Evang. Kirchenmann findet Islamisten harmloser als „radikale Bibelgruppen“

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens hat ihre Besorgnis über das Wirken evangelikaler Christen geäußert. 038_35

„Was die Gefährdung von sächsischen Jugendlichen angeht, bereiten etwa radikale Bibelgruppen viel größere Probleme als Islamisten“, sagte der Beauftragte für Weltanschauungs- und Sektenfragen, Harald Lamprecht, der Dresdner Morgenpost.

Den aktuellen Anlaß dieser Äußerung lieferte der Fall der 15 Jahre alten Linda Wenzel aus Pulsnitz. Anfang Juli reiste sie nach Syrien, um sich der Terrormiliz IS anzuschließen. Lamprecht sah in dem Interview, das vor dem Terroranschlag von Würzbug veröffentlicht wurde, darin keinen Grund zur Sorge. Der Anteil sächsischer Jugendlicher an den 810 aus Deutschland ausgereisten IS-Rekruten läge „im unteren einstelligen Bereich“.

Weit größeren Zulauf würden dagegen die christlichen Fundamentalisten erfahren. Auch sie erstrebten eine „göttlich gebotene Ordnung, die zwangsläufig das Verhältnis zur Demokratie in Frage stellt“. Das attestierte den „Evangelikalen in Sachsen“ 2014 eine gleichnamige Studie der SPD-nahen Heinrich-Böll-Stiftung.

Sektenbeauftragter Lamprecht hatte bereits im vergangenen Jahr die Teilnehmer der Pegida-Proteste als die eigentlichen Friedensstörer ermittelt und Moslems als Verbündete im Kampf gegen den Islamismus empfohlen.

Quelle: Wochenzeitung „Junge Freiheit“


Beschwerdebrief an den Paderborner Erzbischof wg. politisch einseitiger Äußerungen

Von Dr. David Berger

pressefotoberger11Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker wird derzeit in den Medien als AfD-Kritiker gefeiert. In einem Brief wehrt sich nun ein Katholik gegen diese parteipolitische Wahlkampfaktion und fragt den Oberhirten: Warum schweigen Sie im Gegenzug zu den antisemitischen und christophoben Vergehen muslimischer Migranten?

Exzellenz, sehr geehrter Herr Erzbischof,

nach einem Bericht verschiedenster Medien und der „Katholischen Nachrichtenagentur“ haben Sie die AfD und im selben Interview mit der Westfalenpost „fremdenfeindliche Tendenzen“ kritisiert Diese seien „nicht mit dem christlichen Menschenbild vereinbar“. Sie haben sich „entschieden gegen den Missbrauch des christlichen Glaubens für Stimmungsmache gegen Ausländer und Flüchtlinge“ gewendet.

So titelt die „Neue Westfälische“: Paderborner Erzbischof findet deutliche Worte gegen AfD  – und der FOCUS hat als Schlagzeile: „Erzbischof über AfD: Fremdenfeindlichkeit mit christlichem Menschenbild unvereinbar

Zunächst sei gesagt: kein vernünftiger Mensch und schon gar kein Theologe wird Ihnen widersprechen, wenn Sie konstatieren, dass Fremdenfeindlichkeit mit dem christlichen Menschenbild unvereinbar ist. Auch darüber, dass Stimmungsmache gegen wen auch immer in unserer offenen Gesellschaft nichts zu suchen hat, versteht sich von selbst. untitled

Und pflichtgemäß bemerke ich hier auch noch zusätzlich, dass ich weder AfD-Wähler noch -Sympathisant, aber zugleich Katholik und überzeugter Vertreter unserer Demokratie und der dazu gehörenden offenen Gesellschaft und ihrer Werte (Meinungs-, Religionsfreiheit usw.) bin.

Die Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang allerdings stellt ist, warum Sie gleichzeitig diese wichtige Botschaft benutzen, um Wahlkampf zu betreiben. Denn das ist es doch, was dann wirklich letztlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Soll das Christsein von AfD-Wählern hinterfragt werden?

