Hattenhofen: Peter Hahne spricht am 24.10.

Der ehem. ZDF-Moderator, Bestseller-Autor und evangelische Theologe Peter Hahne hält am Sonntag, den 24. Oktober 2021 um 15 Uhr eine Rede in der Sillerhalle von Hattenhofen (Großraum Stuttgart, Baden-Württemberg).

Der Eintritt ist frei, Einlaß ab 14 Uhr, Spenden gehen an die „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ (HMK) in Uhldingen, die von dem judenchristlichen Pastor Richard Wurmbrand aus Rumänien gegründet wurde.

Initiator des Vortrags ist der Verein Volltreffer (https://www.volltreffer-ev.de/volltreffer/blog/blog.html)

Die Veranstaltung geht noch auf eine Idee und Einladung des kürzlich verstorbenen Staatssekretärs a.D. Georg Gallus zurück; der christliche FDP-Parlamentarier wollte damit bewußt einen Kontrapunkt setzen, weil der Reformationstag immer mehr vom Halloweenunfug verdrängt wird.

Die gottesdienstlich geprägte Tagung wird unterstützt vom Württembergischen Christusbund Hattenhofen.

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Unionspolitiker auf der Flucht ins „Wolkige“

Von Peter Hahne

Wenn auch die Nachrichten aus Berlin für Normal-Denkende schwere Kost sind, wenigstens gibt es verbale Gaumen-Freuden, die man sich auf der Zunge zergehen lassen kann. So viel Geschwafel war selten. Der geneigte Zuschauer erlebt auf der Bühne der Pressekonferenzen die entlarvende Lyrik einer singulären Sondierungssprache. Weltmeister ist ausgerechnet die einstige Klartext-Union.

So klingt Söders Bilanz nach zweieinhalb Stunden: Die Gespräche seien „vom Willen geprägt gewesen“, herauszufinden, „wo eine gemeinsame Basis ist, welche Brücken man gemeinsam beschreiten kann, wie weit die Wege dann möglicherweise sind und wie stabil die Pfeiler sind, auf dem dieser Weg zurückzulegen ist“.

Das ist keineswegs die Bilanz des Kongresses für Hoch- und Tiefbau oder des Deutschen Statiker-Bundes, auch nicht der guten alten „IG Bau, Steine, Erden“. Nein, mit dieser verbalen Urgewalt fasst der Vorsitzende der einstigen Strauß-Partei offiziell die Sondierungen mit den Grünen zusammen.

Besonders blumig wird’s in der peinlich-plumpen Pennäler-Poesie der Unions-Generalsekretäre. Zu den Gesprächen mit der FDP weiß Paul Ziemiak zu berichten, man habe „ein gemeinsames Verständnis geschaffen, dass etwas Neues entstehen muss“. CSU-Kollege Blume sekundiert blütenreich: „Das war ein Treffen, das Lust auf mehr macht.“ Als handele es sich um Werbung für den Playboy, für Mon Chérie oder einen Freizeitpark.

Und Laschet weiß zu berichten, dass das (für ihn über-lebensrettende) Jamaika-Bündnis „eine Breite in der Gesellschaft hätte, die es wirklich möglich macht, das Land in den nächsten Jahren voranzutreiben“.

Man stelle sich diese Leierkasten-Lyrik plastisch vor, was ja gar nicht so abwegig ist: Mit der Peitsche von Klima- und Corona-Zwangsmaßnahmen wird das Land vorangetrieben – und zwar in den Abgrund: Kinder krank hinter Masken, der teuerste Heizungs-Winter seit Kriegsende, explodierende Inflation, gnadenlose Spaltung der Gesellschaft, millionenfacher Import von Antisemitismus und Sozialhilfeanspruch, Strom von Putins Gnaden …

Und dann noch diese schwindelerregenden Mogelpackungen: Klima-Koalition, Reform-Bündnis, Nachhaltigkeits-Regierung. Da müssen Millionen in Werbeagenturen verpulvert worden sein, um solchen Stuss zu erfinden.

