Israelischer Diplomat verabschiedet sich nach fünf Jahren mit Plus und Minus

Nach fünf Jahren kehrt der Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit bei der Israelischen Botschaft in Berlin, Rogel Rachman, zurück nach Israel. Zum Abschied berichtet der jüdische Diplomat (siehe Foto) über die vergangenen Jahre in Deutschland, schildert positive und negative Erfahrungen. Wir dokumentieren seinen Abschiedsbrief vollständig:

Liebe Freunde,

heute enden für mich fünf aufregende Jahre als Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Botschaft des Staates Israel in Deutschland. Es waren Jahre voller wunderbarer Projekte und sehr interessanter Begegnungen und Interaktionen mit verschiedenen Menschen im ganzen Land. Aber es war auch eine sehr herausfordernde Aufgabe für mich, sowohl persönlich als auch beruflich.

Auf privater Ebene lag das hauptsächlich an der Geschichte unseres Volkes. In meinem Elternhaus sprachen wir nicht viel über die Shoa, und doch war das Thema immer präsent. Meine Mutter wollte niemals deutschen Boden betreten, doch als ich israelischer Diplomat wurde, sagte sie: „Jetzt, wo mein Sohn ein stolzer Diplomat eines starken Landes ist, das der sichere Hafen für alle Juden ist, jetzt kann ich dorthin fahren. Das ist meine Antwort für diejenigen, die versucht haben, mein Volk zu vernichten.“

Seit ich vor genau 35 Jahren an einem Jugendaustausch mit Deutschland teilnahm, wollte ich nach Deutschland kommen. Ich hatte das Gefühl, dass die Deutschen verstehen, was ihre Vorfahren getan haben, und dass sie entschlossen sind, sich für die Sicherheit des jüdischen Volkes und des jüdischen Staates einzusetzen.

So betonte es auch Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede vor dem israelischen Parlament, der Knesset, als sie sagte, dass die Sicherheit des Staates Israel Teil der deutschen Staatsräson sei. Während meiner Tätigkeit als Diplomat habe ich so viele deutsche Freunde getroffen, die sich immer wieder engagierten.

Die zweite Ebene war die berufliche, und die Herausforderungen hier waren viel größer. Neben all den wunderbaren Menschen und Freunden, die ich getroffen habe, habe ich auch die wachsende Zahl antisemitischer Ereignisse wahrgenommen, von denen einige durch reinen Hass auf Juden gekennzeichnet waren und andere angebliche „Kritik an Israel“ darstellten. Letzteres wurde leider immer mehr zu einer fast „legitimen“ Möglichkeit, Antisemit zu sein.

Ich würde zum Beispiel sagen, dass ein gewaltsamer Angriff auf eine Synagoge zweifellos ein antisemitischer Akt ist.

Als im Jahr 2014 ein Brandanschlag auf die Synagoge in Wuppertal verübt wurde, gaben die Täter Wut auf Israel als Motiv an. Wenn dann ein Richter dieser Argumentation folgt und in seinem Urteil den Anschlag als politischen Protest und Kritik an Israel wertet – und nicht als Antisemitismus – dann muss eigentlich jeder erkennen, dass es ein Problem gibt.

Vor einigen Jahren sah ich eine Umfrage, die mich überraschte und Unverständnis bei mir erzeugte. Die Umfrage stellte fest, dass rund 70 Prozent der Israelis Deutschland gegenüber positiv eingestellt sind, während nur 30 Prozent der Deutschen Israel gegenüber positiv eingestellt sind. Die Frage, die mir instinktiv in den Sinn kam, war: „Was haben wir euch angetan?“

Ein anderes Phänomen, das ich merkwürdig fand, war die Tendenz, die bilateralen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland mit dem Konflikt im Nahen Osten zu verknüpfen. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass einige Menschen denken, sie müssten jedem Projekt einen palästinensischen Aspekt hinzufügen, um politisch korrekt zu sein, auch wenn es inhaltlich überhaupt keinen Sinn ergibt.

Und beim Lesen und Anschauen einiger Medienberichte über Israel könnte man sich bisweilen tatsächlich fragen, ob in den dortigen Redaktionen journalistische Integrität optional, aber kein Muss ist.

Auf einer Abschiedsparty bat mich kürzlich jemand, nach fünf Jahren in Deutschland eine positive Erfahrung und eine Enttäuschung zu nennen.

Meine Antwort war, dass ich froh war, so viele Freunde und Unterstützer des Staates Israel getroffen zu haben, und andererseits war ich enttäuscht zu sehen, wie viel Hass auf denselben Staat noch immer existiert. Was mich optimistisch bleiben lässt, ist meine Überzeugung, dass letztendlich das Positive siegen wird.

Nach fünf Jahren stehe ich nun einer neuen Herausforderung gegenüber, sowohl persönlich als auch beruflich, während ich so viele gute Freunde und wundervolle Erinnerungen zurücklasse.

Deshalb verabschiede ich mich nicht, sondern sage Auf Wiedersehen.

