Philosoph Nida-Rümelin bemängelt die einseitige Corona-Beratung der Kanzlerin

Der Philosoph Dr. Julian Nida-Rümelin kritisiert, die Bundesregierung lasse sich zu einseitig beraten. „Ich teile den Vorwurf seit März vergangenen Jahres“, sagte der ehem. Staatsminister.

Schon damals habe er erklärt, die Pandemiestrategie sei „eine hochkomplexe Aufgabe“, bei der ökonomische, soziale, kulturelle und Bildungsfragen eine Rolle spielen müssten. „Das können unmöglich einzelne Virologen entscheiden.“

Zuletzt sind immer wieder Vorwürfe laut geworden, Merkel schenke anderen Wissenschaftlern wie z.B. Bildungsforschern, Soziologen oder Ökonomen zu wenig Gehör.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/medien/a37d18041d15720


Sozialistische Mißwirtschaft in Venezuela, Mord und Totschlag in der Warteschlange

Von Dr. Edith Breburda

Die ökonomische Lage in Venezuela verschlechtert sich zunehmend. Leute stehen geduldig in größter Hitze vor einem Laden. Unfreiwillig wurden sie Zeugen, wie ein Mann mit einer Pistole einen Jungen namens Perez bedroht, damit  dieser  sein Handy hergebe. Perez ergreift die Flucht. Dr. Breburda

Doch bevor er den Eingang zur Drogerie erreicht hat, strecken ihn acht Schüsse nieder. Er fällt zu Boden. Blut tropft auf den Asphalt. Die Leute in der Schlange scheinen ungerührt und hoffen, ihre Drogerieartikel  zu erhalten. „Um zu überleben, sind wir darauf angewiesen, zu warten. Alles andere ist zweitrangig. Du musst sicherstellen, dass du das, was du brauchst, bekommst. Alles andere darf dich nicht irritieren. Mitleid ist hier fehl am Platz“, sagt der Drogist Heide Mendoza.

Die Warteschlangen vor den Läden sind in Venezuela sind nicht nur länger, sondern auch gefährlicher geworden. Es ist der einzige Lebensinhalt –  und immer öfter endet er tödlich.

Mehr als zwei Dutzend Leute und ein kleines Mädchen sind in den letzten 12 Monaten vor den Geschäften umgekommen. Eine 80-jährige Frau wurde zu Tode getrampelt, als ihre Mitmenschen anfingen, den Laden vor ihr zu stürmen. Immer öfters kann so etwas nun passieren, weil in Venezuela die lebensnotwendigsten Dinge fehlen.

Die Ökonomie des Landes kann sich mittlerweile in der Länge der Warteschlangen vor den Läden des Landes messen. Im Durchschnitt steht man 35 Stunden in der Woche an. Das ist dreimal länger als noch vor zwei Jahren.

Gemälde: Evita GründlerNachdem die Ökonomie zusammenbrach, schlagen sich die Leute regelrecht um die alltäglichen Dinge. Konflikte, Kämpfe und auf seinen eigenen Vorteil bedacht zu sein, sind da vorprogrammiert. Venezuelas Ölvorkommen sind schon lange verbraucht.

Die Misswirtschaft der Sozialisten führte dazu, dass das Land selber nichts mehr produzierte und mehr importieren musste. Die Versorgung brach langsam zusammen. Bald war kein Geld für die einfachsten Dinge mehr da. Politiker sorgen sich heute mehr um die Lebensmittelknappheit als um die Sicherheit des Landes. Das erstaunt, weil Venezuela ein Land mit der größten Selbstmordrate ist.

Die Verzweiflung entfacht die Gewalt auf den Straßen. Die Medizinstudentin Maria Sanchez hat den gleichen gelangweilten Blick in ihren Augen wie alle anderen hier. Als sich jedoch eine Frau vordrängeln wollte, schlug sie auf diese ein, bis sie schließlich davonhumpelte. Den Rest der Wartezeit presste Sanchez ihre Lippen zusammen, während ihre Mutter leise neben ihr weinte: „Wenn Du auf die Straße gehst, musst du voller Energie sein, damit du nicht von anderen hereingelegt oder betrogen wirst. Die Not hat ein schreckliches Gesicht“, sagt sie.

Keiner ist von dem Engpass verschont. Selbst in den wohlhabendsten Vierteln von Caracas stehen die Einwohner mit ihren 20 Liter-Kanistern in einer langen Schlange und hoffen, dass der Wasserlaster vorbeikommt.

Die ärmere Bevölkerung muss zum Fuß eines Berges gehen. Dort streiten sie sich um das Quellwasser. An automatischen Geldmaschinen bekommt man unter der Woche umgerechnet 8 Euros pro Tag. Die Warteschlangen werden besonders am Freitag sehr lange. 

