Israel: Der Iran verstärkt Terroranschläge

Bei der Kabinettssitzung am 28. Dezember 2014 erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu:

„In den vergangenen Wochen haben wir stufenweise Anstrengungen seitens Irans erlebt, Terroranschläge in Judäa und Samaria zu intensivieren. Kabinettssitzung
Kein geringerer als der Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teheran hat erklärt, er sei begeistert von den Anweisungen des iranischen Machthabers Khamenei, Waffen in das Westjordanland zu schicken und erklärte, ich zitiere: ‚Das zionistische Regime ist eine aggressive krebsartige Geschwulst, die früher oder später entfernt werden muss.‘
 
Ich betone: Der das gesagt hat, war nicht von der Hamas, es handelt sich um den Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teheran.“
 .
Quelle: Israelische Botschaft: http://embassies.gov.il/berlin/Pages/default.aspx
Foto: PMO webcast

Die Ehefrau von Palästinenserpräsident Abbas wurde in Israel behandelt

Amina Abbas, die Frau des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, wurde in einer Privatklinik nahe Tel Aviv behandelt.  Assuta-Krankenhaus (Foto: Assuta-Website)

Mitte Juni wurde sie in das israelische Assuta-Krankenhaus (siehe Foto) in Ramat Hachayal eingeliefert. Nach einer Beinoperation wurde sie wieder entlassen.

Ihr Aufenthalt unterlag größter Geheimhaltung und stand unter dem Schutz von Wachpersonal, um die Privatsphäre der Patientin zu gewährleisten.

Dies geschah zu einer Zeit, als drei jüdische Schüler von Terroristen entführt und ermordet wurden.

Anfang Juni ermöglichte Israel auch die Behandlung der Schwiegermutter des Hamas-Führers Ismail Haniyeh aus dem Gazastreifen. Sie ist nach Jerusalem zu einer Krebstherapie eingereist.

Aus dem Gazastreifen wurden seit Beginn dieses Jahres über 200 Raketen von Hamas-Aktivisten auf israelische Bürger und Ortschaften abgefeuert.

Der israelische Staat gestattet immer wieder Palästinensern die Einreise nach Israel zur medizinischen Behandlung.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin


„Bring back our boys“: Solidaritätswelle mit den entführten israelischen Schülern

Von den drei am vergangenen Donnerstag entführten Jugendlichen Naftali Frenkel (16 J.), Gilad Sha’er (16) und Eyal Yifrach (19) fehlt weiterhin jede Spur. Solidarität vor dem Brandenburger Tor (Foto: Mike Delberg)

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) setzen ihre Suche nach den Jungen weiterhin fort. Dabei wurden bislang 280 Verdächtige festgenommen  –  200 von ihnen Aktivisten der radikal-islamischen Organisation Hamas.

BILD: Solidaritäts-Aktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin (Foto: Mike Delberg)

Viele der Verdächtigen waren 2011 im Zuge des Gefangenenaustauschs für den entführten Soldaten Gilad Shalit freigelassen worden. Bei Durchsuchungen in der Stadt Nablus wurden außerdem hunderte Waffen und Sprengstoffe sichergestellt.

Am vergangenen Montag hatte Ministerpräsident Netanyahu mit dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, telefoniert und ihm mitgeteilt:

„Ich erwarte, dass Sie helfen, die entführten Jugendlichen zurückzubringen und die Entführer zu ergreifen. Die Entführer der Hamas kamen aus dem Gebiet unter der Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde und sind in ein Gebiet unter Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde zurückgekehrt.

Dieser Vorfall zeigt das wahre Gesicht des Terrorismus, gegen den wir kämpfen. Terroristen entführen unschuldige israelische Kinder, während wir die Leben kranker palästinensischer Kinder in unseren Krankenhäusern retten. Das ist der Unterschied zwischen unserer menschlichen Politik und dem mörderischen Terrorismus, der uns angreift.“

Unterdessen geht die Welle der Solidarität weiter. Vor allem in den sozialen Netzwerken entstanden spontane Kampagnen, die unter der Forderung #BringBackOurBoys zusammengefasst werden.

So erreichten die Facebook-Seite der Botschaft zahlreiche Fotos von Menschen, die sich mit Zetteln mit der Aufschrift #BringBackOurBoys fotografiert haben.