Rogel Rachman​

Quelle (Text / 1.Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Rogel-Rachman-verabschiedet-sich.aspx


Saudischer Blogger von Arabern attackiert

​Ein saudi‐arabischer Medienaktivist, der im Rahmen der arabischen Journalisten-Delegation zu Besuch in Israel war, wurde in der Jerusalemer Altstadt von Palästinensern attackiert und bedroht.

Videomaterial zeigt, wie der Blogger auf dem Tempelberg angespuckt und in der Altstadt mit Plastikstühlen beworfen wird. Er wurde beschimpft mit folgenden Worten:

QDu Zionist! Lass die Juden dich beschützen, du Tier, verschwinde von hier! Geh mit deinen Saudis ’normalisieren‘, du Stück Dreck! Du Verräter! Geh und bete mit den Juden, geh in eine Synagoge!“

Der Besuch der arabischen Journalisten wurde zuvor in einer Stellungnahme von palästinensischen Journalisten kritisiert  –  und zwar als Verletzung des Grundsatzes des arabischen und nahöstlichen Journalistenverbandes, alle Arten von „Normalisierung mit dem zionistischen Feind Israel abzulehnen“.

Nizar Amer, Sprecher des israelischen Außenministerium, kritisierte die Attacken am Dienstag scharf und schrieb auf Twitter:

„Wir verurteilen das gewalttätige und unmoralische Verhalten einiger Palästinenser an der Al‐Aksa‐Moschee gegenüber dem saudischen Medienaktivisten, der nach Jerusalem gekommen ist, um eine Brücke für den Frieden und die Verständigung zwischen den Völkern zu sein. Diese (Menschen) nutzen auf abscheuliche Weise die heiligen Orte als politisches Instrument.“

Quelle: Israelische Botschaft

 


Israel: Fünf Soldaten durch Angriff verletzt

​Fünf israelische Soldaten wurden gestern (7.7.) bei einem Angriff mit einem Auto verwundet.

Ein Palästinenser steuerte sein Auto in eine Gruppe Soldaten an einer Straße nordöstlich von Jerusalem. Er wurde später verhaftet.

Drei der Soldaten wurden mittelschwer verletzt und wurden im Krankenhaus behandelt. Die israelische Armee betrachtet den Vorfall als Terrorangriff.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Nakba-Tag: Hamas-Ausschreitungen am Grenzzaun führen zu Bränden in Israel

Hamas mißbraucht Zivilisten und Kinder als Schutzschilde

Der Tag, an dem Israel seine Unabhängigkeit erklärte, wird im palästinensischen Sprachgebrauch häufig als „Nakba-Tag“ (Tag der Katastrophe) bezeichnet.

Alljährlich finden dazu am 15. Mai Demonstrationen statt, die häufig gewalttätig sind und ein palästinensische „Recht auf Rückkehr“ fordern – so auch dieses Jahr.

Die Terrororganisation Hamas und andere radikalislamische Organisationen mobilisierten dazu gestern (15.5.) im Gazastreifen Mobs mit über 40.000 Menschen entlang der Grenze zu Israel und setzten sie als menschliche Waffe gegen Israel ein, wie sie es bereits seit über einem Jahr im Rahmen ihrer am 30. März 2018 begonnenen Konfrontationskampagne „Great Return March“ (Rückkehrmarsch) tun.

Die den Gazastreifen regierende Hamas ließ gestern eigens die Schulen in Gaza geschlossen, um die Schulkinder an den Grenzzaun zu den gewaltsamen Ausschreitungen zu schicken. Zudem wurde ein Generalstreik im Gazastreifen ausgerufen. 

In der vergangenen Woche hat die Hamas ein doppeltes Kriegsverbrechen begangen: Sie feuerte fast 700 Raketen auf die Zivilbevölkerung in Israel ab und sie startete diese Angriffe aus der Zivilbevölkerung im Gazastreifens heraus, um sie als menschliches Schutzschild zu verwenden.

Kinder in diese terroristischen Gewaltausbrüche zu verwickeln, ist ein Kriegsverbrechen. Für Schäden, den Kinder bei gewalttätigen Ausschreitungen am Grenzzaun erleiden, ist die Hamas verantwortlich.

Sie zündeten Reifen an und warfen Brennsätze und Sprengfallen auf israelisches Gebiet, wobei mindestens neun Brände entfacht wurden, manche von ihnen waren noch aus mehreren Kilometern Entfernung auszumachen.

Außerdem setzten sie den Grenzübergang Kerem Shalom in Brand, über den der Güterverkehr in den Gazastreifen abgewickelt wird.

Quelle (Text/Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Nakba-Tag-Ausschreitungen-am-Grenzzaun.aspx


Erneuter Hamas-Terror gegen Israel: Vier tote Zivilisten, dutzende von Verletzten

Am Wochenende (4./5. Mai) waren die Bewohner im Süden Israels erneut einer Raketenwelle aus dem Gazastreifen ausgesetzt. Zwischen Samstagmorgen (4.5.) und Sonntagabend (5.5.) schossen die Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad 690 Raketen und Mörsergranaten auf Israel ab.

Vier israelische Zivilisten wurden bei den Angriffen ermordet (siehe Fotos): Moshe Agadi (58 J.), Ziad Al-Hamamda (47), Moshe Feder (68) und Pinchas Menachem Prezuazman (21).