Gerade einem Erzbischof, der im Licht der Öffentlichkeit steht, müssten doch die Mechanismen der Medienwelt vertraut sein; er müsste wissen, was er mit einzelnen Aussagen anrichtet. Schauen Sie sich einfach die Schlagzeilen an, die den Eindruck erwecken, als hätten Sie das Interview vor allem dazu genutzt, sich gegen die AfD abzusprechen und AfD-Wählern das Christsein abzusprechen, sie sozusagen zu „exkommunizieren“.

Das zeigt sich nach außen hin eindeutig als eine parteipolitische Positionierung. Selbst in den heftigsten Zeiten von Kanzelworten nach 1945 gab es eine solche parteipolitisch gezielte Wahlkampfaktion von Bischöfen nicht  –  und die fällt dann noch extrem einseitig aus.

Warum haben Sie nicht über asylkritische Stimmen in anderen Parteien gesprochen? Etwa bei der „Linken“ oder bei der CSU?

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin alles andere als ein AfD-Wähler, aber als Christ und Katholik finde ich es unerträglich, wenn man bestimmten Wählern das Christsein abspricht, weil sie eine demokratisch legitimierte Partei wählen und damit von einem Grundrecht in jenem demokratischen Staat Gebrauch machen, der zugleich Ihre Alimentierung gewährleistet.

pc_piWo bleibt die Abgrenzung von der Linkspartei?

Warum hat man von Ihnen nichts gehört, als die „Linke“, deren juristische Vorgängerin als SED die Kirchen in der DDR aufs übelste unterdrückte, sich auch in ihrem Erzbistum ausbreitete? Kann man etwa leichter Christ in einer kirchenfeindlichen Partei sein als in einer Partei, die immerhin überzeugte Katholiken in ihrer Führungsriege verzeichnet? Warum haben Sie geschwiegen, als die Linke in NRW zu einer Demonstration aufrief, die in üblen antisemitischen Exzessen endete?

Und was im Hinblick auf ihr Urteil, wer sich Christ nennen darf, noch schwerer wirkt: Wo ist ihre Stimme angesichts der Verfolgung von Juden und Christen durch muslimische Migranten, die die Majorität unter den derzeitigen Flüchtlingen stellen?

Nur falls Sie um diese katastrophale Situation nicht wissen: Erst vor wenigen Wochen gingen die Aussagen des Pfarrers einer evangelischen Gemeinde in Berlin Steglitz durch die Medien, der sich um die christlichen Flüchtlinge im Berliner Flüchtlingsheim „LaGeSo“ kümmert.

Er berichtet von einem von ihm betreuten christlichen Flüchtling, der dort wegen seines christlichen Glaubens einem dauernden Mobbing ausgesetzt ist:

„15 muslimische Bewohner seines Heims hatten ihn und ein weiteres Gemeindeglied angegriffen und geschlagen, ihm das Kreuz vom Hals gerissen und die beiden als ‚Abtrünnige’ und ‚Unreine’ beschimpft“ zitiert ein katholische Nachrichtenportal den Pfarrer. foto-dcubillas-www_freimages_com_

Anzeigen bei der Polizei habe man aufgegeben, da diese keinen Sinn hätten, denn im Heim gebe es genügend muslimische Zeugen, die aussagen würden, dass sie „genau gesehen haben, dass unser Gemeindeglied sich das Kreuz selbst vom Hals gerissen und sich seine Verletzungen selber zugefügt hat …

Es ist schon mindestens der dritte Angriff auf dieses Gemeindeglied. Ich habe wiederholt, das letzte Mal vor zwei Monaten, das zuständige Sozialamt schriftlich um eine Verlegung gebeten und die Angriffe geschildert. Es passiert nichts … Konvertierte Christen sind in unserem Land Opfer dritter Klasse“.

Judenfeindliche Tendenzen im islamischen Kultukreis

Wenn Sie, verehrter Herr Erzbischof, auch dieses Leiden der eigenen Brüder kalt lässt, berührt Sie vielleicht das unserer älteren Brüder, der Juden.