Die Fotos können in einem eigenen Fotoalbum eingesehen werden. Weitere Soli-Fotos können per Facebook-Nachricht an die Botschaft geschickt werden.

Umfangreiche Infos zu den Veranstaltungen und zahlreiche Hintergrundinformationen werden auf der Website www.bringbackourboys.info gesammelt.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Ehefrau von Palästinenser-Präsident Abbas wurde in Israel behandelt

Am vergangenen Wochenende wurde Amina Abbas, die Frau des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, in einer Privatklinik nahe Tel Aviv behandelt.  IMG_1016

Am Donnerstag wurde sie in das Assuta-Krankenhaus in Ramat Hachayal eingeliefer. Am Freitag fand eine Beinoperation statt und am Sonntag wurde sie wieder entlassen.

Ihr Aufenthalt unterlag größter Geheimhaltung und stand unter dem Schutz von Wachpersonal, um die Privatsphäre der Patientin zu gewährleisten.

Anfang des Monats hat Israel auch die Behandlung der Schwiegermutter des Hamas-Führers Ismail Haniyeh aus dem Gazastreifen ermöglicht. Sie ist nach Jerusalem zu einer Krebstherapie eingereist.

Israel gestattet immer wieder Palästinensern die Einreise nach Israel zur medizinischen Behandlung.

Quellen: Times of Israel / Israelische Botschaft


Gaza/Westjordanland: Palästinenser-Führung tritt Menschenrechte mit Füßen

Ein neuer Bericht der „Unabhängigen Palästinensischen Kommission für Menschenrechte“ (ICHR) macht deutlich, wie sehr die Bevölkerung in Westjordanland und Gazastreifen unterdrückt wird. IGFM_Scharia

Demnach sind die Palästinenser-Regierung in Ramallah und die Hamas in Gaza für Folter, Unterdrückung und Angriffe auf die Meinungsfreiheit verantwortlich.

In dem Bericht ist dokumentiert, dass allein im Januar zehn arabische Bewohner der Palästinensergebiete in Folge von „Anarchie, Gesetzlosigkeit und Waffenmissbrauch“ zu Tode kamen.

Im selben Monat wurden laut ICHR-Bericht 56 Beschwerden wegen Folter und Misshandlungen in Gefängnissen eingereicht. 36 Fälle passierten im Gazastreifen, 19 Vorfälle gab es im von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) kontrollierten Judäa und Samaria.

Zudem spricht der Bericht von 85 Beschwerden wegen rechtswidriger Festnahmen oder der illegalen Beschlagnahme von Geld, beispielsweise durch Erpressung von Häftlingen in palästinensischen Gefängnissen.

Hohe Summen für freigelassene Terroristen

Einerseits weise der Haushalt der Abbas-Regierung hohe Schulden aus, andererseits wende die PA hohe Summen auf, um von Israel freigelassene Terroristen zu „entschädigen“.

In dem Bericht werden auch besonders schwere Fälle von Polizei-Kriminalität genannt. Demnach ging die Palästinenser-Polizei am 12. Januar nördlich von Ramallah mit exzessiver Gewalt gegen eine Demonstration von Jugendlichen vor. Diese wurden laut Bericht mit Knüppeln und Blendgranaten attackiert. Mehr als 60 Demonstranten erlitten nach Angaben der Menschenrechtsgruppe Kopf- und Beinverletzungen.

In einem anderen Fall hätten PA-Polizisten am 28. Januar das Feuer mit scharfer Munition auf Steinewerfer in Ramallah eröffnet, obwohl laut ICHR-Bericht keine Bedrohungslage bestanden hatte. Vier Personen seien verletzt worden.

Auch „Amnesty International“ hat mehrfach die Situation in den Palästinensergebieten kritisiert und von willkürlichen Verhaftungen, Folter, Gewalt gegen Frauen und außergerichtliche Hinrichtungen berichtet.

Der aktuelle Bericht über die Menschenrechtsverletzungen in den Palästinensergebieten ist besonders brisant, nachdem vor kurzem der Vorschlag publik wurde, jüdische Siedler könnten im neuen Staat Palästina unter palästinensischer Souveränität leben.

Quelle: http://www.israelheute.com

Foto: IGFM