Die „Fatah“ von Palästinenserführer Abbas lobt das Massaker bei der Olympiade 1972

Die Fatah, die Organisation von Palästinenserführer Mahmoud Abbas, schaut nach wie vor mit Stolz auf das von der PLO-Terrorgruppe „Schwarzer September“ verübte Massaker an den 11 israelischen Sportlern bei den Olympischen Spielen in München 1972.

Am Jahrestag des Anschlags bezeichnete die offizielle Facebook-Seite der Fatah das Massaker als „heldenhafte Operation“ und postete Fotos der Terroristen, die den Anschlag ausgeführt hatten, sowie ein Foto des Anführers des „Schwarzen September“, Salah Khalaf.

Die Fatah stellte in ihrem Posting (siehe Foto) fest, das Massaker zeige „den Mut und die Kraft des palästinensischen Widerstandskämpfers“.

Wörtlich hieß es auf der FB-Seite am 5. September:

„Der 44. Jahrestag des 5. auf den 6. September, der Jahrestag der Ausführung der heldenhaften Operation von München, die durch die Kämpfer der PLO-Organisation „Schwarzer September“ ausgeführt wurde.

An die Operation von München erinnert man sich immer noch, und sie ist in die Geschichte eingegangen, und sie zeigt die Bedeutung des Mutes und der Kraft des palästinensischen Widerstandskämpfers und seine Aufopferung für die Heimat und die Sache“.

Ein weiterer Facebook-Post von Fatah bezog sich ebenfalls auf die Rolle der Organisation bei dem Anschlag und erklärte: „Die Operation von München, 5. September 1972 – Fatah war dabei“.  –  Beide Beiträge wurden inzwischen von der Facebook-Seite entfernt.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Olympia 2014: eine total blamierte Nation

Von Peter Helmes

Morgens um sieben war die Welt noch in Ordnung. Jeden Morgen  –  14 Tage lang  –  verkündeten die deutschen Gazetten und Rundfunk-Stationen die frohe Botschaft von den Medaillen, die über Tag für Deutschland „drin“ waren. Jeden Morgen um sieben – und abends um sieben wurden sie dann wieder eingesammelt, die versprochenen Medaillen.  be2004_38_551

Als Riesen ins Turnier geschickt, als Mümmelmänner wieder herausgekommen. Olympia-Sieger der großen Versprechungen, Olympia-Verlierer bei den realisierten Medaillen.

Es ist hier nicht der Platz, die einzelnen Sportarten zu bewerten oder einzelne Teilnehmer zu kritisieren. Das will ich gerne denen überlassen, die mehr vom Sport verstehen.

Aber es gilt, einiges festzuhalten, was das deutsche Debakel (auch) erklären könnte:

– Ganz offensichtlich waren etliche Olympioniken nicht ausreichend sportlich und mental vorbereitet. Dies galt besonders für die bisherigen Vorzeige-Disziplinen der Deutschen wie Langlauf, Biathlon, Eisschnelllauf, Bob usw. Daß viele Teilnehmer offenbar mit dem Kopf woanders, aber nicht an der Wettkampfstätte waren, zeigten die vielen Pannen, Stürze und gegenseitiges Überhauf-Rennen. (Auch Geräte-Mängel trugen zur fatalen Bilanz bei.)

Mangelndes Wir-Gefühl, zu wenig Teamgeist

– Nicht nur viele der Sportler, sondern auch Trainer und Funktionäre zeigten z. T. große Defizite. Das offene, erst recht das heimtückische Austragen von Streit untereinander fördert Neid, Eifersucht und fehlenden Teamgeist, aber trägt gewiß nicht zur Hebung der Laune  –  und damit der Gewinnchancen  –  bei. So etwas wie „Wir-Gefühl“ und Teamgeist war bei den deutschen Teilnehmern nicht auszumachen. Dummes Geschwätz von Trainern, die alle Schuld im fehlenden Geld suchen oder mitten im Wettbewerb ihren Rücktritt ankündigen, kommt hinzu, ist aber kein Beweis professionellen Verhaltens.

