erwähnte Portal einen Artikel über den Dauerbrenner Medjugorje veröffentlicht: https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/eure-heiligkeit-ist-die-gottesmutter-hier-erschienen-oder-nicht

Schon der erste Titel  – er wird im Artikel noch mehrfach wiederholt  –  ist ein Widerspruch in sich selbst: „Vom Vatikan nicht anerkannter Wallfahrtsort Medjugorje“.

Eine Pilgerstätte, die von der Kirche nicht anerkannt ist, kann  – genau genommen  – nicht als „Wallfahrtsort“ bezeichnet werden, denn dieser Ausdruck setzt eine kirchliche Approbation (Billigung) voraus.
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Der Autor Alexander Brüggemann erwähnt mit Recht die bisher vom Vatikan geübte Zurückhaltung, teils auch Skepsis (dies gilt besonders für Papst Benedikt und Kardinal Müller).
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Während die vermeintliche „Madonna“ anfangs keinen Ton von sich gab, hat sie hinterher  – bei über 40.000 (!) Erscheinungen   – umso mehr geredet (genau genommen: viele Worte gedrechselt, aber inhaltlich fast nichts mitgeteilt, außer ständigen Wiederholungen).
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Etwas drollig wirkt der Schluß des Beitrags: „Womöglich liegt ein Heil in der Einsetzung eines sogenannten Apostolischen Visitators, einer Art päpstlichem Aufseher.“  – Diesen gibt es doch bereits in der Person von Erzbischof Hoser, der zunächst als Sondergesandter des Vatikan wirkte, seit letztem Jahr aber ausdrücklich als Visitator des Papstes.
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Mit Recht stellt der Verfasser sodann fest, der Papst stecke in einer Zwickmühle: Wie immer er auch entscheidet, fühlt sich eine große Zahl von Katholiken  – nur jeweils die andere Seite  – enttäuscht:
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„Diese Aporie ruft förmlich nach einer salomonischen Hintertür. Und die bietet die Kommission in ihrem Abschlussbericht auch an. Sie schlägt vor, zwischen zwei Phasen zu unterscheiden: einer ersten, sehr frühen Phase der Erscheinungen….
Alle Übel, die seitdem geschehen sind – Widersprüche, Machtmissbräuche, Beutelschneidereien, Absurditäten und Selbstdarstellungen – könnten in eine „zweite Phase“ verpackt und so vergleichsweise schadlos verworfen werden.“
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Unter „salomonisch“ versteht man im Rückblick auf den israelitischen König Salomon eine besonders von Weisheit geprägte Entscheidung. Mit der trickreichen Aufteilung in anfangs „echte“ und bald danach „unechte“ Erscheinungen ist aber auch strategisch kein Blumentopf zu gewinnen, von „Weisheit“ ganz zu schweigen, denn diese Tugend besteht nicht darin, jeder Gruppe ein Bonbon hinzuwerfen, auf daß „Ruhe im Karton“ herrsche.
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Es geht nicht um eine durchsichtige Taktik, sondern um Verantwortung und kirchliche Hirtensorge, damit sich die Gläubigen an den löcherigen Zisternen bedienen, sondern zur Quelle des Glaubens finden, nämlich der Offenbarung Gottes, die uns in der Bibel und der Lehre unserer Kirche bezeugt wird.

CHRISTUS vollendet die Offenbarung Gottes

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 1,1-5: 

Viele Male und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; zuletzt aber hat ER zu uns gesprochen durch den Sohn, den ER zum Erben des Alls eingesetzt und durch den ER auch die Welt erschaffen hat; ER ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Abbild seines Wesens; ER trägt das All durch sein machtvolles Wort, hat die Reinigung von den Sünden bewirkt und sich dann zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt; ER ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den ER geerbt hat, ihren Namen überragt.

 


Benedikt XVI.: Der Papst ist nicht Herrscher, sondern oberster Diener des Glaubens

Die Kirche Christi ist nicht auf menschlicher Willkür aufgebaut, auch nicht auf Eigenmächtigkeiten von Bischöfen oder Päpsten, sondern sie beruht auf der Offenbarung Gottes im Alten und Neuen Bund, besonders auf der Botschaft Jesu. Unsere christliche Heilslehre wird in der Bibel und der apostolischen Tradition der Kirche bezeugt. Papst Benedikt XVI

Christus hat seinen Aposteln priesterliche Vollmachten verliehen, um Menschen zu Gott zu führen, aber nicht etwa das Recht, seine göttliche Lehre oder die heiligen Sakramente (wozu auch die Ehe gehört) zu verändern.

