Israel unterscheidet zwischen Hamas und der Zivilbevölkerung

In einem Interview mit einem palästinensischen Fernsehsender hat das Hamas-Politbüromitglied Salah al-Badawil erklärt, 50 der 62 bei den Protesten an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen Getöteten seien Hamas-Mitglieder gewesen. Damit entkräftete die Organisation selbst die von ihr behauptete und von Israel stets in Zweifel gezogene Erzählung, bei den Vorkommnissen an der Grenze handele es sich um gewaltfreie und zivile Proteste. 

Auch nach der Brandstiftung am einzigen humanitären Grenzübergang in den Gazastreifen, den Übergang Kerem Shalom, in der vergangenWoche, ist Israel darum bemüht, Hilfslieferungen in den Gazastreifen gelangen zu lassen. Dies zeigt auch, dass das Land zwischen der unter dem Hamas-Regime leidenden Zivilbevölkerung und den terroristischen Kämpfern dort unterscheidet.

Die Hamas jedoch scheint kein Interesse an einer Verbesserung der humanitären Lage vor Ort zu haben  –  zwei LKW mit medizinischer Ausrüstung, die von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften in den Gazastreifen gesandt worden waren, schickte sie gestern kurzerhand zurück  –  Lieferungen aus Israel würden nicht angenommen, so hieß es. 

Der Gesandte-Botschaftsrat und Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit an der Botschaft Rogel Rachman hat sich inzwischen in einem Video gegen die vielfach aufgestellte Behauptung gewehrt, bei den Ausschreitungen handele es sich hauptsächlich um Proteste gegen die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Die Proteste seien von langer Hand geplant gewesen und trügen nicht umsonst den Namen „Großer Marsch der Rückkehr“, so Rachman. 

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Unionsfraktion verurteilt islamische Hamas-Aktionen an der Gazastreifen-Grenze

Zu den Zusammenstößen an der Grenze des Gazastreifens erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Johann David Wadephul:

Die Zusammenstöße an der Grenze des Gazastreifens müssen umgehend beendet werden. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen, muss aber zeigen, dass es nicht nur an Sicherheit, sondern an Frieden mit den Palästinensern interessiert ist.

Für die jetzige Eskalation trägt maßgeblich die radikal-islamische Hamas die Verantwortung. Hamas schickt verzweifelte Einwohner an die Grenze zu Israel, um von der verheerenden humanitären Lage im Gazastreifen abzulenken, für die sie maßgeblich mitverantwortlich ist.

Hamas nimmt damit billigend viele Tote und Verletzte unter der eigenen Zivilbevölkerung in Kauf.

 


Gaza-Grenze: Hamas-Terroristen randalieren zum Schaden ihrer eigenen Landsleute

Während der gewalttätigen Randale am Freitag haben palästinensische Randalierer die Gas- und Benzin-Leitungen beschädigt, mittels derer die Einwohner des Gazastreifens versorgt werden.

Der Übergang Kerem Shalom, über den der Gazastreifen mit zivilen Gütern und humanitärer Hilfe aus Israel und anderen Ländern versorgt wird, wurde auf seiner palästinensischen Seite in Brand gesetzt (siehe Foto).

Randalierer drangen in den palästinensischen Teil des Übergangs ein und legten dort Feuer in Büros und an Gas-Tanks. Darüber hinaus wurden Zäune und ein Tor beschädigt. Der Übergang dient ausschließlich der Abwicklung des zivilen Güterverkehrs.

Eine Beschädigung des Übergangs, wie sie hier von der Terrororganisation Hamas durchgeführt wurde, hat unmittelbare Auswirkungen auf die Bevölkerung des Gazastreifens. Die Hamas handelt also klar gegen die Interessen der Bevölkerung und strebt offensichtlich eine Verschlechterung deren Lage an, um dies für ihre Zwecke zu nutzen.

Israel tut dennoch alles, um diese zynische Rechnung nicht aufgehen zu lassen. Trotz der schweren Schäden vom Freitag bleibt der Übergang weiter geöffnet.