– Was vordergründig wie einfach „Pech gehabt“ aussieht, ist in Wirklichkeit ein Zeichen von zu viel „Wurschtigkeit“. Man nimmt´s offensichtlich nicht so ernst, wie´s nötig wäre, und ist dementsprechend unkonzentriert.

– Die deutsche Mannschaft verfügt über hervorragende Athleten. Wenn diese aber ihre Leistung nicht auf den Punkt abrufen können, müssen sie zwangsläufig im Wettbewerb versagen. 0022

– Daß mit Evi Sachenbacher-Stehle der erste Dopingfall ausgerechnet das deutsche Team betraf, trug gewiß auch nicht zur Hebung der allgemeinen Motivation bei.

– In den neuen Sportdisziplinen wie z. B. Shorttrack, Snowboard, Ski Freestyle, Skicross etc sah man bei den Deutschen  –  Sportlern und Funktionären  –  nur Fragezeichen, als ob sie noch nie etwas von diesen Sportarten gehört hätten. Ein Totalausfall. Kein Wunder allerdings; denn das ist die logische Folge, wenn man sich auf den Erfolgen „von früher“ ausruht. Und kein Wunder, wenn es in unserem Land z.B. nicht eine einzige wettbewerbsfähige Halfpipe gibt. So erfolglos war noch keine deutsche Mannschaft seit 1992.

Ich will es ´mal bei diesen wenigen Beispielen bewenden lassen, darf aber hoffen, daß wenigstens nach den Spielen zuhause eine gründliche Analyse und Schwachstellen-Diagnose folgt. Die darf auch ruhig leidenschaftlich sein. 

Wenn wir zum wiederholten Male erleben, daß die vorher angepriesenen Ziele völlig unrealistisch sind, ist es höchste Zeit, nach den Ursachen zu forschen. Eine ergebnisoffenen Diskussion muß auch Mut machen zu unbequemen Schlußfolgerungen. Es geht aber ganz gewiß nicht so, wie es uns im Augenblick die führenden Funktionäre vormachen:

Der korrigierte „Korridor“

Der „Chef de Mission“, der frühere NRW-Sportminister und derzeitige Generalsekretär des DOSB, Michael Vesper  –  ein Mitbegründer der Grünen  – baut schon einmal vertiefender Kritik vor.

Er verharmlost die Blamage der Deutschen und spricht über alle Medien davon, er komme sich vor wie eine Fußball-Mannschaft, die 4:0 führte, aber mit einem 4:4 aus dem Spiel geht. Wovon träumt der Mann?

Ein 4:4 bedeutet Gleichstand der Spielteilnehmer. Aber, verehrter Herr Ex-Minister, was Sie in Sotchi abgeliefert haben, war nicht Gleichstand mit den anderen Nationen, sondern  –  um mit Ihrer Zahl 4 im Bild zu bleiben  –  ein 4:8, das Verhältnis von 42 „denkbaren“ zu 19 realen Medaillen!

Eine wiederholte deutliche Fehleinschätzung über die Leistungsfähigkeit des deutschen Sports. Nein, dem DOSB-General ins Stammbuch geschrieben: Der DOSB hat schlicht den Mund zu voll genommen. Vor den Spielen hatte Vesper gefaselt von einem Korridor „bis zu 42 Medaillen“. Es wurde nicht ´mal die Hälfte. Was also sollte das „4:4“ Vespers? So darf man die Analyse nicht einleiten!

Dasselbe Verhalten beim Aufdecken des Dopingfalls. Nach dem Motto: „Was nicht sein darf, das nicht sein kann“ spricht der DOSB verharmlosend von „Versehen“  –  also wegducken, vertuschen oder kleinreden, die alte Masche. Bezeichnend für den DOSB, dessen Präsident bis vor wenigen Monaten noch Thomas Bach war, der jetzige IOK-Präsident.

