Fatale Folgen einer Frühsexualisierung von Kindern im Gefolge der 68er Revolte

Von Christa Meves

Nein, aufhören mit dem Aufklären, mit Warnen und Raten kann ich nicht, obgleich ich demnächst in das 96. Lebensjahr einsteigen werde; denn was sich nun mit den Kindern in den Familien abspielt, ist sogar noch gravierender als das, was ich nach meinem ersten Schockerlebnis vor 50 Jahren unablässig in die Öffentlichkeit hineinzurufen begann.

Diese Erfahrung machte ich 1969 bei einer Einladung zum Vortrag in einer Berliner evangelisch-lutherischen Akademie, nachdem mein Vorredner, Helmut Kentler, ein mir unbekannter Lehrer aus Ostberlin (jedenfalls benannte er sich damals so), seinen Vortrag sinngemäß mit folgender Quintessenz beendet hatte:

Ab jetzt werden wir den Menschen machen. Wir allein, in eigener Regie, frei für jede Form von Sex, auch für die Kinder.

Hingegen hieß das Ergebnis meiner Ausführungen: Wir müssen bei unseren Entscheidungen hinauffragen: Was erwartet unser Gott mit seiner Schöpfungsordnung von uns, damit wir zu einer gesunden Zukunft hinfinden können?

Dieser Mann, der jetzt erst nach seinem Tod als ein –  durch die Jahrzehnte hindurch  –  vielfacher Missbrauchstäter (mit institutioneller Hilfe in Berlin) entlarvt worden ist, war damals bereits ein Protagonist der sogenannten Studentenrevolte.

Nachdem Kentler in der Universität Hannover zum Professor ernannt worden war – mit einer völlig unzureichenden Dissertation (kann jeder noch heute nachlesen) –  hat er Studenten jahrzehntelang mit einer abwegigen Pädagogik bedient.

Er hatte bereits 1970 in einem Taschenbuch mit dem Titel „Sexualerziehung“ seine Parolen zur Sexualisierung der Kinder vollmundig zu Papier gebracht. Aus der Sicht meiner kinderpsychotherapeutischen Praxis hatte ich damals bereits lesen müssen, was hier geplant war.

So blieb mir nichts anderes übrig, als mit einem kleinen Herder-Taschenbuch unter dem Titel „Manipulierte Maßlosigkeit“ meinen fachspezifischen Protest dagegenzusetzen; denn die Sexualität der Erwachsenen, so betonte ich, gehört nicht in die Kinderjahre. Dort ist sie den Kindern nicht gemäß.

Wer die Sexualität entfesselt und sie zu einer allgemeinen Lebensnotwendigkeit „von der Wiege bis zur Bahre“ erklärt, handelt sich eine Vielzahl von Sexualstörungen im Erwachsenenalter ein, Sexualsüchte vor allem, aber auch Abweichungen und sogar viel mehr Krankheiten physischer und psychischer Art. 

In Vorträgen über Vorträgen, in Büchern über Büchern variierte ich in den nächsten 50 Jahren – neben Warnungen vor dem Aufweichen bewährter Strukturen wie Familie, Autorität und Hierarchie – dieses Thema; denn zunehmend mehr entwickelte sich das Terrain der Bundesrepublik unversehens in ein Minenfeld mit Fallen zu unglücklich machenden, leidvollen Fehlentwicklungen.

Aufklärung darüber macht es aber möglich zu retten, was sich retten lassen will; denn es gibt bis heute immerhin auch noch weniger seelisch und geistig verseuchte Regionen, besonders in den deutschsprachigen Nachbarländern…

Außerdem kam mir auf meinem Feld unverhofft eine wissenschaftliche Forschung, die mächtig anschwoll, zu Hilfe. Dadurch gewann ich die beglückende Erfahrung, dass sich meine Vorstellungen, die ich in meinem Universitätsstudium der Nachkriegszeit und in der Praxis gewonnen hatte, immer mehr durch seriöse Forschungsergebnisse bestätigten:

So wurde jetzt z. B. die durchschlagende Einsicht der Hormonforscher publiziert, dass bereits im Mutterleib die Ausformung der unterschiedlichen Geschlechtsorgane von männlichen und weiblichen Kindern durch hohe Dosierungen entweder des männlichen Geschlechtshormons Testosteron für die Knaben oder des weiblichen Hormons Östrogen für die Mädchen massiv vorangetrieben wird.