Quelle (Text/Foto): https://www.idf.il/en/minisites/hamas/hamas-continues-to-endanger-gaza/


Finanzierung von Judenhass endlich stoppen!

Beatrix von Storch

Es ist selbstverständlich richtig, dass die Bundesregierung sich zum Existenzrecht Israels bekennt. Das wäre aber deutlich glaubwürdiger, wenn diese Regierung nicht gleichzeitig Judenhass und Israelfeindschaft im Nahen Osten mit deutschen Steuergeldern finanzieren würde.

Im Jahre 2017 zahlte die Bundesregierung 80 Million Euro für das umstrittene palästinensische Flüchtlingshilfswerk UNRWA. Dieses „Flüchtlingshilfswerk“ ist im Gaza-Streifen praktisch ein Teil der Infrastruktur der Hamas.

UNRWA-Lehrer aus dem Gaza-Streifen, Syrien und Libanon stellen die zehn „besten“ Zitate von Adolf Hitler auf Facebook, leugnen den Holocaust oder fordern öffentlich „Tötet die Siedler“. So wird eine ganze Generation an den UNRWA-Schulen indoktriniert.

Wer sich also fragt, woher der Hass gegen Juden und Israel kommt, der hat die Antwort: Da kommt er her, mitfinanziert mit deutschen Steuergeldern.

Meine Forderung an die Bundesregierung ist deshalb recht einfach: Sie sollte Donald Trump in dieser Frage folgen und alle Zahlungen an die UNRWA zurückstellen, bis sichergestellt ist, dass davon kein Cent mehr für Judenhass ausgegeben wird oder an Hamas-Terroristen fließt.

Sehen Sie dazu hier meine Rede zum 70. Jahrestag der Staatsgründung Israels vor dem Bundestag.


Araber solidarisieren sich mit Israel

Wenn die Lage zwischen Israel und den Palästinensern zu eskalieren droht, wie an diesem Wochenende im Gazastreifen, schlägt die Stunde der digitalen Diplomatie: Auf den verschiedenen Kanälen des Außenministeriums und der weltweiten Vertretungen erklären die Mitarbeiter/innen die israelische Sicht der Dinge. 

Eine besondere Herausforderung stellen dabei die arabischsprachigen Social-Media-Kanäle dar, wird doch allgemein davon ausgegangen, dass deren Nutzer/innen gegenüber Israel kaum eine positive Meinung vertreten.

Doch immer wieder erleben Mitarbeiter in dieser Hinsicht Überraschungen, so auch an diesem Wochenende:

„Wir haben Tausende Reaktionen auf die Posts erhalten, die wir zu den Ereignissen vom Freitag veröffentlicht haben“, so Yonatan Gonen, der Leiter des Arabisch-Referats in der Abteilung für digitale Diplomatie im Außenministerium:

„Teilweise solidarisierten sie sich mit den Palästinensern, teilweise mit Israel. Wir haben in unseren Posts herausgestellt, dass mit der Hamas eine Terrororganisation hinter den gewalttätigen Ereignissen steht und es sich dabei nicht um eine Friedensdemonstration handelt, und wir haben gesehen, dass die Nutzer die Organisation scharf angegriffen haben.“ 

So schreibt beispielsweise Ahmed aus dem Irak: „Wir hoffen, dass die palästinensischen Brüder sich nicht von in die Terrorinitiativen der Hamas hineinziehen lassen, die ausschließlich den Palästinensern schaden werden. Wir müssen nachdenken und für den Frieden zwischen dem Staat Israel und dem palästinensischen Staat tätig werden.“

Ein jordanischer Staatsbürger erklärt: „Kinder im Gazastreifen brauchen saubere Luft und keine Luft, die durch das Verbrennen von Reifen des Hasses verschmutzt ist. Sie brauchen auch neue Anführer, die sie aus dem Zeitalter der Konflikte und des Hungers zum Licht des Humanismus, des Wissens und der Liebe führen.“

Auch Nutzer aus Saudi-Arabien hätten sich vermehrt geäußert und Partei für Israel ergriffen, berichtet das Internetportal Ynet. Dies hänge evtl. mit der Verbrennung von Porträts des saudischen Thronfolgers bei den Ausschreitungen zusammen, die in seiner Heimat für Unmut gesorgt hatten.

