ZAR: Schwester Ines Sancho enthauptet und zerstückelt – Satanisten als Täter?

Die Gegend, in der die spanisch-stämmige Schwester Inés Nieves Sancho am 20. Mai enthauptet und in Stücke geschnitten wurde, war „relativ ruhig“. Das sagte Weihbischof Jesús Ruiz Molina von Bangassou in der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) der Presse.

Ruiz schließt nicht aus, dass die 77-jährige Schwester ein Opfer satanischer Riten wurde, „die in der Region häufig vorkommen“. Einheimische vermuten, dass der Mord Teil eines Menschenopfers war, um Glück bei der Suche nach Diamanten zu haben. Organe von Weißen gelten dabei als besonders „effektiv“.

Die Verbrecher drangen nachts ins Zimmer von Schwester Inés ein, zerrten sie aus dem Bett und führten sie in ihre Näherei. Dort wurde sie erstochen.

Die aus Spanien stammende Ordensfrau gehörte zur französischen Gemeinschaft der Töchter Jesu von Massak. Sie war 27 Jahre lang in Afrika, wo sie jungen Mädchen das Nähen beibrachte.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.gloria.tv/article/TYSR37789PCu2wB1aA33DR2pN


Fraktionsübergreifende Politiker-Gruppe gegen Widerspruchsregelung bei Organspende

Eine Gruppe von Bundesabgeordneten, die die Einführung einer Widerspruchregelung bei der Organspende ablehnen, hat heute ein Positionspapier für einen alternativen Gesetzesentwurf vorgestellt. Das berichten zahlreiche Medien.

Die Gruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock, den CSU-Bundestagsabgeordneten Stephan Pilsinger und die frühere Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wollen ein bundesweites Online-Register für Erklärungen zur Organ- und Gewebespende errichten.

Wie es in einer Pressemitteilung der Gruppe heißt, zu der auch die CDU-Abgeordneten Heribert Hirte und Karin Maag, die FDP-Politiker Christine Aschenberg-Dugnus und Otto Fricke sowie Kathrin Vogler von der Linkspartei zählen, sei es Ziel, „eine Registrierungsmöglichkeit zu schaffen, die für die Bürgerinnen und Bürger einfach und sicher erreichbar ist und gleichzeitig den Krankenhäusern im Bedarfsfall einen Zugriff gewährt.“ 

Das Register solle dabei die Erklärungen umfassen, die „bisher auch auf dem Organspendeausweis möglich sind: Zustimmung, Ablehnung, Ausschluss bzw. Auswahl bestimmter Organe und Gewebe sowie Übertragung der Entscheidung auf eine dritte Person.“

Wer sich nicht entscheidet, werde nicht registriert. „Die Freiheit zu einer Entscheidung über diese zutiefst persönliche Frage muss ohne Zwang erhalten bleiben“, heißt es in der Erklärung.

In dieser üben die Abgeordneten auch explizite Kritik an der von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und anderen favorisierten Widerspruchsregelung. So halten sie fest:

„Eine Widerspruchsregelung, die davon ausgeht, dass einem Menschen Organe entnommen werden dürfen, wenn sie oder er nicht ausdrücklich widersprochen hat, führt in die falsche Richtung. Die Regelung weckt Ängste und senkt das Vertrauen in die Organspende. Deshalb lehnen wir den geplanten Gesetzentwurf einer doppelten Widerspruchsregelung entschieden ab.

Statt Stillschweigen als eine Freigabe der eigenen Organe zu bewerten, ist es zielführender, eine stets widerrufbare Entscheidung klar zu registrieren, verbindliche Information und bessere Aufklärung zu gewährleisten und die regelmäßige Auseinandersetzung mit der Thematik zu fördern.“

Quelle: ALfA-Newsletter


Die AfD kritisiert das geplante neue Transplantationsgesetz als „Mogelpackung“

Am 14. Februar 2019 wird im Bundestag das von Gesundheitsminister Spahn vorgelegte Änderungsgesetz zum Transplantationsgesetz mit den Stimmen der Regierungsparteien in 2. und 3. Lesung beschlossen werden. Es sieht nachhaltige Veränderungen im Organisationsablauf von der Erkennung eines potentiellen Spenders bis hin zur Organentnahme vor.

