Peru: Drei ermordete Missionare werden demnächst in Chimbote seliggesprochen

Der Präfekt der Kongregation für die Heiligsprechungen, Kardinal Angelo Amato, zelebriert am kommenden 5. Dezember in Chimbote die Messe anläßlich der Seligsprechung der beiden am 9. und 25.9.1991 ermordeten polnischen Franziskanermissionare Michael Tomaszek und Zbigniew Strzalkowski sowie des italienischen Priesters Alessandro Dordi. P1020947 - Kopie

Die drei Geistlichen wurden von der kommunistisch-maoistischen Untergrund-Rebellengruppe „Sendero Luminoso“ (leuchtender Pfad) ermordet, die vor allem in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts tausende von Morden und Gewalttaten in Peru ausgeübt haben.

Wie die Diözese Chimbote mitteilt, findet der Seligsprechungsgottesdienst im Stadion von Chimbote statt, während am Vorabend um 19 Uhr in der Kathedrale eine Gebetsvigil beginnt, zu der Delegationen aus dem ganzen Land eingeladen sind.

Am Sonntag, den 6. Dezember, stehen die Eröffnung einer Ausstellung über das Leben des seligen Alessandro Dordi, eine Danksagungsmesse und eine kulturelle Veranstaltung auf dem Programm. Um 16.30 Uhr ist eine Wallfahrt zum Ort des Martyriums von Pfarrer Dordi vorgesehen  –  und um 17 Uhr findet die Grundsteinlegung für die Kappelle des seligen Alessandro Dordi statt.
Bei den neuen Seligen handelt es sich um die ersten seliggesprochenen Märtyrer in Peru.

Quelle: Fidesdienst


Der Papst kritisiert die Gender-Ideologie und betont die Würde der Ehe

Gender-Ideologien gefährden die Schönheit der Ehe. Darauf hat Papst Franziskus in einer Rede an die Bischöfe von Puerto Rico hingewiesen, die am vergangenen Montag zum Ad limina-Besuch im Vatikan waren. Edith-Breburda

Franziskus lud die Bischöfe laut Redetext dazu ein, Distanz zu Ideologien zu nehmen, welche die traditionelle Familie untergraben. Die „Ergänzung“ von Mann und Frau sei der Gipfel der göttlichen Schöpfung, und diese Verbindung werde von der Gender-Ideologie  –  im Namen einer angeblich freieren und besseren Gesellschaft  –  hinterfragt.

Unterschiede zwischen Mann und Frau dürften nicht Unterdrückung oder Konkurrenzverhalten, sondern müssten der Gemeinschaft und der Fortpflanzung dienen, so Franziskus. Das Sakrament der Ehe als größter Schatz (…) müsse geschützt werden, die Familienpastoral vor Hintergrund der „großen sozialen Problemen“ gefestigt werden. 

Quelle: Radio Vatikan  –  Foto: Dr. Edith Breburda


Weltklimagipfel contra Wetterwirklichkeit

Von Dr. Wolfgang Thüne

Es ist wieder soweit. Vom 1. bis 12. Dezember 2014 findet die Pilgerfahrt zum alljährlichen „Weltklimagipfel“ der Vereinten Nationen statt. Austragungsort ist diesmal Lima, die Hauptstadt Perus. Dr. Wolfgang Thüne

In Lima mit seinem tropischen Wüstenklima herrscht derzeit Sommer, was psychologisch sicher den Glauben an die Erde als „Treibhaus“ befördert. Doch da es sich inzwischen um den 20. Klimagipfel handelt und die Angst vor dem Klimawandel im Schwinden begriffen ist, musste schweres Geschütz aufgefahren werden, auch um die Weichen für „Paris 2015“ zu stellen.

Die UN-Klimagipfel-Konferenzen werden nach ganz bestimmten Ritualen zelebriert und folgen einer wohl durchdachten Aufmerksamkeits-Dramaturgie.

Um die Menschheit insgesamt emotional auf die Tragödie „Klimakatastrophe“ einzustimmen, müssen die Klimaregisseure als Produzenten des „Zeitgeistes“ ein Untergangsszenario entwickeln, das alle Menschen gleichermaßen anspricht, aufrüttelt und betroffen macht. Klima-Opfer und Klima-Täter müssen eins werden, sich schuldig fühlen und zur Sühne bereit sein.