Aktuelle Informationen zur Lage an der Grenze zum Gazastreifen

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/emM0TmxROuu8H4ZENj6t55Pd7DdezY3kkSHo1ytsWmk

 


Gaza-Unruhen: Widerlegung israelfeindlicher Vorurteile in deutschen Medien

Pressemitteilung der judenchristlichen ZELEM-Bewegung:

Im Zusammenhang mit den von der Terror-Organisation „Chamas“ (Hamas) im Gazastreifen angezettelten Gewaltausbrüchen gegen israelische Bürger im Süden Israels stellen wir fest, daß in den deutschen Medien behauptet wird, Israel sei ursächlich für diese Unruhen verantwortlich. Um dies zu untermauern, wird ferner geschrieben, die Israelis hätten 1948 anläßlich ihrer Staatsgründung die palästinensischen Bewohner vertrieben, so daß sie heimatlos wurden.

Der von der „Chamas“ initiierte „Marsch der Rückkehr“ dient nur dem Ziel, Israel in der Weltöffentlichkeit als Unrechtsstaat zu diskreditieren und Haß gegen die Heimstätte des jüdischen Volkes zu schüren.

Jeder Staat hat das Recht, seine Grenzen zu schützen, zumal die Horden aus dem Gazastreifen das eindeutige Ziel verfolgen, die Zivilbevölkerung im Süden Israels zu liquidieren.

Tatsache ist, daß am 14.Mai 1948 der Völkerbund (die heutige UNO) die Gründung eines Staates Israel beschlossen hat und zeitgleich David Ben-Gurion diesen Staat in Tel Aviv ausgerufen hat.

Dies wiederum führte zum Fanal bei arabischen Anrainer-Staaten, Israel im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges (milchemet ha-azma’ut) sofort militärisch anzugreifen. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen behauptete die arabische Propaganda, daß die Israelis die verbleibenden Palästinenser massakrieren würden und forderte diese zur Flucht auf.

Es ist unzutreffend, wenn deutsche Medien nunmehr behaupten, Israel habe die Palästinenser vertrieben hätten, denn ein großer Teil von ihnen sind in Israel verblieben und machen 20 Prozent der israelischen Bevölkerung aus; sie genießen die Privilegien eines freiheitlich demokratischen Rechtsstaates und damit verbunden sämtliche sozialen Vergünstigungen, von der Krankenversicherung bis hin zur Altersversorgung.

Diese historischen Tatsachen werden in den deutschen Medien nicht korrekt thematisiert, was erneut zu Antisemitismus und Anti-Israelismus führt. Gerade Deutschland sollte sich um eine korrekte Berichterstattung bemühen, denn der Holocaust dezimierte das Weltjudentum um ein Drittel seines Bestandes.

Dieses Phänomen ist einmalig in der Menschheitsgeschichte und sollte gerade deutsche Politiker und Medien dazu veranlassen, sich an Tatsachen zu halten und sich nicht an einer verlogenen Berichterstattung der Palästinenser zu orientieren.

Wir werden dies auch in der heimischen Presse in Israel thematisieren und daran erkennen, wie brüchig und oftmals heuchlerisch Sympathiebezeugungen gegenüber Vertretern Israels durch deutsche Repräsentanten sind.

Klaus Mosche Pülz, deutsch-israelischer Vereinsleiter und Buchautor: http://www.zelem.de


Bundesregierung verharmlost und fördert muslimischen Antisemitismus

Beatrix von Storch

Antisemitismus und Judenhass nehmen in Deutschland rapide zu. Der neue Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat daraufhin erklärt: „Jeder Form von Antisemitismus und Rassismus müssen wir uns entschieden entgegenstellen – überall und jeden Tag“. Auch stellte er sich selbst als Freund Israels und Vorkämpfer gegen Antisemitismus dar.

Dass seine Aussagen einen großen Teil Heuchelei enthalten, wird aber schnell klar.

