Österreich und Israel im Corona-Vergleich

Wir haben die Daten von zwei gleich großen und ähnlich sozialisierten Staaten verglichen. In beiden Ländern verordneten die jeweiligen Regierungen Corona-Radikalmaßnahmen.

Bei fast identischer Bevölkerungszahl beklagt Israel rund 690.000 „Fälle“ einer Corona-Infektion, Österreich 425.000.Mutmaßlich an Covid-19 verstorben sind in Österreich 8.000, in Israel rund 5.000.

Bereits 45 % der über 60-Jährigen haben in Israel den vollen Impfschutz erhalten. Insgesamt haben über 35 % die erste Dosis der Corona-Impfung erhalten – in Österreich sind es gut drei Prozent.

Während Israel 1.900 neue Fälle registriert, sind es in Österreich 1.300 – ohne Impfung. Israel beklagt 25 neue Corona-Tote, Österreich 18. Es erhebt sich die Frage, wo die Wirkung der Impfung bleibt.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/123091-hohe-gegen-niedrige-durchimpfungsrate-ein-laendervergleich-der-ueberrascht/


Corona-Richtwert weiter deutlich gesunken

Die Rufe nach einem Ende des Lockdowns in Deutschland werden lauter. Österreich plant die Öffnung von Handel, Schulen und Friseuren ab 8. Februar.

Der Richtwert für Corona-Neuinfektionen ist hierzulande weiter gefallen: Das RKI wies am Mittwoch noch 82,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen aus. Schon zuvor war diese Quote gefallen (90,9 am Montag, 90 am Dienstag). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Auch die meisten Bundesländer verzeichnen sinkende 7-Tage-Inzidenzen. Der als sehr kritisch betrachtete Wert von 200 wird demnach nur noch in 12 Landkreisen überschritten. Besonders betroffen sind Bayern und Thüringen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.focus.de/gesundheit/news/aktuelle-corona-pandemie-lage-im-ticker-7000-neuinfektionen-in-deutschland-drosten-warnt-vor-zu-fruehen-lockerungen_id_12933814.html


Schweiz: Volksabstimmung zu staatlichen Coronamaßnahmen in Sicht

Bisher ging die Schweiz einen anderen Weg in der Corona-Krise. Einen harten, landesweiten „Lockdown“ kannten die Eidgenossen nicht; zu Weihnachten und Silvester hatten Hotels und Skilifte in den Urlaubsgebieten offen.

Die Infizierten- und Todeszahlen sind dennoch vergleichbar mit Österreich, wo bereits der dritte harte „Lockdown“ in Kraft und ein Ende nicht absehbar ist.

Inzwischen wurden in der Schweiz aber einige Maßnahmen verschärft, darunter ein Covid-Gesetz, das z.B. der Polizei besondere Befugnisse zubilligt oder eine schnellere Impfstoffzulassung ermöglicht. Das Gesetz ist bereits in Kraft – und wird vom Verein „Freunde der Verfassung“ bekämpft.

Die Initiatoren haben aus Sorge um die Grundrechte die notwendigen Unterschriften für ein Referendum bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht – es sind knapp 90.000 Unterzeichner zusammengekommen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/120744-schweizer-lassen-volk-ueber-ja-oder-nein-zu-corona-massnahmen-abstimmen/

Weiterer Bericht dazu: https://marbec14.wordpress.com/2021/01/14/volk-wehrt-sich-schweizer-erzwingen-referendum-uber-corona-regeln/


Österreich: Verfassungsgerichtshof kippt das Verbot der Suizid-Beihilfe

Österreichs Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat am vergangenen Freitag das Verbot der „Hilfeleistung zum Selbstmord“ (§ 78 Strafgesetzbuch) für verfassungswidrig erklärt und mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 aufgehoben.

In der mündlichen Urteilsverkündung begründeten die Höchstrichter ihr Urteil damit, die freie Selbstbestimmung des Menschen umfasse sowohl das Recht auf die Gestaltung des Lebens als auch das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben. Dieses schließe die Entscheidung darüber ein, ob und auf welche Weise der Einzelne sein Leben beenden wolle.

Dagegen lehnten die Richter eine Verfassungsbeschwerde, die auch das Verbot der „Tötung auf Verlangen“ (§ 77 StGB) für verfassungswidrig erachtete, ab.

Die freie Selbstbestimmung umfasse auch das Recht des Suizidwilligen, die Hilfe eines dazu bereiten Dritten in Anspruch zu nehmen, so die Richter weiter. Allerdings müsse die Selbsttötung „auf einer dauerhaften Entscheidung beruhen“.