Aber dann – wenige Wochen nach der Geburt – sinkt schon während der Säuglingszeit die Hormonlage der Babys bei beiden Geschlechtern fast auf Null zurück  (1).

Erst ab der Vorpubertät, etwa um das 10. Lebensjahr herum, beginnt der Hormonspiegel sich wieder bei beiden Geschlechtern kontinuierlich bis ins Erwachsenenalter hinein zu steigern.

Es ist einleuchtend, warum das so ist:

Bei den gewichtigen Reifungsphasen zwischen dem ersten und zehnten Lebensjahr ist der Naturtrieb Sexualität nicht gefragt. Ihr natürlicher Aufgabenbereich beginnt eigentlich erst mit der Fortpflanzungsfähigkeit. Bei der Einhaltung dieser natürlichen Grundregel ist in diesem Bereich am ehesten seelische und körperliche Gesundheit im Erwachsenenalter zu gewinnen.

Umso verhängnisvoller ist aber ein Zeitgeist, der das Gegenteil auf sein Banner schreibt. Die ungeschriebene Vorschrift der Revolutionäre „Sex von der Wiege bis zur Bahre“ ist keineswegs vom Tisch. Sie ist sogar bis in die Schulpläne für Grundschüler eingesickert.

Und nun produziert zum Entsetzen verantwortungsbewusster Eltern auch noch das Smartphone ein Leck auf diesem Gebiet:

Heute ist es kaum noch zu verhindern, dass fast jedes Kind es vom Grundschulalter ab zuwege bringt, eines Smartphones habhaft zu werden, um mit diesem dann herunterzuholen, was ihm beliebt. Und das ist in diesem Alter dann meist etwas, das ihm Freunde angeraten haben.

Seit dieser Neuheit landen bei mir nun zunehmend häufiger ratlos seiende Mütter, die zumeist bei ihren Kindern zwischen sechs und zwölf – Mädchen wie Jungen – mit neuen, bisher nie gekannten Verhaltensstörungen konfrontiert sind:

Z. B. eine Siebenjährige in der 2. Klasse verhielt sich, als wäre sie gänzlich von der Rolle. Sie könne nun nichts mehr, sagt sie, obgleich die Mutter erklärt, dass sie vorher im Geschwisterkreis ein supergesundes, fröhliches Mädchen mit guten ersten Erfolgen in der Schule gewesen sei. Alles Befragen hülfe nichts. „Das geht nicht“, heißt dann unter Tränen die Antwort des Kindes.

Eine andere Mutter berichtet mit berechtigter Sorge, ihr Sohn, 10 Jahre alt, verweigere ebenfalls konstant den Schulbesuch. „Da wäre etwas dazwischen“, erkläre er dann. Er fürchte sich, dann wieder nach Hause zurückzugehen, er müsse dann irgendwie loslaufen und sich bald irgendwann umbringen.  

Aber das sind nur zwei Beispiele von sehr ähnlichen weiteren, ohne dass eine der üblichen Diagnosen von Therapeuten feststellbar erscheint. Nicht selten gelingt es aber doch durch Berichte von Unbeteiligten, der Ursachen der massiven Störung habhaft zu werden: Bei manchen Kindern im Grundschulalter zeigt sich dann, dass irgendein Mitschüler die Kleinen zum heimlichen Benutzen von Mutters Smartphone verführt und sie auf bestimmte Sendungen unter einem bestimmten Code aufmerksam gemacht hatte.

Die Ursache besteht darin, dass die Kinder meist, ohne dass sie wissen, was ihnen geschieht, auf Sendungen mit Pornografie gestoßen sind.

Was sich besonders bei den Sensibleren, eher auch bei hervorragend Intelligenten, hier abspielt, ist ein Bildeindruck, der weder verstanden noch verkraftet werden kann. Es entsteht so ein massives Trauma, das nun allerdings dringend zunächst der Aufklärung und dann einer fachkompetenten Therapie bedarf. Was für eine neue schwere Verantwortung aller Pädagogen ist so neu entstanden!

Hier muss erst einmal darüber informiert werden, dass die Kindheit eine sexfreie Zone zu sein hat. Eigentlich müssten sämtliche Pädagogen jetzt erst einmal dazu angehalten werden, diesen Status der Kindheit zu respektieren, statt ihn unentwegt anzuheizen, wie es heute nicht selten im Sexualkundeunterricht geschieht.

Wie nötig wäre hier eine Vorbildhaltung auch der Eltern, statt (wie gelegentlich weiterhin) es für modern zu halten, ihre sexuellen Auslöser den Kindern so viel wie möglich hinzuhalten.

Diese Seuche ist der Sündenfall eines Zeitgeistes, der von Gottes Allgegenwart abgefallen ist. Hier muss angesetzt werden, um elenden Fallen solcher Art Paroli zu bieten.

1) Eliot, Lise: Wie verschieden sind wir? Die Gehirnentwicklung bei Mädchen und Jungen. Berlin 2009, für die deutsche Ausgabe © B.V., Berlin Verlag GmbH, Berlin 2010, S. 141

Die Bestseller-Autorin Christa Meves ist Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche; sie leitet den Verein „Verantwortung für die Familie“, bei dem Sie online weitere Artikel finden: http://www.vfa-ev.de/newsl.htm


NRW verbietet Kita-Spiel „Original-Play“

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat ein Verbot der umstrittenen Kita-Spielmethode „Original Play“ angekündigt. Das Konzept, bei dem fremde Männer in Kitas mit Kindern kuscheln, sei „völlig indiskutabel“, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) der WAZ.

Bislang werde die Spielmethode zwar noch nicht in NRW praktiziert. Sie sei aber nicht zu verantworten, da eine Gefährdung der Kinder nicht ausgeschlossen werden könne, warnten die Landesjugendämter.

Nach Berichten der ARD über Mißbrauchsfälle im Zusammenhang mit „Original Play“ in Berlin und Hamburg sorgte das Konzept für Aufregung.

Neben dem Kinderschutzbund sprach sich auch die Leiterin des bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, Fabienne Becker-Stoll, gegen diese Spielmethode aus.  

Urheber von „Original Play“ ist der US-amerikanische „Spieleforscher“ Fred Donaldson. Grundlage des Konzepts seien Beobachtungen spielender Tiere. Die Männer, die später in die Kitas gingen, benötigten dafür keine pädagogische Ausbildung. Nach kurzen Seminaren könnten sie als „Lehrlinge“ in die Kindereinrichtungen.

In Deutschland habe die Methode vor 15 Jahren Einzug in einzelne Kitas und Kindergärten gehalten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2019/einladung-fuer-paedophile-nrw-will-original-play-verbieten/


Grüne Jugend: JA zu Abtreibung und Inzest

Von Felizitas Küble

Unter dem verfänglichen Titel „Keine Liebe ist illegal“ hat die Jugendorganisation der Grünen schon vor über sieben Jahren verlangt, das staatliche Inzest-Verbot abzuschaffen.

Die betreffende Pressemitteilung ist nach wie vor im Internetportal der Grünen Jugend präsent: https://gruene-jugend.de/pm-keine-liebe-ist-illegal/

Die Stellungnahme der Grünen Jugend beginnt allen Ernstes wie folgt:

„Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte bewertet altbackene Moralvorstellungen offenbar höher als die Grundrechte auf freie Selbstbestimmung. Das Inzestverbot in Deutschland ist ein krasser staatlicher Eingriff in die Privatsphäre und die selbstbestimmte Lebensgestaltung von Menschen.“

Das Inzestverbot sei „unnötig“ und seine Auswirkungen gar „gruselig“, behaupten diese Grünen. Wohlgemerkt: Es geht nicht um Inzest, sondern um das Inzest-VERBOT, das hier bekämpft wird.

BILD: Themenheft von Peter Helmes über den grünen Pädosexuellen-Sumpf der 80er und 90er Jahre

Danach heißt es ebenso scheinheilig wie dummdreist:

„Die Begründung des Verbots mit der Verhinderung potentiell behinderter Nachkommen verweist auf eine Zeit, in der sich der Staat um die Reinheit des Erbguts der Bevölkerung kümmern wollte. Diese Begründung erklärt Behinderte zu unerwünschten Menschen.“

Ausgerechnet der grüne Jugendverband spielt sich als Behinderten-Versteher auf, wobei die Gesamtpartei schon seit vierzig Jahren für die totale Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat (!) plädiert (Programmpunkt „Abschaffung des §218“).

