Würzburg: Online-Diskussion am 19. Juli 2021 zum Thema: Forschung und Lehre sind frei?!

Datum:19.7.2021, 18:30 – 20 Uhr
Kategorie:Podiumsdiskussion
Ort:online
Veranstalter:Lehrstuhl für Neueste Geschichte (Leitung: Prof. Dr. Peter Hoeres) in Kooperation mit dem „Netzwerk Wissenschaftsfreiheit“

Am 19.7.2021 um 18:30 Uhr findet eine online-Diskussionsrunde zum Thema „Forschung und Lehre sind frei?!“ statt.

In der Diskussionsrunde nehmen folgende Bundestagsabgeordneten teil:

  • Dr. Jens Brandenburg (FDP) Kai Gehring (Grüne)
  • Dr. Marc Jongen (AfD)
  • N.N. (CDU/CSU)
  • Dr. Ernst-Dieter Rossmann (SPD) 
  • Dr. Petra Sitte (Linke)

Die Moderation übernimmt Heike Schmoll (FAZ-Korrespondentin).

Den Livestream kann man auf YouTube verfolgen: Link zum Livestream

Zum Hintergrund:
Gerade die Debatte um die Wissenschaftsfreiheit wird von Verkürzungen und Zuspitzungen geprägt. Angesprochen werden soll daher das gesamte Spektrum von Herausforderungen für die Freiheit von Forschung und Lehre: Von identitätspolitischen Interventionen unterschiedlicher Observanz gegen Lehrende über die Einflussnahme von industriellen Interessen auf Forschung und Hochschulstruktur bis hin zum fachspezifischen Ausschluss abweichender Lehrmeinungen.

Quelle u.a.: https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/veranstaltungen/detail/news/diskussionsrunde-forschung-und-lehre-sind-frei/


Die AfD befragt ihre Mitglieder zum Wahlprogramm für die Europawahl 2019

Die AfD erstellt derzeit ein Wahlprogramm für die Europawahl am 26. Mai 2019. Bis Freitag, dem 2. Nov 2018, können alle Mitglieder der AfD einen umfangreichen Fragenkatalog beantworten. Auf diese Weise will die Partei wie auch schon früher einen intensiven Kontakt zu ihrer Basis pflegen und sie zur Mitwirkung animieren.

Als Vorbereitung für diese Umfrage fungierten die Fachausschüsse für verschiedene Politikfelder in den Landesverbänden, die bereits seit einem Jahr am Wahlprogramm arbeiten; sie geben ihre Arbeiten an den jeweiligen Bundesfachausschuß weiter.

Die Befragungsregularien sind streng durchorganisiert, um Missbrauch zu verhindern. Die Befragung erfolgt online; jedes Mitglied kann die Prozedur nur einmal aufrufen. Für die Beantwortung der Fragen sind pro Mitglied ca. 45  bis 120 Min. einkalkuliert.

Die Mitglieder können den diversen Vorentwürfen der Partei zu einem bestimmten Thema jeweils zustimmen, ablehnen oder sich enthalten.

Folgende Punkte stehen beispielsweise zur Entscheidung an: Abtreibung soll nicht als Menschenrecht gelten. Sollen Sanktionen gegen Russland abgebaut werden? Die AfD will sich dafür einsetzen, dass Mütter jede erdenkliche Unterstützung in der Schwangerschaft und darüber hinaus erhalten. Die AfD lehnt gemäß der geltenden Rechtslage Leihmutterschaften weiterhin ab.

Soll die AfD künftig im EU-Parlament mit Parteien aus andern EU-Staaten kooperieren, die ebenfalls die Islamisierung Europas verhindern wollen? Die Inklusion in der jetzigen Form wird als gescheitert angesehen. Inklusion sollte nur stattfinden, wenn sie dem Wohl des behinderten Kindes dient und anderen nicht schadet. Deshalb fordert die AfD den Erhalt der Förderschulen.

