AfD will Ausbau-Stopp von Windkrafträdern

Anfang des Jahres veröffentlichte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Studie über das Insektensterben an Windkraftanlagen (WKA). In einem eigenen Positionspapier zur Studie äußert der Bundesverband WindEnergie (BWE), dass der Einfluss der Windkraft auf die Insektenpopulationen zu vernachlässigen sei.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck, Mitglied im Umweltausschuß des Deutschen Bundestages:

„Nicht unerwartet werden die Ergebnisse der DLR-Studie vom BWE für unbedeutend erklärt. Anstatt weitere unabhängige Studien für wissenschaftliche Erkenntnisse zu befürworten, wird die ökologische Pionierstudie des DLR malträtiert und verzweifelt versucht die Energiewende schön zu reden.

Auf groteske Weise schiebt der BWE der Landwirtschaft einseitig den Schwarzen Peter zu. Dabei liegt es auf der Hand, dass sowohl der Ausbau von Windkraftanlagen als auch der flächendeckende Anbau von Energiepflanzen-Monokulturen im Rahmen des Klimaschutzes maßgeblich für die Zerstörung natürlicher Lebensräume mitverantwortlich sind und dadurch Insektenpopulationen in ihren Lebensgrundlagen einschränken.

Zu allem Überfluss profitieren die Akteure der Energiewende von der planwirtschaftlichen EEG-Umlage, mit der der deutsche Strompreis zulasten der Verbraucher immer weiter erhöht wird. Wir hingegen setzen uns für eine intensive Forschung zu den ökologischen Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Mensch wie Natur ein und fordern, solange ökologische Studien fehlen, einen Ausbaustopp der Windenergie.“

 


Die kirchliche Amazonas-Synode zwischen Befreiungstheologie und Öko-Sozialismus

Mathias von Gersdorff

Dass die Amazonas-Synode ein progressistisches Festival werden würde, ahnte man bereits. Stichwort „Abschaffung des Zölibats aus pseudo-pastoralen Gründen“.

Doch es fehlte noch an konkreten Hinweisen, um dies zu dokumentieren. Diese werden nun allmählich geliefert.

Die Jesuiten-Universität Georgetown in Washington, bekannt für ihre extravaganten theologischen Experimente, veranstaltet eine Konferenz zur Vorbereitung der Amazonas-Synode. 

Die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) berichtet dazu: „Das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat sprach sich für klare Ziele aus. „Der umfassende Schutz der ausgegrenzten Armen und der geschundenen Schöpfung haben absolute Priorität“, erklärte Hauptgeschäftsführer Michael Heinz.“

Konkret bedeutet das: Angeblich pastorale Ziele werden verpackt in einem Programm zum Schutz einer „ausgegrenzten sozialen Schicht“ und zum Schutz einer angeblich „geschundenen Schöpfung“.

Dem europäischen Leser mag diese Verknüpfung fremd vorkommen. In reformkatholischen Kreisen Lateinamerikas ist diese Verbindung aber durchaus üblich. 

Hier geht es um eine Fortentwicklung der klassischen Befreiungstheologie (Übernahme der Methode des Klassenkampfes für kommunistische Ziele unter dem Deckmantel der katholischen Religion) hin zu einer Verschmelzung mit dem neuheidnischen und sozialistischen Ökologismus.

Insbesondere in Lateinamerika gingen diese beiden Strömungen in den letzten 30 Jahren (zumal nach der Verurteilung der Befreiungstheologie im Jahr 1984 durch Kardinal Ratzinger) eine Allianz ein: Nicht nur das sog. Proletariat demnach in der Marktwirtschaft ausgebeutet, sondern auch die Umwelt.

Die Befreiungstheologie versteckte sich nach der Verurteilung durch die Glaubenskongregation im Gewand des Umweltschutzes. Das alte Ziel behielt sie aber stets im Auge, also die Errichtung einer katholisch getarnten, sozialistischen Gesellschaft. 

Eine Überwindung dieser „Ausbeutung“ gelingt nach dem Verständnis der Progressisten durch die Aufhebung des Privateigentums und die Einführung eines marxistischen Systems. Eine solche Gesellschaft wird die Menschen zu ihrem primitiven „Urzustand“ führen, in der sie zwar bar jeglicher Zivilisation, aber im Einklang mit der Natur leben. Im Grunde eine Art Naturreligion mit katholischem Anstrich.

Dass hier marxistische politische Ziele unter kirchlichem Gewand angestrebt werden, ist offensichtlich. 

