„Versöhnen“ sich Hamas und Fatah auf Kosten der Existenz des jüdischen Staates?

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat sich am vergangenen Dienstag bei Beginn eines Bibelstudienkreises angesichts der jüngsten Versöhnung zwischen Hamas und Fatah zur Möglichkeit des Friedens geäußert. Er sagte:  

„Wer immer über Frieden spricht, muss zunächst sagen, dass es notwendig ist, den Staat Israel anzuerkennen, den Staat des jüdischen Volkes.

Wir sind nicht an einer angeblichen Versöhnung interessiert, bei der die palästinensischen Lager sich auf Kosten unserer Existenz miteinander aussöhnen.

Daher erwarten wir, drei Dinge zu sehen: Erstens die Anerkennung des Staates Israel; zweitens eine Entwaffnung des militärischen Arms der Hamas; und drittens die Durchtrennung der Verbindung zu Iran, der zu unserer Zerstörung aufruft. Diese Dinge sind grundlegend  –  und wir bestehen auf ihnen .“ 

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Israel: Terroranschlag mit drei Ermordeten

Am vergangenen Dienstag ist im israelischen Har Adar ein Terroranschlag verübt worden. Als die palästinensischen Arbeiter den Kontrollpunkt am Eingang zu der Siedlung passierten, wirkte einer von ihnen auf die Grenzpolizei und Sicherheitskräfte dort verdächtig.

Sie forderten ihn zum Anhalten auf. Als dem Arbeiter klar wurde, dass die Beamten einen Verdacht geschöpft hatten, zog er eine Pistole und begann zu schießen. Der Angreifer wurde sofort erschossen; es gelang ihm jedoch zuvor, einen Polizisten und zwei private Sicherheitsmänner zu erschießen (siehe Fotos).

Der Terrorist war 37 Jahre alt und vierfacher Vater. Er hatte eine Arbeitserlaubnis für Har Adar. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Film- und Vortragstour über jüdische Flüchtlinge aus islamischen Ländern

Film und Vortrag mit Tilman Tarach in Braunschweig (11.9), Oldenburg (12.9.), Hannover (13.9), Lehrte (14.09.) und Celle (15.9.)
Der Film wird in deutscher Fassung gezeigt.

Flüchtlinge im Nahen Osten? Wer denkt dabei nicht an die Palästinenser?

Doch während deren Schicksal weltweit beklagt wird, gibt es auch andere Flüchtlinge in der Region, von denen die meisten noch nie etwas gehört haben: Seit jeher existierten im Nahen Osten und in Nordafrika jüdische Gemeinden; etwa eine Million Juden lebten noch in den 1940er Jahren in den arabischen Staaten.

Heute sind es nur noch ein paar Tausend, denn nach Diskriminierungen, Enteignungen, antisemitischer Hetze und Pogromen im Zuge des aufkommenden arabischen Nationalismus waren die Juden in großer Zahl gezwungen, aus ihren arabischen Heimatstaaten zu fliehen.

Israel hat heute die meisten dieser Flüchtlinge aufgenommen und integriert.

Der preisgekrönte, etwa 50-minütige Dokumentarfilm »Die vergessenen Flüchtlinge« (»The Forgotten Refugees«) von Michael Grynszpan zeigt die Geschichte, die Kultur und den erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden im 20. Jahrhundert. Juden aus Ägypten, dem Jemen, Libyen, dem Irak und Marokko legen auf berührende Art und Weise Zeugnis ab.

Quelle: Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V.


Israel: Messer-Anschlag durch jungen Palästinenser in einem Supermarkt

Ein palästinensischer Jugendlicher hat gestern Morgen (2.8.) in einem Supermarkt in Yavneh im Zentrum Israels einen israelischen Mann mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt.  

Der Angreifer wurde von Passanten gefasst und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Es handelt sich um einen 19-Jährigen aus dem Dorf Yatta im Westjordanland, der Mitarbeiter des Supermarkts war.

Das 43-jährige Opfer, ebenfalls Mitarbeiter im Supermarkt, sortierte Waren in die Regale ein, als der Angreifer ein Messer zog und begann, auf seinen Oberkörper einzustechen.

Es gelang dem Opfer zu fliehen, indem es den Durchgang mit einem Einkaufswagen blockierte. Der Mann erlitt Stichwunden in den Brustkorb, Hals und Kopf und wurde bewusstlos und in Lebensgefahr ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist nach stundenlanger Notoperation mittlerweile stabil. Er befindet sich aber weiterhin in Lebensgefahr.

