Israel: Ältester Symbol-Tierknochen gefunden

Obwohl Wissenschaftler lange vermutet haben, dass Radierungen auf Steinen und Knochen bereits im Mittelpaläolithikum (250.000 – 45.000 v. Chr.) als Symbol verwendet wurden, sind Funde, die diese Theorie stützen, äußerst selten.

Vor kurzem haben Archäologen der Hebräischen Universität und der Universität von Haifa zusammen mit einem Team aus Frankreich eine Entdeckung gemacht, die Hinweise auf die möglicherweise früheste bekannte Verwendung von Symbolen ergeben hat.

Die Symbole wurden auf einem Knochenfragment in der Ramle-Region in Zentral-Israel gefunden und sind vermutlich etwa 120.000 Jahre alt.

Bemerkenswerterweise blieb das Fragment weitgehend intakt und die Forscher konnten sechs ähnliche Radierungen auf einer Seite des Knochens entdecken, was sie zu der Annahme führte, dass sie im Besitz von etwas waren, das symbolische oder spirituelle Bedeutung hatte.

Der Fund wurde in einer Fundgrube von Feuersteinwerkzeugen und Tierknochen entdeckt, die bei archäologischen Ausgrabungen an einer Stelle freigelegt wurden.

Dr. Yossi Zaidner sagt, dass der Ort wahrscheinlich als Lager oder Treffpunkt für paläolithische Jäger genutzt wurde, die dann die Tiere schlachteten, die sie an diesem Ort gefangen hatten.

Es wird angenommen, dass der identifizierte Knochen von einem ausgestorbenen großen Wildvieh stammt, einer Art, die zu dieser Zeit im Nahen Osten sehr verbreitet war.

Quelle und FORTSETZUNG hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/%C3%84lteste-menschliche-Verwendung-von-Symbolen.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+11.02.2021

Foto oben: Marion Prévost


Atheistischer Wissenschaftler wurde durch stichhaltige Argumente schöpfungsgläubig

Früher war der angesehene Paläontologe überzeugter Atheist. Eher aus Zufall beschäftigte er sich mit Argumenten von Kreationisten (Menschen, die an eine göttliche Schöpfung glauben)  – und wurde überzeugt.

Heute glaubt Dr. Günter Bechly an die Existenz eines Schöpfergottes, denn die Argumente gegen die Evolutionstheorie waren für ihn zu stark.

Der Paläontologe war am Naturkundemuseum in Stuttgart für die Sonderausstellung zum Darwin-Jahr 2009 verantwortlich. Der anerkannte Experte für Bernstein war gern gesehener Gast in Fernsehsendungen zum Thema Paläontologie, acht fossile Insektenarten sind nach ihm benannt. 

Bechly sollte 2009 die Sonderausstellung „Evolution – Der Fluss des Lebens“ zum 200. Geburtstag von Charles Darwin in Stuttgart entwickeln. Da Bechly die kreationistischen Bücher für die Installation bestellen musste, warf er einen kurzen Blick in die von ihm verachtete Literatur. Er musste feststellen, dass die dort vorgestellten Argumente gar nicht so schlecht waren, wie er immer angenommen hatte.

In einem halbstündigen Film der Produktionsfirma Morija berichtet Bechly seine Wandlung vom materialistischen Atheisten zum gläubigen Vertreter des ID (Intelligent Design). „Das klingt ja gar nicht so religiös begründet, sondern das sind ja wissenschaftliche Argumente“, musste Dr. Bechly feststellen, als er die evolutionskritische Literatur las.

Vielen kritischen Fragen konnten die etablierten Evolutionsanhänger nicht mit guten Antworten begegnen, bemerkte er. Mehr noch: Hinter dem Rücken lehnten Wissenschaftler die öffentliche Debatte mit ID-Vertretern aus Angst ab, argumentativ nicht dagegen halten zu können. Nach außen hin wurde die Absage damit begründet, man wollte Kreationisten kein Forum bieten.

Für den Insektenforscher Bechly stand vor allem die Frage offen, wie Lebewesen in sehr kurzen Zeiträumen große evolutionäre Schritte machen konnten. Mathematisch gesehen könnten diese Zeiträume nicht mit der Evolutionsgenetik in Einklang gebracht werden. Die wenigen Generationen in der Entwicklung etwa einer Resistenz gegen Malaria-Erregern unter Insekten könne mit der evolutionär angenommenen Mutationsrate nicht erklärt werden.

Einen weiteren Knackpunkt sah Bechly im Mangel an Fossil-Funden von Übergangsarten zwischen den angeblich evolutionär voneinander abstammenden Gruppen.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/menschen/2017/09/27/vom-atheistischen-wissenschaftler-zum-glaeubigen-evolutionskritiker/