Israelischer Regierungschef kritisiert Terror-Finanzierung durch Palästinenserführung

Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) hat sich kürzlich in der Kabinettssitzung zur Finanzierung von Terroristen durch die Palästinensische Autonomiebehörde geäußert. Er sagte:

„Im Laufe des Wochenendes habe ich klar gemacht, dass die Palästinensische Autonomiebehörde aufhören muss, die Terroristen, die im Gefängnis sitzen und die Familien der Terroristen, die bei der Verübung ihrer Verbrechen getötet wurden, finanziell zu unterstützen. Dies ist ein sehr einfacher und klarer Test für den Wunsch der Palästinenser nach Frieden. Man kann nicht für Frieden mit Israel sein und gleichzeitig die Mörder von Israelis und anderen Unschuldigen preisen und finanziell unterstützen.

In Zusammenhang mit dem [Hunger-]Streik der Sicherheitshäftlinge, an dem viele dieser Mörder beteiligt sind, möchte ich sagen, dass wir eine entschlossene und verantwortungsvolle Politik ausführen, die in Einklang mit internationalen Normen steht, und kein terroristisches Diktat.“

In einem  –  auf der Facebookseite Netanyahus veröffentlichten  – Video hatte er auf die Problematik aufmerksam gemacht. In dem Video heißt es:

„Im vergangenen Jahrzehnt hat die Regierung von Palästinenserpräsident Abbas beinahe eine Milliarde Dollar an Terroristen gezahlt, die Israelis ermordet haben.

Ihr Budget ist zu großen Teilen finanziert von Ländern aus der ganzen Welt. Je mehr Menschen sie töten, desto mehr Geld erhalten sie.

Hakim Awad hat fünf Mitglieder der Familie Fogel brutal ermordet. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) zahlt ihm zwei Millionen Dollar. Muhammad und Khalid Mahmara haben vier Israelis in einem Café in Tel Aviv ermordet. Die PA zahlt jedem von ihnen zwei Millionen Dollar.

Abbas el-Sayed ist verantwortlich für den Mord an 35 Israelis. Die PA zahlt ihm eine Million Dollar. Präsident Abbas: Hören Sie damit auf, internationale Gelder zu missbrauchen, indem Sie Terroristen finanzieren!“

Quelle: Amt des Ministerpräsidenten  / Israelische Botschaft in Berlin


Ca. 1 Woche lang schwere Brände – Israel dankt helfenden Ländern und Personen

In Israel haben sechs Tage lang schwere Brände gewütet. Aus der Stadt Haifa wurden zeitweise mehr als 75.000 Menschen evakuiert. Große Gebiete der Stadt waren teilweise ohne Strom.

Als Ursache für die Brände wird teilweise von Brandstiftung ausgegangen. Mehrere Personen wurden in diesem Zusammenhang festgenommen. 

Hilfe erhielten die israelischen Behörden aus zahlreichen Ländern. Sie haben zur Bekämpfung der Feuer Löschflugzeuge, Löschfahrzeuge und Feuerwehrleute entsandt.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, kontaktiert und ihm für die Entsendung von Löschfahrzeugen und Feuerwehrleuten gedankt.

Der Regierungschef unterstrich in einer Stellungnahme auch, dass sowohl jüdische als auch arabische Israelis ihre Häuser für Menschen geöffnet haben, die vom Feuer betroffen waren.

Die israelische Botschaft erreichen von vielen Bürgern Anfragen, wie angesichts der schweren Feuer geholfen werden kann.

Der jüdische Nationalfonds JNF-KKL hat ein Spendenkonto eingerichtet. Mehr Infos hier: www.jnf-kkl.de/d/israel_in_flammen.htm

Zahlreiche Solidaritätsbekundungen wurden auch von Bundespolitikern und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland veröffentlicht. Bürgermeister verschiedener deutscher Städte, die durch eine Städtepartnerschaft mit Haifa verbunden sind, haben sich ebenfalls zur Situation geäußert und boten ihre Hilfe und Unterstützung an.

Quelle: Botschaft des Staates Israel


Die „Fatah“ von Palästinenserführer Abbas lobt das Massaker bei der Olympiade 1972

Die Fatah, die Organisation von Palästinenserführer Mahmoud Abbas, schaut nach wie vor mit Stolz auf das von der PLO-Terrorgruppe „Schwarzer September“ verübte Massaker an den 11 israelischen Sportlern bei den Olympischen Spielen in München 1972.

