Evangelischer Zwischenruf zu „Priesterinnen“

Von Felizitas Küble

Sonia Chrisye, eine evangelische Christin, postet auf dem Internetportal Gloria-TV seit längerem ihre zeitkritische Kommentare.

Am 7.7. veröffentlichte sie einen Text, in dem sie unserem CHRISTLICHEN FORUM in puncto „Nein zum Frauenpriestertum“ ausdrücklich zustimmt: https://gloria.tv/article/vQSz7YSiBPgb34ExpmrsCzKnC

Unter dem Stichwort „Frauen am Altar?“ verweist die Autorin auf unseren Grundsatz-Artikel zu diesem Thema, den sie als „exzellente Begründung“ ansieht, denn darin werde „mit 
aller Deutlichkeit ausgeführt und mit Klarheit begründet, warum die gesamte Heilsgeschichte keine Priesterinnen kennt und für die Frau das Priestertum nicht vorgesehen ist.“
Die Kirche sei vielmehr an Gottes Wort und Willen gebunden. Die bibelorientierte Verfasserin schreibt weiter:
„Gott beschütze die katholische Kirche gerade auch in diesem Anliegen vor dem Missbrauch der Heiligen Schrift, wie z. B. geschehen im Signal-Iduna-Park auf dem Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund.“

Sind die Gläubigen „Gottes geliebte Gurkentruppe“?

Dort habe Dr. Sandra Bils in ihrer Predigt „das Wort des Lebendigen Gottes und damit zugleich Jesus und seinen heiligen Tempel in eklatanter Weise der Lächerlichkeit preisgegeben“.
Die Pastorin habe nämlich gesagt: „Das sind wir: Gottes geliebte Gurkentruppe“ .
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Sonia Chrisye verweist sodann auf den hl. Paulus:
„So aber sollte die Kirche sein: 1. Kor. 3, 16-17:
„Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.“
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Die Autorin fügt hinzu:
„Und was ist aus diesem Tempel geworden? Er hat sich nach Ansicht von Frau Dr. Bils … inzwischen zu einer „Gurkentruppen-Schar“ gewandelt.

Ob diese Kirche, die in moralischer und sexueller Hinsicht „andere Wertemaßstäbe“ setze als die Heilige Schrift, „noch von Gott geliebt ist, wage ich sehr zu bezweifeln.“

Chrisye nennt noch weitere biblische Querverweise, die aus ihrer Sicht „voll dagegen sprechen“.


Führender Polizeivertreter übt scharfe Kritik am politischen Umgang mit Maaßen

Im aktuellen Leitartikel des POLIZEISPIEGEL beschäftigt sich der stellv. Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, mit den politischen Ereignissen und Diskussionen der vergangenen Wochen.

Er kommt dabei zu dem Schluss: „Wenn Politiker sich dem unterordnen, was für viele andere Menschen gilt, die eben nicht Politiker sind, wird mit Sicherheit die Akzeptanz der politischen Entscheidungen eher vorhanden sein, als wenn Politiker ihre eigenen ‚Wertmaaßstäbe‘ festlegen.“

Mich  hat das „maaßlos“ aufgeregt…

Zur Causa Maaßen (der ehem. Chef des Bundesverfassungsschutzes wurde unlängst amtsenthoben) erklärt Kusterer in seinem Editorial u.a. folgendes:

„Wo kommen wir hin, wenn diejenigen, die rechten Parteien vorwerfen, sich nicht an Fakten zu halten und mit falschen Fakten Menschen in die Irre zu leiten, selbst sich nicht mehr an Fakten halten?
Wer, wenn nicht staatliche Institutionen haben gerade dann die Aufgabe, sich nur, und zwar ausschließlich, an Fakten zu halten und nur solche zu verbreiten, von denen sie sicher sind, dass diese Fakten belegbar sind.
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Wer dieser These zustimmt, der kann an den Äußerungen des ehem. Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz zur unklaren Bewertung eines Mitschnittes keinen Fehler feststellen. Aber weil dessen Äußerungen so überhaupt nicht in die Fakten- und Bewertungswelten der Presse und einiger Politiker, die sich ihre Meinung vermutlich ausschließlich durch Medienberichte bilden, passten, traf ihn die Welle einer Entrüstung…Mich hat das „maaßlos“ aufgeregt.
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Das i-Tüpfelchen hat dabei sogar eine Pastorin gesetzt, die im „Wort zum Sonntag“ in einer Art und Weise „maaßlos“ über einen Menschen geurteilt hat, dass es mir als bekennendem und aktivem Christen die Sprache verschlug. Wo leben wir denn, wenn Amtsträger der Kirche ihre Redezeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dazu missbrauchen, persönliche politische Einstellungen zu verkünden und einfache christliche Werte und Tugenden mit Füßen treten.“
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Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/politik-und-medien-sollten-sich-besinnen/

Vaterhaus-Gemeinde in Frankfurt berichtet über verfolgte Christen in Flüchtlingsheimen

Frau Mahin Mousapour ist persischer Herkunft und seit 1996 Pastorin der evangelisch-freikirchlichen “Vaterhaus“-Gemeinde in Frankfurt am Main, die aus vielen Ex-Muslimen aus dem Iran und Afghanistan besteht, welche zum Christentum gefunden haben.

Kürzlich berichtete sie darüber, daß diese Gläubigen in Frankfurt nicht selten beschimpft und eingeschüchtert werden: DSC00254

„Seit Jahren werden diese Christen und ihre Familienmitglieder in Frankfurt von Islamisten bedroht und diskriminiert. Selbst wurde ich einmal auf der Straße von radikalen Moslems mit Messer bedroht und mehrmals beschimpft.“

Angesichts des wachsenden Flüchtlingszustroms (der überwiegend aus Muslimen besteht) haben sich die Probleme für diese Konvertiten (christlichen Ex-Muslime) verschärft, wie die Pastorin weiter schildert: 

„Jetzt sind meine Gemeindemitglieder in Frankfurt noch stärker als je zuvor unterdrückt, diskriminiert und verfolgt. Unter den Flüchtlingen sind Moslems und verfolgte Christen (Konvertiten).

Wenn die Konvertiten in meine Gemeinde kommen wollen, sind sie sehr vorsichtig und verschweigen total, daß sie an Jesus glauben. Jene Moslems, die sie hier diskriminieren, sind hingegen mutig, gewagt und sehen sich im Recht. Ihr Verhalten zeigt keinen Respekt oder Achtung gegenüber den Grundgesetzen dieses Landes.

Ich habe nichts gegen Islam und Moslems (meine Schwester ist Muslima), aber jedes Mal, wenn ich um den Schutz meiner Gemeinde bitte, werde ich sofort mundtot gemacht. Meine deutschen Freunde sagen: „Wir können dir nicht helfen, weil wir dann auch sofort als Ausländerfeind bezeichnet werden.“

Diese Gesellschaft und deren Medien haben mehr Interesse für den Islam und Muslime als für Christen. Wir Christen werden stark vernachlässigt, als ob wir nicht zum Volk des Landes gehören. Jetzt bin ich ein „armer Christ“ in einem Land, das von Christendemokraten geführt wird.“

Die Pastorin (ihre E-Mail: mahinmousapour@web.de) hielt am 29. November dieses Jahres in Hamburg eine Rede bei einer Lichterkette zum Thema “verfolgte Christen”: https://www.youtube.com/watch?v=vmVv2a3bAdc

 


Daniela und Angela: Lesbische Pastorin läßt ihre „Partnerschaft“ in einem Gottesdienst „segnen“

Die lesbische Pfarrerin Daniela Loster und ihre Lebenspartnerin, die Köchin Angela Börger, haben sich am 7. Juli 2012 in einem evangelischen Gottesdienst  segnen lassen, wie der evangelische Nachrichtendienst IDEA berichtet:

Loster ist Pastorin in der rheinischen Kirchengemeinde Völklingen-Warndt (Saarland).