Er war es und seine Clique führender Funktionäre um Vesper, die über all die Jahre mit Erfolg verhindert haben, daß Doping in unserem Land endlich als Offizial-Delikt unter Strafe gestellt wirdDSCF9167

Fehlende nationale Begeisterung

Gehen wir einmal mehr in die Tiefe, um nicht nur die (verpaßten) Medaillen zu zählen: Mir kommen jedes Mal die Tränen, wenn ich bei internationalen Wettbewerben Polen, Italiener, Franzosen u. a. sehe, die mit Inbrunst ihre Nationalhymne schmettern. Ihre Augen strahlen vor Stolz ob ihrer Teilnahme.

FOTO: Früh übt sichs im Sport-Patriotismus

Tränen der Wut kommen mir aber, wenn ich zusehen muß, wie z. B. (mit ganz wenigen Ausnahmen) die deutsche Fußball-Nationalmannschaft die Lippen zusammenkneift beim Abspielen unseres Deutschlandliedes oder unhörbar nur mitsummen. Da spürt man nichts von Begeisterung.

Keine Überraschung: Die Grünen Michael Vespers versuchen  –  mit etlichem Erfolg  –  seit drei Jahrzehnten, uns einzureden, daß wir uns unserer Nation zu schämen haben. Wer aber erwartet, daß wir die Olympischen Spiele 1936 unter Hitler als nationale Schande werten, kann nicht erwarten, daß wir uns für Putins Olympia begeistern.

Wer den Aktiven nicht das Gefühl vermitteln kann, im Wettkampf „für die deutsche Nation“ einzutreten und das Vaterland zu repräsentieren, kann nicht erwarten, daß sie ein Gemeinsamkeits-Gefühl entwickeln. Hier kämpft jeder gegen jeden, anderswo kämpft man „für uns“.

So bleibt als Fazit zu resümieren: Nicht „wir“ haben gewonnen, sondern einige Wenige. Aber „wir alle“ haben verloren  –  auch die Achtung vor einer großen Nation. Das ist die Botschaft der 68er! Wir sind tief gesunken.

Peter Helmes ist politischer Schriftsteller und betreibt die Webseite: www.conservo.wordpress.com


Genderei ohne Grenzen: Sotschi und die Lach-Parade der bunten Gockel

Eine politische Kritik von Peter Helmes

In fast allen Internetforen und in den Leserbriefspalten der Gazetten wird der Auftritt der deutschen Olympia-Mannschaft in Sotschi leidenschaftlich diskutiert.

Mit gutem Grund: Wir haben allen Anlaß zu fragen, ob hier die deutsche Nation ganz bewußt „vorgeführt“ werden sollte.

Man zuckt unwillkürlich zusammen, wenn man die Bekleidung der deutschen Teilnehmer sieht. Vorsichtig ausgedrückt: Sie gleichen Clown-Kostümen, ehrlicher aber: einer Maskerade von Schwuchteln. Da fehlten nur noch die rosa Handtäschchen und die bunten, typisch deutschen Zipfelmützen.

Das sollte wohl eine Verbeugung vor dem Zeitgeist der Homo-, Bi- und Transsexuellen sein. Ich als Deutscher fühle mich dadurch in keiner Weise repräsentiert, und ich verstehe, daß sich hier viele aufregen.

Eine Beleidigung und Provokation des deutschen Volkes  –  und insbesondere der wehrlosen Sportler, die zu Akteuren in einer Schmierenkomödie degradiert wurden! Typisch die höhnische Antwort des obersten Sportfunktionärs Alfons Hörmann, DOSB-Präsident: „…Aber ich würde damit nicht morgens zum Bäcker gehen.“ (BamS 9.2.14)

Dabei sein ist alles, heißt es nicht nur olympisch. Dabei sein ist alles, heißt auch: Wenn du heute nicht schwul oder lesbisch bist, dann kannst Du nicht Teil dieser Gesellschaft sein. “Normal“ ist out  –  das ist die eigentliche Botschaft von Sotschi!

Doch es greift zu kurz, sich nur über die grelle Kostümierung der Deutschen aufzuregen. Die Maskerade darf nicht darüber hinwegtäuschen (sie will es wohl auch nicht), daß es hier um grundsätzliche Dinge geht.