Als unbestritten gilt, dass die meisten Flüchtlinge aus einer vom real existierenden Islam geprägten Kultur stammen, die nicht nur homo- und christophob, sondern noch viel stärker antiisraelisch und antisemtisch ausgerichtet ist. Dies gilt besonders für die Flüchtlinge, die Experten in diesem Jahr noch bei uns erwarten.Klar hat dieses Problem Gunnar Heinson in der Neuen Zürcher Zeitung im Zusammenhang mit den Vorfällen der Silvesternacht benannt:

„Allein aus den arabischen Ländern wollen gemäß einer Studie des Doha-Instituts nicht mehr  –  wie noch nach einer Gallup-Untersuchung von 2000  –  nur 23, sondern schon 35 Prozent weg. Das wären momentan über 130 Millionen von insgesamt 380 Millionen Menschen. Natürlich sind dies bloß Umfragewerte  –  angesichts der Dimensionen wirkt diese Relativierung indes reichlich kraftlos.

85 Prozent der Araber, so zeigt dieselbe Untersuchung, träumen von der Judenvernichtung. Wer eine Million zu sich holt und dann umverteilen will, möchte die Nachbarschaft mit 850 000 Antisemiten fluten – ein Geschenk so deutsch wie schon lange nicht mehr.“

Nach Ihren Worten, wie sie die Katholische Nachrichtenagentur wiedergibt, entsteht der Verdacht, dass Sie genau jenen, die auf solch unhaltbare Zustände hinweisen, mit ihren seltsamen Aussagen das Christsein absprechen.

Eine solche Art „Exkommunikation“, die Sie hier vornehmen, ist äußerst grenzwertig, vor dem skizzierten Hintergrund perfide, ja es entsteht sogar der Verdacht des Amtsmissbrauchs. In all dem gebotenen Respekt einem Erzbischof gegenüber bitte ich Sie nachdrücklich, solche Aktionen in Zukunft zu unterlassen!

Quelle: http://www.theeuropean.de/david-berger/10837-afd-und-christliches-menschenbild-vereinbar#

 


Das Feindbild vieler Medien: Nicht der Islamismus, sondern der „Rechtspopulismus“

Von Dr. David Berger

Wer nur die Kommentare von deutschen Politikern und Medienleuten zur Kenntnis nimmt, der wird glauben, dass die Terrorakte in Brüssel auf das Konto von Rechtspopulisten oder Neonazis gehen. Es sind aber keine AfD- oder Pegida-Anhänger, die als Selbstmordattentäter Unschuldige in den Tod bomben. Wir müssen endlich offen über die Feinde und deren Ideologien sprechen!  pressefotoberger11

Diese fast reflexartig erfolgenden Kommentare sind sozusagen eine kaum verändertere Neuauflage der Statements, die viele Politiker angesichts des Terrors von Paris im vergangenen Jahr von sich gaben:

Nach anfänglicher Betroffenheit konnten sie mit der größten Sorge, die sie im Zusammenhang mit dem Blutbad empfanden, nicht lange hinter dem Berg halten: der Angst, ihre Partei könnte dadurch Wählerstimmen verlieren. Das sagten sie natürlich nicht so, sondern sie warnten unaufhörlich davor, nun den Islam als ganzen zu beschuldigten.

Und statt sich energisch auf die Seite der Juden in unserem Land zu stellen (denn die Anschläge von Paris waren auch ganz wesentlich antisemitisch motiviert), solidarisierte man sich mit den Moslems. Nicht weil man Moslems so gerne hat, wie mancher Verschwörungstheoretiker vielleicht jetzt munkeln wird. Sondern schlicht aufgrund der Tatsache, dass man Angst hatte, dass islamkritische Parteien wie die AfD nun aus der Katastrophe Kapital schlagen und den etablierten Parteien Wähler abluchsen könnten.

Junge Grüne: Keine Angst vor Islam, sondern vor Rechtspopulismus

Auch diesmal glaubt man sich in einem Deja-vue. Eine der ersten im Chor der gefährlich Desorientierten war Irina Studhalter von den „Jungen Grünen“, die sich selbst auf Twitter als feministische Campaignerin bezeichnet.

