Palmer lehnt Entschuldigung und Löschung ab

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat es abgelehnt, sich für seine Aussagen in der Auseinandersetzung um die Ex-Fußballprofis Jens Lehmann und Dennis Aogo zu entschuldigen.

„Diese Entschuldigungsforderungen sind ja Teil der Empörungsrituale, mit denen versucht wird, Leute mundtot zu machen“, sagte er der Wochenzeitung Zeit. Vielmehr gehe es dabei um die Cancel-Culture, in der er eine ernsthafte Bedrohung für die offene Gesellschaft sehe.

Eine Entschuldigung oder das Löschen des Beitrags sei ein falsches Zeichen. Das grüne Stadtoberhaupt äußerte, das wäre „nichts anderes, als den Kopf unters Joch zu halten, um selbst noch einmal davonzukommen. Und ich halte den Kopf aufrecht.“

Deswegen droht Palmer nun der Parteiausschluß. Er zeigte sich jedoch überzeugt, daß es nicht dazu kommen werde. „Es steht klar im Parteiengesetz, daß ich nur ausgeschlossen werden kann, wenn ich ihr vorsätzlich geschadet habe. Das habe ich nicht getan, im Gegenteil: ich will sie vor Schaden bewahren.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/palmer-lehnt-entschuldigung-fuer-neger-aussage-ab/


Warum die Verunglimpfung der AfD unfair und zudem kontraproduktiv ist

Von Dr. David Berger

Bisher haben viele Medien, besonders auch aus der Homo-„Community“, wider Willen alles getan, um die AfD zu stärken. Hier ist ein umfassender Strategiewechsel vonnöten, wenn die, die derzeit Homo-Politik betreiben, nicht recht schnell noch wirkungsloser werden sollen, als sie es ohnehin schon sind.   pressefotoberger11

Seit einigen Tagen pfeifen es die Spatzen von den Dächern: Die AfD kommt in nahezu allen repräsentativen Umfragen zum ersten Mal auf zehn Prozent (plus 1 Prozentpunkt) und wird damit zur drittstärksten Kraft in Deutschland, in Baden Württemberg lässt sie laut Umfragen gar die SPD hinter sich.

Viele Homo-Publizisten werden sich nun die Haare raufen und schmerzlich stöhnen: „Und das, obwohl wir doch alle seit langer Zeit immer wieder vor der AfD warnen!“  – Und ihre heterosexuellen Kollegen von der Springerpresse bis hin zur FAZ und dem Spiegel, von RTL bis zum WDR werden in die Schmerzensrufe mit einstimmen: „Wir doch auch!“

Fehlen nur noch die Politiker aus der SPD, die uns auch sagen werden, dass sie schließlich alles unternommen haben, um das „Pack“ unschädlich zu machen und aus allen TV-Runden zu verbannen. Die Vorzeigepolitiker der Grünen, die die AfD innerhalb weniger Wochen in der Wählergunst abgelöst hat, werden vielleicht noch einmal von ihren Sympathien für die Antifa erzählen und von derem heldenmütigem Kampf gegen die „Neonazis in blauen Gewändern“.

Wer eine Partei verteufelt, sorgt für ihren Erfolg

Und sie haben recht. Bis auf eine Kleinigkeit. Das „Obwohl“ stimmt nämlich nicht. Und jeder Psychologe wird es ihnen bestätigen können: Es müsste eigentlich „weil“ heißen. Wer eine Partei wie die AfD und deren Vertreter so sehr dämonisiert, wie es die (Homo-)Medien und die (Homo-)Politiker getan haben, der macht sie erst interessant.

Wer sie beschimpft, den Dialog mit ihnen für inakzeptabel erklärt, Gewaltübergriffe auf deren demokratisch gewählte Politiker mit einem schelmischen Augenzwinkern abhakt – und gleichzeitig in dem die Menschen derzeit am meisten beschäftigenden Problem, der Flüchtlingskrise und der damit verstärkt einhergehenden Islamisierung Europas, so bitter versagt, der macht die perfekte Wahlkampfwerbung für diese Partei.

Die Ereignisse rund um die Silvesternacht waren in dieser Sache sicher ein Wendepunkt. Alles, was da schief laufen konnte, ist schief gelaufen. Wie hier Politiker und Medien zunächst krampfhaft geschwiegen, als dies nicht mehr länger ging bezüglich der Täter gelogen, und als auch das aufgeflogen war, bagatellisiert und die Kritiker ihres Handelns als rechtsradikal und islamophob verunglimpft und zensiert haben, war letztlich wie ein böser Traum für viele, die die AfD nicht im Bundestag, geschweige denn in einer Regierungskoalition sehen wollen.

Als sie bemerkten, dass das gar kein Albtraum ist, überkam viele das ungute Gefühl, dass die meisten Politiker und Medien hier genauso gehandelt haben, wie es die AfD ihnen seit langem vorwirft.