Kostüme der Minderheiten-Szene

Das deutsche Olympia-Team tritt tatsächlich vor der gesamten Weltöffentlichkeit in einer Farbkombination auf, die unwidersprochen der Homo-, Lesben- etc. – also der Minderheiten-Szene zuzuschreiben ist, und das seit vielen Jahren, und lange bevor Willy Bogner ans Entwerfen der Kostüme ging.

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Da wirkte das Schwenken der schwarz/rot/goldenen deutschen Nationalflagge wie Hohn. Wer auch immer über diese Montur entschieden hat, mußte wissen, daß die Farben Symbolcharakter haben. Daraus entstehen Fragen:

-Will sich Deutschland bewußt als homosexuelle Gesellschaft darstellen?
– Läßt sich sogar der Sport für die Regenbogen-Ideologie instrumentalisieren?
– Sollte Putin damit provoziert werden?
 

Unsere Gesellschaft ist bereits durchdrungen von der Gender- und Homo-Ideologie. Ziemlich verkrampft will man der Welt zeigen, daß Deutschland eine freie, offene (auch büßende) Nation ist. Und – viel wichtiger – man will demonstrieren: daß in Deutschland der Gender-Mainstream vorherrscht und zur neuen Leitkultur wird.

Nicht nur ein Farbspektakel

Wie konnte es dazu kommen? Eine aggressiv auftretende Homosexuellen-Lobby, die eigentlich nur eine verschwindende Minderheit in diesem Lande vertritt, hat es geschafft, der Öffentlichkeit einzureden, daß wir von Grund auf schlecht sind, uns schlecht ernähren, unsere Kinder schlecht erziehen, in unseren Schulen Schlechtes lehren, und daß wir eine neue, eine andere Gesellschaft brauchen – eine Herrschaft der Gutmenschen. 

Wir schämen uns kollektiv für Vater und Mutter, die Hitler und Auschwitz ermöglicht haben, und schaffen ein neues Bewußtsein. Das war  –  verkürzt gesagt  –  die Lehre der Frankfurter Schule, die die Grünen verinnerlicht haben.

Was das mit Olympia zu tun hat? Man riecht den Braten und verbrennt sich die Nase. Die Provokation der Regenbogen-Kostüme trägt einen Namen:

Michael Vespers linksgrüne Ideologie

Nein, nicht den des Couturiers Willy Bogner. Der Name ist Michael Vesper (verheiratet mit der Sprecherin von Gauck – was in einem anderen Zusammenhang interessant ist), promovierter Soziologe (Titel seiner Dissertation „Überleben in Namibia. Homelands und kapitalistisches Weltsystem“.)

Vesper ist DOSB-Generalsekretär (Deutscher Olympischer Sportbund), ehem. Sportminister in NRW und gehört(e?) zu den einflußreichsten Grünen der Republik, war Mitbegründer der Grünen (1979) und machte bei den Ökos eine steile Politkarriere.

Er hat die Ideologie der Grünen sozusagen mit der politischen Muttermilch aufgesogen – einen anderen Menschen, ein neues Bewußtsein, ein anderes Deutschland, in dem Minderheiten die Mehrheit gängeln. 

Dieser Grüne Vesper verantwortet also die bunte deutsche Olympia-Sause und zeigt der Welt die neue deutsche „Toleranz“. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Man darf füglich fragen, ob die deutschen Teilnehmer in Sotschi wirklich die deutsche Nation insgesamt oder nur eine Mehrheit oder Minderheit repräsentieren. Das Farbbild der Kostüme deutet auf eine Minderheit hin.

Wenn aber die Repräsentanten einer Nation nicht mehr die Mehrheit, sondern nur eine Minderheit (und deren Gesinnung repräsentieren), was spielen wir da, Fähnchen schwenkend, für eine Rolle? Für was steht Deutschland noch?

Verfehlte Provokation und Eigentor

Was die nächste Frage provoziert: Wollte man damit Russlands Präsident Putin provozieren?

Foto: IGFM

Foto: IGFM

Ich habe durchaus Verständnis dafür, daß man mit Putins Politik nicht einverstanden ist (auch ich gehöre zu den Putin-Kritikern, aber das ist ein anderes Thema).