FORTSETZUNG des Beitrags von Peter Hahne hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/sondierungen-unionspolitiker-wattebaeuschchen-statt-wortgefecht/


Peter Hahne zum Synodalen Holzweg: Brunnenfrösche quacken um die Wette

Von Peter Hahne

Der große Hamburger Theologe Helmut Thielicke hat es einst auf den Punkt gebracht, wenn es um Wichtigtuer und deren Selbstüberschätzung geht: „Da träumt der Brunnenfrosch vom großen Ozean.“ Leute, die einmal am ganz großen Rad drehen wollen – dabeisein bei den Mächtigen.

Solche Brunnenfrösche findet man zum Beispiel auf Parteitagen – oder in Talkshows. Man denke nur an das ganze gegenwärtige Getöse um „Klima-Koalition“, „Zukunfts-Bündnis“, „Nachhaltigkeits-Regierung“ oder „Verjüngung der Partei.“

Bei CDU und CSU hat man übrigens den Eindruck, als fehlte im Team nur noch Johannes Heesters für den Bereich „Zukunftsmusik.“

Im Windschatten der großen Politik quaken derzeit, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, auch katholische Brunnenfrösche um die Wette. Dieses Wettquaken nennt sich Synodaler Weg, von nicht allzu wenigen Kritikern auch als Holz- oder Irrweg bezeichnet.

Dieses katholische „Wenn wir schreiten Seit an Seit….“ hat sich nun am Wochenende selbst entzaubert: „Mit uns zieht die neue Zeit“…..weg von der Bildfläche, hinein in die Bedeutungslosigkeit.

Viele Wichtigtuer haben das wichtige Treffen so eilig verlassen, dass es vorzeitig beendet werden mußte. Von den 214 „Synodalen“ waren zuletzt nicht einmal mehr 150 anwesend. Der Rest hatte bereits vor Abschluß und Abstimmung die Flucht ergriffen und das Weite gesucht.

Die FAZ bilanziert nüchtern in ihrer Titelzeile: „Ein Ende im Eklat.“ So etwas nennt man Begräbnis erster Klasse. Oder auch: Viel Lärm um nichts.

Den Bischöfen und Laien, die es „denen da in Rom“ mal so richtig zeigen wollten, die voller Ironie auf diverse Erklärungen des Papstes herabblickten und einer fortschrittlichen Kirche Beine machen wollten, nahmen dieselben selbst in die Hand: auf und davon!

Doch im Ernst: Wen interessieren die Themen in der breiten Öffentlichkeit überhaupt, die von Kirche etwas anderes erwartet als ein regierungstreues Zeitgeist-Unternehmen mit angeschlossener Spiritualitäts-Abteilung?

Zeitgleich hatten sich zum Beispiel in einer niedersächsischen Kirche zum Erntedankgottesdienst Pfarrer und Greta-Jünger im Altarraum versammelt, um mit ideologischen Klima-Sprüchen ihr ganz besonderes Hochamt zu feiern. Parallel enthüllte BILD zum soundsovielten Male, welch ein Israel- und Judenhaß in dieser Truppe steckt.

Mehr Selbst-Entzauberung als der „synodale Abbruch“ vom Wochenende geht nicht. Selbst-Demontage vom Allerfeinsten. Zurück bleiben wieder mal die Schäfchen vor Ort, denen man „Hoffnung machen wollte auf eine neue Kirche mit frischem Wind.“ Die dürfen jetzt weiter treu und brav ihre Kirchensteuern bezahlen, damit sich die elitären Brunnenfrösche bis ins Jahr 2023 weiter zum Wettquaken treffen können.

BILD: Einer der zahlreichen Buchtitel von Hahne: „Niemals aufgeben!“ (Kern-Verlag)

Dabei wäre es doch so einfach, Kirche zu erneuern: sich statt auf synodale Irrwege auf den Weg konsequenter Nachfolge zu begeben und diesen auch nicht durch „Abreise“ abzubrechen. Gebet, Gottes Wort und Gebot, Gemeinschaft der Gläubigen, das sind ein paar wichtige Wegmarken gegen das Wettgequake, das nun erstmal ein jähes Ende gefunden hat.