Falls es also nach dem Inzest-Sex zu Schwangerschaften mit genetisch behinderten Kindern kommt, könnten diese straffrei bis kurz vor der Geburt „entsorgt“ werden  – laut grünem Forderungskatalog.
Auch außerhalb der Grünen Jugend gibt es in dieser Partei den Wunsch nach Lockerung des Inzest-Paragraphen, z.B. bei den Augsburger Grünen (2012); ein Jahr danach äußerte das grüne Urgestein Hans-Christian Ströbele dieselbe verheerende Ansicht.
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Siehe ergänzend das Video unseres Gastautors Mathias von Gersdorff: https://www.youtube.com/watch?v=5feNbTydBDY

Zur pädosexuellen Causa des Islam-Gründers

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) hat die Geldstrafe für eine Österreicherin bestätigt, die dem Islam-Gründer Mohammed pädosexuelle Neigungen vorgehalten hatte. Die Wienerin hatte im Herbst 2009 bei zwei Seminaren zum Thema „Grundlagen des Islam“ über die Ehe Mohammeds mit der kindlichen Aisha referiert.

Dabei führte die Rednerin aus, Mohammed „hatte nun mal gerne mit Kindern ein bißchen was“ und stellte daraufhin die rhetorische Frage: „Ein 56jähriger und eine Sechsjährige – wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?“ Zwei Jahre später verurteilte sie das Landgericht Wien wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ zu einer Geldbuße von 480 Euro. Ebenfalls 2011 bestätigte das Oberlandesgericht Wien das Urteil.

Ein Antrag auf Wiederaufnahme wurde vom Obersten Gerichtshof Österreichs 2013 abgelehnt, woraufhin die Frau den Menschenrechtsgerichtshof anrief. Dieser kam nun zu dem Ergebnis, daß die Rechte der Österreicherin nicht verletzt wurden. Laut dem Urteil habe Österreich „das Recht der Beschwerdeführerin auf Meinungsäußerungsfreiheit sorgfältig mit dem Recht anderer auf Schutz ihrer religiösen Gefühle abgewogen hatten, wodurch der religiöse Frieden in der österreichischen Gesellschaft bewahrt werden sollte“.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2018/urteil-mohammed-darf-nicht-paedophil-genannt-werden/


Homosexualität, Mißbrauch und Päderastie: Sollen aus Tätern jetzt Opfer gemacht werden?