Die marxistische Revolution kann aber noch viel universeller ausgerufen werden. Wieso soll sie nur für die Amazonas-Anrainer gelten?

KNA schreibt nämlich: „Die Rechte der indigenen Völker werden regelmäßig mit Füßen getreten, wenn am Amazonas für unsere Autos Erdöl gefördert, für unsere Kraftwerke Kohle abgebaut, oder für unseren Fleischhunger Rinder gemästet werden“, ergänzte Thomas Wieland, der für Adveniat an der Konferenz in Washington teilnimmt.“

Hier werden klassisch sozialistisch-populistische Assoziationen hergestellt, nämlich das Bild des Südens, welches vom reichen Norden ausgebeutet wird. Ein typisches Klischee der 1960er und 1970er Jahre.

Die Wahrheit ist eine ganz andere: Dank marktwirtschaftlicher Reformen (die man von Ländern des „Nordens“ kopiert hat) und Investitionen des „verhassten Nordens“ haben die lateinamerikanischen Staaten die wirtschaftliche und technologische Anpassung an die Industrieländer gefunden. Dies geschah durch den wirtschaftlichen Anschluss an kapitalistische Länder wie die USA, Deutschland und Japan. 

Solange die Länder Lateinamerikas sich in der Peripherie kommunistischer Diktaturen wie die Sowjetunion oder Kuba aufhielten, waren sie unterentwickelt und erreichten minimale Wachstumsraten. Das gilt vor allem für die Anrainer-Staaten des Amazonas. 

Erst durch marktwirtschaftliche Reformen in den 1980er und 1990er Jahren konnten massenhaft arme Menschen in den Mittelstand aufsteigen. Dies erwähnen die Progressisten in Europa niemals, denn sie wollen das (Zerr-)Bild eines unterentwickelten und armen Lateinamerikas pflegen. 

In Berkeley wird auch Kardinal Reinhard Marx sprechen. KNA schreibt über ihn: „Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die politische Bedeutung der Amazonas-Synode im Herbst unterstrichen.“

Damit ist sozusagen die „Katze aus dem Sack“. Es geht vor allem um Politik und zwar um sozialistische Politik. Es geht nicht um die Bekehrung der Völker zur katholischen Kirche oder um die Verbreitung des katholischen Glaubens im Amazonas-Gebiet. 

Nein, in der Amazonas-Synode geht um die Schaffung eines neuen sozialistischen, ökologistischen und antieuropäischen Paradigmas: Eine primitive Kirche in der Wildnis als Modell für die Universalkirche. Und eine Abkehr des benediktinischen Ideals von Kirche, das dieVerbreitung des katholischen Glaubens stets mit der Förderung des zivilisatorischen Fortschritts der Menschheit verknüpfte.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und schreibt seine aktuellen Beiträge u.a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.com/


Die CSU stimmt dem Koalitionsvertrag mit den Freien Wählern in Bayern zu

„Handschrift der CSU“, aber kein einfaches „Weiter so“

„Die Bayernkoalition steht. Ich bin froh und dankbar, dass wir es in einer kurzen Zeit geschafft haben, ein gutes Werk zusammenzubringen. Es geht darum: Was ist gut für Bayern, was nützt Bayern und wo kann sich Bayern entsprechend weiterentwickeln“, sagt Ministerpräsident Dr. Markus Söder (siehe Foto).
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Die CSU hat einstimmig in einer gemeinsamen Sitzung von Fraktion und Parteivorstand dem Koalitionsvertrag zugestimmt. Kurz zuvor hatten auch die FREIEN WÄHLER dem Vertragswerk zugestimmt.
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„Dieser Koalitionsvertrag wird die großen Linien unserer bisherigen Politik fortschreiben“, so Markus Söder. Die Koalitionsverhandlungen seien konzentriert, vertrauensvoll und an der Sache orientiert verlaufen, unterstreicht der Ministerpräsident.
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Markus Söder betont, dass man gemeinsam mit den FREIEN WÄHLERN den Weg der Stabilität bei gleichzeitiger Weiterentwicklung und Modernisierung fortsetzen könne. Schon während der Sondierungsgespräche habe sich gezeigt, dass die Wertebasis mit den FREIEN WÄHLERN grundsätzlich übereinstimme.

Gespräche mit Grünen erfolglos: „Aus Berlin gesteuert“

Anders sei dies bei den Grünen gewesen, mit denen man ebenfalls Gespräche geführt habe. Die Politik der Grünen sei ideologisch dominiert, von einer Verbotskultur geprägt und auch aus Berlin gesteuert.
 