Das Blut der Opfer von Brüssel war noch nicht trocken, als sie auf Twitter wissen ließ: „Ich habe Angst. Nicht vor dem Islam, nicht vor dem Terror – sondern vor der rechtspopulistischen hetze, die folgen wird. #Brussels“

Dass die selbst ernannte Campaignerin für diese Position keine Kampagne mehr initiieren muss, sondern diese bereits zum guten Ton in jenen Ländern gehört, die bislang vom Terror weitgehen verschont geblieben sind, zeigten dann die weiteren Reaktionen.

Dunja Hayali, bereits bekannt für ihre die Tatsachen ideologisch vernebelnden Statements, tönte auf Facebook in alt bekannter Weise: „geschockt. fassungslos. nach der Türkei, jetzt Belgien. Terror bleibt Terror. egal wo, egal von wem. aber dieser Hass vergiftet alles. er bombt sich fest: in Taten, in Worte. aber hoffentlich nicht in unsere Köpfe, in unsere Herzen. mehr worte habe ich nicht. dh“

Künstliche Hysterie um Beatrix von Storch

Weil sich so recht keine rechtspopulistische Hetze einstellen wollte, erklärte man dann schlicht die Aussagen der üblichen Verdächtigen dazu und echauffierte sich künstlich. So etwa über einen Tweet der AfD-Politikerin Beatrix von Storch (siehe Foto):AFD_EU_Abgeordnete

„Viele Grüße aus Brüssel. Wir haben soeben das Parlament verlassen. Hubschrauber kreisen. Militär rückt an. Sirenen überall. Offenbar viele Tote am Flughafen und am Zentralbahnhof. Hat aber alles nix mit nix zu tun.“

Die Süddeutsche Zeitung sieht darin einen „nicht überbietbaren Zynismus“ und die Unfähigkeit, Anteil zu nehmen. Noch schlimmer sei allerdings ihre nachfolgende ausführliche Stellungnahme auf Facebook: „Sie hat erneut einen schrecklichen terroristischen Anschlag für ihre eigenen Zwecke und für die politische Agenda der AfD genutzt“ urteilt die Tageszeitung aus München.

Was hat von Storch nun konkret geschrieben?
„Wer jetzt immer noch nicht verstanden hat, worum es geht, wer jetzt wieder die Warner und Mahner attackiert und meint, das Problem löse sich mit Lichterketten, Integrationskursen und Wegsehen, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wir haben ein Problem in Europa. Das Problem ist importiert. Wir vergrößern das Problem jeden Tag. Und: das Problem hat mit dem politischen Islam zu tun. Nicht mit allen Muslimen. Aber mit dem politischen Islam.“

Die Aufregung über die Aussagen von Storchs ist nur verständlich, wenn man die zum journalistischen Dogma erhobenen, fast ritualhaft abgebetenen Statements der Hayalis und Studhalters im Kontrast dazu betrachtet:

Im Hause des Gehängten ist vom Strick zu schweigen

Für sie darf sich zum islamistischen Terror in Europa nur äußern, wer zugleich die Tatsache verschweigt, dass es eine Ideologie gibt, die die Basis all dieser Terrorakte darstellt. Nur der, der zwar „Terror“ sagt und sein Entsetzen darüber kundtut, aber auf keinen Fall die genauere Benennung „islamistisch“ hinzufügt. Es gilt das strenge Gesetz, dass im Hause des Gehängten nicht vom Strick geredet werden darf.