Homo-Medien verlieren Deutungshoheit auch in eigenen Kreisen

Die etablierten (Homo-)Medien partizipieren ganz intensiv an diesem Problem. Und auch sie sind derzeit dabei, innerhalb der LGBT-„Community“ ihre Deutungshoheit zu verlieren. Man schaue sich nur die Diskussionen in den sozialen Netzwerken zu den Themen Islam und Flüchtlinge an.

Leute, die noch vor einem Jahr applaudierten, als der Chefredakteur eines Homo-Magazins wegen angeblicher Islamophobie entlassen wurde (weil er gewagt hatte eine Debatte zu dem Thema „Wie gefährlich ist der Islam für schwule Männer?“ aufzumachen), vertreten jetzt dort bezüglich des Islam und der Flüchtlinge Thesen, die selbst der AfD zu „rechts“ sein dürften.

Diese Neuausrichtung des Denkens ist Teil eines gesellschaftlichen Wandels, der nicht zuletzt seit den Ereignissen rund um die letzte Silversternacht unausweichlich auf uns zukommt:

Die Politiker und Medien, auf die sich die links-grünen LGBT-Aktivisten bislang gestützt haben, verlieren erdrutschartig an Glaubwürdigkeit, während konservative Kreise die Verteidigung von Freiheitsrechten (auch homo- und transsexueller Menschen) zunehmend als neues Anliegen ihres Einsatzes für die Werte Europas entdeckt haben.

All das zeigt: Es geht jetzt nicht mehr vorrangig darum, ob Lokalpolitiker in den Schwimmbädern den Familienpass auch für Regenbogenfamilien ausstellen oder ob man das staatlich geregelte und subventionierte Zusammenleben von gleichgeschlechtlichen Paaren „eingetragene Partnerschaft“ oder „Ehe“ nennt.

Es geht um das Überleben der offenen Gesellschaft

Auch ich als liberaler Konservativer fühle mich bei dem Gedanken nicht wohl, dass die AfD eventuell bald im Bundestag sitzt und Regierungsverantwortung übernimmt. Auch ich möchte nicht, dass die Homo-Politik in Zukunft in Deutschland federführend von den „Homosexuellen in der AfD“ gemacht wird.

Aber: Wer das auch nicht will, der sollte den AfD-Bekämpfungsstrategien vieler Politiker und Medien mit einem klaren #notinmyname begegnen. Er sollte diese Partei und ihre Vertreter ernst nehmen, mit ihnen reden, statt sie aus dem Diskurs rauszubeißen, sie zu beschimpfen und undifferenziert als homophob zu beschimpfen, weil sie der Genderideologie kritisch gegenüber stehen und von der Homo-Ehe eine andere Vorstellung haben als Volker Beck und sein „Lesben- und Schwulenverband Deutschland“.

Quelle: http://www.gaystream.info/#!Wird-die-AfD-zur-Gefahr-f%FCr-Schwule-und-Lesben/cjds/56acb0be0cf2f7660592130c


Flüchtlingsfrauen brauchen besonderen Schutz

25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an FrauenRTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif

Am 25. November wird weltweit der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen begangen. Nach Auffassung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) sind die Fortschritte auf diesem Gebiet in Deutschland völlig ungenügend.

„Gewalt gegen Frauen ist so verbreitet und wird vielfach auch so sehr verharmlost, dass jeder Tag ein Tag gegen Gewalt sein müsste“, fordert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

In den extrem patriarchalen Gesellschaften des Nahen und Mittleren Ostens wird Gewalt gegen Frauen vielfach sogar völlig offen gerechtfertigt. Nach klassischer islamischer Rechtsauffassung hat der Ehemann ein „Recht“ auf sexuellen Gehorsam seiner Ehefrau und „darf“ sie schlagen, wenn er Ungehorsam befürchtet. DSC00254

Nach Ansicht der IGFM sei das Problem dabei weniger die tatsächlich vorhandene Überlieferung im Koran und in islamischen Rechtstexten, sondern die tiefe Verankerung dieses Denkens in den Köpfen vieler, sogar junger Menschen – auch von Menschen, die durch Krieg und Gewalt ihre Heimat verlassen mussten und eine neue Perspektive in Deutschland suchen.

„Die Flüchtlinge können gar nicht anders, als ihre gesamte Sozialisation mit nach Deutschland zu nehmen. Damit sie – Männer wie Frauen – überhaupt eine Chance bekommen, die Werte und Rechte unserer offenen Gesellschaft kennen zu lernen, muss Deutschland aktiv auf die Flüchtlinge zugehen“. Die IGFM sieht dabei vor allem das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in der Pflicht.

Mehr Infos unter: www.menschenrechte.de/frauenrechte


Dr. David Berger plädiert für eine „gemeinsame Allianz gegen Islamismus“

„Offene Gesellschaft ohne Denk- und Sprechverbote“

Der Buchautor, Publizist und Theologe Dr. David Berger schreibt am 29. Januar 2014 im Online-Blog der „Huffington-Post“ über die Frage: „Was kommt nach Pegida?“
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Der Huffington-Gastautor ist zugleich Chefredakteur der Homosexuellen-Zeitschrift „Männer“.

Dr. Berger erwähnt das aus seiner Sicht absehbare Ende von PEGIDA aufgrund der jüngsten Personalquerelen in dieser Bewegung.

