Britische Studie: Öffentlich-rechtliches TV wendet sich vor allem an Linke

Eine Studie des Reuters-Institut der Universität von Oxford hat den öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland ein Ausgewogenheitsproblem bescheinigt.

Demnach wendeten sich ARD und ZDF mit ihrem Programm vornehmlich an Menschen, die sich links der Mitte verorten.

Zuschauer von RTL und dem zur selben Senderfamilie gehörenden Nachrichtensender NTV bedienten dagegen ein Publikum, das sich eher als rechts der Mitte einstuft.

Zuschauer rechts der Mitte vertrauen demzufolge auch ARD und ZDF deutlich weniger.

Diese Beobachtung bestätigt sich auch für andere untersuchte Länder, wobei in Deutschland nach Griechenland die Vertrauensdifferenz in die Öffentlich-Rechtlichen zwischen links und rechts am größten ist.

Von allen untersuchten Ländern – Griechenland, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich und Tschechien – vertrauen nur in der Tschechischen Republik mehr Rechte dem öffentlichen Sender als Linke.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/studie-oeffentlich-rechtliche-wenden-sich-vor-allem-an-linke-zuschauer/


Grüne Staatssozialisten wollen öffentlich-rechtliche Gängelung weiter ausbauen

Grüne möchten Mainstream-Presse sogar staatlich stützen

Die Grünen, die einst als Spontis und Rebellenhaufen loszogen, die „Etablierten“ das Fürchten zu lehren, werden offenbar immer „staatstragender“, wobei sie freilich auf linker Wellenlänge segeln und die öffentlich-rechtliche Gängelung und Beeinflussung der Bürger gar nicht weit genug treiben können.

Nun zerbricht sich die Partei   –  wie das Kulturjournal CICERO berichtet  –  in ihrem Wahlprogramm den Kopf um einen weiteren Ausbau des zwangsgebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks:

„Ein qualitativ hochwertiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss auch in der digitalen Welt eine wichtige Rolle spielen. Weil die Nutzerinnen und Nutzer zunehmend über das Internet Rundfunkangebote nutzen, müssen die Angebote der öffentlich-rechtlichen Anstalten dort auch dauerhaft präsent sein.“

Man beachte nebenei diese ständige Verwendung des autoritären Wörtchens „muss“.

„Bündnis 90 / Die Grünen“ sind so schnell noch nicht am Ende ihres Lateins bzw. Lamentos: „Wir sehen mit Sorge, dass die vielfältige Zeitungslandschaft in Deutschland unter starkem ökonomischen Druck steht.“

Wo die Not wächst, zeigt sich Rettendes auch, denn auf der Basis „wissenschaftlicher Erhebungen“ wünschen sich die Grünen eine „Debatte über Stiftungsmodelle und Geschäftsmodelle“, damit ausgetüftelt wird, wie eine „unterstützende, indirekte und gezielte Förderung“ etablierter Presseverlage   –  also der ihnen genehmen Journalistenzunft  –  aussehen könnte.

Mit anderen Worten: Der Staat soll es richten   –  wie schon seit eh und je bei den Öffentlich-Rechtlichen. Dahinter steckt in Wirklichkeit eine unterschwellige Angst vor dem kritischen Bürger und seiner Meinungsfreiheit!