Eckpunkte des Koalitionsvertrags zeigen die Handschrift der CSU: mit soliden Finanzen für ein schuldenfreies Bayern, einem starken Staat in der Inneren Sicherheit, einer bürgernahen Politik statt Verbotskultur, einer echten Familienkoalition mit zielgerichteter Unterstützung in allen Lebenslagen, einer Zukunftskoalition mit Impulsen für die Entwicklung von Stadt und Land sowie mit deutlichen Schwerpunkten bei der Ökologie.
Beim Flächenverbrauch streben wir z.B. eine Richtgröße von fünf Hektar pro Tag an.
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Die Bayernkoalition setzt damit auf Stabilität – aber nicht auf ein einfaches „Weiter so“.  –  „Wir nehmen den Wählerwillen ernst. Deshalb werden wir etwa Änderungen am Alpenplan, die in der letzten Legislaturperiode vorgenommen wurden, zurücknehmen“, so Ministerpräsident Markus Söder.
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Die CSU wird in der neuen Regierung zehn Minister stellen, die FREIEN WÄHLER drei. Die FREIEN WÄHLER übernehmen das Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie das Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Zusätzlich stellen die FREIEN WÄHLER je einen Staatssekretär im Wirtschafts- und Bildungsministerium.
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Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.csu.de/common/csu/content/csu/hauptnavigation/aktuell/topaktuell/PDFs/2018/2018-11-04-Koalitionsvertrag_topaktuell.pdf

Bayern: Landesregierung forciert Anbau der Becherpflanze als Biogasfrucht

„Die Becherpflanze ist die Energiepflanze der Zukunft“, erklärt Gudrun Brendel-Fischer, stellv. Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, nach einem Treffen mit Vertretern der Regierung von Oberfranken, örtlichen Landwirten und Vertretern von Zweckverbänden: „Wir wollen den Anbau der Biogasfrucht bayernweit besser fördern.“ dox1-aspx

Bei der Becherpflanze (siehe Foto)  –  bekannt auch als Durchwachsende Silphie (Silphium perfoliatum)  –  handelt es sich um eine mehrjährige Energiepflanze, die als Mais-Alternative zur Biogasgewinnung eingesetzt werden kann.

Die bisherigen Praxiserfahrungen in Oberfranken zeigen demnach, dass beim Anbau der Becherpflanze ein verbesserter Erosionsschutz, eine verringerte Nitratauswaschung ins Grundwasser sowie Vorteile beim Artenschutz im Vergleich zu herkömmlichen Biogasfruchtfolgen erreicht werden können.

„Gemeinsam mit dem Landwirtschaftsminister und der Umweltministerin streben wir eine Anrechenbarkeit der Becherpflanze beim Greening an“, erklärt die CSU-Politikerin Brendel-Fischer.

Greening wird von der EU vorgeschrieben und umfasst den Erhalt von Dauergrünlandflächen wie Wiesen und Weiden, eine größere Vielfalt beim Anbau von Feldfrüchten sowie die Bereitstellung von sogenannten ökologischen Vorrangflächen auf Ackerland.

Die stellv. CSU-Fraktionsvorsitzende fügt hinzu:

„Unser Ziel ist es, die Becherpflanze nach den guten Erfahrungen in Oberfranken auch im Rest des Freistaates als Alternative zu anderen Biogasfrüchten zu etablieren. Ein Weg dahin könnte auch die Förderung eines gemeinsamen Demonstrationsprojekts mit detaillierteren Untersuchungen zu den langfristigen Umweltvorteilen sein. Solch ein Projekt wollen wir nun prüfen.“

Quelle für Text: CSU-Landtagsfraktion  – Foto: https://bioenergieregion.wordpress.com/tag/becherpflanze/

 


Das Erbprinzenpaar zu Bentheim und Steinfurt über bewährte Traditionen und Werte

„Wir leben die Werte unserer Väter und Großväter“

Die jüngste Ausgabe des Magazins MÜNSTERLAND aus dem Tecklenborg-Verlag enthält ein interessantes Gespräch mit dem adeligen Ehepaar zu Bentheim und Steinfurt: Erbprinz Carl Ferdinand und Erbprinzessin Elna-Margret stehen Rede und Antwort.steinfurt_schloss_luftbild_galleryI

Gemeinsam mit ihrem Söhnchen und dem Vater, Fürst Christian, wohnen sie in einem der schönsten Schlösser Westfalens  –  und wie so oft im Münsterland handelt es sich um eine rustikale Wasserburg (siehe Foto).

