Kreuzer als CSU-Fraktionschef bestätigt – Söder soll Ministerpräsident bleiben

Thomas Kreuzer bleibt Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Die neuen und wiedergewählten Abgeordneten der künftigen Fraktion bestätigten Kreuzer bei ihrer ersten Zusammenkunft mit großer Mehrheit von 97,5 Prozent für zweieinhalb weitere Jahre im Amt.

Der Parlamentarier ist seit 24 Jahren Mitglied des Landtags und seit Oktober 2013 Vorsitzender der bayerischen CSU-Fraktion. Kreuzer ist 59 Jahre, wohnt in Kempten im Allgäu und gewann dort bei der Landtagswahl erneut das Direktmandat.

Zudem haben die Abgeordneten der künftigen CSU-Landtagsfraktion weitere wichtige Personalentscheidungen für die neue Legislaturperiode getroffen:

So schlägt die Fraktion einstimmig vor, Ministerpräsident Dr. Markus Söder erneut zum Ministerpräsidenten zu wählen. Dazu kommentiert Kreuzer:

„Söder hat in enger Zusammenarbeit mit unserer Fraktion wichtige Weichen gestellt und unser Land mit vielen sachpolitischen Entscheidungen geprägt. Die Wähler haben uns nun einen klaren Regierungsauftrag erteilt, dem wir mit einer stabilen CSU-geführten Regierung nachkommen wollen.“

Als neue Landtagspräsidentin nominierten die Abgeordneten einstimmig Ilse Aigner. Kreuzer dazu:

„Mit Ilse Aigner schlagen wir eine starke Frau und eine der beliebtesten Politikerinnen Bayerns für das Amt der Landtagspräsidentin vor. Sie wird das Parlament hervorragend repräsentieren und mit ihrer verbindlichen Art für klare Strukturen in den Parlamentsabläufen sorgen.“

 


Vatikan: Wird Kardinal Gerhard Müller nach Mainz abgeschoben?

Die Tageszeitung Oberbayerisches Volksblatt (OVB) berichtet in seiner Internetversion „OVB-online“ vom heutigen 6. August über verschiedene Personalgerüchte im Vatikan, die nicht zuletzt deshalb ins Kraut schießen, weil im September üblicherweise neue Ernennungen oder Postenwechsel an der römischen Kurie stattfinden. 0022

Wie der Autor Ingo-Michael Feth schreibt, ranken sich die „wildesten Spekulationen“ um Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre  – und damit dritthöchster Mann in der katholischen Weltkirche (nach dem Papst und dem Leiter des Staatssekretariats).

Laut OVB solle Glaubenshüter Müller  –  den Gerüchten zufolge  –   durch den Wiener Kardinal Christoph Schönborn ersetzt werden. Sodann heißt es weiter: „Der gebürtige Mainzer Müller solle im Gegenzug mit dem  (…) vakanten Bischofsstuhl zu Mainz abgefunden werden. Es wäre eine Sensation, die nicht überall Begeisterung auslösen würde.“

Diese Spekulationen seien einerseits „mit Vorsicht zu genießen“,  erklärt der Autor, andererseits erwähnt er: „Hinter vorgehaltener Hand geben Prälaten jedoch zu, dass die Überlegungen durchaus plausibel scheinen.“

Der Grund hierfür: „Hardliner“ Müller sei dem Papst „bereits mehr als einmal in die Parade gefahren“:

„So soll er vor kurzem dem Redenschreiber des Papstes intern gar „Häresie“ vorgeworfen haben.“ – Zudem habe der Glaubenspräfekt erklärt, seine Kongregation habe die Aufgabe, das päpstliche Lehramt „theologisch zu strukturieren“  –  und das sei, so der OVB-Redakteur, als „Affront“ zu werten.

Abschließend stellt er fest:

„Auffällig ist, dass alle wichtigen Papiere aus der Kurie seit geraumer Zeit am obersten Glaubenshüter vorbeigehen. Auf Beobachter macht der Kardinal seit Monaten einen zunehmend resignierten Eindruck.“

Quelle für die Zitate: http://www.ovb-online.de/politik/vatikan-spekulationen-kardinal-mueller-6641451.html

Foto: Bistum Regensburg


Bischof Voderholzer bestätigt mit seinen ersten Personalentscheidungen die Linie seines Amtsvorgängers Müller

Prälat Michael Fuchs ist wieder als Generalvikar eingesetzt

In seiner ersten Ordinariatskonferenz hat Bischof Rudolf Voderholzer am heutigen Dienstag wichtige Personalentscheidungen mitgeteilt. Er wünschte allen Anwesenden sowie allen Mitarbeitern der Referate und Abteilungen für ihr verantwortungsvolles Wirken Gottes Kraft und Segen.  Voderholzer 1

Mit Wirkung zum 26. Januar 2013 ernannte er Domkapitular Prälat Michael Fuchs zu seinem Generalvikar und gleichzeitig zum Moderator und Kanzler der Kurie. Der Generalvikar gilt als das „andere Ich“ (alter ego) des Bischofs und vertritt diesen in allen Verwaltungsangelegenheiten.

Als Moderator ist er für die Koordinierung der einzelnen Hauptabteilungen des Bischöflichen Ordinariats, als Kanzler für die Erstellung und Aufbewahrung der Akten verantwortlich. Michael Fuchs war schon unter Bischof Gerhard Ludwig Müller seit 2005 Generalvikar.

Domkapitular Prälat Dr. Franz Frühmorgen und Domkapitular Prälat Anton Wilhelm wurden zu Stellvertretern des  Generalvikars ernannt.

Bischof Rudolf bestätigte Weihbischof Reinhard Pappenberger als Bischofsvikar für die Bereiche Berufungspastoral und Pastoralvisitationen.

Der Oberhirte berief Michael Dreßel als seinen bischöflichen Sekretär (Bischöflicher Kaplan).

Der Bischof bestätigte Domkapitular Prälat Dr. Josef Ammer und Pfarrer Lic.iur.utr. Andrzej Kuniszewski in ihrem Amt als Offizial bzw. Vizeoffizial. Der Offizial leitet in Vertretung des Bischofs das kirchliche Gericht.  

Die bisherigen Leiter der Referate des Bischöflichen Ordinariates bestätigte Bischof Rudolf Voderholzer in ihren Ämtern, ebenso Domdekan Prälat Robert Hüttner als Diözesanökonom.

Als Bischöflichen Beauftragten für das Diözesankomitee bestätigte der Bischof Domvikar Msgr. Thomas Pinzer. Darüber hinaus setzte der Bischof den im Dezember 2008 gewählten Priesterrat sowie den Diözesanpastoralrat wieder ein. Beide Räte hatten während der Sedisvakanz (bischofslosen Zwischenzeit) zu bestehen aufgehört.

Quelle (Text/Foto):
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