Von Felizitas Küble

Unter dem Titel „Auch Priester müssen über ihre Sexualität reden können!“ veröffentlicht das Portal der Dt. Bischofskonferenz namens „Katholisch.de“ am heutigen 26. September einen  Artikel ihres Redakteurs Björn Odendahl, in dem dieser sich auf homophile Weise zur Mißbrauchskrise äußert und ein progressives „Umdenken“ in der Kirche fordert. 
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Zunächst stellt er zutreffend fest, daß die Mißbrauchsopfer in der Kirche „zum großen Teil“ männlich waren – genau genommen sogar 80% und somit mehr als 3/4 der Betroffenen.
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Im amtlichen John-Jay-Report  – der bekanntesten Mißbrauchs-Studie in den USA  –  wurde bereits im Jahre 2002 festgestellt, daß 81% der Geschädigten männlich sind; die meisten Opfer sind zwischen 11 und 17 Jahre alt.
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Ähnliches schreibt der aktuelle Pensylvannia-Bericht: Die „meisten“ (!) Opfer sind Jungen. (Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Mehr-als-300-Priester-missbrauchten-Kinder-article20573472.html)
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Auch bezüglich der Strafakten in der Studie der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) werden 80% der betroffenen Minderjährigen als männlich bezeichnet.
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Es geht also logischerweise in erster Linie um ein Problem homosexueller Angehöriger im Klerus bis hinauf zu Bischöfen und Kardinälen, die sich pädosexuell (Kinder als Opfer) bzw. päderastisch (männliche Jugendliche als Opfer) betätigten.
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Doch für den Autor Odendahl ist das kein Grund, Homosexualität als „Risikofaktor für Missbrauch“ anzusehen, ganz im Gegenteil: Er plädiert für eine Willkommenskultur gegenüber schwulen Priestern.
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Sein Abwehr-Argument Nr. 1: „Untersucht wurden die Jahre 1946 bis 2014. Und bis in die jüngste Vergangenheit waren Ministranten, Internatsschüler und Heimkinder überwiegend männlich.“
Erstens geht es bei der DBK-Studie um Weltpriester und um Ordenspriester im diözesanen Dienst, also gerade nicht um pädagogische Ordensinstitute (Heimkinder, Internatsschüler).
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Zweitens: Hinsichtlich der Meßdiener gibt es seit rund dreißig Jahren in den meisten Pfarrgemeinden Ministrantinnen.
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Würde die Logik des Verfassers zutreffen, dann hätte es ab der Einführung von Meßdienerinnen weitaus weniger männliche Opfer geben müssen, was aber nicht der Fall ist.
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Das zweite Gegenargument des Autors zur Verteidigung eines homosexuellen Klerus lautet  hinsichtlich der Priesteramtskandidaten:
„Wer sich nicht mit der eigenen Emotionalität und Sexualität auseinandersetzt, bleibt in seiner Persönlichkeitsentwicklung zurück. Die Konsequenz: Der Umgang mit gereiften Personen, Erwachsenen fällt ihnen schwerer. Kinder und Jugendliche werden dann im wahrsten Sinne zum „Opfer“ überforderter Priester.“
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Natürlich ist der Mißbrauch von Minderjährigen Ausdruck einer unreifen Sexualität   – nur erklärt das in keiner Weise die 80% männlichen Opfer. Der Herr Verfasser psychologisiert komplett an den Fakten vorbei – und hält der Kirche auch noch vor, daß sie homosexuelle Priester ablehne, was bei ihnen zu Doppelleben und Zwiespalt führe: Um dem Willen der Kirche zu entsprechen, wird schließlich die eigene Sexualität abgewehrt und verleugnet.“
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Die eigene Sexualität wird seitens übergriffiger Priester gerade nicht „verleugnet“ und „abgewehrt“, sondern munter praktiziert.
Mit pseudo-psychologischen Verrenkungen wird die Verantwortung gleichsam der Kirche zugeschustert – und damit die Täter indirekt entlastet, denn die armen Kerle  – schluchz  – befanden sich ja im „Zwiespalt“ mit ihrem Doppelleben…
Doch für Odendahl gibt es „nur einen Weg“ aus dem Dilemma: „Homosexuelle Priester willkommen heißen und sie als gleichwertig anerkennen.
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So kann man mit wohlfeil klingenden Worten, verqueerer Logik und zeitgeistangepaßter „Theologie“ versuchen, das Feuer mit Öl statt mit Wasser zu löschen – und das ausgerechnet auf dem Portal der Deutschen Bischofskonferenz.
Weitere ausführliche Infos hier zum Homo-Problem im Klerus hier: https://charismatismus.wordpress.com/2012/11/10/gibt-es-eine-verstarkte-einflusnahme-homosexueller-seilschaften-im-katholischen-klerus/
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Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den katholischen KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

US-amerikanischer Bischof Morlino warnt vor schwul-klerikaler Subkultur in der Kirche

Von Felizitas Küble

Am 18. August veröffentlichte der katholische Bischof von Madison im US-Bundesstaat Wisconsin einen Hirtenbrief an seine Diözesanen, also an die Gläubigen seines Bistums.

Bischof Robert Morlino (siehe 1. und letztes Foto) scheute sich dabei nicht, den Finger in die eigentliche Wunde der Missbrauchs-Skandale zu legen, der vor allem den homosexuell aktiven Teil der Priesterschaft betrifft.

Dieses brisante Thema wird auch in der weltlichen Presse gern verschwiegen, um damit „politisch korrekt“ jeder Kritik an der Schwulenlobby in und außerhalb der Kirche aus dem Weg zu gehen.

Natürlich vergreifen sich beileibe nicht alle homosexuell orientierten Kleriker an Kindern oder Heranwachsenden. Tatsache ist aber, daß die meisten Opfer priesterlicher Sextäter männliche Jugendliche sind.

Im US-amerikanischen John-Jay-Report  – der bekanntesten Studie diesbezüglich  –  wurde bereits im Jahre 2002 festgestellt, daß 81% der Geschädigten männlich sind; die meisten Opfer sind zwischen 11 und 17 Jahre alt. Ähnliches schreibt der aktuelle Pensylvannia-Bericht: Die „meisten“ (!) Opfer sind Jungen. (Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Mehr-als-300-Priester-missbrauchten-Kinder-article20573472.html)

Es geht also ersichtlich um ein Problem homosexueller Seilschaften im Klerus bis hinauf zu Bischöfen und Kardinälen.