Insbesondere der „Transplantationsbeauftragte“, der vor der Gesetzeseinführung lediglich als Organisator nach festgestelltem irreversiblen Ausfall der Hirnfunktionen tätig wurde, bekommt nun weitreichende Kompetenzen und bestimmt zum Beispiel selbstständig den Verfahrensablauf der Organentnahme in der Klinik, in der er tätig ist. Dementsprechend gibt es ein buntes Durcheinander, denn jeder Beauftragte in jeder Klinik kann ein anderes Verfahren vorschreiben, an das sich dann die Klinik und deren Ärzte zu halten haben.

Er ist für diese Tätigkeit von seiner Klinik freizustellen, was für diese eine Belastung ist, wenn ein Arzt im OP Team oder auf der Intensivstation fehlt, um sich stattdessen seinen Aufgaben als „Identifizierer“ neuer Organspender unter den Patienten zu widmen.

Nach dem im Gesetz festgelegten Schlüssel muss es aber in großen Kliniken, je nach Anzahl der Intensivbetten, nicht nur einen sondern bis zu 5 oder 6 Transplantationsbeauftragte geben.

Prof. Dr. med. Axel Gehrke, gesundheitspolitischer Sprecher der AfD Bundestagsfraktion, erklärt dazu:

„Es ist eine Mogelpackung, wenn ich als Gesetzgeber nur für einen Transplantationsbeauftragten einer Entnahmeklinik festlege, dass dieser die Qualifikation eines Arztes haben muss, aber für die bei entsprechender Größe der Entnahmeklinik weiteren Transplantationsbeauftragten als Qualifikation lediglich verlange, dass sie ‚in der Intensivpflege erfahrene Pflegefachpersonen‘ sein sollen,  wie es in der Gesetzesbegründung steht.

Darüber hinaus gibt es zwar eine Vertretungsregel, die jedoch nicht festlegt, wie im Falle eines Ausfalls des ärztlichen Transplantationsbeauftragten verfahren werden soll. Es besteht die Gefahr, dass der Entnahmevorgang eben doch nicht ärztlich begleitet wird, was bedeutet, dass die Situation gegenüber früher nicht geändert ist, nur mit dem Unterschied, dass der auch bisherige nichtärztliche Transplantationsbeauftragte weit mehr Befugnisse hat.

Auch träge es nicht zur Vertrauensbildung in der Bevölkerung bei, es allein einem weisungsabhängig beschäftigten Transplantationsbeauftragten zu überlassen, Verfahrensregelungen zu erstellen zum Beispiel für den Beginn von ‚organprotektiven Maßnahmen‘, also Maßnahmen, um die zu transplantierenden Organe in einen besseren Zustand zu bringen. Auch die Angehörigenbetreuung, mehr oder weniger würdevoll, aufzustellen, wird ihm überlassen. Einheitliche und unabhängige Beschwerde- und Kontrollinstanzen für Betroffene sind überhaupt nicht vorgesehen.

Die AfD fordert daher eindeutige gesetzliche und bundeseinheitliche Regelungen bezüglich der Ausbildung und der Befugnisse von Transplantationsbeauftragten, die dem Bürger zeigen, dass er dem Organspendeverfahren nun wieder vertrauen kann.

Entsprechende Anträge werden von der AfD Bundestagsfraktion eingebracht, in der Hoffnung, dass die Altparteien ihre undemokratische Haltung, grundsätzlich jeden AfD-Antrag abzulehnen, in diesem einen Fall im Interesse unserer Bürger, unserer Kranken und im Interesse eines sauberen, ethisch und moralisch vertretbaren Organentnahmeprozesses aufgeben werden oder zumindest eine eigene Initiative in dieser Richtung einbringen.“


Rot-China: Hinrichtungen von Lagerhäftlingen für Organhandel?

Die IGFM warnt davor, den Ankündigungen chinesischer Behörden zu trauen  

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) weist darauf hin, daß es von verschiedenen Seiten schwerste Vorwürfe gegen chinesische Transplantationszentren gibt. Im Vergleich zu Deutschland oder anderen westlichen Staaten seien die Wartezeiten auf Spenderorgane „unbegreiflich“ kurz, während die Herkunft tausender Organe „unklar“ sei.