Wenn das eine Provokation gegen Putin gewesen sein sollte, ging der Schuß nach hinten los. Zum einen versetzte sie  –  wertet man die Reaktion der Öffentlichkeit aus  –  die Deutschen in einen Taumel der Entrüstung, wie wir ihn lange nicht mehr gespürt haben.

Zum anderen unterlief Putin diese Provokation äußerst geschickt: Er ließ die russische Geschichte als einen Teil der europäischen Zivilisation ablaufen  –  von den alten Griechen über Peter den Großen bis zur stalinistischen Ära und den Zweiten Weltkrieg, Tschaikowsky statt Gaga, Tolstoi und Dostojewski statt Pussy Riot.

Dostojewski statt Pussy Riot

Vor allem der Hinweis auf Dostojewski ließ aufhorchen. Man erinnere sich seiner Prophezeiung: Wenn sich dieses Europa einmal vom Christentum trennen würde, erwarteten uns Zustände, in denen die Menschen sich ausrotten würden. Da wird Claudia Roth das Grinsen wohl im Halse steckengeblieben sein. Man darf fragen: Wo stehen wir heute?

Putins Antwort ist sehr subtil: Was haben die Kommentatoren gehöhnt, als der Fünfte der olympischen Ringe (als Sterne am Himmel) nicht aufging! Eine schlimme technische Panne, ätzten sie. Doch was in der Tat wie eine technische Panne aussah, war hintergründig raffiniert: Dieser fünfte Ring steht für die USA, also für das „westliche System“  –  eine bewußte Anspielung. Damit betonte Putin seinen Machtanspruch.

Apropos Panne: Was viele Zuschauer natürlich nicht sehen und damit wissen konnten: Im russischen Fernsehen ging der fünfte Stern wie vorgesehen auf, man hatte die Bilder der Generalprobe eingeblendet.

Fazit: In Sotschi wurde Deutschland verächtlich gemacht, seiner Kultur und Tradition beraubt – ganz im Sinne der neuen grünen Menschen. Armes Vaterland!

PS: Bleibt noch eine Frage: Wann steckt man auch Polizei und Bundeswehr in neue Kostüme, äh Uniformen?  –  Ist dies nur noch eine Frage der Zeit?

Peter Helmes im Info-Blog „Conservo“: www.conservo.wordpress.com

1. Foto: Israelische Botschaft


Allyson Felix sprintert zur Ehre Gottes

Mit 16 Olympia- und WM-Medaillen ist Allyson Felix aus Kalifornien eine herausragende Sportlerin an der Leichtathletik-WM in Moskau. Die US-Amerikanerin bekennt: „Der Glaube ist der Grund, warum ich laufe. Das Sprinten ist ein Geschenk Gottes, und es ist an mir, ihn durch das Rennen zu ehren.“

Die 27-Jährige reiste mit drei Olympia-Gold-Medaillen aus London (2012) an  –  sowie einmal Gold und zweimal Silber aus Peking (2008) und Athen (2004).

Zudem holte sie acht Mal WM-Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Dazu schaffte sie bei den US-Trials als erste Athletin in der Geschichte der US-Meisterschaften den Hattrick über die ganze Bahn und holte die Titel über 100, 200 und 400 Meter.

Die Spitzensportlerin erklärte, der Ruhm gebühre nicht ihr: „Ich möchte, dass alles, was ich tue, Gott widerspiegelt, sei es auf der Laufbahn oder privat. Der Glaube an Jesus Christus schenkt mir tiefen Frieden und Sinn. Das möchte ich nicht für mich behalten.“

Gott sei das Wichtigste in ihrem Leben, erklärt die evangelische Christin und erläutert: „Ich bin auch durch schwierige Phasen gegangen und habe Entscheidungen getroffen, die falsch waren. Auch jetzt gehe ich immer wieder durch Höhen und Tiefen. Aber es ist mein Ziel, Jesus jeden Tag ein bisschen ähnlicher zu werden – auch wenn das nicht leicht ist. Mein Ziel ist es, Gott zu verherrlichen. Mein Glaube hilft mir ausserdem, nicht unter Leistungsdruck zu kommen. Denn ich weiss, es geht im Leben nicht darum, Goldmedaillen zu gewinnen. Es geht um das Ganze, es geht um Gott.“