Stattdessen gilt die dumpfe Hayali-Parole: “Egal vom wem”. Nein, es ist nicht egal von wem. Es sind keine jüdischen, christlichen, atheistischen oder buddhistischen Terrorgruppen, die derzeit dabei sind, Angst und Schrecken weltweit, besonders aber auch in Europa zu verbreiten. Es sind keine AfD- oder Pegida-Anhänger, die als Selbstmordattentäter Unschuldige in den Tod bomben. Es sind keine Neonazis mit Glatzen und Springerstiefeln, die dafür sorgen, dass das Europa der Aufklärung und der offenen Gesellschaft dem Untergang geweiht ist, wenn wir nicht endlich über seine Feinde und deren Ideologie sprechen.be2004_38_551

Beatrix von Storch, das muss ich eingestehen, obwohl ich weder mit ihr noch mit der AfD sympathisiere, hat es getan. In jenem Facebookeintrag, den man zur Grundlage des gewollten Echauffierens machte, schreibt sie:

„In aller Klarheit aber auch dies: wer jetzt immer noch nicht verstanden hat, worum es geht, wer jetzt wieder die Warner und Mahner attackiert und meint, das Problem löse sich mit Lichterketten, Integrationskursen und Wegsehen, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wir haben ein Problem in Europa. Das Problem ist importiert. Wir vergrößern das Problem jeden Tag. Und: das Problem hat mit dem politischen Islam zu tun. Nicht mit allen Muslimen. Aber mit dem politischen Islam.“

Lieber stehend kämpfen als knieend sterben!

Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer dass es geradezu fahrlässig und brandgefährlich ist, dass dies von Politikern der Mitte so nicht ausgesprochen wird. Und dass wir immer vor Augen haben sollten, dass unsere Heimat, dass das Europa der Freiheit, der Demokratie und der offenen Gesellschaft, das wir angemessen Abendland nennen, nur zu retten ist, wenn wir seine Feinde klar benennen, um sie danach zu bekämpfen.

Das klingt unbequem und das wird es auch werden. Aber wir haben letztlich nur zwei Möglichkeiten: Für unsere Heimat, die Europa ist, zu kämpfen oder mit ihr zu sterben.Und nur eine Möglichkeit ist für mich wirklich wählbar, auch wenn die meisten meiner publizistischen Kollegen derzeit in eine andere Richtung gehen. Ihnen kann ich in Abwandlung jenes berühmten Satzes des von Islamisten ermordeten Charlie Hebdo-Chefredakteurs Stéphane Charbonnier nur raten: Lieber stehend kämpfen als kniend sterben!

Quelle: http://www.theeuropean.de/david-berger/10819-islamistischer-terror-in-bruessel#


„Konservativer Aufbruch“ in der CSU kritisiert FAZ-Polemik über „die Radikalen“

Beschwerdeschreiben von Dr. Thomas Jahn (Konservativer Aufbruch in der CSU) an die FAZ per E-Mail vom 4.2.2016:

Sehr geehrte Damen und Herren,
als ehemaliger Abonnent und Leser Ihrer Zeitung habe ich mich über den Artikel von Frau Bednarz („Die Radikalen“) sehr gewundert.
 .
Es kann vielleicht schon als Kunstform angesehen werden, auf fünf Internetseiten nur mit Etikettierungen und Pauschalierungen auszukommen, ohne sich auf Basis von Fakten oder echten Argumenten mit den angeblich „radikalen neuen Rechten“ auseinanderzusetzen.
 .
Bei einem Jungautoren-Wettbewerb des „Neuen Deutschland“ oder der „Jungen Welt“ hätte Frau Bednarz damit sicher den ersten Preis erhalten.
Von der FAZ hätte man sich allerdings gewünscht, dass einer Autorin nicht nur Raum für Textbausteine und vorgestanzte Kampfbegriffe aus dem Vokabular eines Jakob Augstein, Ralf Stegner oder Heiko Maas geboten wird, sondern dass man ihr Recherchearbeit und journalistische Qualität abverlangt.
 .
Dazu gehört, dass Zitate nicht sinnentstellt wiedergegeben werden und die angegriffenen Personen vorher Gelegenheit zu einer Stellungnahme erhalten. Da Frau Bednarz die von mir mitgegründeten Initiative des „Konservativen Aufbruchs“ in der CSU anspricht und die Stuttgarter Rede meines Sprecherkollegen David Bendels erwähnt, bei der ich zugegen war, darf ich folgendes festhalten:  zeitungen

Mit dem Artikel von Frau Bednarz soll der Eindruck erweckt werden, sie hätte mit CSU-Abgeordneten über den Konservativen Aufbruch gesprochen. Da sie keine Namen und Zusammenhänge nennt, darf dies stark bezweifelt werden.