Eine freiwillige Spenderbasis und ein Verteilungssystem wie in Mitteleuropa existiert in der kommunistischen Diktatur nämlich nicht. Hinrichtungen seien Staatsgeheimisse. Der internationale Erklärungsdruck sei für die chinesischen Behörden nun so groß geworden, daß sie Reformen angekündigt habe. Die IGFM warnt den Westen jedoch vor Leichtgläubigkeit.

In China sollen nach staatlichen Angaben rund 1,5 Millionen Menschen auf Spenderorgane warten. Außer in den USA würden in keinem anderen Land der Erde so viele Transplantationen vorgenommen wie in China.

Wartezeiten für Organe sind in China z. T. extrem kurz

Anders als Blutspenden sind Organspenden aber nicht lagerfähig. Um ein Spenderorgan in kürzester Zeit einem passenden Empfänger zu übertragen, ist eine aufwendige Infrastruktur notwendig. Eine solche Infrastruktur sei aber in Rot-China praktisch nicht vorhanden, so die IGFM.  In einigen chinesischen Transplantationszentren lag die durchschnittliche Wartezeit für eine passende Leber bei nur zwei Wochen oder sogar darunter.

Nachdem weltweit Fragen laut wurden, wie dies möglich sei, verschwanden die entsprechenden Angaben von den Webseiten chinesischer Transplantationseinrichtungen und Behörden.

Eine große Zahl von Indizien läßt befürchten, daß in dem kommunistischen Staat politische Gefangene möglicherweise nur deshalb hingerichtet werden, um ihre Organe verkaufen zu können.

Nach Einschätzung der IGFM nährt gerade die vehemente Verweigerung jeglicher Transparenz die Befürchtung, diese Anschuldigungen könnten durchaus wahr sein.

Der stellv. Gesundheitsminister Huang Jiefu hatte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua angekündigt, China werde die Transplantation der Organe von Gefangenen innerhalb der kommenden fünf Jahre einstellen. Gleichzeitig hatte der vom Gesundheitsministerium damit beauftragte Wang Haibo gegenüber der Weltgesundheitsorganisation in Aussicht gestellt, dass die Volksrepublik ab dem Jahr 2013 schrittweise ein neues Verteilsystem für Organe einführen werde. Die IGFM warnt jedoch davor, diesen Ankündigungen leichtfertig zu glauben.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in China:
http://www.igfm.de/Menschenrechte-in-der-VR-China.485.0.html

Facebook-Seite der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte:
https://www.facebook.com/igfmdeutschland


KAO fordert ein Ende der Täuschungen bei Organspenden

Pressemitteilung der KAO  –  Kritische Aufklärung über Organtransplantation eV.  –  vom 10. August 2012:   

Seit einigen Wochen rückt das Thema Organtransplantation vor dem Hintergrund der Skandale in Göttingen und Regensburg wieder in den Blick der Öffentlichkeit.

Auslöser dafür sind jüngst bekannt gewordene Manipulationen von Krankenakten von Patienten, die auf ein fremdes Organ warteten, um sie vorrangig transplantieren zu können. Dadurch wurde auch die Warteliste für Organtransplantationen beeinflusst.

Dazu kommt die aktuelle Information, dass Transplantationszentren jedes vierte Herz, jede dritte Leber und jede zweite Bauchspeicheldrüse an der offiziellen Warteliste vorbei verpflanzt haben unter der Vortäuschung, es handle sich dabei um „marginale“, d.h. vorgeschädigte Organe.

Dies alles erfährt die Öffentlichkeit, kurz nachdem das Parlament ein neues Transplantationsgesetz verabschiedet hat. Dieses regelt den organisatorischen Teil einer Organspende und ist zum 1. August in Kraft getreten, die Entscheidungslösung wird zum 1. November 2012 in Kraft treten.