Israelische Soldaten haben im Elternhaus des Attentäters persönliche Gegenstände beschlagnahmt und Befragungen durchgeführt; sie gehen davon aus, dass es sich um einen Einzeltäter handelt. 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Hamburg: Handelte der islamische Attentäter gezielt antichristlich?

Der Attentäter, der am 28. Juli in Hamburg-Barmbek mit einem Messer einen Menschen getötet und sieben weitere verletzt hat, wollte offenbar gezielt Christen angreifen.

Das sagte er nach Schilderung eines Augenzeugen gegenüber Focus.de unmittelbar nach der Tat. Einer Gruppe von Männern war es gelungen, den Angreifer zu überwältigen. Dabei habe er ihnen auf Arabisch zugerufen: „Ich will Euch nichts tun. Ich will die Christen angreifen.“  

Der 26-jährige Ahmad A. war im März 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Zuvor hatte der palästinensische Staatsbürger in Norwegen, Schweden und Spanien gelebt. Sein Asylantrag war 2016 abgelehnt worden. Die Abschiebung scheiterte bislang an fehlenden Papieren.

Er soll bei dem Angriff in Hamburg Zeugenaussagen zufolge „Allahu Akbar“ (Gott ist größer) gerufen haben.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/hamburger-attentaeter-wollte-offenbar-gezielt-christen-angreifen-101961.html


Messer-Angriff eines Palästinensers: Israelo-arabischer Busfahrer verletzt

Ein arabischer Israeli ist am Montag (24.7.) in Petach Tikwa in der Nähe von Tel Aviv Opfer eines Messerangriffs durch einen Palästinenser geworden. Der 32-jährige Busfahrer stand gerade an einem Schawarma-Stand, als der Angreifer ihn in den Hals stach. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. 

Der Attentäter, ein 21-jähriger Palästinenser aus Qalqiliya, versuchte zu fliehen und konnte von Passanten überwältigt werden. Er wurde von der Polizei verhaftet.

Die Polizei geht davon aus, dass der Attentäter fälschlicherweise annahm, sein Opfer sei jüdisch; sie wertet den Vorfall als Terrorangriff.

Quelle: Times of Israel


Israel: Junge Grenzpolizistin durch Terrorangriff in Jerusalem ermordet

Palästinenserführung feiert Mörder als Helden

Am vorigen Freitagnachmittag ist eine Grenzpolizistin bei einem Terrorangriff in der Altstadt von Jerusalem getötet worden.

Hadas Malka, das Opfer (siehe Foto), wurde bei einem Angriff mit einem Messer tödlich verletzt und verstarb später im Hadassah-Krankenhaus.

Sie hatte Angreifer der Grenzpolizei zufolge mehrere Sekunden lang mit dem Angreifer gekämpft und erfolglos versucht, ihre Waffe zu ziehen. Der Terrorist wurde kurz nach dem Angriff von Soldaten erschossen.

Malka war mit weiteren Soldaten auf dem Weg zu einem Einsatz, bei dem Terroristen ebenfalls Grenzpolizisten angegriffen hatten. Auch bei diesem Einsatz wurden die beiden Terroristen getötet.

Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte bei der wöchentlichen Kabinettsitzung:

„Im Namen der Regierung und der Nation möchte ich der Familie der verstorbenen Grenzpolizistin Hadas Malka mein herzliches Beileid aussprechen. Ihre Trauer ist die unsrige, ihr Leid ist das der gesamten Nation. Hadas war eine junge Frau voller Leben. Sie war erfüllt von einem Sendungsbewusstsein, den Staat Israel zu verteidigen. Ihre Kommandanten und jene, die ihrem Befehl unterstanden, liebten sie und vertrauten ihr. […]

Statt die Tat zu verabscheuen, veröffentlichte die Fatah – unter Führung von Abu Mazen [Mahmud Abbas] – eine Stellungnahme, in der sie die Grenzpolizisten, die die Terroristen getötet haben, verurteilen und die Mörder als Helden feiern.

Die Palästinensische Autonomiebehörde weigert sich natürlich, den Mord zu verurteilen; die gleiche Autonomiebehörde wird nun finanzielle Entschädigung für die Familien der Mörder zahlen.

Ich rufe alle Länder der Welt dazu auf, den Mord und jene, die ihn preisen, zu verurteilen, und fordere die sofortige Einstellung von Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde an die Familien von Terroristen – etwas, das bloß zum Terror ermuntert.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin