CDU-Politiker Günther fällt links vom Pferd runter: Koalition mit der Linkspartei

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat mit seinem Vorstoß für Koalitionen von CDU und Linkspartei Empörung in seiner Partei ausgelöst.

Zudem zeigte Günther Verständnis für Brandenburgs CDU-Chef Ingo Senftleben, der Gespräche mit AfD und Linkspartei nach der Landtagswahl in Brandenburg 2019 angekündigt, allerdings eine Koalition mit der AfD bereits so gut wie ausgeschlossen hat.

„Daß Herr Günther Koalitionen mit der Nachfolgepartei der SED nicht ausschließt, ist ein Schlag ins Gesicht der Opfer des sozialistischen DDR-Regimes. Er hat damit der CDU schweren Schaden zugefügt und sollte die Konsequenzen ziehen“, forderte der Vorsitzende des konservativen Zusammenschlusses „WerteUnion“, Alexander Mitsch.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sagte, er sei nicht offen für ein solches Bündnis: „Die Positionen sind unvereinbar. Die CDU ist Partei der sozialen Marktwirtschaft. Freiheit und Sicherheit haben Priorität. Wir wollen eine starken, aber keinen allmächtigen Staat.“

Bei der AfD sei er jedoch „sehr skeptisch“, stellte Günther klar. „Mir fallen aus jedem Bundesland Äußerungen von führenden AfD-Politikern ein, wo jedes Gespräch vollkommen unmöglich ist.“

Scharfe Kritik äußerte auch der niedersächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt. „Günther betreibt ein ganz gefährliches Spiel mit unserer Union, in der ich nun fast 30 Jahre Mitglied bin“, mahnte er gegenüber n-tv.de. Er äußerte den Verdacht, daß Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von Günthers Vorstoß informiert gewesen sei.

„Ich erwarte hierzu sofort eine klare Aussage der Bundesvorsitzenden“, forderte er. „Wenn ein Ministerpräsident so einen Politikwechsel innerhalb der Union anspricht, muß vermutet werden, dass dies abgestimmt ist. Frau Merkel ist hier umgehend gefordert.“

Auch aus der Schwesterpartei kam Kritik: „Teile der CDU scheinen völlig die politische Orientierung zu verlieren“, schrieb der frühere Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf Twitter

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

JA zu einer Seligsprechung Erzbischof Dybas

Von Norbert Zielke

Ja, ich bin für die Seligsprechung Johannes Dybas, damit auf Erden endlich nachvollzogen wird, was im Himmel bereits Realität war. Dort ist Johannes Dyba nämlich schon heilig. 

Oder hegt jemand auch nur den geringsten Zweifel, dass Johannes jetzt mit den großen und kleinen Heiligen Tag für Tag an einer gigantischen Tafel im Jenseits das Reich Gottes feiert?

Ich bin Johannes Dyba in Fulda als Journalist begegnet. Ein Kollege hatte mich zu ihm empfohlen in der Hoffnung, dass zwei Streitbare dann aufeinander losgehen. Einen Hinweis auf meine damalige kritische Haltung gegenüber Dyba gibt die Intonation der Fragen meiner Interviews, die auch in dem Dyba-Buch „Unverschämt katholisch“ wiedergegeben sind.

Zur Überraschung aller haben sich Johannes Dyba und Norbert Zielke ausgezeichnet verstanden.

Ich weiß, an welchem Ort Johannes Dyba Tag für Tag gekniet hat, um zu unserem Gott und Heiland Jesus Christus zu beten. Ich begegnete dem Katholiken Johannes Dyba, der die globale Kirche proklamierte. Für ihn gab es innerhalb der Kirche keine Ausländer.

Nach Dybas Tod habe ich zehn Jahre auf einem anderen Kontinent gelebt und sehe Deutschland nach meiner Rückkehr kritisch. Es fehlen Männer wie Johannes Dyba, die mit der Schärfe von Pfefferschoten christliche Gesellschaftskritik üben und Orientierung geben.

Der nach wie vor vieltausendfach herbei geführte Tod von noch nicht geborenen Kindern wirft ein Licht auf die Brutalität und Ignoranz, die in dieser Gesellschaft üblich sind. Üblich ist auch geblieben, dass man Brutalität und Unmenschlichkeiten mit gutem Benehmen hinnehmen muss.

BILD: Unser bewährter Robben-Aufkleber gegen Abtreibung

Dyba ließ angesichts der unzähligen Abtreibungen die Glocken des Fuldaer Domes läuten. Das wurde ihm als schlechtes Benehmen ausgelegt.

Was aber ist schlecht? Das Entfernen und Töten solch eines kleinen, unglaublich zerbrechlichen und sensiblen Lebens, das aus Gottes Hand kam? Oder das Anstimmen eines donnernden Protestes dagegen von den Türmen des Domes herab?

Die Bequemlichkeiten und vordergründigen Vorzüge des modernen Lebens waren für Johannes Dyba nicht das Maß der Dinge.

Die gedankliche Schärfe Johannes Dybas fehlt im gesellschaftlichen Diskus. Sein „schlechtes“ Benehmen fehlt. Weitere Frage: Wie würde er in der heutigen Situation den Islam theologisch werten?

Dyba war unverschämt katholisch und kompromisslos katholisch. Damit lag er im Gegensatz zu allen Christen richtig, die die Ansicht vertreten, die Kirche beginne mit Luther vor etwa 500 Jahren. Nein, die Kirche beginnt auch für uns Evangelische vor etwa 2000 Jahren. Luther hat nie eine protestantische Kirche gewollt.


Bayern: Gespräch zwischen Elternrechtlern und Kultusminister über Sexualkunde

Hedwig von Beverfoerde

Kürzlich begann in Bayern wieder die Schule – und zwar vorerst ohne die neue Richtlinie zur Familien- und Sexualerziehung. Das hat uns der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle während unseres gemeinsamen Arbeitsgesprächs über den Richtlinienentwurf zur schulischen Familien- und Sexualerziehung zugesichert. arbeitsgespraech-mit-kultusminister-dr_-spaenle-am-12_09_2016_runde

Unser aller Hartnäckigkeit beim Protestieren und Argumentieren trägt erste Früchte.

Das von uns und der ‚Elternaktion Bayern‘ erbetene Gespräch mit Kultusminister Spaenle fand kürzlich im Kultusministerium in München statt und dauerte ganze eineinhalb Stunden (siehe Foto).

Von unserer Seite nahmen neben Sabine Weigert (Elternaktion Bayern) und mir unsere Gender-Experten Prof. Dr. Manfred Spieker und Birgit Kelle an dem Gespräch teil.

Insgesamt herrschte eine konstruktive Atmosphäre. Sehr engagiert haben wir eine Reihe kritischer Passagen im Richtlinienentwurf eingehend diskutiert. Am Schluß haben wir Kultusminister Spaenle unsere konkreten Forderungen sowie einige Fragen in einem 9-Punkte-Forderungspapier überreicht, das Sie hier nachlesen können.

Einer unserer grundlegenden Kritikpunkte richtet sich bereits gegen einen der Gründe, die das Ministerium für die Neufassung der Richtlinien genannt hatte, nämlich »die Themenkomplexe „sexuelle Orientierung“ und „sexuelle Identität“ angemessen« in den Unterricht zu »verankern«.

Nach unserer Überzeugung ist es nicht Aufgabe der Schule, daß Schüler »ihre „geschlechtliche/sexuelle Identität“ sowie „sexuelle Orientierung“ finden und annehmen«. Ein solches Bildungsziel sehen wir von den gesetzlichen Grundlagen für die schulische Sexualerziehung nicht gedeckt. »Sexuelle Identität« ist zudem ein unwissenschaftlicher, nicht definierter Begriff. Wir fordern daher, auf diesen Themenkomplex in der Schule vollständig zu verzichten.