Das gilt übrigens für alle Konfessionen, wenn sie überleben wollen: Die Konzentration auf den Markenkern ihres Glaubens. Auf das, was sie in dieser rat-, hilf- und orientierungslos gewordenen Welt konkurrenzlos wichtig macht.

Peter Hahne ist ehem. ZDF-Moderator, Bestseller-Autor und evangelischer Theologe. – Den vollständigen Text dieses Artikels lesen Sie hier: https://www.kath.net/print/76462


Konservative CSU? – Das Ende einer Legende

Von Peter Hahne

Söders politische Pleitewelle ist unübersehbar. Die Bilanz der Landtagswahl 2018 und nun der Bundestagswahl: eine einzige Katastrophe. Da passt kein Techtelmechtel mit den Grünen. Jetzt kommt wieder die Komödie „Konservativ“ zur Aufführung.

Es ist jedoch keine Legende, sondern der feine Unterschied: Leute wie Strauß brachten trotz Landesstolz à la „Bavaria First“ meist die besten Leute im Bund in Stellung. Doch Söder hinterlässt verbrannte Erde.

Der Verfall war programmiert: Statt einstiger CSU-Schwergewichte wie Theo Waigel, Wolfgang Bötsch, Franz Josef Strauß und Co schickte Söder die Doro und den Andy nach Berlin. Und nicht zu vergessen: den Horst, den Heimatminister für unkontrollierte Einwanderung.

Mit die schwächsten Minister der vergangenen Koalition kamen von der CSU – und sie alle bekamen ihr Fett weg vom Wähler. Von wegen starke CSU mit sämtlichen verfügbaren Direktmandaten. Ende Legende!

Die Wahrheit: Doro (Bär) erlitt eine knallende Klatsche in ihrem Wahlkreis Bad Kissingen, exakt minus 12 Prozentpunkte bei den Erststimmen. Andy (Scheuer) stand ihr in Passau in nichts nach, im Gegenteil: ein Minus von 16,8 Prozentpunkten.

So viel zur Legende, Söders Personal sei der Retter der Union. Der Imageverlust der Union (Forschungsgruppe Wahlen) lässt sich an diesen beiden Koryphäen geradezu personalisieren.

Und das beendet gleich die nächste Vorstellung: Mit Söder wäre alles anders – sprich: besser – geworden. Leider ist auch der geschätzte Hesse Hans-Jürgen Irmer (CDU) diesem täglich via Umfragen befeuerten Missverständnis aufgesessen. Er meint im TE-Interview sogar jetzt noch, der Retter käme aus Franken. Ausgerechnet der standhafte Irmer, der wie kaum einer glasklar für „CK“ steht: für das Christliche und das Konservative in der Union.

Wie will er denn vor seinen Wetzlarer Wählern erklären, dass gerade jener Söder noch kurz vor Toresschluss als Protestant die katholische Kirche zur Segnung der „Ehe für alle“ aufgefordert hat. Um nur ein Beispiel der Anbiederung an die Grünen zu nennen, von Klima und Corona ganz zu schweigen. Vom Kreuz-Aufhängen zur Regenbogen-Maske war nur ein kurzer Weg. Man muss halt flexibel sein.

Nein, die erfolgte Quittung ist das Ende der Legende, der konservative „Berliner Kreis“ hätte je etwas zu melden gehabt in der Union. Neben Irmer sind auch fast alle anderen „Berliner“ mit der jetzigen Wahl von der Bildfläche verschwunden. Man kann sich jetzt in einer Telefonzelle treffen.

Das Konservativ-Christliche hat bei CDU und CSU keine Konjunktur mehr. Die Wahl hat auch dieser Legende ein Ende gesetzt.