Am Jahrestag des Anschlags bezeichnete die offizielle Facebook-Seite der Fatah das Massaker als „heldenhafte Operation“ und postete Fotos der Terroristen, die den Anschlag ausgeführt hatten, sowie ein Foto des Anführers des „Schwarzen September“, Salah Khalaf.

Die Fatah stellte in ihrem Posting (siehe Foto) fest, das Massaker zeige „den Mut und die Kraft des palästinensischen Widerstandskämpfers“.

Wörtlich hieß es auf der FB-Seite am 5. September:

„Der 44. Jahrestag des 5. auf den 6. September, der Jahrestag der Ausführung der heldenhaften Operation von München, die durch die Kämpfer der PLO-Organisation „Schwarzer September“ ausgeführt wurde.

An die Operation von München erinnert man sich immer noch, und sie ist in die Geschichte eingegangen, und sie zeigt die Bedeutung des Mutes und der Kraft des palästinensischen Widerstandskämpfers und seine Aufopferung für die Heimat und die Sache“.

Ein weiterer Facebook-Post von Fatah bezog sich ebenfalls auf die Rolle der Organisation bei dem Anschlag und erklärte: „Die Operation von München, 5. September 1972 – Fatah war dabei“.  –  Beide Beiträge wurden inzwischen von der Facebook-Seite entfernt.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Palästinenserführung will Großbritannien wg. Balfour-Erklärung von 1917 verklagen

Der israelische Staatsminister Dore Gold hat sich am vergangenen Dienstag in einer Stellungnahme zu erklärten Absicht der Palästinenser geäußert, Großbritannien wegen der Balfour-Erklärung zu verklagen. Er sagte:

„In einer aufschlussreichen Rede, die der palästinensische Außenminister Riyad al-Maliki in der vergangenen Woche im Namen des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas auf dem Treffen der Arabischen Liga in Mauretanien hielt, bat er um Unterstützung bei der Vorbereitung einer Klage gegen Großbritannien wegen der Balfour-Erklärung von 1917. 1403634115528

Abgesehen von dem offensichtlichen Fehlen jeder rechtlichen Grundlage für Abbas‘ Forderung zeigt seine Initiative einmal mehr die fortgesetzte Weigerung der palästinensischen Seite, die legitime und indigene Verbindung des jüdischen Volkes zu seiner historischen Heimat anzuerkennen, die mit der Anerkennung einhergehen muss, nach der die Palästinenser für ihre eigenen Rechte streben.

Die rechtliche Bedeutung der Balfour-Erklärung gründet sich auf der Tatsache, dass sie 1922 vom Völkerbund in das Mandat für Palästina integriert wurde. Dieses Mandat anerkennt die historische Verbindung des jüdischen Volkes zu diesem Gebiet und begründete die Basis dafür, dass es hier seine nationale Heimstätte wiedererrichten konnte.

Diese Anerkennung erfolgte zu einer Zeit, in der das Osmanische Reich wankte und auf seine Hoheit in den Gebieten südlich der modernen Türkei verzichtete. Das Völkerbundmandat hatte den Effekt, dass es die politische Position, die in der Balfour-Erklärung zum Ausdruck gebracht worden war, in eine international anerkannte rechtliche Verpflichtung zu überführen, der zufolge das angeborene Recht des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung in seiner historischen Heimat umgesetzt werden müsse.

Rechte, die zu dieser Zeit vom Völkerbund anerkannt worden waren, wurden durch seine Nachfolgeorganisation, die Vereinten Nationen, durch Artikel 80 der UN-Charta bewahrt.UNO

Bezeichnenderweise haben weder die Balfour-Erklärung noch das Völkerbundmandat das historische Recht des jüdischen Volkes auf sein Heimatland geschaffen. Vielmehr haben diese Dokumente zusammen das bereits existierende Recht anerkannt, welches das jüdische Volk niemals aufgegeben hatte. Tausende Juden waren bereits lange vor der Balfour-Erklärung in ihre historische Heimat zurückgekehrt.

Israel hat darauf bestanden, dass die Palästinenserführung am Ende der Verhandlungen das Recht des jüdischen Volkes auf einen Nationalstaat anerkennen muss, ebenso wie viele darauf bestanden haben, dass Israel das Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat anerkennen solle.