Zum Abschluß des Treffens sagte uns Kultusminister Dr. Spaenle zu, sich mit den überreichten Forderungen und Fragen eingehend zu befassen und dazu Stellung zu nehmen.

Es freut mich sehr, daß der Kultusminister sich Zeit genommen hat, unsere wohl begründete Kritik am Richtlinienentwurf anzuhören.

Sexualerziehung ist einer der sensibelsten Bereiche für Kinder und Jugendliche in der Schule. Hier können verantwortungsbewußte Eltern keine zweifelhaften Erziehungsziele und Unterrichtsinhalte dulden. Unsere nächsten Schritte hängen jetzt von der Antwort des Ministers ab.

Veranstaltungshinweise:

– Herzliche Einladung zu meinem Vortrag »Existenzielle Werte verteidigen – Der Kampf für Ehe, Familie und Leben« am Freitag, den 16. September 2016, um 19 Uhr in der Bibliothek des Konservativismus in Berlin. (Eintritt 5 €, erm. 3 €, Anmeldung erbeten)

– Bitte kommen Sie zum Marsch für das Leben 2016 in Berlin: Samstag, den 17. September 2016. Beginn ist um 13 Uhr vor dem Reichstag.


Offener Brief einer evangelischen Christin und Apothekerin an Kanzlerin Merkel

Von Almut Rosebrock

Almut RosebrockSehr geehrte Frau Kanzlerin Merkel! 

Zunächst ein interessanter Artikel aus der Schweizer „Weltwoche“ vom 3. Juni: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-22/artikel/gesinnungs-mafia–die-weltwoche-ausgabe-222016.html

Sie, Frau Merkel, haben am 31.5. mit dem Vorwurf „widerwärtig“ gegen Alexander Gauland (AfD) noch einmal nachgetreten, um klarzumachen, was man im modernen, meinungsfreien Deutschland sagen bzw. besser nicht sagen darf.

Herr Gauland hat sich entschuldigt – und ist sich nicht sicher, überhaupt das gesagt zu haben, was ihm eifrige Journalisten in den Mund legten. Bei der AfD ist man ja wachsam dabei, jedes „kritische“ Wort gleich an die große Glocke zu hängen und (möglichst) negativ auszulegen.

Sie, Frau Kanzlerin, und die anderen Politiker, reden in großen Tönen: Tolle Wirtschaft. Alles super usw.

Es gibt Eltern, deren Kinder eine Berufsausbildung und zwei Studien haben, die aber keinen passenden Arbeitsplatz finden  – und Politik (und Wirtschaft) jammern:Fachkräftemangel“!032_29A

Eine Altenpflegerin sagte mir letztens, in ihrem Seniorenheim stehe leider schon länger nicht mehr der MENSCH im Mittelpunkt. Ich erlebe alte Menschen, die aus einer „Reha“ im Krankenhaus kränker wieder herauskommen, als sie hineingegangen sind. In Kindergärten, in der Schule – die Dokumentationspflichten nehmen überhand. Es bleibt immer weniger Zeit für den Menschen  –  und die Menschlichkeit!

Ein Wust von Neuerungen und „Verbesserungen“ überflutet die Mitarbeiter in allen Bereichen, auch in Behörden, Betrieben, Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäusern.

Die hochgelobte „4.0-Technologie“ beschäftigt die Menschheit. Aber sie vergrößert die Abhängigkeit!

Die Politik vergeudet und verbaut Millionen und Milliarden in (unnötige) Prestige-Großprojekten wie Stuttgart 21, Berliner Flughafen, Elbphilharmonie, usw.

Ich als Bürgerin fühle mich von Ihnen nicht vertreten.