Quelle und vollständiger Artikel des ehem. ZDF-Moderators Peter Hahne hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/soeder-wider-die-legendenbildung/


Peter Hahne: Die Unionsparteien auf Abwegen

Von Felizitas Küble

Auf dem Internetportal „Tichys Einblick“ – es gibt das zeitgeistkritische Magazin auch als Print-Zeitschrift – hat sich Peter Hahne gestern (28.9.) online zu Wort gemeldet und die Bundestagswahl kommentiert.

Zudem befaßt sich der Bestsellerautor und ehem. ZDF-Moderator auch mit dem programmatischen und personellen Niedergang von CDU seit Jahrzehnten, vor allem in den 16 Jahren unter Merkel – und hinsichtlich der CSU seit 16 Monaten unter Söder.

Zur aktuellen Lage stellt Hahne fest:
„Wer zum Schluss das „Bündnis“ von Grün/Gelb anführt, SPD oder Union, Scholz oder Laschet, das entscheiden Macht- und Postenfragen… Zum Schluss ist für Grüne und FDP entscheidend: Wer hat was wem zu bieten? Und da wäre der mickrige Überrest der einst stolzen Kohl/Strauß-Union deutlich freigiebiger.

Der evangelische Theologe fährt fort, die Union sei jetzt im „strategischen Vorteil“, weil sie das Amt des Bundespräsidenten „in das Postengeschacher einbeziehen“ könne: „Die Scholz-SPD hat Steinmeier an der Backe, der im kommenden Mai wiedergewählt werden will.“

Die Union könne als erste Frau in diesem Amt die grüne Göring-Eckardt anbieten:
„Man mag schaudern bei dem Gedanken, aber damit wäre die Union wieder in dem unsäglichen Weizsäcker-Milieu angekommen: Kirchentag und evangelische Kirche. Würde also bestens passen.“

Für CDU/CSU sei zudem klar:
„Wenn sie sich jetzt in die Opposition verabschiedet, sitzt sie dort auf lange Zeit fest. Die kommende Koalition wird mindestens acht Jahre halten, das zeigt die Erfahrung. Und zusammen mit der viel lauteren und konsequenteren AfD im Bundestag Opposition zu betreiben, davor graut es den Granden der Union.“

Dazu komme ein strategisches Interesse von FDP und Grünen, die Unionsparteien weiter zu schwächen:
„Das ginge kurioserweise leichter durch eine Regierungsbeteiligung, weil das die weitere Abwärtsspirale eher befördern würde als eine eventuelle Regenerierung in der Opposition. Laschet als Kanzler von Lindner/Habecks Gnaden, das wäre für grün-gelbe Strategen doch der Knüller. Die nächsten Wahlergebnisse kann man sich schon plastisch ausmalen.“

Abschließend schreibt Hahne:
„Die Union mit ihren donnernden Niederlagen von Söder und Laschet muss kleine Brötchen backen, um an den Fleischtöpfen weiter beteiligt zu sein…Das ist die Quittung für das, was man ursprünglich mal Sozialdemokratisierung von CDU und CSU nannte. In Wahrheit wurde die Union von Jahr zu Jahr grüner und damit nichtiger und überflüssiger.“

Quelle für die Zitate: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/jamaika-cdu-fdp-gruene/


Wahlpannen-Serie in Berlin: Was Peter Hahne dort heute erlebte

Wie die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT und die Tageszeitung DIE WELT heute berichten, kam es in der grün-rot-dunkelrot regierten Bundeshauptstadt am Sonntag (26.9.) in mehreren Wahllokalen zu Unregelmäßigkeiten, starken Verzögerungen und Pannen:

Im Ortsteil Charlottenburg fehlten stundenlang Stimmzettel, so daß manche Bürger das Warten leid waren und nach Hause gingen.

In den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf wurden Stimmzettel für die Abgeordnetenhauswahl vertauscht. Die richtigen Papiere mußten nachgeliefert und die Wahllokale solange geschlossen werden.

In Berlin-Mitte konnten mehrere Wahllokale aufgrund technischer Probleme nicht pünktlich öffnen. Es gab vielfach ellenlange Schlangen vor den Wahlgebäuden, weshalb einige Wahllokale erst um 19 Uhr schließen konnten.