Die Stellungnahme von Mahmud Abbas, dass die Arabische Liga dabei helfen sollte, die britische Regierung wegen der Balfour-Erklärung zu verklagen, ist ein weiteres dröhnendes „Nein“ zur angemessenen israelischen Bitte um Wechselseitigkeit durch beiderseitige Anerkennung und Kompromisse. Es ist diese Einstellung der Palästinenserführung, die ein wichtiges Hindernis für das Erreichen eines echten Friedens darstellt.“

Quelle: http://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Dore-Gold-zur-Absicht-der-Palastinenser-wegen-der-Balfour-Erklarung-zu-klagen.aspx

 


Israel: Terroranschlag gegen Bus – 21 Verletzte – Staatspräsident betet für die Opfer

Am frühen Montagabend kam es in Jerusalem zu einer Explosion in einem Bus. Das der Explosion folgende Feuer griff auf einen vorbeifahrenden weiteren Bus, sowie ein Auto über. Dabei wurden 21 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.   P1020947 - Kopie

Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Explosion durch einen Sprengsatz ausgelöst wurde. Dementsprechend habe es sich um einen Terroranschlag gehandelt.

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin erklärte dazu:

“Unsere Gebete für eine schnelle Genesung gelten jenen, die bei dem Anschlag verletzt wurden und nun in Krankenhäusern in Jerusalem behandelt werden. An einem solchen Tag  –  an dem dank der hingebungsvollen Arbeit der Sicherheitsdienste heute morgen ein Terrortunnel im Süden entdeckt wurde, und am Abend verängstigte Bürger, die nur aus ihrem Alltag nach Hause wollten, in Krankenhäuser gebracht werden  –  ist uns allen klar, dass der Kampf gegen den Terror kein Ende findet. Wir werden all jene verfolgen und aufspüren, die uns Böses wünschen, bis die Ruhe gesichert ist.“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, dass jene, die für den Anschlag verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden.

Palästinenserpräsident Abbas muß den Terror beenden

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman äußerte sich ebenfalls zu dem Terroranschlag:deutschland-israel-flag-300x214

„Erneut wird Israel von Terroranschlägen erschüttert, so auch am Montagnachmittag, als eine Bombe einen Bus in Jerusalem zerfetzte.

Ich fordere die internationale Gemeinschaft sowie alle Gesprächspartner der Bundesrepublik Deutschland, die Präsident Abbas bei seinem morgigen Besuch in Berlin treffen, dazu auf, diesen Anschlag auf israelische Zivilisten zu verurteilen.

Statt sich als Friedenstaube zu präsentieren, sollte Abbas alles in seiner Macht stehende tun, um dem Terror ein Ende zu setzen und der Einladung Netanyahus zu folgen, sofort und bedingungslos zu Verhandlungen zu einem nachhaltigen Frieden für zwei Nationalstaaten für zwei Völker anzutreten.“

Quellen: Außenministerium des Staates Israel / Präsidialamt / Botschaft des Staates Israel


Brandanschlag gegen Kirche in Bethlehem: Palästinenserpräsident und Medien schweigen

Wie die Nachrichtenseite „Israelnetz“ berichtet, wurde die maronitische Mar-Charbal-Kirche im Wadi-Maali-Viertel in Bethlehem durch ein Feuer teilweise niedergebrannt.

Während Palästinserpräsident Mahmud Abbas und seine Regierung eisern schweigen, behauptet der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Nadaf aus Nazareth, dass dieses Gotteshaus mehrfach von „palästinensischen Extremisten“ bedroht worden sei. Zudem beschwert er sich über die „Gleichgültigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde, wenn es um den Schutz christlicher Stätten unter ihrer Kontrolle geht.“ netanyahu07-14

Der Geistliche erinnert an die weltweite Aufmerksamkeit nach der Brandschatzung der Brotvermehrungskirche in Tabgha (Israel)  –  und er vermißt entsprechende Proteste in diesem Falle. 