Sie sind zwar die „Obrigkeit“ – dazu steht auch etwas in der Bibel (Röm. 13,1). In Mt.22,21 sagt Jesus zur (hinterlistigen) „Steuerfrage“, gerichtet an die Pharisäer: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist – und GOTT, was GOTTES ist.“159481-3x2-teaser296

Wir können in gewisser Weise dankbar sein, in diesem System zu leben, da doch relative Freiheit und Wohlstand herrschen.

Aber die Politik der „freien Märkte“ zeigt (mir) klar ihre Begrenzungen und Schwächen! Da, wo der Preiswettbewerb die eigene Produktion in die Knie zwingt – weil nur noch mit „Arbeitssklaven“ in Billiglohnländern gefertigte Waren „konkurrenzfähig“ sind.

Da, wo Pharmafirmen ihr Hauptaugenmerk auf das Gewinnen von Ausschreibungen für „Medikamentenlose“, Ausschreibungen der Krankenkassen, setzen (müssen!).

Weil man, nur wenn man den höchsten „Kassenrabatt“ anbietet, eine Chance hat, dass die produzierten Medikamente über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden dürfen. Andere Präparate darf die Apotheke nicht abgeben. Macht sie einen Fehler, haben die Krankenkassen das Recht, g a r  nichts zu bezahlen! (Apothekerin: mein Beruf!)

Die Höhe der „Rabatte“, die die Pharmafirmen den kranken Kassen nach Abgabe und Abrechnung (über die zentralen Abrechnungsstellen für Rezeptabrechnung – von den Apotheken bezahlt) (zurück-) zahlen, ist geheim.

Da ist der Mauschelei Tür und Tor geöffnet! Die Qualität der Arzneimittel spielt keine Rolle mehr. Wie mit Vernunft und Verstand in Kontinuität – und möglichst hierzulande – produziert werden kann. Hauptsache billig (Roh- und Wirkstoffe aus Indien o.ä.)

Die aktuelle Politik versucht, den Markt (den all-verherrlichten) über Subventionen zu beeinflussen. So werden in Brüssel oder anderswo ständig neue Subventionen beschlossen für etwas, was dort als „förderungswürdig“ erkannt wird. reichstag_flaggen_368s

Ob das aus Sicht des jeweiligen Landes und der Bürgerinnen und Bürger dort sinnvoll und vordringlich ist – ob den Bürgern dort nicht vielleicht ganz andere Probleme unter den Nägeln brennen – in Brüssels Glaspalästen interessiert das niemanden wirklich.

Sie, Frau Kanzlerin, haben gerade in Verdun das 12,5 Millionen teure Denkmal „gefeiert“. Die dort auftretenden Jugendlichen waren von unseren Steuergeldern „gesponsert“, um da zwischen den Grabkreuzen „herumzutanzen“.

„Schöne Bilder“ produzieren  –  das können Sie!

Leider denke ich an meine Freundinnen, denen Jugendämter, im Verein mit Gerichten, aus verschiedenen Gründen ihre Kinder weggenommen haben – und die nun, teils seit Jahrzehnten, o h n e  ihre geliebten Schätze durchs Leben gehen müssen!

Ich denke an die Menschen, die durch sexuelle oder gewaltsame Übergriffe für ihr Leben traumatisiert sind, die unter den gesundheitlichen und seelischen Folgen leiden. (Und Versicherungen sitzen am längeren Hebel, möglichst wenig oder nichts zahlen zu müssen.) Der Schaden ist auch durch GELD nicht gutzumachen! Es ist verlorenes, zerstörtes Leben! Unwiederbringlich.0022

Ich denke an die Menschen, die sich in ihrer Wohnung oder auf der Straße nicht mehr sicher fühlen  –  weil bereits eingebrochen worden ist oder sie bzw. Nachbarn oder Bekannte schon Opfer von Diebstahl, Belästigungen, Gewalt geworden sind.