Der ehem. ZDF-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne – er ist seit 48 Jahren Wahlberichterstatter – berichtet folgendes über seine eigenen Erfahrungen heute Früh:

Als einer der Ersten war ich kurz nach 8 Uhr in meinem Wilmersdorfer Wahllokal. Weil ich einen Flug erreichen wollte, hatte ich’s eilig. Es warteten bereits einige Leute, denn im Lokal ging es nicht Vorwärts: es waren nur ZWEI Kabinen, also Bretterverschläge auf zwei Tischen.

Da in Berlin viele komplizierte Zettel auszufüllen waren, dauerte es endlos. Ich sagte, da ich im Gegensatz zu Laschet das Wahlrecht kenne: Ich fülle auf der Toilette geheim die Zettel aus. Es sei ein Skandal, dass es nur ZWEI Kabinen gäbe bei der langen Prozedur von gleich drei Wahlen….

Die Helfer guckten mich an, als käme ich vom Mond oder aus Usbekistan: „Dat is imma so bei de Wahlen hier: Zwei Kabinen.

Ich kann den Parteien nur raten, diese Wahl anzufechten – auch wegen des Marathonlaufes, der langfristig zeitgleich geplant war und die halbe Stadt ab- bzw ausgesperrt hat.“

Auch WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt berichtet im Online-Portal seiner Zeitung über seinen missglückten Versuch, in der rot-rot-grün regierten Bundeshauptstadt wählen zu gehen. So wie ihm ging es heute wahrscheinlich vielen Berlinern: „Dieser Senat, diese Verwaltung, diese Regierung ist ein Witz„, lautet sein Fazit. Leider wurde diese Witzveranstaltung heute für das Berliner Abgeordnetenhaus wiedergewählt.


Erzgebirge: Massen strömten zu Peter Hahne

Von Felizitas Küble

Die Gemeinde Sehmatal im Erzgebirge ist zwar eher klein, doch der Andrang zu Peter Hahne war umso größer, was am gestrigen Sonntag (12.9.) zu einem regelrechten Verkehrschaos führte: Rund 800 Besucher strömten auf ein Freigelände der sächsischen Ortschaft, um den ehem. ZDF-Moderator und Bestseller-Autor zu hören. Für welche Aufregung die Veranstaltung schon im Vorfeld sorgte, lesen Sie HIER

Der konservative evangelische Theologe sprach in seiner spanndenden Rede unter dem Motto „Nur die Wahrheit zählt“ über heiße aktuelle Themen aus Kirche und Politik.

Hahne erklärte gegenüber der „Freien Presse“ in Chemnitz, er sei als Ostwestfale der gleiche Menschenschlag wie die bodenständigen Erzgebirgler: erdverbunden, standfest und nicht zu erschüttern. 

Er äußerte sich bewegt darüber, unter seinen Besuchern mehrheitlich junge Leute und Familien zu sehen, die mit atemloser Aufmerksamkeit zuhörten. Seine acht Stunden Autofahrt hätten sich, so Hahne, mehr als gelohnt: „Wir Christen sind kein antiquierter Museumsverein, sondern die Avantgarde unserer Zeit!“

Gleich zu Beginn seines Vortrags stellt der Fernsehmann in gewohnter Schlagfertigkeit klar: „Von mir gibt es hier keine religiösen Leckerbissen des Zeitgeistes, sondern Lebensbrot aus der Ewigkeit. Kein angepasstes Wellness-Evangelium, sondern klare Kante aus biblischer Sicht.“

In den großen Fragen der Gegenwart helfe nur die Wahrheit, so Hahne weiter.

Dazu gehört nicht zuletzt die von ihm scharf kritisierte Corona-Politik der Bundesregierung:

Der Redner wußte zu berichten: Das Erzgebirge sei hierzulande ein „Impfmuffel“ und laut Dresdner Politik-Professor Vorländer „Muster an Widerständigkeit“ mit hartgesottenen Hardcore-Kritikern – aber zugleich liege diese Region ganz unten in der Inzidenz-Tabelle, das „durchgeimpfte Bremen“ allerdings ganz oben.