Ebenso wie viele bürgerliche Basisgruppen, die in den letzten Jahren in den christlichen Kirchen, Parteien, Verbänden oder als Bürgerinitiativen entstanden sind, haben sich auch in den Unionsparteien solche Basisgruppen etabliert, die einfach ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Interessenartikulation in Anspruch nehmen.
Warum wir uns deshalb von Frau Bednarz als Wichtigtuer und Gaukler diffamieren lassen müssen, erscheint kaum nachvollziehbar.
 .
Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Ihre Zeitung so fair wäre, einen Gastbeitrag der von Frau Bednarz attackierten angeblich „Radikalen“, also der Betroffenen selbst abdrucken würde, um sich anschließend fundiert und auf dem einmal vor vielen Jahren von der FAZ gepflegten, intellektuellen Niveau mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
–    Warum ergreift der hohe deutsche Kirchenklerus seit geraumer Zeit einseitig Partei für bestimmte politische Parteien?  – Beispiel: Warum wird die Beleuchtung des Erfurter Doms nur aus Protest gegen eine kleine Oppositionspartei ausgeschaltet aber nicht, wenn 24 Jahre nach der friedlichen Revolution ein vorbestrafter Politiker der SED-Fortsetzungspartei zum Ministerpräsidenten Thüringens bestimmt wird? alle_parlamente_01_59949a9a6f
.
–    Warum werden die gewaltfreien Demonstrationen von Pegida als Angriff auf Menschenwürde und Demokratie skandalisiert, während der in Leipzig, Berlin und anderen Städten beinahe wöchentlich stattfindende Straßenterror tausender gewaltbereiter Linksextremisten mit Dutzenden von verletzten Polizisten und Sachschäden in Millionenhöhe kaum eine Zeile Wert ist?

–    Warum werfen Journalisten wie Frau Bednarz normalen Bürgern in Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte vor, sie würden sich mit ihrer (von Frau Bednarz unerwünschten) Meinung „auf Abwege“ begeben, während Regierungspolitiker die die Grund- und Freiheitsrechte massiv einschränken wollen, wie Justizminister Maas oder Bundeskanzlerin Merkel zu „Opfern“ der bösen „neuen Rechten“ hochstilisiert werden.

–    Warum fordert Frau Bednarz von kritischen CDU-Mitgliedern „Loyalität“ gegenüber der eigenen Parteiführung ein? Ist Linientreue etwa eine neue freiheitlich-demokratische Tugend?

–    Warum diffamiert Frau Bednarz Dissidenten wie Herrn Sarrazin als „weinerlich“, anstatt sich mit den Hintergründen seiner skandalösen Entfernung aus dem Bundesbankvorstand und den offensichtlich sehr engen Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland zu befassen?

–    Warum „hetzen“ rechtschaffende und steuerzahlende Bürger gegen „Flüchtlinge“, wenn sie auf die massiven Rechts- und Verfassungsbrüche der Regierung Merkel hinweisen?

–    Warum hat Frau Bednarz mit keiner Silbe die Anliegen und Ziele vieler regierungskritischer Bürger im Zusammenhang mit der „Demo für alle“ in Stuttgart erwähnt? Warum verschweigt Frau Bednarz Anlass und Hintergründe dieses Protests, allen voran die Pläne der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg zur Frühsexualisierung von Kindern?    