Während im Süden meist auf hohen Hügeln oder Bergen gebaut wurde, um das wertvolle Gebäude vor Angreifern zu schützen, wurde im westfälischen Flachland häufig das Wasser als „Verteidigungsanlage“ eingesetzt.

Die evangelisch-christlich gesinnte junge Adelsfamilie legt Wert auf bewährte Traditionen. Auf die Frage der Journalistin Hildebrand-Stubbe nach der „Gratwanderung“ zwischen Tradition und „Zukunftsorientiertheit“ antwortet Prinz Bentheim souverän:

„Das ist keine Gratwanderung. Es sind ja keine neuen Werte, die wir leben, es sind die Werte unserer Väter und Großväter, die heute noch Gültigkeit besitzen.“

Er fügt mit positivem Selbstbewußtsein hinzu: „Wir sind es gewohnt, in Jahrzehnten und Jahrhunderten zu denken. Das genießen auch die Mitarbeiter, dass es hier im Haus eben kein Hire-and-Fire gibt.“

„Es geht darum, ein gläubiger Christ zu sein“

Hinsichtlich seines zukünftigen Patronatsamtes in der evangelischen Kirchengemeinde zu Steinfurt erklärt der westfälische Adelige, es gehe „in erster Linie“ darum, „ein gläubiger Christ zu sein  –  und nicht um repräsentative Aufgaben.“anti_aging_food

Auf die abschließende Frage, welche Werte sie ihrem kleinen Sohn auf seinem Weg mitgeben möchten , antworten beide: „Die Werte einer christlichen Erziehung, dass er anderen Menschen mit Respekt begegnet.“  – Ganz wichtig sei ihnen, daß der Junge „nicht hochnäsig wird, nur weil er einen langen Namen hat“.

Der Erbprinz ist Jäger, seine Frau kocht das gesunde Wildfleisch, sie ist und ißt aber auch sonst sehr ernährungsbewußt. Demnächst erscheint ihr Buch „Anti Aging Food“ (siehe Foto) mit Tips für gesundes Essen und Trinken – samt Rezepten; ihr Mann hat es gut bei ihr; sie bringt ihm sogar den Kaffee frühmorgens ans Bett. 

Hinsichtlich der großartigen Wasserburg betont Prinz Bentheim seine Denkmalschutzverpflichtungen; dies gehöre zur „kulturellen Identität“ der Region. Mit der gegenwärtigen Landesregierung ist er offenbar nicht sonderlich zufrieden:

„Von Kommunen und Politikwünsche ich mir allerdings, dass sie diese Leistungen anerkennen und praktikable Lösungen für die Eigentümer finden. Die Politik setzt da oft die falschen Signale.“ 

Das Anwesen sei, so der Erbprinz, ein „ökologisches Kleinod“, das seine Familie seit Jahrhunderten bewirtschafte. Dazu erklärt er: „Die ideologisch geprägten Gesetzesänderungen unserer Landesregierung führen zu einem Verlust der ökologischen Vielfalt.“

Infos über das stets lesenswerte und ansprechende Münsterland-Magazin: http://www.tecklenborg-verlag.de/index.php/cat/c22_Muensterland-Magazin.html/XTCsid/ed2ec021d89a857c492f993065f0427c

Wasserburg-Foto: http://www.muensterland-tourismus.de/13126/schloss-steinfurt


Fiktiver Brief an Papst Franziskus

Von Horst Ditz

Lieber Heiliger Vater Franziskus,

ich danke Dir von ganzem Herzen für diese längst fällige und grandiose Enzyklika „Laudato Si“. Du hast sie aus berechtigter „Sorge für das gemeinsame Haus“, in dem wir gemeinsam mit Dir und der Natur leben, verfasst.  RadioVatikan

Du forderst darin  die Menschen zu Recht dazu auf, den leichtfertigen und ungezügelten Umgang mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde aufzugeben. Es bedarf nach wie vor einer globalen ökologischen Umkehr. 

