Christlich-arabische Israelis wollen einen eigenen Schullehrplan

Immer mehr arabische Christen, die sich mit Israel identifizieren, fordern einen offiziellen christlichen Schullehrplan. Das „Israelische Christliche Rekrutierungsforum“, das junge Christen ermutigt, in die israelische Armee einzutreten, steht hinter dieser Petition. IMG_0748

„Wie viele vielleicht wissen, wird in den arabischen Schulen nur die Geschichte der Araber und des Islam gelehrt“, schreibt die Gruppe auf ihrer Facebook Seite. „Wir lernen nichts über die Geschichte der christlichen Gemeinschaft.“

Das Forum hat sich mit der israelischen Zionistenbewegung „Im Tirzu“ zusammengetan, um ein Grundsatzpapier auszuarbeiten, das dem Bildungsministerium vorgelegt werden soll. Gefordert wird die Ausarbeitung eines offiziellen Lehrplans für christliche Schüler.

In einem Interview mit israelischen Medien erklärte Pater Gabriel Nadaf, einer der Leiter der israelfreundlichen Christen-Bewegung, es sei verkehrt, die Christen in Israel als Araber zu definieren, denn die christliche Gemeinschaft sei schon lange vor der arabisch-moslemischen Eroberung im Heiligen Land präsent gewesen.

Quelle: http://www.israelheute.com


Arabischsprachige Christen, die bewußt israelische Staatsbürger sein wollen

In Jafia bei Nazareth haben arabischsprachige israelische Christen eine Solidaritätskundgebung für junge Leute aus ihren Reihen veranstaltetet, die sich zur israelischen Armee melden. Man versteht sich als Teil des Staates Israel und will wie alle anderen Israelis seinen Beitrag dazu leisten, wie es auf Facebook heißt. accumulator_default_img

Sie nennen sich bewusst nicht „arabische Christen“, sondern „Arabisch sprechende israelische Christen“. Sie sagen von sich, dass sie nicht arabischen Ursprungs seien, sondern lediglich im Laufe der Jahrhunderte dazu kamen, Arabisch zu sprechen. Diese Menschen in Jafia wollen bewußt integriert sein im demokratischen Staat Israel. 

Die Gemeinde wird dabei unterstützt von ihrem griechisch-orthodoxen Priester, Pater Gabriel Nadaf. Als Nadaf die Solidaritätskundgebung mitverantwortete, forderte die palästinensische Regierung das Jerusalemer Orthodoxe Patriarchat auf, Pater Nadaf aus dem Dienst zu entfernen. Die Einschüchterungskampagnen gegen den Priester häufen sich. 

Quelle: http://www.israelheute.de