In Venezuela vermeidet man es, bar zu zahlen. In den kleinen Läden kann man nur noch eine Kreditkarte benutzen. Jede Nacht stehen Kunden vor Autowerkstätten an, um eine der wertvollen Autobatterien zu ersteigern, die am anderen Morgen, kurz nach Eröffnung, nicht mehr zu bekommen sind.

Alle Einwohner des Landes, auch Kinder, wissen aufgrund ihrer Passnummer, wann und wo sie bestimmte Dinge kaufen dürfen. Schon lange bevor die Geschäfte öffnen, gehen Gerüchte herum, wo es die beste, stets zugeteilte Ware gibt. Einige fälschen ihre Pässe, um zusätzliche Güter zu erhalten.

BILD: Leopoldo López, demokratischer Oppositionsführer, hat leider wenig zu lachen: er wurde vom linken Regime willkürlich zu 13 Jahren Haft verurteilt (Foto: IGFM)

Schwangere und alte Leute werden beim Warten bevorzugt. Dennoch stehen jedem nur zwei Dinge zu. Am längsten steht man für das an, was am knappsten ist: Lebensmittel.

Eine Studie der Simon Bolivar Universität berichtet, dass neun von zehn Menschen nicht genug Nahrungsmittel kaufen können.

Die Preise schossen in die Höhe. Schuld daran ist die Angst, leer auszugehen. Dass der Schwarzmarkt unter den Bedingungen floriert, erklärt sich von alleine. Denn es kommt trotzdem vor, dass einige Leute Lebensmittel horten.

Die Wartenden lassen sich nicht irritieren. Nie wissen sie, was sie bekommen werden, wenn sie endlich an der Reihe sind. Wenn die Lebensmittel-Transporter ankommen, öffnen die Läden sehr pathetisch ihre Türen, damit die Wartenden sehen, was es heute zu kaufen gibt. Manchmal kann man nur noch Hundefutter bekommen.

Und wenn die Enttäuschung dann zu groß ist, um sie ertragen zu können, dann stürmen die Bürger Venezuelas einfach den Laden, so wie das Hunderte im Juni 2016 taten. „Wir verhungern“, rechtfertigte einer die Aktion. Der Lebensmitteltransporter war schon lange wieder weg, und die Türen wurden einfach zu zögerlich geöffnet. Soldaten bewachen die Ausgabe der Lebensmittel. Sie zögern keinesfalls, Tränengas zu benutzen. So sind bereits drei Leute vom Militär erschossen  –  und Hunderte verhaftet worden.

Nicht weit von der Stelle, wo Perez erschossen wurde, verbrannte der aufgebrachte „Mob“ einen Dieb. Nachdem der Verletzte fortgebracht wurde, gesellte sich derjenige, der das Feuer gelegt hatte, seelenruhig zu den Wartenden.

Auch wenn Gewalt in der Luft liegt, passieren in so einer Schlange auch ganz gewöhnliche Dinge. So hat Merlis Moreno vor einem Hühnchenladen ihre Tochter geboren. Die 21-Jährige merkte, dass sie ihre Wehen bekam, als sie bei glühender Hitze in den Stadtbus von El Tigre einstieg. Sie hatte keine andere Wahl, als trotzdem einkaufen zu gehen, weil sie nichts mehr zu essen hatte.

Der Hausmeister des Supermarktes half ihr, das Kind zu entbinden. Ein alter Lumpen, den sie fanden, diente als Windel. In der Schlange für Toilettenpapier sangen die wartenden Kinderlieder, als sie Zeugen wurden, wir ein kleiner Junge laufen lernte. Kinder machen ihre Hausaufgaben, und junge Männer nutzen die langen Stunden, um junge Frauen kennen zu lernen, auch ohne Online-Dating.

Sasha Ramos hat die Beziehung zu ihrem Freund in der Warteschlange für Rasierklingen abgebrochen. Es war ihr sehr peinlich, so viele Zeugen zu haben. Sie hatte sich bei ihm beschwert, dass sie die ganzen Einkäufe erledigen müsse. Er stürmte wutentbrannt davon, und sie stand alleine in der Schlange und stierte vor Scham in den Boden. „Er war so rücksichtslos. Ich hätte ihm ja fast vergeben. Dieses ewige Warten ist nicht gut für die Liebe“, sagt Ramos.