Ich denke an Betroffene von Ehen oder Beziehungen mit islamischen Mitmenschen – wo Kinder ins Heimatland des Mannes entführt wurden oder werden (ich kenne Betroffene), wo Partner unter Druck gesetzt werden, bis hin zum Mord, zum Beispiel aus Eifersucht, wenn eine Trennung droht/e.

Ein Bekannter von mir ist in der Psychiatrie verstorben, weil er eine Freundschaft mit einer  muslimischen Frau hatte. Deren Eltern jedoch waren dagegen. Die folgenden „Verwicklungen“ hatten für ihn schwerwiegende Folgen. Dieser Mann weilt nun nicht mehr unter uns. Ich habe ihn gekannt und gemocht.

Die fremden Kulturen, die aktuell massiv unter uns Einzug halten, bringen neue Problematiken mit. Es sind Themen, die das menschliche Zusammenleben im Kern und im Alltag betreffen. Die hochgelobte „Integration“ wird zentral von den Bürgerinnen und Bürgern in der Nachbarschaft, den Mitarbeiterinnen in den Schulen und Kindergärten, den Inhabern und Mitarbeiterinnen der Geschäfte und Firmen, der Verwaltung geleistet.

Ich habe in Leipzig, wo ich zum Katholikentag war, mehrere Bürger getroffen, die schwer enttäuscht und desillusioniert waren ob der negativen Veränderungen, die ihre Stadt im Zuge der zunehmenden Besiedlung durch ausländische Mitbürger mitmacht. Ganze Straßenzüge sind verwahrlost und „verslummen“ (Originalton Leipziger Bürgerin).

Ich hatte an der Tram-Haltestelle herumliegenden MÜLL aufgenommen und in den Müllbehälter entsorgt. Das hatte sie beobachtet und reichte mir, nun in der Straßenbahn, ein Desinfektionstuch. Sie meinte, das habe ja keinen Sinn – der Verfall sei sowieso nicht aufzuhalten. Die Drogen hätten Einzug gehalten – und damit viele andere negative Einflüsse.

Mich macht das alles sehr traurig! Mich stören politische und mediale Diskussionen, die völlig über den Köpfen der Bürger liegen – und die die tatsächlichen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger negieren.0018

Was bietet die Politik und die Gesellschaft an Hilfestellungen? Welche WERTE spielen heute eine Rolle? Welche Konzepte stehen da – und bieten zum Beispiel Halt und Orientierung?

Ich finde keine, die mich überzeugen.

Immer mehr „müssen“ auch Mütter bereits junger Kinder arbeiten, um Strom, Wohnen, den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Menschen, die keine passende Arbeit finden, existieren „am Rande“.

Ich bin froh, dass ich an Gott und Seinen Sohn Jesus Christus glaube, der eine Perspektive über diese Welt hinaus gibt. Unser christlicher Gott, der Vergebung und Versöhnung möglich macht. Gott, der die Tränen abwischen wird – auch, wenn es so brutal schmerzt!!!

Wer hat in all den „problematischen Systemen“ vor unserem „widerstanden“? Wer hat die Stimme erhoben gegen Unrecht? Gegen Ungerechtigkeit? Wer hat gegen Missstände protestiert? Und dabei konstruktiv nach besseren Lösungen gesucht?

Ich wünsche mir eine Politik, die das täte. Ich habe einen Traum… .

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen!

Almut Rosebrock, zweifache Mutter, wache Bürgerin, 48 Jahre alt

Mail: almut.rosebrock@gmail.com


Peter Hahne: Auch der moderne Mensch braucht Gottes Worte und Gebote!

Jugendliche wollen „Klartext statt Kuscheltheologie“

Der evangelische Theologe und bekannte Fernsehmoderator Peter Hahne hat Christen Mut gemacht, im „Nebel des Zeitgeistes“ Orientierung zu geben. 