Wir haben dieses heiße Eisen im CHRISTLICHEN FORUM bereits vor sechs Jahren ausführlich ausgebreitet, indem wir einen Artikel des Priesters und Professors Dr. Dariusz Oko veröffentlichten, der zuvor in der konservativen Zeitschrift THEOLOGISCHES erschienen war: https://charismatismus.wordpress.com/2012/11/10/gibt-es-eine-verstarkte-einflusnahme-homosexueller-seilschaften-im-katholischen-klerus/

Zurück zu Bischof Morlino, der dieses Thema ebenfalls mutig anzupacken wagt, weshalb homosexuelle Funktionäre schon im Vorjahr seinen Rücktritt forderten. Unsere deutsch-amerikanische Autorin Dr. Edith Breburda hatte im CHRISTLICHEN FORUM darüber berichtet: https://charismatismus.wordpress.com/2017/10/31/homo-aktivisten-in-den-usa-fordern-den-ruecktritt-von-bischof-morlino/

„Wir haben uns geweigert, Sünde als Sünde zu bezeichnen“

In einem am 18. August 2018 veröffentlichen Hirtenbrief hat der Würdenträger mit deutlichen Worten auf die aktuellen Skandale reagiert und sich eindringlich an sein Kirchenvolk gewandt.

Während die Mißbrauchs-Krise ansonsten allzu gerne auf den einfachen Klerus abgeschoben wird, hat dieser mutige Oberhirte in seiner Auflistung mit seinen bischöflichen Amtsbrüdern begonnen, indem er gleich eingangs die „sexuellen Sünden von Bischöfen, Priestern und sogar Kardinälen“ erwähnt.

Noch mehr Tapferkeit beweist er mit seiner Klarstellung, daß es speziell eine homosexuelle Subkultur in der Kirche sei, die großen Schaden angerichtet habe:

„Zu lange haben wir die Realität der Sünde verharmlost – wir haben uns geweigert, eine Sünde als Sünde zu bezeichnen  – und wir haben die Sünde im Namen einer falschen Vorstellung von Barmherzigkeit entschuldigt. In unseren Bemühungen, der Welt gegenüber offen zu sein, sind wir allzu bereit, den Weg, die Wahrheit und das Leben zu verlassen.“

Der Bischof schreibt weiter, er sei wegen seiner Lektüre von Berichten und Studien über die Mißbrauchsfälle in der Kirche „krank gewesen“.  Doch viel schlimmer ergehe es den Opfern, die ihr Leiden „jahrelang durchlebt“ hätten:

„Für sie sind das keine Geschichten, es sind erfahrene Wirklichkeiten. Zu ihnen wende ich mich hin und sage erneut: Es tut mir leid, was du erlitten hast und was du weiterhin in deinem Geist und in deinem Herzen erleidest.“

Er fügt hinzu: „In den konkreten Situationen sprechen wir von abweichenden sexuellen – fast ausschließlich homosexuellen – Handlungen von Geistlichen. Wir sprechen auch über homosexuelle Vorgänge und Misshandlungen durch Priester, Bischöfe und Kardinäle gegen Seminaristen und junge Priester. Es geht um Handlungen, die nicht nur die heiligen Versprechen verletzen, also Sakrilegien sind, sondern die auch das natürliche Sittengesetz, das für alle gilt, verletzen. Etwas anderes zu sagen wäre betrügerisch und würde das Problem nur weiter ignorieren.“

Der Bischof stellt zudem klar: 

„Es ist an der Zeit, ehrlich zu sein und nicht in die Falle zu gehen und Probleme nur je nachdem zu analysieren, was die Gesellschaft für akzeptabel oder inakzeptabel hält. Das ignoriert die Tatsache, dass die Kirche niemals etwas davon gebilligt hat – weder den Missbrauch von Kindern, noch den Gebrauch der eigenen Sexualität außerhalb der Ehe noch Sünden der Homosexualität, noch das Eindringen von Klerikern in intime sexuelle Beziehungen überhaupt, noch der Missbrauch und Zwang durch Personen mit Amtsautorität.“

„Homosexuelle Subkultur richtet Verwüstungen an“

Sodann geht es um die Lehre der Kirche, wonach die bloße Neigung zum gleichen Geschlecht zwar objektiv ungeordnet, aber noch nicht persönlich sündhaft ist, sexuelles Verhalten aber sehr wohl.