Webseite: Allyson Felix

Quelle: http://www.jesus.ch/magazin/people/241168-gott_laesst_uns_nie_im_stich.html

Foto: Facebook


Olympia-Siegerin Gabby Douglas: erst 16, aber glaubensstark und bekenntnisfreudig

Sie ist die erste Afro-Amerikanerin, die bei den Olympischen Spielen im Geräteturnen Gold holte  – und das gleich zwei Mal: In London 2012 stand Turnerin Gabby Douglas im Mannschafts- und Einzelmehrkampf ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Trotzdem ist das erst 16-jährige Mädchen auf dem Boden geblieben: ihren Erfolg, so sagt sie, verdankt sie Christus.

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Gabby Douglas bei den Olympischen Spielen 2012

Ob auf Facebook, bei Twitter oder in Interviews, Gabby Douglas kommt immer auf das Wichtigste in ihrem Leben zu sprechen  – und das ist nicht ihr Sport, sondern ihr christlicher Glaube, ihre Beziehung zu Gott.

Am Morgen vor dem Einzelmehrkampf in London 2012 twitterte Gabby fröhlich: „Alles in mir soll den HERRN preisen. Niemals will ich vergessen, was ER alles Gutes für mich tut.“

Mit 16 Jahren so entspannt vor solch einem großen Wettkampf?   –  Auf die Frage, woher sie diese Ruhe und Konzentration, antwortet sie: „Vor jedem Wettkampf bete ich und höre Musik. Und dann denke ich intensiv über Bibelverse nach, in welchen steht, was wirklich wichtig ist  – egal, was kommt.“

Als feststand, daß die Turnerin und ihre Teamkollegin Gold gewannen,  postete sie bei Facebook: „Wir alle sind so glücklich. Ein Traum ist wahr geworden! Ich muss Gott die Ehre geben. Danke an alle, die für mich gebetet haben! Das bedeutet mir so viel!“

In den USA hat Gabby Douglas eine Biografie herausgebracht, die es auf die „Young Adult“-Bestsellerliste der „New York Times“ geschafft hat. In «Grace, Gold, and Glory: My Leap of Faith» (Gnade, Gold und Ehre: Mein Sprung im Glauben) schreibt sie über ihren Weg an die Sportspitze, die Schwierigkeiten, die sie dabei überwinden mußte und ihren festen Glauben, der sie durch alles hindurchgetragen hat.

Autorin: Miriam Hinrichs  /  Quelle: http://www.Jesus.ch


US-Goldmedaillen-Gewinnerin Missy Franklin: jung, fromm und bekenntnisfroh

17 Jahre ist sie jung und hat sich in London ihre erste Goldmedaille geholt. Die US-Amerikanerin Missy Franklin (siehe Foto) siegte im Schwimm-Finale über 100 m Rücken mit 58,33 Sekunden.  Die junge Katholikin spricht ohne Scheu von ihrem Gottesglauben und ihrer Frömmigkeit:

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„Bei meinen Eltern war Religion nie ein Thema und so wuchs ich fern von dem Glauben an Gott auf. Gelegentlich gingen wir schon in die Kirche, aber ich fühlte mich dort unwohl und unsicher, weil ich die Liturgien nicht kannte und nie wusste, was man wann machte.“

Dies änderte sich aber, als das Mädchen in eine kirchliche, vom Jesuitenorden geführte Hochschule ging:

„Als Jugendliche kam ich dann in die katholische «Regis Jesuit High School». Es war eigenartig, aber als ich das erste Mal durch die Eingangstür trat, spürte ich einen unbeschreiblichen Frieden. Ich wusste: Hier bin ich richtig.

Seit diesem Moment war es so klar für mich, dass Gott mit mir ist. Und jeden Tag der letzten drei Jahre hat sich mein Glauben weiter vertieft.

