Online-Studie zu elterlichen Belastungen in der COVID-19-Pandemie sucht Teilnehmer

Während der COVID-19-Pandemie bestehen zahlreiche Herausforderungen insbesondere für Eltern und Familien. Einige wissenschaftliche Studien haben sich bislang mit den Belastungen und der psychischen Gesundheit infolge der Pandemie unter der Allgemeinbevölkerung beschäftigt. Allerdings hat kaum eine Studie die Eltern und Familien in den Fokus gerückt.

Daher haben Psychologie-Studenten der Universität Mainz im Rahmen einer Seminararbeit die Online-Studie „Wie geht es Ihnen als Eltern während der Coronavirus-Pandemie?“ initiiert. Diese Befragung untersucht, wie Eltern die Coronavirus-Pandemie wahrnehmen und wie sie sich in der aktuellen Situation fühlen und verhalten.

Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Belastungen und die psychische Gesundheit von Eltern mit der aktuellen Lebenssituation sowie mit der psychischen Gesundheit der Kinder zusammenhängen.

Die Studie richtet sich an Eltern ab 18 Jahren, die mit mindestens einem Kind im Alter bis zu 17 Jahren zusammenleben.

Die Bearbeitungsdauer für die Studie beträgt circa 20 Minuten. Eine Teilnahme ist bis zum 16. Juni 2020 möglich. Als Aufwandsentschädigung werden Einkaufsgutscheine verlost. Die Studie ist über den Link https://www.soscisurvey.de/COVID19-Eltern/ zu erreichen.

 


INSA-Institut: 57% der Befragten votieren gegen die Grenzöffnung vom Herbst 2015

Anfang August wollte das Erfurter INSA-Institut in einer repräsentativen Online-Umfrage wissen, wie die Öffnung der Grenzen für Migranten im Herbst 2015 beurteilt wird.

Mehr als jeder zweite Befragte (57%) ist der Meinung, dass die Grenzöffnung ein Fehler war. Frauen (61 %) vertreten diese Ansicht häufiger als Männer (54%). Jeder dritte Befragte (34%) hält den Vorgang für richtig, darunter mehr Männer (38%) als Frauen (29%).

Blickt man auf das Wahlverhalten der Befragten, so wird deutlich, dass insbesondere die AfD-Wähler (98 %) die Grenzöffnung als Fehler betrachten. Auch die Mehrheit der Wähler von FDP (63 %), Linke (55 %), SPD (54 %) und CDU/CSU (51 %) denkt so. Lediglich die Mehrheit der Grünen-Wähler (68 %) ist gegenteiliger Meinung.

Sieben von zehn Befragten (70 %) sind außerdem der Ansicht, dass Kanzlerin Merkel vor der Öffnung der Grenzen die Zustimmung des Bundestags hätte einholen sollen. Jeder fünfte Befragte (20 %) ist nicht dieser Ansicht. Zwischen den Geschlechtern zeigen sich dabei keine großen Unterschiede.

Hier geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de