Inzwischen steht fest, daß der Staat Israel für die Schäden an dem beschädigten deutschen Benediktinerkloster aufkommen wird. Ob die Palästinensische Autonomiebehörde in vergleichbarer Weise reagiert, darf bezweifelt werden.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (siehe Foto) hat den Brand auf seiner Facebook-Seite wie folgt kommentiert:

„Leider ist Israel das einzige Land im Nahen Osten, in dem die christliche Gemeinschaft wächst. Woanders werden Christen angegriffen und verfolgt, auch in der Palästinensischen Autonomiebehörde, Bethlehem inbegriffen, der Geburtsstätte des Christentums. Auch dort schrumpft die christliche Gemeinde.“

Weiter schrieb der jüdische Regierungschef: „Falls die Kirche von Extremisten angezündet worden ist, erwarte ich von der Autonomiebehörde, alles in ihren Kräften Stehende zu tun, die Verantwortlichen zu fassen, so wie es Israel getan hat nach Angriffen auf heilige Stätten aller Religionen.“

Quelle und weitere Infos hier: http://www.israelnetz.com/sicherheit/detailansicht/aktuell/extremisten-brennen-kirche-in-bethlehem-nieder-93492/


Die Mehrheit der Palästinenser hat Angst vor ihrer diktatorischen Führung

Zwei Drittel der palästinensischen Bevölkerung in Judäa und Samaria haben Angst, Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zu kritisieren. Dies hat eine Umfrage ergeben, die vom palästinensischen Zentrum für Politwissenschaft in Ramallah durchgeführt wurde.

Abbas hat die Führer der stärksten Gewerkschaft verhaften lassen und diese zur illegalen Bewegung erklärt. Dies veröffentlichte heute die Nachrichtenagentur AP.

Wenn zwei Drittel der Palästinenser Fatah-Chef Abbas fürchten, wie viel mehr wird dann die radikale Hamas gefürchtet, die im Gazastreifen herrscht?

Im Ausland wird die Fatah häufig als pragmatischer Gegenpol zur Hamas dargestellt, die für einen Frieden mit Israel plädiere.

Quelle: http://www.israelheute.com


Flehruf für den Frieden in Nahost: “HERR, schenke ihnen ein neues Herz”

Von Michaela Koller

Der Termin zum Gebet für den Frieden in Nahost steht fest: Papst Franziskus erwartet den israelischen Präsidenten Schimon Peres sowie Palästinenserpräsident Mahmud Abbas am Pfingstsonntag (kommenden Sonntag, den 8. Juni) im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Koller-Michaela_kwi_author_list

Das Zusammentreffen erfolgt an einem politischen Tiefpunkt, da die Fatah gerade mit der Terrororganisation Hamas ein Bündnis eingegangen ist. Die israelische Seite sieht darin ein Nein zum Frieden. Vielleicht kann nur noch das Gebet aus dieser Sackgasse heraus helfen.

Beim Blick auf den Nahost-Konflikt wird leider vergessen, dass gleich nebenan ein Krieg tobt, der 2011 unendliches Leid verursacht und noch viel fatalere Auswirkungen haben kann. Zu einem gegeben Anlass haben Christen des Nahen Ostens Fürbitten formuliert.

Die Einladung richtet sich an jeden, der glaubt: Schließen Sie das flehentliche Bitten in Ihr Gebet ein. Wer möchte, kann an neun aufeinanderfolgenden Tagen Folgendes beten:

HERR, Jesus Christus, wir beten für dieses Land des Nahen Ostens,
das Du mit Deinem Dasein gesegnet hast,
dieses Land, dessen Antlitz heute durch Gewalt und Intoleranz entstellt ist.
 
Lehre die Menschen dort, als Brüder zusammenzuleben,
Gläubige und Nichtgläubige, Juden, Muslime und Christen,
in gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Wertschätzung,
mit allem, was die Menschen voneinander unterscheidet.
 
Hilf, eine Region aufzubauen, in der alle willkommen sind,
die offen ist, für die Ärmsten und Bedürftigsten.
Schenke den Menschen dort, oh Herr, ein neues Herz,
das imstande ist, sich gegenseitig die erlittenen Qualen zu verzeihen,
so wie Du am Kreuz Deinen Verfolgern verziehen hast.
 
Lehre sie, nach vorne zu schauen
und dabei die Fehler der Vergangenheit zu vergessen,
um gemeinsam die Stadt des Friedens aufzubauen
und um zum himmlischen Jerusalem zu kommen…
Amen.

Das Gebet verfasste Prof. Pater Samir Khalil Samir SJ, Beirut/Rom, Gründer des CEDRAC, Vatikanberater

Quelle: Vaticanista/MK