Österreichs Bischöfe gegen Matic-Bericht: Abtreibung keine „Gesundheitsdienstleistung“

Österreichs Bischöfe haben sich von der umstrittenen Eingabe des kroatischen Abgeordneten Predrag Matic an das Europäische Parlament distanziert.

Im Matic-Bericht über „Die Situation der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte in der EU im Rahmen der Frauengesundheit“, der am 24. Juni im Europäischen Parlament zur Abstimmung steht, fänden sich neben wichtigen Fragen auch fragwürdige Positionierungen „im hochsensiblen Bereich der Abtreibung“.

Die „sehr einseitige Sichtweise“ des Berichts auf Schwangerschaft, Abtreibung und die Rechte aller dabei involvierten Personen lehnen die Bischöfe „entschieden ab“, wie es in einer gestern im Anschluss an die Vollversammlung der österreichischen Bischöfe in Mariazell veröffentlichten Erklärung heißt.

Das Plädoyer für die Freigabe der Abtreibung als Gesundheitsdienstleistung lehne die Kirche ab, zumal die Kompetenz im Gesundheitsbereich fast ausschließlich bei den Mitgliedsstaaten und nicht bei der EU liege.

Ebenso unhaltbar sei die Behauptung im Bericht, wonach Abtreibung eine „Gesundheitsleistung“ sei, zu der Staaten aufgrund internationaler Menschenrechtsverträge verpflichtet sind. Die Bischofskonferenz hält dem entgegen: Kein internationaler Vertrag oder Menschenrechtsvertrag kenne ein solches „Recht auf Abtreibung“ und sehe eine damit einhergehende Verpflichtung der Mitgliedsstaaten vor.

Weiterhin garantiert bleiben müsse auch das Recht, dass medizinische Einrichtungen und das dortige Personal aus Gewissensgründen die Mitwirkung an einer Abtreibung verweigern können. Dieses Recht habe die EU in ihrer Grundrechte-Charta verankert.

Quelle: ALFA-Newsletter


Wiener Neustadt: Tausende Bürger fälschlich als Corona-infiziert getestet

Am Dienstag berichtete die Kronen Zeitung, dass in Wiener Neustadt die Hälfte aller Tests falsch-positiv waren. Demnach soll es eine Krisensitzung in St. Pölten gegeben haben.

In Wiener Neustadt darf derzeit nur der ausreisen, der auch einen negativen Coronatest vorweisen kann oder einen Antigentest macht, der ein negatives Ergebnis hervorbringt. Die anderen werden in Quarantäne geschickt.

Jetzt stellt sich heraus, dass man 50%der getesteten Bürger fälschlich als Corona-Infiziert gebrandmarkt hat. Das hätten nachfolgende PCR-Tests ergeben, so die Kronen Zeitung, die den ÖVP-Bürgermeister Klaus Schneeberger die Zahlen relativieren ließ.

Dieser meinte, die Fehlerquote liege nur bei 25%, was dem „internationalen Durchschnitt“ entspreche: „Diese Quote entspricht ziemlich genau dem internationalen Durchschnitt und stimmt mich daher sehr positiv.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/126195-tausende-buerger-in-wiener-neustadt-faelschlich-als-coronavirus-infiziert-gebrandmarkt/


Ärzte-Kritik an Massentests für Kita-Kinder

Deutschlands Kinderärzte kritisieren Pläne von Bund und Ländern, nur noch negativ getestete Kinder in Kitas zu lassen.

„Das wirkt wie eine Verzweiflungstat angesichts der vielen Versäumnisse der Vergangenheit“, sagte Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Wenn Eltern ihre Kleinkinder daheim testen sollen, sei mit vielen falsch negativen und falsch positiven Ergebnissen zu rechnen.