Er sieht aber in der gegenwärtigen Situation die „große Chance für einen Neuanfang“, nämlich eine „Allianz gegen den fundamentalistischen Terror“.

Während in den meisten Medien einseitig allein auf PEGIDA eingedroschen wird, die mehrfach in Gewalt gegen Polizisten ausartenden Gegendemonstrationen aber selten kritisiert werden, schreibt Dr. Berger insoweit deutlich ausgewogener folgendes:

„Kaum jemand wird Pegida wirklich nachweinen. Aber auch die Gegendemonstrationen waren nicht immer Manifeste der Humanität und der offenen Gesellschaft. Kölner Dom 12-2010

Nur kurz sei daran erinnert, dass in Köln bei der Gegendemonstration offiziell auch die islamistische, vom Verfassungsschutz als demokratiefeindlich eingeschätzte Gemeinschaft Millî Görüş beteiligt war und sich linksradikale Antifa-Kräfte unter die ansonsten durchwegs friedlichen Demonstranten mischten und Gewalt provozierten.“

Es ist gut und überfällig, daß mit Dr. Berger ein Journalist aus dem nicht-konservativen Spektrum auf diese beiden meist totgeschwiegenen Punkte hinweist: Die Randale linksradikaler „Antifas“ und die Problematik gewisser Gruppen, welche die Anti-Pegida-Proteste mitgetragen haben. 

Allerdings wurde Gewalt durch linksextreme Kräfte nicht nur „provoziert“, wie der Autor schreibt, sondern tatsächlich ausgeübt. Allein in dieser Woche führten deren Krawalle zu fünfzig verletzten Polizisten.

„Aufrecht leben, um nicht auf Knien zu sterben“

In einer ironischen Wendung hinsichtlich deutscher „Sinnstiftung“ wendet sich der Autor zudem gegen das „permanente Einknicken wichtiger deutscher Sinnstifter von Lebensmittel-Discounter Aldi bis hin zum Kölner Karneval“.

Offenbar sei nicht klar, „dass wir aufrecht leben müssen, um nicht auf Knien sterben zu müssen.“

Abschließend stellt Dr. Berger fest: Köln-MoscheeDSC_0596_ShiftN

„Das Ende von (Anti-)Pegida macht einen dritten Weg frei…Einen Weg, der nach den Terrorakten von Paris unbedingt notwendig ist“  –  und gemeint ist damit eine „große gemeinsame große Bewegung, in der Politiker und Fußvolk, in Deutschland lebende Muslime, Juden, Christen, Atheisten usw, Homos und Heteros einen gemeinsamen Schulterschluss suchen. Eine starke Allianz gegen den Islamismus und den häufig damit verbundenen Antisemitismus.“

BILD: Große Moschee in Köln-Ehrenfeld (Foto: Dr. Bernd F. Pelz)

Offenbar ist dem Verfasser genau bewußt, daß sein entschiedener Aufruf „gegen den Islamismus“ ganz und gar nicht jenem in Politik und Medien weitverbreiteten Kuschelkurs gegenüber dem Islam entspricht. Deshalb wohl heißt es in seinem Artikel abschließend: Ein eindeutiges, notfalls sich auch sehr deutlich von Intoleranz und Gewalt abgrenzendes Plädoyer für eine offene Gesellschaft ohne Denk- und Sprechverbote.“

Zutreffend ist auch Bergers Hinweis auf den mit dem Islamismus „häufig verbundenen Antisemitismus“.

Doch an der islamfreundlichen Welle in der „veröffentlichten Meinung“ vermag selbst der mit dem Islam(ismus) eng verknüpfte, systemimmanente Judenhaß kaum etwas zu ändern  – und an dem Christenhaß, der sich weltweit im islamischen Herrschaftsbereich austobt, scheint sich ohnehin kaum jemand zu stören, weshalb Ronald Lauder, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, den Westen mehrfach dazu aufrief, stärker gegen die Christenverfolgung zu protestieren, die er eindeutig als „Völkermord“ verurteilte.

(Näheres dazu siehe hier: 4077304320https://charismatismus.wordpress.com/2014/10/15/prasident-des-judischen-weltkongresses-diese-christenverfolgung-ist-volkermord/)

Aber auch dieser eindringliche Appell des Jüdischen Weltkongresses fand im Blätterwald bei weitem nicht das verdiente Echo, zumal er sich nicht in jene Mainstream-Mentalität einfügt, die das Heil  – sei es aus unterschwelliger, verdränger Angst oder grenzenloser Naivität  – in einer unkritischen Anbiederung an den Islam sucht.

Wenngleich unser CHRISTLICHES FORUM mit David Berger bei etlichen anderen Themen keineswegs übereinstimmt und sein Buch „Der heilige Schein“ schon vor Jahren deutlich kritisiert hat, ist es positiv zu werten, daß Berger in seinem Huffington-Artikel die übliche Einseitigkeit hinsichtlich PEGIDA durchbricht und außerdem zu einer umfassenden Allianz gegen den Islamismus aufruft.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.