Darüber hinaus wurden Dutzende Menschen verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.

Die Raketen wurden vorsätzlich auf Zivilisten gerichtet und trafen Bevölkerungszentren, Autos, Familienhäuser, einen Kindergarten und ein Krankenhaus. Schulen wurden am Sonntag geschlossen, da es fortwährend Raketenalarm gab.

Die Hamas begeht doppeltes Kriegsverbrechen, indem sie israelische Zivilisten zum Ziel nimmt, und gleichzeitig inmitten ihrer Bevölkerung aus operiert und diese damit als menschliche Schutzschilde missbraucht.

Die Tatsache, dass Hamas Waffen in bevölkerten Gegenden lagert und von dort aus die Angriffe ausführt, zeigt, dass sie vorsätzlich die eigene Bevölkerung gefährdet und sie keinerlei Wertschätzung für menschliches Leben hat.

Dies wird auch an dem Beispiel deutlich, als eine Rakete aus dem Gazastreifen fehlgeleitet abgefeuert wurde und bei ihrem Niederschlag innerhalb des Gazastreifens eine Frau und ihr Kind tötete: Falasteen Abu Arar und Saba Mahmoud.

Seit ihrer gewaltsamen Übernahme des Gazastreifens von der Palästinensischen Autonomiebehörde im Jahr 2007 hat die Hamas über 12.000 Raketen und Mörsergranaten auf Israel geschossen. Seit Jahren baut die Hamas ihre militärischen Kapazitäten aus, zweckentfremdet Mittel für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen und erpresst die örtliche Wirtschaft, um ihre Waffenvorräte aufzustocken und grenzüberschreitende Angriffstunnel nach Israel zu bauen.

Quelle (Text / 1. Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/S%C3%BCdisrael-massiv-mit-Raketen-aus-Gaza-beschossen-5-5-2019.aspx


Israel: Hamas-Terroranschlag führt zu sieben Verletzten, darunter eine schwangere Frau

Bei einem Terroranschlag am Sonntagabend an einer Bushaltestelle bei Ofra in Judäa sind sieben Menschen verletzt worden.

Darunter war eine schwangere 21-Jährige, deren Sohn nach dem Anschlag durch einen Notkaiserschnitt in der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt gebracht wurde.

Nachdem es gestern Abend zunächst aus dem Krankenhaus hieß, der Zustand des Jungen sei stabil und der der Mutter kritisch, wurde nun vermeldet, weder die Mutter noch ihr Sohn seien außer Lebensgefahr.

Auf die Wartenden an der Bushaltestelle war aus einem vorbeifahrenden Auto heraus geschossen worden.

Die palästinensische Terrororganisation Hamas aus dem Gazastreifen hat das Verbrechen öffentlich gelobt.

Quelle: https://www.facebook.com/IsraelinGermany/photos/a.136164746439481/1945789918810279/?type=3&theater&utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+10.12.18


AfD fordert sofortigen Stopp staatlicher Finanzhilfen für anti-israelische Terroristen

Der stellv. AfD-Bundessprecher Georg Pazderski äußert sich entsetzt über die Ergebnisse der jüngsten Studie des Mideast Freedom Forums Berlin. Danach werden mit EU- und Bundesmitteln sogenannte „Märtyrer im Kampf gegen die israelische Besatzungsmacht“ finanziert.

Die Fördergelder werden über die umstrittene Palästinensische Autonomiebehörde an die Terroristen verteilt. Pazderski erklärt dazu:

„Wir dürfen die Feinde Israels nicht bei ihrem Terrorkampf gegen den jüdischen Staat unterstützen. Wie die USA muss auch Deutschland die Finanzhilfen für die Palästinenser einstellen und ihnen den Flüchtlingsstatus aberkennen. Das fragwürdige UN-Hilfswerk für Palästina (UNRWA) gehört aufgelöst.

Im vergangenen Jahr belief sich die Summe der Fördergelder laut MFFB-Studie auf rund 161 Millionen Euro, davon seien 85,7 Millionen Euro an die umstrittene Palästinensische Autonomiebehörde geflossen.

Seit Jahrzehnten hängen die Palästinenser am Finanztropf der internationalen Staatengemeinschaft, ohne dass sich auch nur das Geringste dadurch verändert hätte. Offensichtlich hat man es sich in der Hängematte der internationalen Finanzhilfen bequem gemacht.

Die Hilfsgelder sind somit so oder so verloren. Dass sie nun auch noch auch für den Kampf gegen Israel, für organisierte Kriminalität und Terrorismus verwendet werden, ist unfassbar und muss sofort beendet werden.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass Palästinenser mit ihrer Geburt zum anerkannten Flüchtling werden, obwohl die meisten von ihnen nie in ihrem Leben irgendwohin fliehen mussten. Das Geld für das UNRWA wird für Menschen in anderen Gebieten dringender gebraucht.

Es ist Zeit, dass die Palästinenser endlich aus eigener Kraft ihr Leben bestreiten und statt Terror zu verüben, endlich etwas konstruktives zum Friedensprozess im Nahen Osten beitragen.“