Die Welt wird eigens dazu in ein globales Theater verwandelt, auf dessen Bühne das Stück „Klima-Apokalypse“ aufgeführt wird. Da es sich um keine Uraufführung handelt, müssen die „Klimaexperten“ wie die Filmproduzenten sich stets neue Reize ausdenken, um das Publikum in einen Zustand permanenter Angststarre zu überführen.

Die Angst muss so überwältigend „wirklichkeitsnah“ sein, damit eigenes Denken ausgeschaltet wird und man sich bedingungslos seinen „Klimarettern“ ausliefert.

Die Vorbereitung gleicht einem Trommelwirbel, der das Publikum fasziniert von den Sesseln reißt. Bereits im Vorfeld muss für eine entsprechende Stimmung, für ein „Gänsehaut-Feeling“, gesorgt werden, wie es in der modischen Wettersprache heißt.

Daher versammelte sich der Weltklimarat IPCC höchstpersönlich am 2. November 2014 in Kopenhagen, damit dem Lima-Gipfel das Scheitern des Kopenhagen-Gipfels 2009 erspart bliebe.

Doch was inszenierte IPCC? Die Angst vor der Zukunft und die Sucht nach dem Augenblick, dem Erhalt des Ist-Zustandes nach dem Motto: Wenn wir wollen, das alles bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass alles sich ändert!

Sind wir zur Änderung nicht bereit, dann drohen schwerwiegende, unumkehrbare Folgen. „Alles, was wir brauchen, ist der Wille zur Veränderung“, so der IPCC-Vorsitzende Rajendra Pachauri, denn „wir haben die Mittel, um den Klimawandel zu begrenzen“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Dipl.-Meteorologe Dr. W. Thüne hier: https://conservo.wordpress.com/2014/11/28/klimawunschdenken-scheitert-an-der-wetterwirklichkeit/


Peru: Erzbischof protestiert beim Präsidenten gegen Abtreibungsliberalisierung

In einem Offenen Brief an den peruanischen Präsidenten bringt der katholische Erzbischof Miguel Cabrejos Vidarte von Trujillo seinen Widerstand gegen die Billigung des sog.  “technischen Leitfadens für die therapeutische Abtreibung” zum Ausdruck.  imagesCAHIF86C

In seinem Brief nennt der Oberhirte 16 Punkte, welche die Verfassungswidrigkeit und den Widerspruch zu geltenden Normen aufzeigen. Außerdem beklagt er, dass das Vorgehen die Bevölkerung in die Irre führe.

Unter Punkt 6 heißt es z.B.: „Unser Strafgesetzbuch legt fest, dass Abtreibung ein Verbrechen ist, während der Leitfaden ein solches Verbrechen als ‘freiwillige Unterbrechung’ der Schwangerschaft darstellt“.

Unter Punkt 7 argumentiert der Erzbischof: „Es ist nicht statthaft, dass eine medizinische Kommission über ein Menschenleben entscheidet“.

Neben der Bischofskonferenz hatten viele christliche Gemeinden zu Protesten gegen die neuen Abtreibungsbestimmungen aufgerufen. 

Quelle: Fidesdienst

Offener Brief des Erzbischofs im Wortlaut (spanisch): http://www.fides.org/spa/attachments/view/file/carta_cabrejos_humala_2014.doc


Peru: Katholische Bischöfe protestieren scharf gegen neue Abtreibungsregelungen

Nach der Verabschiedung eines Leitfadens zur „therapeutischen“ Abtreibung durch das Gesundheitsministerium betonen die katholischen Bischöfe des Landes: Baby (2)

“Wir lehnen diese Regelung ab, die erstmals in der Gesichte Perus, der Abtreibung und damit der Mord an unschuldigen Menschenleben den Weg ebnet. Die Bestimmungen des Ministeriums sind nicht nur unmoralisch, sondern auch verfassungswidrig und illegal“.

In ihrer Verlautbarung schreiben die Oberhirten: „Sowohl die werdende Mutter als auch das ungeborene Kind haben dasselbe Recht auf Leben, das in beiden Fällen vom Staat geschützt werden muss“.

„Wenn das Leben der Mutter und ihres Kindes in Gefahr ist, dann gibt es nach Aussagen von Experten viele medizinische Möglichkeiten, beide Leben zu retten“, so die Bischöfe weiter

Der Erzbischof von Lima, Kardinal Juan Luis Cipriani, bezeichnete die neuen Bestimmungen öffentlich als “Leitfaden zum Töten“.