Für ältere Leute ist das tägliche Einkaufen eine große Qual. Irama Carrero mustert die Leute, die in dem gehobenen Viertel von Karakas vor ihr stehen. Dann wurde ihr Blick starr, und sie fiel nach hinten. Keiner versuchte, sie aufzufangen. Als sie wieder zu sich kam, musste sie sich übergeben. Keiner verließ seinen Platz. Nur ein junger Mann erbarmte sich, die alte Dame in die Notaufnahme zu bringen. Im Taxi beichtet sie ihrem Retter, dass sie seit gestern nichts mehr zu essen hatte.

Die Schlangen bezeugen, wie arm die Bevölkerung geworden ist. Kaum einer hat mehr Zeit zum Arbeiten. Das Durchschnittsgehalt liegt sowieso nur bei 15 Euro, und die Inflation hat sich verdreifacht. Es zahlt sich nicht aus, arbeiten zu gehen. Die Felder sind nicht bewirtschaftet, und Lehrer verlassen das Klassenzimmer, um einkaufen zu gehen.

Selbst Regierungsbeamte sind am Nachmittag nicht mehr in ihrem Buero, denn auch sie müssen einkaufen gehen. „Die meisten Leute verdienen mehr Geld an der chaotischen Situation“, sagt David Smilde, der Venezuela-Experte in Washington/USA.BookCoverImage

Man hat die Warteschlangen in ein Business verwandelt. Maria Luz Marcano verleiht Plastik-Stühle und aufgeladenen Handys. Man kann bei ihrem improvisierten Concierge-Stand seine Tasche abgeben. Sie verdient mehr als in ihrem alten Job. „Ich liebe es, eine unabhängige Berufstätige zu sein“ , sagt Marcano.

Informationen aus: Hanna Dreier, Beleaguered Venezuelans spend all day in line. Wisconsin State Journal, Saturday July 16th. 2016

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Der Krieg gegen die Familie in unserer Zeit

Von Uwe C. Lay

„Aufhebung der Familie!“  – so proklamierte es einst das Kommunistische Manifest 1872  – eine Parole von vorgestern? Mitnichten.

Ein Meer von Stimmen erhebt sich heuer, um in diese Parole einzustimmen. Die Katholische Kirche definierte den gerechten Lohn als das Einkommen, das ausreiche, um eine Familie zu ernähren. Mitgesetzt ist dabei die Vorstellung, daß der Mann als Familienvater fungiere, der durch seine Arbeit den Unterhalt der Familie erarbeitet, während die Frau ihren Beruf in der Familie als Ehefrau und Mutter ausübt.

Weihnachten feiert  die Kirche nicht allein die Menschwerdung Gottes, sondern auch die Heiligung der Familie:  daß Gott Kind in einer menschlichen Familie werden wollte. Die so geheiligte Familie kann aber nicht nur aus Liebe leben, auch sie bedarf einer materiell-ökonomischen Basis. So übte der hl. Joseph seinen Beruf aus, während Maria den ihrigen in der Mutterschaft Gottes fand. Dem entsprach auch noch das modern-bürgerliche Familienideal. imm032_31A

Aber die Moderne brachte ein neues Ethos in die Welt: die Glorifizierung der Erwerbstätigkeit und die Verachtung unproduktiver Arbeit. Es sei an die Polemik wider die kontemplativen Orden erinnert und an die Herabsetzung der hausfraulichen Arbeit.

Karl Marx, Apologet und radikale Kritiker der Moderne, ließ die Arbeit zu jener Quelle werden, durch die der Mensch sich selbst zum Menschen hervorbringt: der werktätige Mann stand allein im Vordergrund   –  und die Arbeiterin, die oft unter unwürdigen Bedingungen mitarbeiten mußte um der Familie willen, weil das Gehalt des Mannes nicht ausreichte. Wo so sehr die Arbeit in den Focus der Aufmerksamkeit gerückt wurde, dort wurde  die Familie als die Quelle alles menschlichen Lebens leicht übersehen.

Der Mensch, ob Mann oder Frau, sollte zuerst arbeiten, um sich dann daheim zu regenerieren, um dann wieder weiter arbeiten zu können. Wenn der Mensch um der Arbeit und des Wirtschaftens willen da ist, dann kann es den Beruf der Mutter und der Hausfrau nicht mehr geben. Die Familienmutter und Hausfrau  ist dann nur noch eine stille Reservearmee potentieller Arbeitskräfte für den freien Arbeitsmarkt. Emanzipation heißt dann, daß die Frau – wie der Mann –  ihre Berufung ausschließlich in einer Erwerbstätigkeit sehen soll; die Familie soll ihr nur noch ein Hobby neben der Berufstätigkeit sein.