Auch der Papst ist kein Herrscher über den Glauben, sondern ihr oberster Diener.

Der katholische Philosoph Dietrich von Hildebrand schrieb, er betrachte es als den größten Irrtum unserer Zeit, daß die Religion dem Menschen angepaßt werden solle und nicht der Mensch der Religion.

Papst Benedikt erklärte in dem Interviewbuch „Gott und die Welt“ folgendes dazu:

„Der Papst ist dabei nicht der oberste Herrscher – er nennt sich ja seit Gregor dem Großen ‚Knecht der Knechte Gottes‘ -, sondern er sollte, so pflege ich das auszudrücken, der Garant des Gehorsams sein, dass die Kirche nicht machen kann, was sie möchte.

Der Papst selbst kann auch nicht sagen, die Kirche bin ich, oder die Überlieferung bin ich, sondern im Gegenteil, er ist gebunden, er verkörpert diese Bindung der Kirche…

Der Papst ist also nicht das Organ, durch das man sozusagen eine andere Kirche herbeirufen kann, sondern er ist der Schutzwall gegen Eigenmächtigkeit.

Ich nenne ein Beispiel: Vom Neuen Testament her wissen wir, dass die sakramentale, vollzogene Ehe unkündbar, untrennbar ist. Nun gibt es Strömungen, die sagen, der Papst könnte das natürlich ändern. Nein, er kann es eben nicht ändern.“


Kardinal Gerhard Müller: „Ich zeige lieber den steilen Weg, der zum Ziel führt“

Die „Lebenswirklichkeit“ der Menschen ist „keine Quelle der Offenbarung“

Der vatikanische Kurienkardinal Gerhard Müller hat sich in einem Interview mit der Würzburger „Tagespost“ dagegen ausgesprochen, den Offenbarungsbegriff theologisch erweitern zu wollen.

In jüng0022ster Zeit äußerten sich deutsche Bischöfe  – allen voran Kardinal Reinhard Marx  – mehrfach dahingehend, die Kirche solle auch die „Lebenswirklichkeit“ der  Menschen in den Blick nehmen, um ihre Standpunkte zu klären. 

Hierzu erklärte der Präfekt der Glaubenskongregation (siehe Foto), die „Lebenswirklichkeit“ sei  kein theologischer, sondern ein soziologischer Begriff, der daher kein Urteilsmaßstab für die Offenbarung Gottes sein könne.

Laut kirchlicher Lehre beruht die Offenbarung (Selbstmitteilung Gottes) auf der Heiligen Schrift und der apostolischen Überlieferung (Schrift und Tradition).

Kardinal Müller stellte klar, daß „der Boden katholischer Theologie verlassen“ Radio Vatikanwerde, wo „rein menschliche Überlegungen oder die Macht des Faktischen gleichwertig neben Schrift und Tradition gestellt werden“.

So könne man „die frivole Lebenswirklichkeit eines Ausbeuters, Drogenhändlers oder Kriegsgewinnlers“ nicht als „unabänderliches Faktum ansehen, an das sich die moralischen Grundsätze anzupassen haben“.

„Glaubenssinn“ des Kirchenvolkes nicht vereinnahmen

Der vatikanische Glaubenshüter warnte auch vor Mißverständnissen hinsichtlich des Begriffes vom „Glaubenssinn“ der Katholiken. Dieser sei ebenfalls keine Quelle der Offenbarung, sondern verhelfe dazu, das Wort Gottes „von den vielen Worten und Meinungen der Menschen“ zu unterscheiden.
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„Der Glaubenssinn des Volkes Gottes hat daher nichts mit Umfrage-Ergebnissen zu tun oder einem Plebiszit, mit dem die ‚Basis‘ der dem Leben entrückten ‚Hierarchie‘ endlich einmal die Augen öffnen könnte.“Zudem hätten auch vatikanische Kardinäle und Bischöfe „Brüder und Schwestern, Neffen und Nichten; sie sprechen mit den Taxifahrern, gehen zum Friseur und wissen, wie man sich in den sozialen Netzwerken bewegt“. 