Papst Benedikt hat am 31. August 2005 eine Instruktion angeordnet, die verfügte, daß Seminaristen  mit einer konstant homosexuellen Orientierung nicht zur Priesterweihe zugelassen werden dürfen, weil sie für dieses Amt in der Kirche nicht geeignet seien. (Quelle: http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/ccatheduc/documents/rc_con_ccatheduc_doc_20051104_istruzione_ge.html) 

In der vatikanischen Verlautbarung heißt es, daß „die Kirche – bei aller Achtung der betroffenen Personen – jene nicht für das Priesterseminar und zu den heiligen Weihen zulassen kann, die Homosexualität praktizieren, tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben oder eine sogenannte homosexuelle Kultur unterstützen….Die negativen Folgen, die aus der Weihe von Personen mit tiefsitzenden homosexuellen Tendenzen erwachsen können, sind nicht zu übersehen.“

Bischof Morlino erklärt zu diesem Aspekt: 

„Es ist an der Zeit, zuzugeben, dass es innerhalb der Hierarchie der katholischen Kirche eine homosexuelle Subkultur gibt, die im Weinberg des Herrn große Verwüstungen anrichtet. Die Lehre der Kirche zeigt deutlich, dass die homosexuelle Neigung an sich zwar nicht sündhaft ist, aber sie ist in sich selbst so ungeordnet, dass ein Mann, der von ihr dauerhaft geprägt wird, nicht zum Priestertum befähigt ist.“ 

Morlino schreibt an die Priesteranwärter seiner Diözese, dass sie ihn sofort über sexuellen Missbrauch, Zwang oder sexuelle Unmoral informieren sollten, die sie erfahren oder erleben könnten: „Ich werde die Sache schnell und energisch angehen.“

„Wir müssen Rechenschaft ablegen“

Er ruft auch die Priester und Gläubigen seines Bistums auf, ihn über Mißbrauch oder sexuelle Unmoral zu informieren, die ihnen bekannt wird. Er werde die Täter „zur Rechenschaft ziehen“. 

Der Bischof bittet das Kirchenvolk, „dazu beizutragen, dass wir den zivilen Autoritäten, den Gläubigen in den Kirchenbänken und dem allmächtigen Gott Rechenschaft ablegen, nicht nur um Kinder und Jugendliche vor sexuellen Räubern in der Kirche zu schützen, sondern auch unsere Seminaristen, Studenten und alle Gläubigen.“

Der Würdenträger beendet seinen Hirtenbrief mit einem Aufruf zur Klarheit, zur Heiligkeit und zum Gebet:

„Mehr als alles andere müssen wir als Kirche aufhören, Sünde und Böses zu akzeptieren. Wir müssen Sünde aus unserem eigenen Leben austreiben und der Heiligkeit zulaufen.

Wir müssen uns weigern, im Angesicht der Sünde und des Bösen in unseren Familien und Gemeinschaften zu schweigen, und wir müssen von unseren Pastoren – einschließlich mir selbst – verlangen, dass sie Tag für Tag selbst um Heiligkeit ringen.

Wir müssen dies immer mit liebevollem Respekt für den Einzelnen tun, aber mit einem klaren Verständnis, dass wahre Liebe niemals ohne Wahrheit existieren kann.“

Bischof Morlino fügt hinzu, dass er eine öffentliche hl. Messe für die Wiedergutmachung in der Diözese abhalten werde und er erklärt, daß er am 19., 21. und 22. September fasten wolle als Bußakt für die begangenen Sünden und Verbrechen von Priestern und Bischöfen. Er lädt alle Gläubigen dazu ein, sich ihm anzuschließen.

Leider ist die jüngste Erklärung von Papst Franziskus weitaus verschwommener als das klare Hirtenwort von Bischof Morlino. Weder kündigt der Pontifex konkrete Strafmaßnahmen an noch erwähnt er die homosexuelle Päderasten-Problematik.

Unsere Quelle für die Zitate ist die amtliche Webseite des Bistums Madison: http://www.madisoncatholicherald.org/bishopsletters/7730-letter-scandal.html

Morlino-Fotos: Dr. Edith Breburda


Prof. Helmut Kentler: Linke Kultfigur der 68er und sein pädosexuelle Irrweg

Der 2008 verstorbene Sexualwissenschaftler Prof. Dr. HELMUT KENTLER war Gerichtsgutachter und von 1976 bis 1996 Professor für Sozialpädagogik am Institut für Berufspädagogik der Universität Hannover.

Jetzt wurde bekannt, dass er für ein pädosexuelles Projekt verantwortlich war :

„Ende der 60er Jahre wurden mindestens drei Jungen in Berlin vom Jugendamt zu pädosexuellen Pflegevätern vermittelt: Nicht nur mit oraler Befriedigung, sogar mit Analverkehr gingen die Übergriffe einher. Genehmigt wurde das ‚pädagogische Modellprojekt‘ von der Westberliner Senatsverwaltung.