Das könnte einerseits ein falsches Sicherheitsgefühl vorgaukeln und andererseits dazu führen, dass nicht infizierte Kinder und deren Freunde in Quarantäne geschickt würden. Die Auswertung der Massentestungen an Schulen in Österreich habe ergeben, dass der enorme Aufwand auch mit Blick auf die relativ wenig entdeckten Fälle „unverhältnismäßig hoch“ wäre, sagte der BVKJ-Präsident.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.journalistenwatch.com/2021/03/22/kinderaerzte-testpflicht-kitakinder/

ÖSTERREICH – WIEN: Alle Kinder einer Schule falsch getestet: https://charismatismus.wordpress.com/2021/03/22/falsches-testergebnis-bei-62-kindern-in-wien/


Israel: Präsident Rivlin kommt nach Europa

Auf Einladung der Staatspräsidenten von Deutschland, Frankreich und Österreich wird Präsident Reuven Rivlin nächste Woche zu einem kurzen Besuch anreisen, um Gespräche über die Gefahren der zunehmenden Macht der Hisbollah, die Intensivierung des iranischen Nuklearprojekts und den Internationalen Strafgerichtshof zu führen.

Präsident Rivlin wird Dienstagmorgen (16. März) Richtung Europa abreisen und eine Reihe von Treffen in Berlin, Wien und Paris mit den Präsidenten von Deutschland, Österreich und Frankreich haben.

Der Präsident wird begleitet von Generalstabschef Aviv Kochavi, der die europäischen Staatsoberhäupter über Sicherheitsbelange informieren wird.

Am Dienstag, den 16. März, wird das israelische Staatsoberhaupt Bundespräsident Steinmeier in Berlin treffen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Staatspr%C3%A4sident-Rivlin-fliegt-n%C3%A4chste-Woche-nach-Europa.aspx


Österreich und Israel im Corona-Vergleich

Wir haben die Daten von zwei gleich großen und ähnlich sozialisierten Staaten verglichen. In beiden Ländern verordneten die jeweiligen Regierungen Corona-Radikalmaßnahmen.

Bei fast identischer Bevölkerungszahl beklagt Israel rund 690.000 „Fälle“ einer Corona-Infektion, Österreich 425.000.Mutmaßlich an Covid-19 verstorben sind in Österreich 8.000, in Israel rund 5.000.

Bereits 45 % der über 60-Jährigen haben in Israel den vollen Impfschutz erhalten. Insgesamt haben über 35 % die erste Dosis der Corona-Impfung erhalten – in Österreich sind es gut drei Prozent.

Während Israel 1.900 neue Fälle registriert, sind es in Österreich 1.300 – ohne Impfung. Israel beklagt 25 neue Corona-Tote, Österreich 18. Es erhebt sich die Frage, wo die Wirkung der Impfung bleibt.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/123091-hohe-gegen-niedrige-durchimpfungsrate-ein-laendervergleich-der-ueberrascht/


Corona-Richtwert weiter deutlich gesunken

Die Rufe nach einem Ende des Lockdowns in Deutschland werden lauter. Österreich plant die Öffnung von Handel, Schulen und Friseuren ab 8. Februar.

Der Richtwert für Corona-Neuinfektionen ist hierzulande weiter gefallen: Das RKI wies am Mittwoch noch 82,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen 7 Tagen aus. Schon zuvor war diese Quote gefallen (90,9 am Montag, 90 am Dienstag). Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.

Auch die meisten Bundesländer verzeichnen sinkende 7-Tage-Inzidenzen. Der als sehr kritisch betrachtete Wert von 200 wird demnach nur noch in 12 Landkreisen überschritten. Besonders betroffen sind Bayern und Thüringen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.focus.de/gesundheit/news/aktuelle-corona-pandemie-lage-im-ticker-7000-neuinfektionen-in-deutschland-drosten-warnt-vor-zu-fruehen-lockerungen_id_12933814.html


Schweiz: Volksabstimmung zu staatlichen Coronamaßnahmen in Sicht

Bisher ging die Schweiz einen anderen Weg in der Corona-Krise. Einen harten, landesweiten „Lockdown“ kannten die Eidgenossen nicht; zu Weihnachten und Silvester hatten Hotels und Skilifte in den Urlaubsgebieten offen.

Die Infizierten- und Todeszahlen sind dennoch vergleichbar mit Österreich, wo bereits der dritte harte „Lockdown“ in Kraft und ein Ende nicht absehbar ist.