Die Verlautbarung der Bischöfe im Wortlaut (spanisch): http://www.iglesiacatolica.org.pe/cep_prensa/archivo_documentos/comunicado-cep_no-mataras-al-ninho-en-el-seno-materno_010714.pdf

Quelle: Fidesdienst


Regensburg: Dankgottesdienst nach der Kardinalserhebung von Gerhard L. Müller

Papst Franziskus hat am 22. Februar 2014 den vatikanischen Glaubenspräfekten und ehem. Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller in Rom zum Kardinal erhoben. AL-0004

Am 4. Mai 2014, dem 3. Sonntag der Osterzeit, wird Kardinal Müller um 15.30 Uhr im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg die Hl. Messe feiern.

Bischof Rudolf Voderholzer lädt alle Priester und Diakone, Ordensgemeinschaften, kirchlichen Mitarbeiter sowie alle Gläubigen ganz herzlich zur Mitfeier und zur anschließenden Begegnung auf dem Domplatz ein. Hier gibt es für einen geringen Unkostenbetrag eine kleine Brotzeit.

Kardinal Müller freut sich anstelle persönlicher Geschenke über eine Unterstützung seines Hilfsprojekts für die Ausbildung von Seminaristen (Priesteranwärtern) in Peru: Kontoinhaber: Erzbischof Gerhard L. Müller; Konto-Nr.: 10 218 921 6; Bank: Ligabank Regensburg, BLZ: 750 903 00; Verwendungszweck: Priesterausbildung in Peru.

Wichtiger Hinweis:
Aufgrund des Stadtmarathons in Regensburg gibt es im Vorfeld der Messe im Dom Verkehrsbeschränkungen. Zusätzlich ist der Domplatz zwischen Römerturm und Krauterermarkt von 14 Uhr bis 20 Uhr für den Straßenverkehr gesperrt. Die Residenzstraße ist weiterhin befahrbar.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund des Stadtmarathons http://www.regensburg-marathon.de die betroffenen Streckenabschnitte ab 8 Uhr für den allgemeinen Verkehr und Busverkehr gesperrt sind. Die Straßensperrungen werden nach Streckenverlauf sukzessive abgebaut, können aber in gewissen Bereichen bis 14:30 Uhr andauern. Fußgänger und Radfahrer können auf Anweisung der Ordner und entsprechend dem Läuferaufkommen die Strecke queren. Die Zufahrt zu den öffentlichen Parkhäusern in der Nähe des Doms ist möglich, der Parkplatz am Unteren Wöhrd (Altes Eisstadion) kann während der Sperrungen nur über die Nibelungenbrücke her angefahren werden.

Quelle für Text und Foto: Bistum Regensburg


Peru: Menschenrechtspreis für die katholische Ordensschwester Maria del Carmen

Einsatz für Frauen aus dem Volk der Awajún gewürdigt

Schwester María del Carmen von der Kongregation vom heiligen Joseph wurde mit dem Peruanischen Menschenrechtspreis 2013 ausgezeichnet.

Der Sonderpreis, den die Peruanische Menschenrechtskommission alljährlich vergibt, ging an den Priester Gerald Veilleux. Die Auszeichnungen wurden anläßlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember überreicht. Die spanische Missionsschwester ist im Vikariat San Francisco in Bagua im Regenwald im Norden Perus tätig. 

Seit 45 Jahren ist ihre Kongregation unter den indigenen  (eingeborenen) Völkern im peruanischen Amazonasgebiete in Bagua tätig. Dort werden vor allem Projekte für Frauen aus dem indigenen Volk der Awajun gefördert.

Schwester Maria del Carmen arbeitet seit sechs Jahren in dieser Region und bezeichnet ihre Erfahrung als „Teil einer wunderbaren Geschichte der Frauen aus dem Volk der Awajún, die typische Merkmale der Kultur der indigenen Völker des Amazonasgebiet verkörpern und heute gebildete Frauen sind“

Sie fügt hinzu: „Diese Frauen, die heute in unserem Bildungszentrum unterrichten, waren unsere ersten Schülerinnen und der Kontakt zu dieser Kultur ist Teil des Volkes“.


Peru: Katholische Kirche fragt Linksregierung nach Opfern des roten Terrors

„Leuchtender Pfad“ verantwortlich für 70.000 Ermordete

Die katholische Kirche in Peru fordert die linksgerichtete Regierung dazu auf, verstärkt nach etwa 15.000 Menschen zu suchen, die zwischen 1980 und 2000 „verschwunden“ sind, also in jenen 20 Jahren, als die kommunistische Untergrundgruppe „Leuchtender Pfad“ große Teile Perus terrorisierte.