Das ist die landauf und landab propagierte Forderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: es wird dabei der Primat auf die Erwerbstätigkeit gesetzt und der Wunsch artikuliert, daß Frauen oder Männer zusätzlich auch noch Familie leben sollen. Um der Vereinbarkeit willen werden aber immer mehr Aufgaben der Familie verstaatlicht, von der Krippe über den Kindergarten bis zur Ganztagsschule, damit auch die Mutter so uneingeschränkt wie möglich dem freien Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann.imm037_36AA

Und wollen Frauen nicht freiwillig, so werden zumindest die Einkommensschwachen, die auf staatliche Unterstützung  Angewiesenen durch Gesetze zur frühmöglichsten Wiederaufnahme der Arbeit nach der Geburt von Kindern  gezwungen. Die Forderung der katholischen Sozialethik nach dem gerechten Lohn sollte die Ehefrau vor diesem Schicksal bewahren: sie sollte den Beruf der Mutter in der Familie als ihren Beruf auch leben können.

Wie viele Männer verdienen heuer so gut, daß ihr Soloverdienst ausreichte für eine Familie? Daß heuer beide Ehepartner oft beruftstätig sind, das hat viel mehr mit dem zu geringem Einkommen des Familienvaters als mit dem Wunsche der Ehefrau nach einer Selbstverwirklichung im Berufsalltag zu tun! Die Verklärung der Berufstätigkeit zur Selbstverwirklichung und E-Mann-zipation der Frau spielt da dann nur noch die Begleitmusik der ökonomischen Notwendigkeit, weil das Gehalt nicht reicht.

Der „Katholische Frauenverband“ fordert nun etwa nicht im Sinne der Lehre der Kirche einen gerechten Lohn, sondern daß es Frauen erleichtert werden solle, neben der Erwerbstätigkeit auch noch Familienmutter sein zu können. Daß dieselbe Organisation in Hinsicht auf den Fall, daß  Beruf und Familie sich nicht vereinbaren lassen, „Donum Vitae “ für die Ermöglichung der Kindesabtreibung lobt, zeigt den Ungeist dieses Verbandes, der die Frau ganz der Wirtschaft unterordnen will in Übereinstimmung von Deutscher Wirtschaft und dem Deutschen Gewerkschaftsbund in ihrer Polemik wider das Betreuungsgeld!  Foto3

Aber Familie als Nebenjob  –  das klappt nicht! Die demographische Entwicklung demonstriert es uns unübersehbar: es werden in allen westlichen Gesellschaften, in Gesellschaften des Primates der Ökonomie, in denen Familie nur noch gelebt werden kann, wenn das Familienleben nicht die Berufstätigkeit beeinträchtigt, zu wenig Kinder geboren, so daß diese Gesellschaften vom Aussterbungstod bedroht sind. Die Überalterung ist ja nur das Vorzeichen dieser Kultur des Todes.

Um der Ökonomie willen wird nun die Familie zerstört, weil sie nur noch ein Anhängsel an das Wirtschaftsleben sein darf. Aber wenn um des Wirtschaftswachstums willen die Familie als Basis des Lebens zerstört wird, wo sollen dann die zukünftigen für die Wirtschaft  so wichtigen Arbeitskräfte herkommen? Die politische Führung des Westens hat dafür die Antwort gefunden: durch den Import von Menschen aus Ländern mit noch intakten Familienleben.

Zwischen der Propagierung des Multikulti-Ideales und dem Nein zur Familie im eigenen Land besteht so ein engster Zusammenhang: dieselben Kräfte, die hier die Ordnung der Familie auflösen wollen, propagieren zugleich den unbegrenzten Import von Dritte-Welt-Menschen als Arbeitskräfte für den freien Westen.

Das funktioniert aber nur solange, wie es noch Gesellschaften mit intakten Familien gibt, also nicht westlich lebenden. Globalisiert sich aber die Unkultur des freien Westens, zerstörte sich unsere Gesellschaft selbst, weil sie sich ihrer Basis, der Familie entledigt.

Foto: Mechthild Löhr, CDL

Foto: CDL

Die Familie ist nämlich die Grundordnung des menschlichen Lebens, ohne die es kein Überleben geben kann. Gerade darum hat Gott diese Ordnung geheiligt in der Menschwerdung seines Sohnes in der Familie von Joseph und Maria.

Die Moderne kann so gesehen auch verstanden werden  –  beginnend mit der reformatorischen Ablehnung der Marienverehrung  –  als einseitige Fixierung auf das männliche Arbeitsethos und Geringschätzung der Familie als Lebensform, die im Ideal der Mutter  –   in Maria  –   ihre tiefste Manifestation gefunden hat.

Je mehr sich die westliche Kultur von Maria abwandte, umso mehr wird sie zu einer Unkultur des Todes, die im Kampf wider die Familie sich selbst zugrunde richtet!