Der Bestseller-Autor sprach vor rund 800 Besuchern am 2. April zum Auftakt der Lüdenscheider „Gemeindetage unter dem Wort“, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiern. 0016

Das frühere EKD-Ratsmitglied vertrat die Ansicht, dass der moderne Mensch mehr braucht als die Internetsuchmaschine Google oder Online-Lexika wie Wikipedia, um nicht im Meer der Informationsfülle unterzugehen.

Gottes Worte und Gebote garantierten dabei ein verlässliches Wertefundament.

Hahne: „Deshalb versündigen sich Theologen und Kirchen, wenn sie die Bibel vorsätzlich verändern, verkürzen oder feministisch verhunzen. Hielten wir uns an die Zehn Gebote, wir hätten heute ein anderes Land. Während die Gurkenkrümmungsverordnung der Europäischen Union ganze Bände füllt, reichen Gott zehn Sätze, um Schöpfung und Geschöpfe zu regeln und zu leiten.“

Künftige gesellschaftliche Probleme seien gekennzeichnet durch Pflegenotstand, „gnadenlosen Generationenkrieg“ und starken Bevölkerungsrückgang. Eines Tages werde man sich sehnsuchtsvoll an das Gebot „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ (2. Mose 20,12) erinnern: „Es ist nur ein Satz. Aber er regelt den gesamten Generationenvertrag besser als jedes aktuelle Gesetz.“

Hahne, der zum 36. Mal beim Auftakt der Gemeindetage sprach, ermunterte die Besucher, das Licht von Jesus Christus strahlen zu lassen: „Unsere Gesellschaft, die vielfach seelisch, sozial und sicherheitspolitisch am Abgrund steht, hat ein Menschenrecht auf Leuchttürme klarer biblischer Orientierung und braucht keine theologischen Tranfunzeln der Beliebigkeit.“

Dass trotz des zeitgleich im Fernsehen übertragenen Champions-League-Spiels Real Madrid gegen Borussia Dortmund viele Jugendliche anwesend waren, sei ein Zeichen, dass sie „Klartext statt Kuscheltheologie“  wollen, erklärte der ZDF-Moderator.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Felizitas Küble

 

Quelle: http://www.idea.de


Sexualisierung und Anti-Familien-Politik führen zum Niedergang unserer Zivilisation

Professorenteam diagnostiziert die Spätfolgen der 68er

„Wir glauben, dass unsere Zivilisation kurz vor dem Zusammenbruch steht.“  –  Mit diesem Bekenntnis eröffnen zehn wissenschaftlich und wirtschaftlich erfolgreiche christliche Professoren ihr gerade erschienenes Kollektiv-Werk „Höllensturz und Hoffnung.“

Es handelt sich dabei (…) um eine durchaus umsichtige und seriöse Krisendiagnose durch Mediziner, Wirtschafts-Wissenschaftler, Physiker, Informatiker, Juristen und Theologen.

Die Professoren wollen nicht einfach die Unmäßigkeit der modernen Menschen anprangern, sondern die inneren Zusammenhänge aufdecken, die dazu führen, dass es den Westen schon bald nicht mehr geben wird, während das Leben auf dem Planeten weiter geht.

Die Hauptursache des Niedergangs unserer Zivilisation sehen sie in einer Abwärts-Spirale des Selbsthasses bzw. der Lust am Untergang, die auf das schwache Selbstwertgefühl vom Wohlfahrtsstaat verwöhnter Menschen zurückgeht.

Es gebe in unserer Gesellschaft keinen Konsens mehr über Richtig und Falsch. Der damit verbundene Vertrauensverlust führe zu einer Verrohung der Sitten, stellen die Professoren fest.

Das hänge mit dem Einfluss der 1968er zusammen, die Werturteile nur aus einer individualistischen Perspektive treffen wollen und dabei die Einzelnen maßlos überfordern und in neue unbewusste Abhängigkeiten bringen.

