Vaterhaus-Gemeinde in Frankfurt berichtet über verfolgte Christen in Flüchtlingsheimen

Frau Mahin Mousapour ist persischer Herkunft und seit 1996 Pastorin der evangelisch-freikirchlichen “Vaterhaus“-Gemeinde in Frankfurt am Main, die aus vielen Ex-Muslimen aus dem Iran und Afghanistan besteht, welche zum Christentum gefunden haben.

Kürzlich berichtete sie darüber, daß diese Gläubigen in Frankfurt nicht selten beschimpft und eingeschüchtert werden: DSC00254

„Seit Jahren werden diese Christen und ihre Familienmitglieder in Frankfurt von Islamisten bedroht und diskriminiert. Selbst wurde ich einmal auf der Straße von radikalen Moslems mit Messer bedroht und mehrmals beschimpft.“

Angesichts des wachsenden Flüchtlingszustroms (der überwiegend aus Muslimen besteht) haben sich die Probleme für diese Konvertiten (christlichen Ex-Muslime) verschärft, wie die Pastorin weiter schildert: 

„Jetzt sind meine Gemeindemitglieder in Frankfurt noch stärker als je zuvor unterdrückt, diskriminiert und verfolgt. Unter den Flüchtlingen sind Moslems und verfolgte Christen (Konvertiten).

Wenn die Konvertiten in meine Gemeinde kommen wollen, sind sie sehr vorsichtig und verschweigen total, daß sie an Jesus glauben. Jene Moslems, die sie hier diskriminieren, sind hingegen mutig, gewagt und sehen sich im Recht. Ihr Verhalten zeigt keinen Respekt oder Achtung gegenüber den Grundgesetzen dieses Landes.

Ich habe nichts gegen Islam und Moslems (meine Schwester ist Muslima), aber jedes Mal, wenn ich um den Schutz meiner Gemeinde bitte, werde ich sofort mundtot gemacht. Meine deutschen Freunde sagen: „Wir können dir nicht helfen, weil wir dann auch sofort als Ausländerfeind bezeichnet werden.“

Diese Gesellschaft und deren Medien haben mehr Interesse für den Islam und Muslime als für Christen. Wir Christen werden stark vernachlässigt, als ob wir nicht zum Volk des Landes gehören. Jetzt bin ich ein „armer Christ“ in einem Land, das von Christendemokraten geführt wird.“

Die Pastorin (ihre E-Mail: mahinmousapour@web.de) hielt am 29. November dieses Jahres in Hamburg eine Rede bei einer Lichterkette zum Thema “verfolgte Christen”: https://www.youtube.com/watch?v=vmVv2a3bAdc

 


Bereits im antiken Persien gab es Schutzgesetze für ungeborene Kinder

Laut einer Studie der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Shiraz-Universität im Iran gab es bereits im alten Persien strenge Gesetze gegen Abtreibung. Zudem wurden schwangere Mütter und ungeborene Kinder staatlich geschützt.

Die Studie trägt den Titel „Untersuchung antiker Abtreibungsgesetze – Das Persische, Griechische und Römische Reich im Vergleich“ und setzt sich mit dem Thema Abtreibung in verschiedenen Kulturen auseinander. Baby (2)

Demnach wurde im Neupersischen Reich der Sassaniden (224 – 651 n. Chr.) ein ungeborenes Baby als lebender Mensch angesehen, gleichwertig wie jeder andere Mensch nach der Geburt. 

Abtreibung wurde als „Durchtrennung der Lebenswurzel und des wichtigsten Segen Gottes“ angesehen und als schweres Vergehen verurteilt bzw. einem Mord gleichgesetzt. Ärzte und Priesterschaft verurteilte die Tat gleichermassen. Auf Abtreibung stand die Todesstrafe für den Vater, die Mutter und die durchführende Person.

Um das Kind im Mutterleib und die Schwangere zu schützen, gab es gesetzlich vorgeschrieben eine Person, die sich um Mutter und Kind kümmern sollte. Zusätzlich waren der Vater des Kindes und die Familie der Schwangeren verpflichtet, sich um das Wohlergehen von Mutter und Kind zu sorgen.

Wenn der Vater oder die Familie zum Zeitpunkt der Geburt verhindert waren, war laut Gesetz der Nachbar verpflichtet, bei der Entbindung zu helfen.

Schon zur Zeit des Achämidenreiches (550 – 330 v. Chr.) gab es spezielle Gesetze zum Wohl von Mutter und Neugeborenen. So wurde die neue Familie beispielsweise fünf Monate lang mit Lebensmitteln vom Staat versorgt.

Quelle: http://www.jesus.ch/n.php?nid=253188 / Autor: Miriam Hinrichs


Der Sohn des Schahs von Persien betrachtet Israelis als Verbündete

„Das israelische und das iranische Volk halten zusammen. Wir sind natürliche Verbündete, das verrückte iranische Regime bedroht uns alle.“ Diese Worte richtete Prinz Reza Pahlavi, der Sohn des früheren Schahs, an fünfzig Israelis in Miami, USA. IMG_1016

Die Gruppe dieser Israelis, die sich „Riviera- Parlament“ nennt, ist nicht gerade unbedeutend. Vor kurzem empfing man den stellv. israelischen Außenminister Danny Ayalon; in Kürze wird der ehem. Generalstabsschef Gabi Aschkenasi erwartet.

Prinz Pahlavi kritisierte in seiner Rede US-Präsident Barack Obama, dem er vorwirft, viel zu wenig für den Volkswiderstand im Iran zu tun. „Die Leute waren bereit für die Demokratie und haben auf den Straßen demonstriert, sie haben sich gefragt: Wo ist Obama? Wo ist Amerika?“, erklärte der Prinz.

Pahlavi lebt in den USA. Er erklärt, das iranische Volk sei bereit, mit Israel zu kooperieren, um das diktatorische Regime dort zu stürzen.

Quelle: http://www.israelheute.com


Morgen beginnt das PURIM-Fest, das an die Rettung der Juden in Persien erinnert

Am Samstagabend beginnt auch für deutsche Juden das Fest Purim, das an die Errettung der Juden im persischen Reich erinnert, wie sie in der alttestamentlichen Esther-Geschichte erzählt wird. Purim fällt in der Regel auf Februar oder März.

Das Fest erinnert in seiner frohen Ausgelassenheit an den Karneval.  Jüdische Schulen sind geschlossen, es finden öffentliche Partys und Feste statt und die Zeitungen melden allerlei Enten  –  ähnlich den Aprilscherzen.  

Foto: K. Ruprecht

Foto: K. Ruprecht

Kinder und Erwachsene verkleiden sich faschingsähnlich mit bunten Kostümen. Die festliche Verlesung der Esther-Rolle in der Synagoge wird von allerlei Lärminstrumenten begleitet, die immer dann ertönen, wenn der Name Hamans fällt.

Orthodox-jüdische Gläubige geben sich  –  in gesetzten Grenzen  –  einem Rausch der Ausgelassenheit hin und erfüllen zugleich eine genaue Liste von allerlei Verpflichtungen, ernsten und frohen: Almosengeben, Abend- und Morgenlesungen der Esther-Rolle, Austausch von Leckerbissen und Delikatessen sowie üppige Festessen.

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin

HINWEIS auf die kürzliche liturgische Lesung zu Königin Esthers Gebet: https://charismatismus.wordpress.com/2013/02/21/mit-gottes-hilfe-rettet-konigin-ester-ihr-volk-vor-der-vernichtung/