Gottes Gnade gilt dem umkehrwilligen Sünder

Mit Blick auf geschieden-Wiederverheiratete kritisierte der Kardinal ein irreführendes Verständnis von Barmherzigkeit:

„Die Liebe lässt Gott und auch uns Menschen Mitleid haben mit einem verlassenen oder verratenen Ehepartner, mit den Kindern, die zu Scheidungswaisen wurden, und mit all der Tragik, die mit einer zerbrochenen Familie verbunden ist.“ BILD0191

Durch sein Erbarmen vergebe Gott dem Sünder, „der bereut und umkehrt“. Aber niemand habe ihm einleuchtend nachweisen können, „dass eine zweite eheähnliche Verbindung nicht gegen den Willen des HERRN steht, solange der legitime Ehepartner lebt“.

Wer ihn um Auskunft bitte, dem zeige er „lieber den steilen Weg, der zum Ziel führt, als den breiten Weg, der jedoch letztlich in der Sackgasse endet“, erklärte der Glaubenspräfekt. Dabei sei es natürlich wichtig, sich Menschen in schwierigen Situationen liebevoll zuzuwenden und sie in kirchliche Gruppen zu integrieren.

Kardinal Müller sprach sich überdies entschieden gegen Sonderwege katholischer Kirchen in einzelnen Ländern aus: „Es ist klar, dass die pastorale und sakramentale Praxis eines Landes nicht der Wahrheit des Glaubens widersprechen darf“. Auch könnten Glaubenslehre und Gebote Gottes nicht etwa aufgrund nationaler Differenzen jeweils unterschiedlich verstanden werden.

Quellen: Radio Vatikan, Tagespost, KNA, Komm-mit-Verlag

Fotos: Bistum Regensburg, Radio Vatikan, Evita Gründler


Glaubenspräfekt Müller: „Der christliche Gott ist etwas ganz anderes als Allah“

“Die Selbstoffenbarung Gottes nicht außer Acht lassen.”

Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der römischen Glaubenskongregation, befaßte sich in dem im Jahre 2005 bei Herder erschienenen Interview-Buch “Gott und seine Geschichte” auch mit der Frage, ob der “Gott” des Islam derselbe ist wie der Gott des Christentums. AL-0005

Der damalige Bischof von Regensburg schreibt unter dem Kapitel “Reden wir vom selben Gott?” zunächst, daß der Schöpfergott des Alten Testaments derselbe ist wie der Gott-Vater des Neuen Testaments  – und daß das AT durchaus offen ist für das Zeugnis von der Trinität, vom dreieinigen Gott, daß dieses nämlich “dort schon schlummert”.

Deshalb könne man sagen, daß es „im Alten Testament auf eine mögliche trinitarische Selbsterschließung Gottes hinausläuft”. 

Der Autor fügt sodann hinzu:

“Das ist aber etwas ganz anderes als der muslimische Gott. Die Dreifaltigkeit von Gott wird 600 Jahre später im Islam abgelehnt.  Dass Gott einen Sohn haben soll, ist für Muslime Gotteslästerung.

In mehreren Suren des Koran gibt es eine ausdrückliche Ablehnung der Trinität Gottes. Insofern ist der Gott der Christen etwas ganz anderes als Allah, der Gott der Moslems.”

Auf die Interview-Frage “Aber kann man nicht dennoch sagen ´Wir alle glauben an Gott´?” antwortet Bischof Gerhard L. Müller:

“Natürlich kann man auch auf einer philosophischen Ebene gemeinsam sagen: Es gibt nur einen Gott. Wir alle sehen in unserem Gottesverständnis nur den einen Gott. Aber durch das Verständnis der christlichen Offenbarung ist es nicht der gleiche Gott.”

„Gott ist ein ganz exklusives Original  –  aus Israel“

Auf S. 81 erklärt der bischöfliche Verfasser sodann, daß wir “nicht im eigentlichen Sinne mit den Moslems beten können”:

“Weil wir als Christen nur durch Christus zu Gott “Vater” sagen können. Wir können ja nicht die Selbstoffenbarung Gottes außer Acht lassen.(…) Diesen einen Gott, der sich selbst offenbart, den gibt es nur aus Israel. Das ist das ganz exklusive Original.P1020947

Ähnlich hat sich der damalige Regensburger Oberhirte zwei Jahre später in einem feierlichen Pontifikalamt zum Hochfest der Erscheinung des HERRN im Dom St. Peter geäußert:

Bischof Müller erklärte am 6. Januar 2007 in seiner Predigt, Christen könnten allein “im Heiligen Geist durch Jesus zu Gott ‚Abba Vater’ sagen. Christen glauben an den dreifaltigen Gott und beten so zu ihm, wie er sich uns geoffenbart hat“.

