Israel: Drei Soldaten verletzt – Terrorist tot

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​Ein bewaffneter Terrorist durchbrach heute (1.8.) in den frühen Morgenstunden den Sicherheitszaun und drang vom Gazastreifen nach Israel ein.

Er eröffnete das Feuer und verwundete einen Offizier und zwei Soldaten der israelischen Armee. Die Soldaten erwiderten den Beschuss und töteten den Terroristen.

Er trug eine Militäruniform und hatte ein Gewehr und Handgranaten bei sich.

Die verwundeten Soldaten wurden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Israel unter Hamas-Raketenbeschuß aus Gaza: 1 Offizier tot, 1 Soldat verletzt

In der vergangenen Nacht ist bei einem Einsatz im Gazastreifen ein Offizier der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte getötet worden. Das Opfer hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Ein weiterer Soldat wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus in Israel gebracht.

17 Raketen wurden heute Nacht aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Drei Raketen wurden vom Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.

Nach Einschätzung der Lage wurde beschlossen, den Bahnverkehr zwischen Ashkelon und Sderot vorerst einzustellen und alle Schulen in den Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens geschlossen zu lassen


Deutscher Soldat und Knochenmarkspender hilft der krebskranken Israelin Larissa

Geheilte Jüdin lud ihren „deutschen Bruder“ nach Israel ein

Ein Kreis hat sich geschlossen: In dieser Woche trafen sich erstmals die 37-jährige Israelin Larissa und Sebastian, 26-jähriger Marineoffizier der Bundeswehr, der ihr während ihrer Krebserkrankung Knochenmark gespendet hatte. deutschland-israel-flag-300x214

Begonnen hatte alles vor fünf Jahren, als der junge Rekrut sich im Rahmen seiner Einberufung als Knochenmarkspender registrieren ließ. Damals hätte er sich nicht träumen lassen, dass er schon ein Jahr später als passender Spender für eine Frau in Israel gefunden würde.

Bei Larissa war einige Jahre zuvor, nur kurze Zeit nach der Geburt ihrer Tochter, das Sézary-Syndrom festgestellt worden, ein spezielles, nur sehr selten vorkommendes Lymphom.

Eine erste Prognose war gewesen, dass eine Heilung bereits nicht mehr möglich sei, da die Krankheit bereits zu weit fortgeschritten sei. Erst eine zweite Meinung brachte sie zu einer Chemotherapie und letztlich wurde  – als letztes Mittel  –  eine Knochenmarkspende erwogen.

Da sich im Familienkreis kein geeigneter Spender befand, wurde die Bitte an das zentrale internationale Knochenmarkspenderregister weitergegeben. Dort fand sich schließlich der damals 21-jährige Bundeswehrsoldat Sebastian als am besten geeigneter Spender.

Eine Knochenmarkspende ist für den Empfänger ein schwieriger Prozess, in dessen Verlauf sich Larissa u. a. auch für einen Klinikaufenthalt für anderthalb Monate von ihrer damals einjährigen Tochter trennen musste. 1426245_577880468934571_1029821405_n

Nach der Transplantation kam es darüber hinaus zu Komplikationen, sodass es beinahe zwei Jahre dauerte, bis die Empfängerin tatsächlich als geheilt gelten konnte und sich der nächsten Mission zuwandte: den Menschen kennenzulernen, dessen Knochenmarkspende ihr das Leben gerettet hatte.

Heute erzählt sie: „Ich wollte ihn während dieser ganzen Zeit treffen. Als ich seinen Namen hatte, habe ich ihn auf Facebook gesucht. Wir haben angefangen, uns zu schreiben und am Ende habe ich ihn nach Israel eingeladen.“

Sebastian, der bei seinem Israel-Besuch auch das Transplantationszentrum im Rambam-Krankenhaus in Haifa besucht hat, schildert seine Freude, als er zunächst vom Spenderregister mit der Frage kontaktiert worden sei, ob er die Empfängerin kennenlernen wolle. „Ich habe viel an sie gedacht“, so Sebastian. „Ich wusste nicht, was am Ende passiert war, ob sie geheilt werden konnte oder nicht. Die Nachricht, dass sie gesund ist und mich treffen möchte, hat mich sehr gefreut, und ich war neugierig, mehr zu erfahren.“

Und so landete der heute 26-jährige Marineoffizier vor wenigen Tagen auf dem Ben-Gurion-Flughafen und hat nicht nur Larissa, sondern auch ihre große Familie und Israel kennengelernt, denn Larissa hatte sich vorgenommen, ihrem „deutschen Bruder“, wie sie ihn nennt, möglichst viel von ihrer Heimat zu zeigen.

Beim Besuch auf der Hämatologie des Rambam-Krankenhauses, wo Larissa während ihrer Krankheit betreut worden war, erklärte Zila Zuckerman, Professorin in der Abteilung:

„Dies ist eine bewegende und inspirierende Situation. Der Fall von Larissa ist eine medizinische Erfolgsgeschichte, und viele Faktoren haben Anteil an diesem Erfolg. Larissa auf ihren beiden Beinen stehen zu sehen, gesund und lächelnd und ihren Spender kennenzulernen, damit schließt sich für uns alle ein Kreis.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Schwerverletzter Offizier Zvi Shilon ist unverwüstlich und will wieder in den aktiven Dienst

Der israelische Offizier Zvi Shilon, der bei einem Bombenanschlag an der Grenze zum Gazastreifen schwerste Verletzungen erlitten hatte, möchte weiter in der Armee dienen.

Foto: Felizitas Küble

Eine Woche nach dem Anschlag empfing er im Soroka-Krankenhaus in Beersheva einige Journalisten. „Ich kann mich daran erinnern, eine Hand verloren zu haben, und die andere wurde gebrochen“, berichtete er. 

„Ich habe die eine Hand mit der anderen festgehalten. Den Sanitäter habe ich aufgefordert, eine Abschnürbinde zu verwenden“, so der Hauptmann weiter.

„Es ist nicht einfach, eine Hand zu verlieren, aber ich gebe nicht auf. Falls die Funktion der Hand wieder voll hergestellt werden kann, möchte ich zurück zur Armee“, unterstrich er. Dergleichen könne nun einmal passieren, damit müsse man als Soldat rechnen.

Auch Generalstabschef Benny Ganz besuchte den Schwerverletzten in der Klinik  – und wurde gleich mit dessen Wunsch konfrontiert, möglichst bald in den aktiven Dienst zurückzukehren.

Quelle: Webseite „Israel heute“