Thüringen: Maaßen gegen CDU-Linksspiele

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen (siehe Foto), hat sich entschieden gegen CDU-Pläne in Thüringen gewandt, mit der Linkspartei eine sogenannte Projekt-Regierung zu bilden:

Es kann nicht sein, daß die Union dieser sozialistischen Regierung die Steigbügel hält und Herrn Ramelow für weitere fünf Jahre aufs Pferd hilft.“

Der Christdemokrat forderte seine Partei auf, einen eigenen Ministerpräsidenten zu stellen und eine Minderheitsregierung zu bilden. Maaßen ist Mitglied der Werte-Union, einer konservativen Gruppierung innerhalb von CDU und CSU.

Auf Twitter reagierte der Jurist folgendermaßen auf Aussagen des früheren JU-Vorsitzenden und heutigen CDU-Generalsekretärs Ziemiak, der die AfD in einem SPIEGEL-Interview scharf kritisiert hat:

„Herr Ziemiak, zeigen Sie auch einmal klare Kante gegenüber den Leuten, die sich eine Zusammenarbeit mit der SED, die sich heute die Linke nennt, vorstellen können. Das sind wir den Toten und Gefangenen der SED-Diktatur schuldig.“

Zum Oma-Umweltsau-Skandal des WDR tweetete der Ex-Verfassungsschutzchef über den ÖRR (Öffentlich-rechtlichen Rundfunk):

„Wir wären schon einen großen Schritt weiter, wenn der WDR und andere öffentlich-rechtliche Sender offen einräumen würden,dass sie links-grün sind. Dann hätte man eine gemeinsame Gesprächsgrundlage, auf der man über die Zukunft des ÖRR sprechen könnte.“

Zitaten-Quelle: https://twitter.com/HGMaassen?cn=ZmxleGlibGVfcmVjc18y&refsrc=email

Foto: Michael Leh

 

 


Junge Union in NRW und ZOCD-Zentralrat: Solidarität mit verfolgten Christen im Irak

In den vergangenen Tagen hat sich die Situation der im Nordirak und Syrien lebenden Christen weiter zugespitzt. Die radikal-islamistische Terrorgruppe ISIS vertrieb die Christen aus der irakischen Stadt Mossul. Die Stadt gilt seit der Frühzeit des Christentums als christliche Hochburg im Irak. Logo Christustag

Die ISIS-Kämpfer drohten den dortigen Christen mit dem Tod, wenn sie nicht konvertieren oder die Stadt verlassen. Beim Exodus tausender Christen wurden diese sogar noch an den Kontrollpunkten ihrer Habseligkeiten beraubt.

Die Christenverfolgung in jenen Gebieten verurteilen Junge Union NRW zusammen mit dem Zentralrat Orientalischer Christen in Deutschland (ZOCD) aufs schärfste:

„Wir sind mehr als besorgt und betrübt über das systematische Treiben einiger radikaler Islamisten. Sie nehmen in menschenverachtender Weise vielen Christen ihre Heimat weg. Diese ethnische Säuberung im Namen der Religion ist nicht nur ein drastischer Verstoß gegen die Religionsfreiheit, sondern auch eine schwere Verletzung der Menschenrechte“, erklären für die JU in NRW Paul Ziemiak und Michael Sendker sowie für den ZOCD Simon Jacob und Sargon Yigit.

Beide Organisationen bekunden ihre tiefe Solidarität mit den verfolgten Christen und fordern ein Ende des ISIS-Terrors.

Dabei wird betont, dass die ISIS-Extremisten einen sehr radikalen Zweig des Islam darstellen und somit auch von vielen islamischen Konfessionen wegen ihres Fundamentalismus heftig kritisiert werden.

Quelle: http://ju-nrw.de/aktuelles/467-solidaritaet-christen