Daher müsse der Gesetzgeber Maßnahmen gegen Missbrauch vorsehen, die sicherstellen, dass die Entscheidung des Sterbewilligen nicht unter dem Einfluss Dritter getroffen werden. Ferner seien gesetzgeberische Maßnahmen erforderlich, um allen Zugang zu palliativmedizinischer Versorgung zu ermöglichen.

Der Präsident der österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, kritisierte das Urteil:

„Es droht die Gefahr, dass ältere und kranke Menschen vermehrt unter Druck geraten, ihre Daseinsberechtigung und ihren Lebenswillen zu rechtfertigen.“

Auch sei nicht auszuschließen, „dass, wie in Deutschland und der Schweiz, private Unternehmen die Sterbehilfe als Geschäftsmodell entdecken“.

Szekeres stellte klar, dass kein Arzt dazu gezwungen werden dürfe, gegen sein Gewissen zu handeln und zur Tötung eines Menschen beizutragen. Auch dürften keinem Arzt irgendwelche Nachteile entstehen, der sich weigere, sich an Sterbehilfe zu beteiligen.

Von einem „Dammbruch“ sprach das „Salzburger Ärzteforum für das Leben“: „Mit der Legalisierung des assistierten Suizids wird eine schiefe Ebene betreten, deren Dynamik uns in den Benelux-Staaten, der Schweiz oder Kanada vor Augen geführt wurde.“

Parallel dazu entwickle sich ein „zunehmender Druck auf Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, assistierten Suizid in ihren Institutionen zuzulassen, und auch auf die Ärzteschaft, sich an Euthanasiebehandlungen zu beteiligen“.

Auch Österreichs Bischofskonferenz übte Kritik an dem Urteil. „Eine derartige Entscheidung kann die Kirche nicht mitvollziehen“, schrieb deren Vorsitzender, Salzburgs Erzbischof Franz Lackner.

„Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs bedeutet einen Kulturbruch. Die selbstverständliche Solidarität mit Hilfesuchenden in unserer Gesellschaft wird durch dieses Urteil grundlegend verändert.“

Jeder Mensch in Österreich habe bislang davon ausgehen können, dass sein Leben bis zu seinem natürlichen Tod bedingungslos als wertvoll erachtet werde. Diesem Konsens hätten die Richter mit ihrer Entscheidung nun „eine wesentliche Grundlage entzogen“.

Wo es die Option gebe, sich mit Hilfe anderer das Leben zu nehmen, wachse der Druck, davon Gebrauch zu machen. Wer den Suizid als selbstbestimmte Entscheidung dargestelle, übersehe, „dass die Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, kein geglückter Fall von Freiheit ist, sondern ein tragischer Ausdruck von Aussichtslosigkeit und Verzweiflung“, so Lackner weiter.

Die Gesellschaft dürfe den Wunsch nach Selbsttötung nicht bestärken, forderte der Erzbischof. „Studien belegen, dass nicht der körperliche Schmerz das Hauptmotiv für einen Tötungswunsch ist, sondern vielmehr psychische Belastungen wie Depression, Hoffnungslosigkeit und Angst. Die Antwort darauf kann aber nicht Tötung sein, sondern professionelle Hilfe, Beratung und Beistand.“

Der Gesetzgeber müsse nun seine rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, so Lackner weiter.

Quelle: ALFA-Newsletter


Österreich: Corona-Test mit Cola „positiv“

Abgeordnete der ÖVP und der Grünen waren im österreichischen Parlament perplex, als Generalsekretär Michael Schnedlitz von der FPÖ am Donnerstag (10.12.) einen Corona-Test mit Coca-Cola durchführte und dabei die Massenschnelltests der Regierung ad absurdum führte – siehe ORF-TVthek.

Während seiner Ansprache am Rednerpult tauchte er ein Stäbchen in ein Cola-Glas und strich es auf einem Testgerät ab. Nach wenigen Minuten war das Ergebnis erkennbar: Das braune Zuckerwasser wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Schnedlitz meinte daraufhin in Richtung Sitz des Nationalrats-Präsidenten: „Herr Präsident, wir haben ein Problem. Wir haben einen Corona-Fall im Hohen Haus.“

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung: https://www.unzensuriert.at/content/118048-live-im-parlament-corona-test-mit-coca-cola-positiv/

HIER die Pressemitteilung der FPÖ mit der Forderung nach Rücktritt von Gesundheitsminister Anschober: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201210_OTS0242/fpoe-schnedlitz-macht-live-coronatest-im-parlament

Weitere Meldung hier: https://reitschuster.de/post/corona-test-schlaegt-auf-cola-an/

Auch der PCR-Test von Drosten ist wissenschaftlich umstritten: https://sciencefiles.org/2020/12/10/100-fehlerrate-pcr-tests-in-cambridge/


Migranten haben doppeltes Corona-Risiko

In Österreichs Krankenhäusern werden aktuell etwa 3.600 Covid-19-Patienten behandelt, rund 700 davon auf einer Intensivstation. Von den Intensiv-Patienten in Wien sind 60 % Migranten.