Logo KAO - Kritische Aufklärung über Organtransplantation
Collage Organspende

Vor diesem Hintergrund kritisiert der Verein „Kritische Aufklärung über Organtransplantation – KAO e.V.“ die doppelte Täuschung bei der Organspende:

Zum einen werden Patienten getäuscht, die auf der Warteliste stehen für ein fremdes Organ und auf das System vertrauen  –   zum anderen  alle Bürgerinnen und Bürger, die dazu aufgefordert werden, ihre Organe zu spenden.

Denn in den offiziellen Organspendeausweisen steht nach wie vor: „Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen, Gewebe in Frage kommt…“

Hirntod ist nicht der Tod des Menschen

„Es fehlt jeder Hinweis, dass es sich um eine Organentnahme nach festgestelltem Hirntod handelt. Dies bedeutet, dass Patienten, deren Organe entnommen werden sollen, bis zum Ende der Organentnahme beatmet werden, dass sie warm und durchblutet sind.

Sie werden nicht darüber informiert, dass die vorbereitenden Maßnahmen zur Organentnahme nicht ihrem Wohl dienen, sondern auf die Empfänger der Organe ausgerichtet sind, dass die Angehörigen sie beim Übergang vom Leben in den Tod nicht begleiten und beschützen können“, erklärt Renate Focke, 1. Vorsitzende von KAO, einem Verein, gegründet von Eltern, die ihre verunglückten Kinder zur Organspende freigegeben haben, ohne die Hintergründe zu diesem Zeitpunkt genau genug zu kennen.

„Da die Grundannahme falsch ist, ein sterbender Mensch im Hirnversagen sei tot, sind alle Maßnahmen wie Hirntodfeststellung, Organentnahme und Verteilungskriterien fragwürdig.

Auch die nachträglichen Versuche der Gremien wie der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft, das bestehende System möglichst beizubehalten, können diese Fakten nicht länger unterdrücken“, erläuterte Renate Focke.

Angesichts der aktuellen Sachlage darf man gespannt sein, was die Mitglieder des Parlaments in dieser entscheidenden Frage um Leben oder Tod unternehmen werden, nachdem das reformierte Transplantationsgesetz kaum Abhilfe bei den genannten Problemen schaffen dürfte.

KAO fordert umfassende Aufklärung

KAO fordert seit vielen Jahren eine umfassende Information sowohl der eventuellen „Organspender“ als auch der Empfänger: „Nur wer sich selbst nach umfassender Information zur Organspende bereit erklärt und das schriftlich dokumentiert hat, darf als Spender in Frage kommen.“

Um den einseitigen Informationen der Transplantationsmedizin und Organisationen wie der Deutschen Stiftung Organtransplantation DSO und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA entgegenzuwirken, betreibt KAO unter http://www.initiative-kao.de/ eine eigene Webseite, mit der sie potentielle Organspender über die andere Seite der Organtransplantation aufklärt.

Über den Verein „KAO – Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V.“:

Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. ist ein Verein, gegründet von Eltern, die ihre verunglückten Kinder zur Organspende freigegeben haben, ohne die Hintergründe zu diesem Zeitpunkt genau genug zu kennen.

“Erst nachdem unsere Kinder beerdigt waren, haben wir begriffen, wozu wir ja gesagt hatten. Wir haben begriffen, dass lebende Organe nicht von Menschen entnommen werden können, die so tot sind, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir haben unsere Entscheidung daher bitter bereut. Durch unsere Zustimmung waren unsere Kinder in ihrem Sterbeprozess, in dem sie unserer besonderen Liebe bedurften, ungeschützt alleingelassen und einer Organentnahme überantwortet, die uns hinterher wie das Ausschlachten eines Autowracks erschien.

Wir wollen deshalb durch Aufklärung andere Menschen davor bewahren, unvollständig informiert vorschnell einer Organentnahme zuzustimmen – sei es bei sich selbst oder Angehörigen.“

Umfassende kritische Informationen zum Thema Organspende, Lebendspende, Transplantation und Hirntod bietet auch die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland, mit der KAO zusammenarbeitet   – siehe:  http://www.organspende-aufklaerung.de/

Kontaktdaten:

Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. – KAO
Renate Focke, 1. Vorsitzende KAO
Ricarda-Huch-Str. 13
28215 Bremen
Tel: 0421-6734305
Email: anfrage@initiative-kao.de
Internet: http://www.initiative-kao.de