Die meisten der 15.000 Vermißten wurden wahrscheinlich ermordet  – wie jene 70.000 Opfer des Sendero Luminoso („Leuchtender Pfad“), die infolge des gewaltsamen Kampfs dieser Guerillabewegung ermordet wurden, wobei vor allem die quechuasprachige Landbevölkerung betroffen war. Der Sendero Luminoso befindet sich auf einer von der Europäischen Union erstellten „Liste der Terrororganisationen“.

In dem südamerikanischen Land regiert seit dem 28. Juli 2011 der sozialistische Präsident Humala, der knapp die Wahl gewonnen hatte.  

Der Präsident der Bischofskonferenz, Erzbischof Salvador Piñeiro von Ayacucho, appellierte jetzt an die Linksregierung, „den Schmerz unserer Brüder nicht zu vergessen“ und nach Massengräbern zu suchen. Die Region Ayacucho war von den Kämpfen des maoistisch geprägten Guerillotrupps besonders betroffen.

 


Peru: Am 23. März zogen über 100.000 Lebensrechtler durch die Hauptstadt Lima

Der 25. März ist in Peru per Gesetz den Ungeborenen gewidmet

Mehr als 100.000 Menschen marschierten am Samstag, den 23. März 2013, durch die Straßen der peruanischen Hauptstadt Lima, um sich öffentlich zur Verteidigung des Lebens zu bekennen, darunter auch Prominente aus Politik, Kultur und Fernsehen. Auf dieser Großdemonstration „Rettet die Zukunft“ (siehe Foto) wurden Unterschriften für einen Gesetzesvorschlag gesammelt, der Abtreibung abschaffen und das Recht auf Leben schützen soll.
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Mit folgenden Worten kommentierte Kardinal Juan Luis Cipriani, Erzbischof von Lima, den Marsch fürs Leben:

„Der Staat muss das Leben schützen und verteidigen und gegen eine irreführende Propaganda vorgehen, die unter dem Vorwand, die Gesundheit der Frauen schützen zu wollen, Leben vernichtet. Wir sagen Nein zu dieser Art von Argumenten, die man so oft hört; wir wollen die Familie und das Leben schützen, ohne Kompromisse.“ 

Der Erzbischof von Lima dankte den zahlreichen Menschen unterschiedlicher Glaubenszugehörigkeit, die sich dieser Initiative anschlossen::

„Wir alle sind hier, um das menschliche Leben zu bejahen, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Wir sind hier vereinigt, um vor Gott Nein zu sagen zu diesem Mord, dieser teuflischen Handlung, die sich Abtreibung nennt. In unserer Zeit findet ein weltweiter Kampf statt, um das Leben, die christliche Ehe, die Familie zu verteidigen; all diese Werte sind unverzichtbar!

Gleichzeitig wollen wir unseren Eltern und Großeltern danken, die so großzügig gewesen sind, mit Gott zusammenzuarbeiten, um einem jeden von uns das Leben zu schenken. In aller Bescheidenheit können wir sagen, dass das Leben in Lateinamerika bisher immer verteidigt worden ist.“

Kardinal Cipriani dankte auch allen Politikern, die dazu beigetragen haben, dass der 25. März per Gesetz als „Tag des ungeborenen Kindes“ anerkannt wurde.

Zuletzt erklärte der Erzbischof von Lima, Papst Franziskus sei ein entschlossener Verteidiger allen menschlichen Lebens; er forderte alle dazu auf, sich dem neuen Pontifex anzuschließen:  „Es ist eine Freude und eine große Verantwortung für uns, dass die Kirche heute einen Heiligen Vater aus diesem Kontinent besitzt; es bedeutet, dass wir in unserem Alltagsleben unseren Prinzipien treu sein müssen“, so Kardinal Cipriani.

Der Pro-Life-Marsch jedes Jahr statt, seitdem Peru vor 11 Jahren den „Tag des ungeborenen Kindes“ einführte  –  ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der Rechte ungeborener Kinder, derselben Rechte, welche die peruanische Verfassung allen Menschen zugesteht.

Foto-Quelle und weitere Infos siehe hier (auf spanisch): http://www.marchaporlavida.org

Nachricht gekürzt aus: ZENIT.org