Sie verweisen auf eine vergleichende Untersuchung des britischen Ethnologen und Anthropologen Joseph Daniel Unwin über den Zusammenhang zwischen Beschränkung des Sexuallebens und kulturellem Aufstieg beziehungsweise zwischen sexueller Freizügigkeit und kulturellem Niedergang an insgesamt 100 Völkern und Volksgruppen. media-374460-2

Keine sexuell freizügige Gesellschaft könne ihren Zerfall länger als eine Generation aufhalten, schloss Unwin daraus. Die Professoren sehen darin eine Bestätigung des von Sigmund Freud postulierten Zusammenhangs zwischen Triebregulierung und Kulturentwicklung. (…)

Besondere Aufmerksamkeit widmen die Professoren der Familienpolitik, die im heutigen Westeuropa mehr und mehr zur Antifamilienpolitik werde. Sie sehen Westeuropa auf dem Weg zur vollkommen promiskuitiven, bindungslosen Gesellschaft. Zum ersten Mal in der Geschichte wachsen hier Generationen heran, die nicht mehr in der Familie gelernt haben, wie Gemeinschaft funktioniert.

Die nur noch über wachsende Schulden finanzierbare staatliche Sozialpolitik mache die Menschen abhängig und sei grundsätzlich nicht in der Lage, familiäre Lernprozesse zu ersetzen.

Die frühe Zwangs-Sexualisierung der staatlichen Kindererziehung entsprechend der Ideologie des Gender Mainstreaming tue ein Übriges, um den Nachwuchs jeglicher konstruktiven Orientierung zu berauben.

Quelle und vollständiger Text im freiheitlichen, liberalkonservativen EF-Magazin: http://ef-magazin.de/2013/12/25/4778-krisendiagnose-unsere-zivilisation-vor-dem-hoellensturz

Buchbestellung hier: http://www.amazon.de/H%C3%B6llensturz-Hoffnung-Hans-Joachim-Hahn/dp/3789281972


Hildesheim: Peter Hahne erinnerte in der Michaelis-Kirche an die Zehn Gebote

Die Gesellschaft leidet unter einem Verlust grundlegender Werte und einem Mangel an Zukunftskonzepten. Daher verfallen Politik und Kirchen zunehmend in Aktionismus.

Das beklagte der bekannte Fernsehjournalist und Buchautor Peter Hahne am 17. September in einem Vortrag in der mehr als 1000-jährigen Hildesheimer St. Michaelis-Kirche.

Dr. Bernd F. Pelz

Dr. Bernd F. Pelz

Laut Hahne zielen politische Entwürfe etwa zum Bevölkerungswandel, Bildungsnotstand oder Fachkräftemangel zu kurz. Ferner zeugten die zunehmenden gesetzlichen Regelungen in allen Lebensbereichen von einem Verlust ehemals allgemeingültiger Werte.

So sei die Begrenzung unverhältnismäßig hoher Managergehältern nur nötig, weil nicht mehr allen Menschen klar sei: „Das gehört sich nicht!“

Dem daraus entstehenden Vertrauensverlust stellte Hahne christliche Grundüberzeugungen wie die Zehn Gebote gegenüber. Sie seien nicht rückwärtsgewandt, sondern könnten Orientierung geben.

Der Regionalbischof des Sprengels Hildesheim-Göttingen, Landessuperintendent Eckhard Gorka, dankte Hahne im Namen der Michaelis-Stiftung. Sie hat den Zweck, Maßnahmen zum Erhalt der Kirche sicherzustellen. Dafür legten die rund 600 Besucher des Vortrags von Hahne 1.450 Euro zusammen.

Erbaut wurde die Kirche von 1010 bis 1022 unter Bischof Bernward von Hildesheim. Zusammen mit dem katholischen Hildesheimer Dom ist steht sie seit 1985 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO.

Quelle: http://www.idea.de