Die beiden Lesben hatten sich Köln als Ort der Segenshandlung ausgewählt, um sich mit ihrer Hochzeitgesellschaft am Tag darauf mit einem eigenen Wagen an der Homosexuellen-Parade Christopher Street Day (CSD) beteiligen zu können.

Bei der „Segenshandlung“ trugen beide Frauen Hochzeitskleider, die aus Regenbogenfahnen genäht worden waren.

Daß sie als lesbisches Paar in ihrem Umfeld weithin anerkannt seien, erfülle sie mit Dankbarkeit, so Loster und Börger.

In ihrer Hochzeitseinladung heißt es: „Dass wir so selbstverständlich zusammenleben können und sowohl in unserer Familie als auch in beruflichen Zusammenhängen als Paar anerkannt sind, ist nicht unser Verdienst.“

In der rheinischen Evangelischen Kirche sind eingetragene Lebenspartnerschaften eine anerkannte Form des Zusammenlebens für Pastoren.

Der 21. Christopher Street Day in Köln stand unter dem Motto „Ja, ich will“. Er zählte rund 25.000 Mitwirkende in 123 Fuß- und Wagengruppen.

Bereits im Vorfeld hatte die 44-jährige Theologin bekannt, daß sie „privat“ an der Parade teilnehme.

Die Straßen entlang der 3,6 Kilometer langen Parade säumten rund 600.000 Zuschauer, deutlich weniger als in den Vorjahren, als bis zu 1,2 Millionen Zuschauer gezählt wurden.

Der Christopher Street Day erinnert an den Aufstand von Homosexuellen gegen eine Polizeirazzia in einer Schwulenbar in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969.

Quelle: www.idea.de

 


Drunter und drüber: Lesbische Pfarrerin bekommt Kind per künstlicher Befruchtung

Die evangelische Nachrichtenagentur IDEA meldet heute Folgendes:

„Eine ungewöhnliche Schwangerschaft bewegt die Öffentlichkeit. Eine lesbische Pfarrerin, die mit einer Politikerin eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen ist, bekommt in vier Monaten ein Kind.

Es handelt sich um Eli Wolf, Leiterin des Frauenzentrums der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die 46-Jährige ist seit 2002 mit der Staatssekretärin im nordrhein-westfälischen Ministerium für Gesundheit und Emanzipation, Marlis Bredehorst, verpartnert. Die 55-jährige Politikern gehört der Partei Bündnis 90/Die Grünen an.

Das Kind soll durch künstliche Befruchtung gezeugt worden sein. (…) Übereinstimmend berichten die Frauen, in ihrer Umgebung nur positive Reaktionen zu erfahren. In ihrer Kirche erlebe sie „pure Freude“, so Wolf.

Ev. Kirche: Dieselben Bestimmungen wie für Ehepaare

Nach Angaben des hessen-nassauischen Kirchensprechers Stephan Krebs leben 24 der ca 1.700 landeskirchlichen Geistlichen in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, darunter acht in einem Pfarrhaus.

Für sie gelten dieselben Bestimmungen wie für Ehepaare, sagte Krebs gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Die Kirche betrachte gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften als mögliche Form des Zusammenlebens und wende die staatlichen Regelungen an. Danach können Frauen nach der Geburt eines Kindes ein Jahr Elternzeit beantragen und sich anschließend beurlauben lassen.

Aus theologischer Sicht gebe es keine Einwände gegen homosexuelle Partnerschaften, wenn diese ethisch verantwortlich gelebt würden und auf Dauer angelegt seien…Das Kind wachse dann in einer Familie auf.“

Kommentar überflüssig!