Du prangerst mit Recht den sozialen Niedergang, die soziale Ungerechtigkeit, den Glaubensverlust, die Gottesferne, das Abtreibungsdrama, die gefährliche Gleichgültigkeit der Menschen und vieles mehr an. Du unterziehst diese wichtigen Aspekte  sorgfältig und ausgewogen zum Nutzen der Leser einer kritischen Analyse, weil es notwendig ist, „die Wunden zu heilen, die wir der natürlichen uns sozialen Umwelt zugefügt haben.“

Sechs Monate vor der Pariser Klimakonferenz hast Du Deine Enzyklika „Laudato  Si“ veröffentlicht und darin die „Reduzierung des Kohlendioxid (CO2 )-Ausstoßes“ gefordert. Damit hast Du einen Exkurs in den naturwissenschaftlichen Bereich unternommen, worauf ich Bezug nehmen möchte.

Der Vatikan-Korrespondent Guido Horst von der katholischen „Allgemeine Sonntagszeitung“  schreibt in deren Wochenendausgabe vom 20. Juni 2015 hierzu in seinem Leitartikel sinngemäß, wenn Du auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten zurückgreifst, ist Deine jüngste Enzyklika sicherlich nicht unfehlbar.
Dr. Pelz.

Du hast Dich gerademal auf zwei von zweiundsiebzig (Internet-)Seiten mit dem sogenannten anthropogenen Klimawandel auseinandergesetzt und dabei übersehen, dass es das Phänomen des sich wandelnden Klimas bereits gegeben hat, ehe der Mensch die Erde betrat. Unzählige Eiskernbohr-Untersuchungen in der Arktis belegen diesen Befund. 

Auch einen globalen, anthropogenen, also von „Menschen verursachter Klimawandel“ kann es nicht geben, und er ist somit auch nicht beeinflussbar. Schon gar nicht kann er verhindert werden.

Sachlich gesehen ist „die Theorie des Klimawandels“ nach heutiger Interpretation abwegig, ja falsch. Es ist eine unbestreitbare Wahrheit, dass es definitiv keine Korrelation zwischen C02 und der Erdoberflächenerwärmung gibt und auch niemals in der Erdgeschichte gegeben hat. Weder das in der Natur vorkommende C02 noch das „menschengemachte“ können deshalb für den „Klimawandel“ oder für die unterschiedlichen Extremwetterereignisse auf der Erde verantwortlich gemacht werden, so dass einige Korrekturen in Deiner Enzyklika  „Laudato  Si“ angebracht wären.

Denn schon einmal ist der Vatikan am 7.5.2014 von „Klimaschwindlern“  hinters Licht geführt worden  und brachte über Radio Vatikan die Meldung: „Vom Menschen verursachter Klimawandel ist allgemein akzeptiert.“ CIMG0769

Deswegen geistern  Begriffe wie „Treibhauseffekt“, „Klimakatastrophe“  sowie „Klimagerechtigkeit“ als Hirngespinste und Schreckens-Geister wie Gespenster um die Welt und treiben ihr Unwesen in Form von Panik-Szenarien.  Die sich grenzenlos überschätzenden  Politiker und  der IPCC, eine Art „Klimamafia“, glauben fest daran, das Klima „schützen“ zu können. Ihre Vermessenheit ist jedoch ebenso groß wie ihr „Lügengebäude“, das sie aufgebaut haben, weil sie das Wetter a priori nicht bestimmen können, das dem Klima voraus geht.  

Lieber Heiliger Vater Franziskus,

es schmerzt  mich, wenn ich in Internetkommentaren ungehörige Kritiken gegen Dein Engagement für das Wohl der Menschen lese wie die Frage, „Wie grün ist eigentlich der Vatikan“ oder „Schuster bleib bei deinem Leisten.“

Dein „Weckruf“ zielt in die verkehrte Richtung, weil Armut sich nicht dadurch bekämpfen lässt, indem CO2 gänzlich vermieden wird. Wenn wie unsere Bundeskanzlerin beim letzten G7-Gipfel auf Schloss Elmau angekündigt hat, dass sie bis Ende dieses Jahrhunderts, eine Dekarbonisierung anstrebt, würde das bedeuten, dass eine globale Hungersnot über die  Menschheit hereinbräche und die Ankündigung der Kanzlerin einem Aufruf zum Selbstmord der  der Menschheit gleichkäme.

Jedes Schulkind weiß, dass ohne CO2 kein pflanzliches wie auch kein menschliches Leben auf Erden möglich ist. CO2 ist ein wichtiger Basisstoff für die Fotosynthese und damit zugleich Grundstoff für alles organische Leben auf der Erde. Jeder Grashalm, jede bunte Blume, an der wir uns erfreuen, jedes Blatt auf den Bäumen und jede noch so kleine Kreatur, die Mitbewohner unseres „gemeinsamen Hauses“ sind, können  nicht ohne C02 existieren.Vat_Flagge

In absehbarer Zukunft können schwache und unzuverlässige Wind- und Solarenergie nicht effektiv fossile Treibstoffe und Kernkraft für die Elektrizitätserzeugung ersetzen. Zumal nach Aussagen des Max-Planck-Instituts, bis zum Ende dieses Jahrhunderts der Energieverbrauch weltweit fünf bis sechs Mal höher sein wird, als heute.