Ich liebe es, in die Schul-Kapelle zu gehen und einfach Zeit mit Gott zu verbringen. Auch die Gespräche mit meinen Mitschülern über Jesus und die Bibel haben mein Leben komplett verändert. Es ist mir sehr wichtig, einen festen Glauben zu haben.

Gott ist immer für mich da. Und ich rede mit ihm vor, während und nach meinen Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Ich bitte ihn um Führung für mein Leben. Ich danke ihm für das Talent, das er mir gegeben hat. Und ich habe ihm versprochen, dass ich für andere Athleten ein gutes Vorbild sein werde.“

 Zur Olympiade erklärt Missy Franklin:

„Einmal alle vier Jahre kommen Athleten, Familien, Freunde und Fans aus aller Welt zusammen. Ich weiss, dass auch Gott mittendrin ist und hoffe, dass auch viele andere Menschen seine Gegenwart erkennen können. Er hat uns so unterschiedlich geschaffen und es ist doch ein Wunder zu sehen, wie viele Begabungen er in die Menschen gelegt hat. Für manche werden die Wettkämpfe in London nur Sportevents sein. Aber vielleicht erkennen manche durch die Leistung der Sportler auch, wie gross und herrlich unser Schöpfergott ist.“

Quelle für Text und Foto: www.jesus.ch


Der hl. Papst Pius X., Olympia und der Sport

Sport trainiert Fairneß und Respekt für den Gegner

Man schrieb das Jahr 1908. Vor dem Hintergrund einer ernsthaften Wirtschaftskrise verzichtete Rom darauf, die Gastgeberstadt der Olympischen Spiele zu werden, die deshalb in London ausgetragen wurden.

Im selben Jahr wandte sich Pierre de Coubertin, Gründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, auf der Suche nach Unterstützung an den Vatikan. Der später heiliggesprochene Papst Pius X. (siehe Abbildung) bot ihm Hilfe an.

English: Picture of pope Pius X., withouth ins...

 Foto Wikipedia

Mehr als 100 Jahre später finden die Olympischen Spiele nun zum dritten Mal in der britischen Hauptstadt statt. 

Jene Episode von Anfang des 20. Jahrhunderts wird nun in einem Buch mit dem Titel „Pio X: Le Olimpiadi e lo Sport“ von Antonella Stelitano beschrieben.

Damals praktizierte nur etwa 1% der Bevölkerung irgendeine Sportart. „Sport war entweder eine Art militärisches Training oder ein Zeitvertreib für die oberen Gesellschaftsklassen“, erklärte die Autorin in einem Interview für Radio Vatikan.

Aber „Pius X. war sich des erzieherischen Potentials von Sport bewusst“. Er sah im Sport einen Weg, um „junge Menschen zusammenzuführen und ihnen beizubringen, sich an faire Regeln zu halten und ihre Gegner zu achten.“

Ein Beispiel dafür findet sich in einer Ansprache von Pius X. an die Jugend (8. Oktober 1905):

„Ich bewundere und segne von ganzem Herzen alle Spiele und Freizeittätigkeiten, Gymnastik, Radfahren, Bergsteigen, Rudern […] und alle Wettspiele, denen ihr euch widmet. Die Bewegung des Körpers beeinflusst aufs Beste die Beweglichkeit des Geistes. Da diese Tätigkeiten Mühe kosten, besiegt ihr durch sie die Trägheit, welche die Mutter aller Laster ist. Diese freundschaftlichen Wettstreite werden für euch ein Vorbild zur Ausübung der Tugenden sein.“

Damals sahen viele Menschen die Bedeutung des Sports nicht ein, erklärte Stelitano.

Dann turne ich eben selber in aller Öffentlichkeit…

Der hl. Pius X. soll einst zu einem seiner Kardinäle gesagt haben: „Also gut, wenn die Menschen nicht verstehen, dass man es tun kann, dann werde ich eben in aller Öffentlichkeit Turnübungen ausführen, damit sie sehen: wenn der Papst es kann, kann es jeder.“

 Quelle: http://www.zenit.org / Übersetzung: Alexander Wagensommer