Falls Sie Interesse an der Beantwortung dieser Fragen haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir die Gelegenheit für einen Gastbeitrag bieten könnten. Ich stehe dafür jederzeit gerne zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Jahn, Stellv. Sprecher der Initiative
Konservativer Aufbruch, CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit

Quelle: http://konservativer-aufbruch.de/die-frankfurter-allgemeine-sonntagszeitung-fas-verffentlichte-am-vergangenen-sonntag-31-01-2016-einen-infamen-und-diffamierenden-gastkommentar-einer-journalistin-nam/
.
Ergänzender Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/03/faz-polemik-von-liane-bednarz-bietet-zerrbild-von-konservativen-und-rechtspopulisten/

100 Linksextreme attackierten Polizisten

Linksextremisten haben am Montagabend versucht, eine Kundgebung des Duisburger Pegida-Ablegers zu stürmen. Rund 100 Vermummte attackierten Polizisten und gingen auf Polizeipferde mit Pfefferspray und Schlagwerkzeugen los. Zudem wurden Flaschen auf die Einsatzkräfte geschleudert. Scannen0003

„Drei Störer konnten dabei festgenommen werden. Gegen sie sind Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet worden“, teilte die Duisburger Polizei mit. Während der Pegida-Kundgebung hätten Anhänger der linken Szene immer wieder versucht, Pegida-Teilnehmer anzugreifen. Auch dabei kam es zu Flaschenwürfen auf Polizisten.

„Einen 16jährigen, der vermummt mit einer Fahnenstange auf einen Polizisten eingeschlagen hatte, übergaben die Beamten nach Personalienfeststellung und Anzeigenaufnahme den Eltern“, berichtete die Behörde. Ein 17 Jahre alter Linksextremist wurde als Steinewerfer identifiziert und wurde ebenfalls festgenommen. Die Polizei setzte Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um eine Stürmung der Pegida-Kundgebung zu verhindern.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


CDU-Parlamentarier Gregor Golland will linksradikale Gewalt gegen Polizisten klären

Nach Ausschreitungen linker Demonstranten auf die Polizei in Duisburg am 7.12.2015, vermisst die Gewerkschaft der Polizei (GdP) einen „Aufschrei“, wie er nach Gewalt von rechtsextremen Demonstranten üblich ist. HP-Header-Gregor_15

Der nordrhein-westfälische CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) nimmt diesen Hilferuf der GdP auf und erkundigt sich nun mittels einer parlamentarischen Anfrage über die genauen Ausmaße linker Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten seit 2010 in Nordrhein-Westfalen. 

Konkret haben im aktuellen Fall etwa 400 Linke versucht, zu einer Kundgebung von rund 150 Pegida-Anhängern durchzudringen. Mehrere Hundertschaften der Polizei schützten die rechten Demonstration. Eine Gruppe teils Vermummter aus den Reihen der Linken griff die Polizisten mit Straßenschildern, Absperrgittern, Bauzäunen und Flaschen an und ging mit Pfefferspray auf die Polizeipferde los. Ein GdP-Sprecher bezeichnet die vehemente Vorgehensweise der linken Gewalttäter als „neue Entwicklung“.
 
Golland: „Dass die Polizei schon immer ihren Kopf im Kampf gegen extreme Kräfte hinhalten musste, ist nicht neu. Allerdings braucht es nachhaltige und belastbare Konzepte von Seiten der Polizeiführung, wie man demokratiefeindlichen Kräften entgegentritt und auf geänderte Rahmenbedingungen reagiert.“

Quelle: http://www.gregor-golland.de/pages/posts/die-polizei-darf-nicht-zum-spielball-der-extremisten-werden-933.php

Weitere Infos:
Kleine Anfrage (Drucksache 16/10475)


Vom Zeitgeist verdreht: Warum linkes Gutmenschentum unserem Land nicht gut tut

Von Peter Helmes

Während in Afrika, Lateinamerika und Teilen Asiens der Glaube blüht – und nicht von den Phantasien europäischer Kirchenmenschen „beflügelt“ wird – stehen die evangelische und die katholische Kirche hierzulande vor dem Niedergang.peter-helmes-227x300

Zwei große Herausforderungen sind es, die den Trend befördern: der Islam und die Verunsicherung über das, was heute (bei uns) Christentum bedeutet.

Wer dagegen aufbegehrt und hinweist auf intellektuelle sowie religiöse Irrwege, bekommt die geballte Kraft der „politisch Korrekten“ zu spüren, die gerade auch in den Kirchen dabei sind, ihren Einfluß zu vergrößern.

