Israel gedenkt der gefallenen Soldaten und der Opfer des Terrorismus

Der Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels und die Opfer des Terrorismus findet eine Woche nach dem Holocaust-Gedenktag statt. Er ist der Erinnerung an die gefallenen israelischen Soldaten und der Opfer des Terrorismus gewidmet.

Der Gedenktag existiert bereits seit 1953 für die Gefallenen der Kriege Israels. 1963 wurde ein Gesetz verabschiedet, das ihn als Gedenktag für die Gefallenen im Unabhängigkeitskrieg und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte festlegt.

1998 wurde entschieden, auch die Terroropfer einzuschließen. Seitdem trägt er seinen heutigen Namen.

Der Gedenktag für die Gefallenen ist gleichzeitig der Vorabend für den Unabhängigkeitstag.

Der Unabhängigkeitstag beginnt durch eine Schweigeminute um acht Uhr abends. Die zentrale Gedenkfeier findet am Abend an der Klagemauer (siehe Foto) in Jerusalem statt. Daran nehmen traditionell unter anderem der Staatspräsident, der Generalstabschef und Angehörige der Opferfamilien teil.

Am nächsten Tag um elf Uhr vormittags werden bei Sirenenton zwei Schweigeminuten abgehalten. Im Anschluss daran finden auf den Militärfriedhöfen in ganz Israel Gedenkzeremonien statt, die zentrale Zeremonie hier ist diejenige auf dem Herzl-Berg. 

Um 13 Uhr wird auf dem Herzl-Berg eine Gedenkzeremonie für die Opfer des Terrors abgehalten.

Quelle: Israelische Botschaft

Israel gedenkt heute seiner gefallenen Soldaten und der Terror-Opfer

Am heutigen Dienstagabend beginnt Yom ha-Sikaron le-Chalalei Ma’arachot Israel ve-Kurbanot ha-Eiva, der Gedenktag für die gefallenen israelischen Soldaten und die Opfer von Terrorismus.

Der Gedenktag existiert bereits seit 1953 als Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels. 1963 wurde ein Gesetz verabschiedet, das ihn als Gedenktag für die Gefallenen im Unabhängigkeitskrieg und der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte festlegt. 

1998 wurde entschieden, auch die Terroropfer in das Gedenken des Tages einzuschließen. Seitdem trägt er seinen heutigen Namen.

Der Gedenktag beginnt durch eine Schweigeminute um acht Uhr abends. Die zentrale Gedenkfeier findet am Abend an der Klagemauer in Jerusalem statt. Daran nehmen traditionell u. a. der Staatspräsident, der Generalstabschef und Angehörige der Opferfamilien teil.

Am nächsten Tag um elf Uhr vormittags werden bei Sirenenton zwei Schweigeminuten abgehalten. Im Anschluss daran finden auf den Militärfriedhöfen in ganz Israel Gedenkzeremonien statt, die zentrale Zeremonie hier ist diejenige auf dem Herzl-Berg.

Um 13 Uhr wird auf dem Herzl-Berg eine Gedenkzeremonie für die Opfer des Terrors abgehalten.

Der Gedenktag für die Gefallenen ist gleichzeitig der Vorabend für den Unabhängigkeitstag, der in diesem Jahr auf Donnerstag, den 12. Mai, fällt.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


ISRAEL: Papst Franziskus an der Klagemauer und auf dem Herzl-Berg

Am zweiten Tag seines Aufenthaltes in Israel besuchte Papst Franziskus heute Morgen in der Jerusalemer Altstadt den Tempelberg und die Westmauer, wo er von Rabbi Shmuel Rabinovich empfangen wurde.

Rabbi Rabinovich sprach in seiner Rede über den Jahrtausende alten Traum von Juden in aller Welt, nach Jerusalem zurückzukehren  –  ein Traum, der sich dank der Kraft des Glaubens verwirklicht habe.  Foto: GPO

Weiter sagte er: „Jerusalem ist der Ort, an dem wir jeden Disput hinter uns lassen. Jerusalem ist der Ort, an dem wir unsere Augen zum Himmel heben und unsere Herzen in Demut senken. Viel zu lange war der Glaube eine Wurzel für Kämpfe, Hass und Schmerz auf der ganzen Welt.

Von hier aus, von diesem Ort, der Ihnen, mir und Millionen anderer Menschen auf der Welt heilig ist, möchte ich mich gemeinsam mit Ihnen an die Gläubigen aller Religionen wenden und ihnen einen Friedensgruß aus Jerusalem übermitteln: Shalom!“

Auf Bitten von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu besuchte Papst Franziskus auf dem Herzl-Berg zudem das Denkmal für die Opfer von Terrorakten.

Der Papst legte zunächst einen Kranz auf dem Grab Theodor Herzls, des Vaters des Zionismus, nieder. Am Denkmal selbst erzählte Ministerpräsident Netanyahu dem Papst die Geschichte der Opfer von Terrorismus und zeigte ihm die Tafel, die dem Andenken an die Opfer der beiden Anschläge in Buenos Aires gewidmet ist.

Der Ministerpräsident berichtete auch von der medizinischen Behandlung, die Palästinenser aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen in israelischen Krankenhäusern erhielten. IMG_1016

Im Anschluss sagte der Ministerpräsident: „Ich möchte Papst Franziskus danken, dass er meine Einladung zur Besichtigung des Denkmals angenommen hat. Ich habe dem Papst erläutert, dass der Bau des Sicherheitszauns viel mehr Opfer verhindert hat, die der bis heute anhaltende palästinensische Terror treffen sollte.“

Empfang in der Residenz des Präsidenten

Präsident Shimon Peres empfing Papst Franziskus am Nachmittag in seiner Residenz. Das israelische Staatsoberhaupt begrüßte in seiner Ansprache die anwesenden Gäste, darunter verschiedene religiöse und politische Vertreter Israels, Bürgermeister, Richter, Intellektuelle und Wissenschaftler, Juden wie Araber, Drusen, Tscherkessen, Katholiken und Orthodoxe.

Weiter sagte Präsident Peres:

Wir sind eine kleine Nation, aber eine Nation, die sich dem Tikkun Olam, der Verbesserung der Welt, verschrieben hat. Einer Welt, die es verdient, eine Welt der Brüderlichkeit genannt zu werden. Mein lieber Freund, ich war jung und bin nun alt. Ich habe gelernt, dass Träume nicht altern und ich empfehle allen, diesem Gedanken zu folgen. Sie haben sich auf Pilgerreise begeben und den Weg bereitet. Seien Sie gesegnet.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel, Foto oben: GPO