Weitere Fragen lauten z.B.: Soll das Berufbild des Heilpraktikers, das in anderen europäischen Ländern kaum bekannt ist, erhalten bleiben? Stimmen Sie für ein Europa der Nationen? Soll der DEXIT als letzte Option in das Europawahlprogramm als prägnanter Ausdruck aufgenommen werden? 

Mit dieser Basisbeteiligung will die AfD ihren Weg zur Volkspartei bekräftigen.


„Mein Katholikentag“ geht online

Tips für Gruppenanmeldung und Programmzusammenstellung:

Ab sofort steht auf http://www.katholikentag.de ein Tool zur Verfügung, das die Anmeldung von Gruppen erleichtert: „Mein Katholikentag“.

Besondere Zusatzfunktion ab März: Plakat

Registrierte Nutzer können sich ein individuelles Katholikentagsprogramm zusammenstellen und dabei sicher sein, daß sie immer den jeweils neusten Stand kennen. Nehmen Sie Ihre Daten einfach mit! Die Programm-App des Katholikentags macht’s möglich. 

Welche Vorteile die Registrierung bei „Mein Katholikentag“ hat erfahren Sie hier

99. Deutscher Katholikentag Regensburg 2014 e.V.
Im Gewerbepark C 55 in 93059 Regensburg
Telefon: 0941.584 390 0  /  Telefax: 0941.584 390 111
www.katholikentag.de
newsletter@katholikentag.de
 

Japan: Erste Entzugscamps für internetsüchtige Kinder und Jugendliche

Die krankhafte Nutzung des Internets, vor allem bei Jugendlichen, ist ein zunehmendes Problem – auch in Japan. Deshalb plant jetzt das japanische Bildungsministerium die Einrichtung von sog.“Fasten-Camps“ für onlinesüchtige Kinder und Jugendliche an Schullandheimen und anderen öffentlichen Einrichtungen. c9bf956817

BILD: Lesen statt dauersurfen (Foto: HMK)

Die Kinder und Jugendlichen sollen wieder in die reale Welt zurückfinden. Sie sollen keinen Zugang zum Internet bekommen, an Aktivitäten in der Natur und an Mannschaftssportarten teilnehmen. Unterstützung erhalten sie durch Psychiater und Psychotherapeuten.

Der Sprecher des Ministeriums, Akifumi Sekine, sagte in einem Interview: “Wir wollen sie rausholen aus der virtuellen Welt und sie ermutigen echte Kommunikation mit anderen Kindern und Erwachsenen zu haben“.

Nach einer Umfrage, bei der 140.000 Kinder und Jugendliche über ihr Internetverhalten befragt wurden, schätzt das japanische Bildungsministerium mehr als eine halbe Million Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren als internetsüchtig ein.

Bei 8,1 Prozent der Kinder und Jugendlichen wurde eine potentielle Internetsucht festgestellt, dies ergab eine andere Umfrage von einer japanischen Expertengruppe. Die Forscher wollten herausfinden wie viele der Befragten mehr als fünf Stunden pro Tag online sind und welche Auswirkungen das auf die Betroffenen hat.

Die Symptome äußern sich z.B. durch Probleme beim Einschlafen, weniger als sechs Stunden Schlaf und ungesunder Ernährung.

Ähnliche Nachrichten aus Südkorea

Das Nachbarland Südkorea meldet Ähnliches: Jeder fünfte Schüler und Student sei dort abhängig von seinem oder ihrem Smartphone. Mehr als sieben Stunden tägliche Nutzung wird dort als Sucht definiert. Als Entzugssymptome werden Angstgefühle, Schlaflosigkeit und Depressionen beschrieben.

Deutsche Krankenkassen erkennen die Internetsucht bisher nicht als Krankheitsbild an und übernehmen deshalb auch keine Behandlungskosten. Betroffene können sich aber an telefonische Suchtberatungen und Selbsthilfegruppen wenden.

Quelle: Kultur und Medien online