Inzwischen wurden in der Schweiz aber einige Maßnahmen verschärft, darunter ein Covid-Gesetz, das z.B. der Polizei besondere Befugnisse zubilligt oder eine schnellere Impfstoffzulassung ermöglicht. Das Gesetz ist bereits in Kraft – und wird vom Verein „Freunde der Verfassung“ bekämpft.

Die Initiatoren haben aus Sorge um die Grundrechte die notwendigen Unterschriften für ein Referendum bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht – es sind knapp 90.000 Unterzeichner zusammengekommen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/120744-schweizer-lassen-volk-ueber-ja-oder-nein-zu-corona-massnahmen-abstimmen/

Weiterer Bericht dazu: https://marbec14.wordpress.com/2021/01/14/volk-wehrt-sich-schweizer-erzwingen-referendum-uber-corona-regeln/


Österreich: Verfassungsgerichtshof kippt das Verbot der Suizid-Beihilfe

Österreichs Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat am vergangenen Freitag das Verbot der „Hilfeleistung zum Selbstmord“ (§ 78 Strafgesetzbuch) für verfassungswidrig erklärt und mit Wirkung zum 31. Dezember 2021 aufgehoben.

In der mündlichen Urteilsverkündung begründeten die Höchstrichter ihr Urteil damit, die freie Selbstbestimmung des Menschen umfasse sowohl das Recht auf die Gestaltung des Lebens als auch das Recht auf ein menschenwürdiges Sterben. Dieses schließe die Entscheidung darüber ein, ob und auf welche Weise der Einzelne sein Leben beenden wolle.

Dagegen lehnten die Richter eine Verfassungsbeschwerde, die auch das Verbot der „Tötung auf Verlangen“ (§ 77 StGB) für verfassungswidrig erachtete, ab.

Die freie Selbstbestimmung umfasse auch das Recht des Suizidwilligen, die Hilfe eines dazu bereiten Dritten in Anspruch zu nehmen, so die Richter weiter. Allerdings müsse die Selbsttötung „auf einer dauerhaften Entscheidung beruhen“.

Daher müsse der Gesetzgeber Maßnahmen gegen Missbrauch vorsehen, die sicherstellen, dass die Entscheidung des Sterbewilligen nicht unter dem Einfluss Dritter getroffen werden. Ferner seien gesetzgeberische Maßnahmen erforderlich, um allen Zugang zu palliativmedizinischer Versorgung zu ermöglichen.

Der Präsident der österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, kritisierte das Urteil:

„Es droht die Gefahr, dass ältere und kranke Menschen vermehrt unter Druck geraten, ihre Daseinsberechtigung und ihren Lebenswillen zu rechtfertigen.“

Auch sei nicht auszuschließen, „dass, wie in Deutschland und der Schweiz, private Unternehmen die Sterbehilfe als Geschäftsmodell entdecken“.

Szekeres stellte klar, dass kein Arzt dazu gezwungen werden dürfe, gegen sein Gewissen zu handeln und zur Tötung eines Menschen beizutragen. Auch dürften keinem Arzt irgendwelche Nachteile entstehen, der sich weigere, sich an Sterbehilfe zu beteiligen.

Von einem „Dammbruch“ sprach das „Salzburger Ärzteforum für das Leben“: „Mit der Legalisierung des assistierten Suizids wird eine schiefe Ebene betreten, deren Dynamik uns in den Benelux-Staaten, der Schweiz oder Kanada vor Augen geführt wurde.“

Parallel dazu entwickle sich ein „zunehmender Druck auf Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, assistierten Suizid in ihren Institutionen zuzulassen, und auch auf die Ärzteschaft, sich an Euthanasiebehandlungen zu beteiligen“.

Auch Österreichs Bischofskonferenz übte Kritik an dem Urteil. „Eine derartige Entscheidung kann die Kirche nicht mitvollziehen“, schrieb deren Vorsitzender, Salzburgs Erzbischof Franz Lackner.

„Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs bedeutet einen Kulturbruch. Die selbstverständliche Solidarität mit Hilfesuchenden in unserer Gesellschaft wird durch dieses Urteil grundlegend verändert.“

Jeder Mensch in Österreich habe bislang davon ausgehen können, dass sein Leben bis zu seinem natürlichen Tod bedingungslos als wertvoll erachtet werde. Diesem Konsens hätten die Richter mit ihrer Entscheidung nun „eine wesentliche Grundlage entzogen“.

Wo es die Option gebe, sich mit Hilfe anderer das Leben zu nehmen, wachse der Druck, davon Gebrauch zu machen. Wer den Suizid als selbstbestimmte Entscheidung dargestelle, übersehe, „dass die Entscheidung, sich das Leben zu nehmen, kein geglückter Fall von Freiheit ist, sondern ein tragischer Ausdruck von Aussichtslosigkeit und Verzweiflung“, so Lackner weiter.

Die Gesellschaft dürfe den Wunsch nach Selbsttötung nicht bestärken, forderte der Erzbischof. „Studien belegen, dass nicht der körperliche Schmerz das Hauptmotiv für einen Tötungswunsch ist, sondern vielmehr psychische Belastungen wie Depression, Hoffnungslosigkeit und Angst. Die Antwort darauf kann aber nicht Tötung sein, sondern professionelle Hilfe, Beratung und Beistand.“

Der Gesetzgeber müsse nun seine rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, so Lackner weiter.

Quelle: ALFA-Newsletter


Österreich: Corona-Test mit Cola „positiv“

Abgeordnete der ÖVP und der Grünen waren im österreichischen Parlament perplex, als Generalsekretär Michael Schnedlitz von der FPÖ am Donnerstag (10.12.) einen Corona-Test mit Coca-Cola durchführte und dabei die Massenschnelltests der Regierung ad absurdum führte – siehe ORF-TVthek.

Während seiner Ansprache am Rednerpult tauchte er ein Stäbchen in ein Cola-Glas und strich es auf einem Testgerät ab. Nach wenigen Minuten war das Ergebnis erkennbar: Das braune Zuckerwasser wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Schnedlitz meinte daraufhin in Richtung Sitz des Nationalrats-Präsidenten: „Herr Präsident, wir haben ein Problem. Wir haben einen Corona-Fall im Hohen Haus.“

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung: https://www.unzensuriert.at/content/118048-live-im-parlament-corona-test-mit-coca-cola-positiv/

HIER die Pressemitteilung der FPÖ mit der Forderung nach Rücktritt von Gesundheitsminister Anschober: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20201210_OTS0242/fpoe-schnedlitz-macht-live-coronatest-im-parlament

Weitere Meldung hier: https://reitschuster.de/post/corona-test-schlaegt-auf-cola-an/

Auch der PCR-Test von Drosten ist wissenschaftlich umstritten: https://sciencefiles.org/2020/12/10/100-fehlerrate-pcr-tests-in-cambridge/


Migranten haben doppeltes Corona-Risiko

In Österreichs Krankenhäusern werden aktuell etwa 3.600 Covid-19-Patienten behandelt, rund 700 davon auf einer Intensivstation. Von den Intensiv-Patienten in Wien sind 60 % Migranten.

Einwanderer seien auch auf Normalstationen häufiger vertreten, sagte ein Wiener Intensivmediziner im Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“. Als einen Grund dafür nennt der Mediziner die Welle der Reiserückkehrer aus den Risikogebieten Balkan und Türkei. Österreicher seien zwar im Sommer auch gereist, aber nicht in Risikogebiete.

Menschen mit hohem sozio-ökonomischen Status seien selten auf Intensivstationen. Sie leben gesundheitsbewusster, halten Abstand, reduzieren Kontakte und sind fit, was vor schweren Krankheitsverläufen schütze.

Ähnliche Trends gebe es in anderen europäischen Ländern. Auch die OECD kommt zu ähnlichen Einschätzungen: das Infektionsrisiko und die Sterblichkeit von Migranten in der Pandemie, ist mindestens doppelt so hoch wie bei Einheimischen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.wochenblick.at/wiener-arzt-ueber-corona-intensivpatienten-zwei-drittel-sind-migranten/