Einwanderer seien auch auf Normalstationen häufiger vertreten, sagte ein Wiener Intensivmediziner im Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“. Als einen Grund dafür nennt der Mediziner die Welle der Reiserückkehrer aus den Risikogebieten Balkan und Türkei. Österreicher seien zwar im Sommer auch gereist, aber nicht in Risikogebiete.

Menschen mit hohem sozio-ökonomischen Status seien selten auf Intensivstationen. Sie leben gesundheitsbewusster, halten Abstand, reduzieren Kontakte und sind fit, was vor schweren Krankheitsverläufen schütze.

Ähnliche Trends gebe es in anderen europäischen Ländern. Auch die OECD kommt zu ähnlichen Einschätzungen: das Infektionsrisiko und die Sterblichkeit von Migranten in der Pandemie, ist mindestens doppelt so hoch wie bei Einheimischen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.wochenblick.at/wiener-arzt-ueber-corona-intensivpatienten-zwei-drittel-sind-migranten/


Österreich: 51% halten den Lockdown für gefährlicher als das Coronavirus selbst

Es war US-Präsident Donald Trump, der bereits im März davor gewarnt hat, dass „die Heilung schlimmer als das Problem“ sein könnte. Damit meinte er die negativen Folgen der Corona-Maßnahmen für weite Teile der Gesellschaft.

Der Meinung, wonach der Einbruch der Wirtschaft, die Rezession, mehr Arbeitslose, Kinder ohne Schule und der Mangel an zwischenmenschlichen Begegnungen langfristig problematischer ist als Covid-19, schließen sich jetzt auch mehrheitlich die Österreicher an.

Das Meinungsforschungsinstitut Gallup erhebt seit Beginn der Corona-Krise die Stimmung im Lande. Demnach ist jeder zweite aktuell der Meinung (51 Prozent), dass die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung mehr Schäden verursachen als die Krankheit selbst.

63 Prozent glauben, dass die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen das Leben von mehr Menschen zerstören, und 56 Prozent, dass die Freiheitseinschränkungen und die soziale Isolation indirekt zu mehr gesundheitlichen Schäden führen werden als die Krankheit selbst.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/116553-jeder-zweite-haelt-corona-massnahmen-fuer-gefaehrlicher-als-covid-19-selbst/


INSA: Mehrheit sieht Terroranschläge als Angriff auf Europas christliche Identität

56 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass die islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich auf Europas christliche Identität zielen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts „INSA “, die im Auftrag der „Tagespost“ durchgeführt wurde.

16 Prozent sind gegenteiliger Ansicht; 18 Prozent  wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Von den katholischen Befragten sind 61 Prozent der Meinung, die Anschläge nehmen Europas christliche Identität ins Visier. 13 Prozent sind gegenteiliger Ansicht, 17 Prozent der Katholiken wissen nicht, wie sie dazu stehen.

Größte Zustimmung von allen Konfessionsgruppen kommt mit 69 Prozent von den protestantischen Befragten. Nur zehn Prozent von ihnen sehen die Anschläge nicht als Angriffe auf Europas christliche Identität. Freikirchliche wie Konfessionslose stimmen ebenso mehrheitlich zu (50 und 57 Prozent).

Muslime sind jedoch nur zu acht Prozent dieser Meinung und sehen mit 51 Prozent mehrheitlich keine Anschläge auf Europas christliche Identität.

Während AfD-Wähler zu 78 Prozent die Ansicht teilen, dass die islamistischen Anschläge in Frankreich und Österreich auf Europas christliche Identität zielen, sind auch 71 Prozent der Union-Wähler und 66 Prozent der FDP-Wähler dieser Meinung. Mehrheitlich kommt auch von Wählern der SPD Zustimmung (57 Prozent). Linke- und Grünen-Wähler stimmen jeweils mit 49 bzw. 46 Prozent zu.

Quelle: Pressemeldung der DT: www.die-tagespost.de


Die Mundkommunion ist in der altrituellen Messe in NRW wieder möglich

Von Felizitas Küble

Der Generalvikar des Bistums Münster, Dr. Klaus Winterkamp, hat gestern in einem Rundschreiben an Priester, pastorale und sonstige kirchl. Mitarbeiter/innen etc. folgendes zum Thema Mundkommunion mitgeteilt:

„In den letzten Wochen haben sich in allen Bistümern NRWs Anfragen gemehrt, ob ggf. die Mundkommunion für jene, die die Eucharistie auf diese Weise empfangen möchten, wieder gestattet werden könne. Die Anfragen sind nicht zuletzt durch eine entsprechende Erlaubnis der Österreichischen Bischofskonferenz und der Praxis in anderen Nachbarstaaten Deutschlands begründet.“

BILD: Der Paulus-Dom von Münster bei Nacht

Auf einer Sitzung Anfang September haben sich die Generalvikare der Diözesen, die sich in Nordrhein-Westfalen befinden, getroffen und dabei laut Dr. Winterkamp diese Regelung beschlossen:

  • 1. Für die Feier der Heiligen Messe im ordentlichen römischen Ritus gilt weiterhin ausschließlich die Spendung der Kommunion in die Hand, die für den ordentlichen römischen Ritus hierzulande die gebräuchliche Form ist. Mundkommunion ist hier nur außerhalb (ggf. im Anschluss) der Messfeier möglich.

Sollte es in den Pfarreien ggf. den Wunsch nach Mundkommunion geben, werden die Verantwortungsträger vor Ort in den Teams und den Gremien dafür eine angemessene Lösung finden.

  • 2. Nur für den außerordentlichen römischen Ritus wird die Mundkommunion innerhalb der Messfeier geduldet. Dafür sind jeweils von den für die Feier des außerordentlichen römischen Ritus Verantwortlichen eigene Hygienekonzepte zu erstellen. Die Pfarrer, in deren Pfarreien Gruppen in diesem Ritus Liturgie feiern, werden darüber eigens informiert.“

Das bedeutet, daß die Mundkommunion in der neuen Meßliturgie („ordentlicher römischer Ritus“) – wie er in fast allen Gemeinden üblich ist – nicht gestattet wird, wohl aber in der alten Messe (außerordentlicher römischer Ritus). Diese Lösung ist für die betreffenden Gläubigen nach fast genau fünf Monaten Wartezeit (seit Ende April 2020) aber auch höchste Zeit geworden.

Die Mundkommunion wird aber in den Gemeinden ohne alten Ritus auch erlaubt – allerdings dort nicht innerhalb der Eucharistiefeier, sondern außerhalb derselben (etwa nach der Messe, bei der Krankenkommunion sowieso).

Auch ich hatte mich im Juni 2020 mit diesem Anliegen an das Erzbistum Köln gewandt, weil damals gerüchteweise zu hören war, Kardinal Woelki habe die Mundkommunion im alten Ritus für sein Bistum erlaubt. Dies wurde mir vom bischöflichen Ordinariat aber nicht bestätigt. Es wurde lediglich darauf hingewiesen, daß dies außerhalb der Messe  – etwa wenn ein Priester kranke Gläubige besucht – gebilligt werde.

Ich erhielt aber keine Antwort mehr, als ich dort nachfragte, warum die Mundkommunion hierzulande in der hl. Messe nicht  geduldet wird, in Österreich ab 20. Juni 2020 aber allgemein wieder erlaubt wurde und in den USA überhaupt nie untersagt wurde (von wenigen Bistums-Ausnahmen abgesehen).

Aus Pfarrgemeinden in Münster und aus Südbayern erfuhr ich mehrfach, daß dort die Priester jene Gläubigen, welche die Mundkommunion empfangen wollen, darum bitten, nach der Meßfeier etwas zu warten oder in die Sakristei zu kommen, damit sie dort zum Tisch des HERRN gehen können. 

Wir haben mehrfach über das Mundkommunion-Thema zu Corona-Zeiten geschrieben und zugleich praktisch-hygienische Anregungen gegeben, z.B. hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/20/staebchen-zange-pinzette-zur-spendung-der-hl-kommunion-in-coronazeiten/


Graz: Asyl-Syrer betätigt sich judenfeindlich

Ein 31 Jahre alter Syrer hat am Montag gestanden, den Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde in Graz, Elie Rosen, mit einem Stuhlbein angegriffen zu haben. Die Grazer Polizei hatte den Mann am Sonntag abend verhaftet. Rosen konnte sich vor dem Angreifer in ein Auto flüchten und blieb unverletzt.

Bei dem seit 2013 in Österreich lebenden Flüchtling handele es sich um einen „radikal islamisierten Antisemit“, der „das Leben in Österreich gesamtgesellschaftlich ablehnt“, sagte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) bei einer Pressekonferenz. 

Der Syrer soll zudem u.a. die Wände der Synagoge am Sonnabend mit pro-palästinensischen Sprüchen wie „Freies Palästina“ und „Unsere Sprache und unser Land sind rote Linien“ beschmiert und eine katholische Kirche beschädigt haben.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/syrer-angriff-auf-synagoge/