Viele unter ihnen geben sich als Christen aus, sind aber subversive Figuren zur Durchsetzung satanischer Vorstellungen, für die Reizworte wie Frühsexualisierung, Bildungs- und Aktionsplan, Gender usw. stehen mögen. Selbst hohe kirchliche Würdenträger geben sich dabei als Herolde der neuen Welt, des „neuen Menschen“ aus.

Ich habe mich mit den Reaktionen auf „Pegida“ beschäftigt und selten so viel Haß und Verachtung wie auf der Seite der Pediga-Gegner festgestellt. Eine solch´ völlig unangemessene Reaktion der vermeintlich „guten Menschen“, welche die Pegida-Bürger quasi zu Bösmenschen stempeln, läßt sich nur damit erklären, daß die friedlichen Pegida-Bürger offenbar einen wunden Punkt, wenn nicht den Kern unserer Misere getroffen haben: Pegida_slide

Nirgendwo wird zur Zeit das Auseinanderklaffen von öffentlicher und veröffentlichter Meinung deutlicher. Daß Medienmenschen und Politiker aller Couleur angesichts der Pegida-Demonstrationen lauthals „Haltet den Dieb!“ schreien, ist ein weiteres Indiz für die Ge- und Betroffenheit der „Eliten“ (wenn sie denn solche sind).

Die „öffentliche Meinung” hört man (fast) nicht mehr. Man hört nur noch die „veröffentlichte Meinung“, die von der sog. “political correctness” geprägt ist und der eigenen, individuellen Meinungsbildung der Bürger entgegensteht oder entgegenwirken will.

Diese „political correctness“ (PC) erlaubt keine Toleranz und stellt eine Kampfansage an den kategorischen Imperativ dar. Es ist wie ein Rückfall in die Zeit vor der Aufklärung mit all ihrer Finsternis.

Die PC gebärdet sich wie eine religiöse Sektierergruppe. Nur die dort festgelegte Meinung ist richtig: „Wir sind gut, alle anderen sind Sünder!“  – Es fehlt nur noch das Instrument einer PC-Inquisition. (Die Hohe Gerichtsbarkeit läge dann wahrscheinlich beim Bundesvorstand der Grünen.)

Das Zerstörerische am Gutmenschentum sei, sagt Papst Franz, daß man dabei im Namen einer “falschen Barmherzigkeit” die Wunden der Gesellschaft verbinden wolle, ohne sie zuvor zu behandeln. Ein inhaltsschwerer Satz, über den sich nachzudenken lohnt. pc_pi

Die emotionale Strategie der Gutmenschen versucht, unsere Gesellschaft mit einer vorgeschobenen „Barmherzigkeit“ auszuhebeln – wobei ihre Barmherzigkeit nur ihresgleichen gilt. Alle anderen haben sich zwangsläufig von dieser „werten“ Gesellschaft ausgeschlossen. Da ist die Political correctness nicht weit vom Islam bzw. nahe an der Scharia.

Dies umfaßt logischerweise auch die Unmöglichkeit, eine Zuwanderung zu tolerieren, die nicht bereit ist, die Grundwerte und Grundregeln der Nation anzunehmen (oder zumindest zu tolerieren). Hier liegen die Grenzen staatlicher Toleranz: Wer sich nicht in das gewachsene Gemeinwesen einfügt oder es sogar ablehnt, kann nicht Aufnahme in diese Gesellschaft verlangen.

Politiker (und Medien), die dies dennoch fordern, verstoßen nicht nur gegen die Grundlagen eines Staates, sondern sie versündigen sich an ihrem Volk. Sie machen sich strafbar. Fanatische „Gutmenschen“ sind Täter, wir sind die Opfer!

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und ehem. Bundesgeschäftsführer der JU (Jungen Union); er betreibt die liberal-konservative Webseite CONSERVO: https://conservo.wordpress.com/

Ergänzender INFO-Hinweis: Gastbeitrag MERKELDÄMMERUNG in der Neuen Zürcher Zeitung von Hans-H. Tiedje, dem ehem. Berater von Helmut Kohl: http://www.nzz.ch/meinung/merkeldaemmerung-1.18639497