Der Islamismus  – und damit auch die Judenfeindlichkeit –  greifen an deutschen Grundschulen um sich. Zwar tut beispielsweise der Berliner Oberbürgermeister Michael Müller (SPD) die Probleme als „hoffentlich nur ein Einzelfall“ ab, doch die Realität spricht eine klare Sprache. Immer mehr Eltern aus ganz Deutschland, die voller Zorn und Fassungslosigkeit von eigenen Erlebnissen sind, wagen es mittlerweile davon zu berichten (siehe hier).

Oft sind es Berichte von christlichen und jüdischen Eltern, deren Kinder massive Probleme mit muslimischen Schülern haben. Verbale und physische Gewalt bis hin zu Todesdrohungen sind keine Seltenheit. Auch Fälle von Diskriminierung von christlichen und jüdischen Schülern durch muslimische Lehrer gibt es.

Statt den islamischen Hass auf Christen und Juden klar zu benennen, nutzen die Mainstream-Medien und die Öffentlich-Rechtlichen aber lieber den Begriff „religiöses Mobbing“.

Solange die SPD weiterhin den Kurs der ungeschützten Grenzen fährt und damit der Migration von Christen- und Judenfeindlichkeit in unser Land Tür und Tor öffnet, kann sie die aktuellen Probleme also nicht glaubhaft kritisieren.

Der Zentralrat der Muslime schlägt nun vor, dass Imame durch Schulklassen gehen und für „Dialog, Aufklärung und gegenseitige Achtung“ werben. Im Deutschen gibt es dafür ein Sprichwort: Den Bock zum Gärtner machen.

Regierung finanziert palästinensischen Judenhass 

Doch nicht nur innenpolitisch, auch außenpolitisch zeigt sich die Heuchelei der Altparteien  –  und besonders die von Heiko Maas und seiner SPD, sehr deutlich. Zum Thema finanzielle Zahlungen Deutschlands an die Palästinenser habe ich der Bundesregierungen mehrere schriftliche Fragen gestellt.

Eine meiner Einzelanfragen hat ergeben, dass die Bundesregierung seit dem Amtsantritt von Angela Merkel das umstrittene „Palästinenserhilfswerk“ der Vereinten Nationen (UNRWA) mit mehr als 350 Millionen Euro unterstützt hat. Die jährlichen Zahlungen sind in Merkels Regierungszeit von 2,9 Millionen Euro im Jahr 2005 auf fast 80 Millionen Euro im Jahr 2017 angehoben worden:

UNRWA betreibt unter anderem auch das größte Schulsystem im Nahen Osten. In den Schulbüchern von UNRWA werden die Schüler zum Dschihad und zur Judenfeindschaft erzogen, Israel wird auf Karten als nicht-existent dargestellt. Selbst im Mathematikunterricht lernen die Kinder mit der Zahl der „Märtyrer“, also islamische Selbstmordattentäter, zu rechnen. Das wird finanziert mit deutschen Steuergeldern (mehr zum Thema finden Sie auch hier).

Obwohl das in zahlreichen Studien untersucht worden ist und auch in der öffentlichen Berichterstattung immer wieder thematisiert wurde, weigert sich die Bundesregierung dazu Stellung zu nehmen.

In ihrer Antwort auf meine Anfrage, ob die Bundesregierung über diese Zustände Kenntnis hat, erklärt sie lediglich, sie befinde sich in einem „kontinuierlichen Dialog“ mit UNRWA über die „Werte“ und „Grundsätze“ der Vereinten Nationen. UNRWA verwende die „im jeweiligen Gebiet geltenden Lehrpläne“.

Während Angela Merkel (CDU) und die SPD in Deutschland vorgeben, gegen Antisemitismus vorzugehen, fördert die Bundesregierung mit ihrer Finanzierung von UNRWA palästinensische Juden- und Israelfeindschaft im Nahen Osten auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

Das ist ein politischer Skandal, der auch in Israel Aufsehen erregt hat (siehe hier). Die Mittel für UNRWA müssen gestrichen werden.

www.beatrixvonstorch.de