Allah sei nicht identisch mit dem Gott und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen: 

„Die Muslime und die Christen glauben nicht an denselben Gott. Obwohl es nur einen Gott gibt, lässt der prinzipielle Gegensatz im Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu. Ein Christ kann daher etwa in einem Wortgottesdienst und einer Andacht gemeinsam auch mit Christen anderer Konfessionen beten“. 

Dies sei jedoch nie möglich mit den Angehörigen einer Religion, die ein unvergleichbar anderes Gottesverständnis hätten.

Das sind erfreulich klare Stellungnahmen, wie man sie heutzutage selbst bei kirchlichen Vertretern nicht häufig antrifft: ein eindeutiges Bekenntnis zum dreieinigen Gott der christlichen Offenbarung, dem  “ganz exklusiven Original”.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

1. Foto: Bistum Regensburg


Evangelische Kritik an Äußerungen des badischen Landesbischofs Fischer

Dipl.-Chem. Dr. Hans Penner, 76351 Linkenheim Hochstetten

OFFENER BRIEF an Landesbischof Dr. Ulrich Fischer, Karlsruhe

Sehr geehrter Herr Dr. Fischer,

Ihr Aufsatz in BZ vom 6.6.2013 zeigt wiederum die Problematik Ihrer Theologie auf. Bei Ihrem Amtsantritt als Landesbischof stellten Sie das Apostolicum in Frage und bezweifelten die leibliche Auferstehung von Jesus, ohne die der Christusglaube eine Illusion ist (siehe www.fachinfo.eu/fischer.ulrich.pdf).media-80458-2

Sie lehnen die Kernaussage des Evangeliums ab, daß Jesus am dritten Tag sein Grab verlassen hat, obwohl David, Petrus und Paulus bezeugen, daß der Leichnam von Jesus nicht verwest ist. Kreuz und Auferstehung sind der Sieg über den Tod.

In dem erwähnten Aufsatz  –  und wahrscheinlich in Ihrer Theologie überhaupt  –  fragen Sie nicht nach dem Willen Gottes. Verwunderlich ist das allerdings nicht. Emil Brunner stellte fest, daß im Theologischen Historismus  –  der sich an den theologischen Fakultäten durchgesetzt hat  – Offenbarung nicht durchgehalten werden kann. Einen Gott, der einen Willen hat, seinen Willen mitteilt und diesen Willen auch durchsetzt, gibt es für die Mehrheit der protestantischen Theologen nicht.

Folgerichtig kommen die Zehn Gebote in der EKD-Schrift 2013 über Ehe und Familie nicht vor  –  ebensowenig wie im Lebensvollzug des ehemaligen Pfarrers Gauck. Ihre Aussage ist sicher richtig, daß man heute andere Trauzeremonien hat als zur Zeit Jesu. Falsch ist jedoch Ihre Vorstellung, Trauzeremonien würden die Ehe begründen. Damals wie heute ist die Basis der vor Gott geschlossenen Ehe die eheliche Treue.

Diese Basis der christlichen Ehe hat die Evangelische Kirche aufgegeben, weil für sie die Bibel keine norma normans im Sinne der Reformation mehr ist. Norma normans ist für die Evangelische Kirche der Zeitgeist…

Die EKD beansprucht Deutungshoheit über die Gebote Gottes, die ihrer Meinung nach dem Wandel der Zeit unterliegen.

Damit stellt sich die Frage, ob die Evangelische Kirche überhaupt noch eine christliche Kirche ist oder nicht vielmehr ein Religionsverein: „Eine Kirche, die nichts über das Zukünftig-Ewige zu sagen hat, hat überhaupt nichts zu sagen. Sie ist bankrott (Emil Brunner).

Christen, die ihren Glauben ernstnehmen, müssen sich fragen, ob sie die Finanzierung einer solchen Kirche noch verantworten können.
Jesus hat harte Worte gebraucht gegenüber Theologen, die ihren Mitmenschen den Willen Gottes verdunkeln.

Mit besorgten Grüßen
Hans Penner