BILD: Buchtitel der Aktion „Kinder in Gefahr“ aus Frankfurt

Kentler, damals Abteilungsdirektor des Pädagogischen Zentrums in Berlin, suchte die Väter aus, übernahm die Supervision, machte zweimal die Woche Hausbesuche. . .

Die pädosexuellen Männer seien die einzigen, die die ’schwachsinnigen Jungen‘ gern aufnähmen, weil sie ‚in sie verliebt, verknallt, vernarrt waren‘, argumentiert Kentler 1981, bei einer Fraktionsanhörung vor FDP-Bundestagsabgeordneten.

Homosexuelle Päderasten als Pflege-Eltern vermittelt

Sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern nimmt er bewusst in Kauf: ‚Mir war klar, daß die drei Männer darum so viel für ‚ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten‘, heißt es 1988 in einem Gutachten Kentlers zur Eignung Homosexueller als Pflegeeltern.

Kentler weiß zu diesem Zeitpunkt, dass ihm diese Aussage jetzt nicht mehr gefährlich werden kann. An anderer Stelle schreibt er, er könne jetzt über den Fall berichten, weil die Straftaten aller Beteiligten inzwischen verjährt seien.

‚Ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten‘, heißt es in dem Gutachten weiter. Den Mann, der nicht zögerte, einen Siebenjährigen zu missbrauchen, bezeichnet er als ‚pädagogisches Naturtalent‘.

1988, als er das schreibt, lehrt Kentler längst an der Universität Hannover. Das Auftragsgutachten ist mit ‚Lehrgebiet Sozialpädagogik im Institut für Berufspädagogik Universität Hannover, Universitätsprofessor Dr. Helmut Kentler‘ überschrieben. Pflegeväter konnten mit tatkräftiger Hilfe Kentlers mehr als 20 Jahre lang ihr Unwesen treiben.

1987 wird Kentler wegen umstrittener Positionen zu Pädosex und Päderastie der Magnus-Hirschfeld-Preis in letzter Minute nicht zuerkannt. Dennoch erwähnt Kentler sein ‚Experiment‘ 1989 in seinem Buch ‚Leihväter. Kinder brauchen Väter‘ wieder.

1993 schreibt die Frauenzeitschrift ‚Emma‘ , dass Kentler, der auch Mitglied der geachteten Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) ist, die Unterbringung straffälliger Jungen bei ‚pädagogisch interessierten Päderasten‘ empfehle.“  (Quelle: Hannoversche Allgemeine).

Von Berlin aus bestand auch eine Verbindung zur Odenwaldschule: Damals schickte der Berliner Senat Jungen in das Internat, in dem viele Jugendliche missbraucht wurden

Während die Universität schlief, warnte Christa Meves

Erst jetzt will die Leibnitz-Universität Hannover die Doktorarbeit Kentlers und sein sexualwissenschaftliches Treiben aufarbeiten. Die Hochschulleitung distanzierte sich inzwischen von Kentler, der sich „in einer aus heutiger Sicht inakzeptablen Weise wissenschaftlich geäußert beziehungsweise seine Forschungen betrieben hat“. 

„Ich bin auch völlig irritiert, dass die Fachcommunity dieses Agieren Kentlers nicht kommentiert, nicht aufgeschrien hat!“, äußerte sich der Präsident der Leibniz-Universität, Prof. Volker Epping jetzt beim Neujahrsempfang der Universität.

Bereits 1971 aber warnte die Psychagogin und Bestseller-Autorin Christa Meves (siehe Foto) vor den Absichten Kentlers und zitierte als Beleg seine Planungen:

„Es kommt darauf an, Sexualerziehung bewusst als politische Erziehung zu etablieren, auf die experimentelle Situation des Sexuallebens einzuwirken , daß das in ihr verborgene gesellschaftliche Veränderungspotential aktiviert wird“ (Kentler, H.: Sexualerziehung 1970).

1982 hatte unser Verein eine kritische Übersicht über die verführerisch neuen Tendenzen der Sexualerziehung in der Familie auf der Basis der Dissertation (1975) Kentlers zusammengestelllt.

Jetzt fordert der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ein „Kindesmissbrauchsbekämpfungsgesetz“.

Quelle: Verantwortung für die Familie e.V.  –  http://www.vfa-ev.de