Infolgedessen werden die Energiekosten ins Unermessliche wachsen, worunter vor allem die Ärmsten, das sind 1,3 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern, am meisten zu leiden hätten.

Schon heute sind die Gründe für die Schädigung der Menschen mangels ausreichender und bezahlbarer Energie erkennbar. Etwa die Erkrankung und die millionenfach vorzeitigen Todesfälle bei den Ärmsten, die auf dem  afrikanischen Kontinent durch das Einatmen erhöhter Dosen an Rauch von Brennstoffen, die sie zum Kochen und/oder Heizen in ihren Lehmhütten verwenden müssen.

Du nennst eine Zahl von fünf Millionen Toten jährlich, weil sie keine Elektrizität nutzen können, obwohl kaum ein anderer Kontinent über derart reichhaltige Energiequellen verfügt wie Afrika. Aber der reiche Westen verschließt die Augen und beabsichtigt, angeblich Zig Billionen, sprich zigtausend Milliarden, Dollar für die sinnlose „Erreichung der gesteckten Klimaziele“ auszugeben, welche die Steuerzahler der Welt berappen müssen.

Davon angeregt durch die Idee des Ökumenischen Rates der Kirchen, lädt das Bündnis zu einem „Ökumenischen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ nach Paris von September bis Anfang Dezember 2015 ein.  Radio Vatikan

„Die „Option für die Armen ist Kern des biblischen Gerechtigkeits-Verständnisses“, heißt es. Geht es noch?

Allein bezahlbare Energie kann Millionen Menschen in der Welt noch helfen, der Armut zu entkommen!

Der zusätzliche Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre führt entgegen verbreiteter Lügen zu  positiven Auswirkungen auf das Pflanzenleben auf der Erde und trägt zu effektiverer landwirtschaftlicher Nahrungsmittel-Produktion bei, was den Ärmsten zugute kommt.

Die Steigerung des heutigen CO2– Gehaltes in der Atmosphäre erhöht maßgeblich die Nahrungsmittelproduktion und vermindert den Hunger auf Erden. Wüsten schrumpfen. Der Südrand der Sahara bewaldet sich und landwirtschaftliche Flächen wachsen, so dass immer mehr Nahrungsmittel produziert werden können. 

Energiequellen geringer Dichte und fehlender Verlässlichkeit wie Wind und Solar schädigen die Armen nicht nur durch künftig exorbitant steigende Energiekosten, sondern auch durch eine Reduktion der Erzeugung von Nahrungsmitteln und fördern weltweit den Hunger der Menschen.

Eine Reihe qualifizierter Physiker wie der in der Fachwelt hoch angesehene Prof. Dr. Gerhard Gerlach der theoretischen Physik in Braunschweig sprechen von einem “gigantischen Klimaschwindel“, von „perfider Verteufelung des CO2-Gases“ sowie vom „größten Wissenschaftsskandal aller Zeiten.“

Nun sitzen aber die „Klimalügner“ in einer Falle, aus der sie nicht mehr herausfinden. Sie können nicht eingestehen, dass sie sich in gigantischem Umfang geirrt haben, weil als Folge zig Tausende Menschen weltweit ihren Job verlieren würden.

Lieber Heiliger Vater Franziskus, So gesehen glaube auch ich, dass es sowohl „unklug als auch ungerecht ist, eine Politik der Reduktion des Verbrauches fossiler Treibstoffe zu betreiben wie ein britischer Autor in einem „offenen Brief“ an Dich geschrieben hat.

Mit großem Respekt appelliere ich an Dich, die politischen Führer auf unserer Erde  dazu anzuhalten, diese menschenschädliche Politik aufzugeben.

Dein glaubenstreuer Diener
Horst Ditz

Unser Autor Horst Ditz ist ausgebildeter Chemo- und  Physikotechniker; er war dreißig Jahre lang Ausbilder und Ausbildungsleiter für naturwissenschaftliche Berufe beim Chemie-Unternehmen BASF SE.

Fotos: Radio Vatikan (3), KOMM-MIT-Verlag (2)