Die Grundrechts-Eingriffe, die vielfach als Beitrag zur Volksgesundheit schöngeredet würden, seien „ganz unverhältnismäßig“ und letztlich der Tod unserer Demokratie.  Inzwischen sei „das Löschen teurer als der Brand“ geworden und viele Verschwörungstheorien aus dem Vorjahr seien „von der Realität weit überholt“, erklärte Hahne in unbeugsamer Eindringlichkeit.

BILD: Plakat mit neuen 3G-Regeln am Veranstaltungsort

Es sei ohnehin perfide, ausgerechnet den Sachsen ein„Demokratiedefizit“ zu unterstellen (damit zitierte Hahne den CDU-Politiker Wanderwitz) – jenen Landsleuten nämlich, welche die friedlichste Revolution der Weltgeschichte unter Lebensgefahr angestoßen haben.

Bis heute seien sie „ein Vorbild für demokratischen Widerstand“.

Es gelte, das wichtigste Erbe unseres demokratischen Nachkriegsdeutschlands nicht zu verspielen: Die Präambel des Grundgesetztes mit ihrer Betonung der „Verantwortung vor Gott“. Es gehe um den Gott der Zehn Gebote und den Vater des Weltenheilandes Jesus Christus.

Hahne schloß seine Grundsatzrede mit Theo Lehmanns und Jörg Swobodas „Widerstands-Hymne der 1980er Jahre“, wie er das Lied „Wer Gott folgt, riskiert seine Träume“ nannte:

„Die Mächtigen kommen und gehen
und auch jedes Denkmal einst fällt.
Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort baut,
dem sichersten Standpunkt der Welt.“

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Das Ende der CDU-Fahnenstange: Laschets „Team“-Frau Prien ruft zur SPD-Wahl auf

Von Peter Hahne

Selbst die Enkel meiner Generation kennen ihn, einen der legendärsten O-Töne der Geschichte: „Aus, aus, aus! Aus! Das Spiel ist aus!“ – So kommentierte Sportreporter-Legende Herbert Zimmermann den Abpfiff des Fußball-WM-Finales am 4. Juli 1954 im Wankdorf-Stadion von Bern.

Seit heute ist es nun der Wahl- und Wappenspruch von CDU und CSU. Doch sie sind nicht Weltmeister, nein, sie sind Mitarbeiter des Jahres der SPD, auch der AfD. Diese Parteien können nun den Wahlkampf einstellen. Der politische Hauptgegner kann die Sektkorken knallen lassen.

Im ZDF-Talk „Markus Lanz“ schoss Karin Prien das Eigentor schlechthin kurz vor Spielende am 26. September. Karin Prien? Den Namen muss man sich nicht merken, diese Frau ist bald Geschichte.

Die CDU-Bildungs(!)-Ministerin von Schleswig-Holstein verkündete auf die Frage, ob sie in Thüringen Hans-Georg Maaßen für den Bundestag wählen würde: „Was sucht Herr Maaßen in der CDU?“ – Und doppelte dann nach: „Sagen wir mal so. Ich bin von Leistungssportlern immer wieder fasziniert.“ – Hintergrund: Maaßens Gegenkandidat ist der frühere Biathlet von Weltrang, Frank Ullrich (SPD).

Frau Pien gehört zum sogenannten Zukunftsteam von Kanzlerkandidat Laschet. Also zu jenem letzten Aufgebot, dessen Zukunft die Dame nun versenkt hat. Sie stellt sich damit nicht nur populistisch gegen einen Parteifreund, sie macht es jedem nur halbwegs denkenden Menschen völlig unmöglich, jetzt noch CDU/CSU zu wählen.

BILD: am 12. September spricht Hahne im Erzgebirge (Schmatal-Neudorf)

Ulf Poschard kommt spät, aber immerhin noch zu dem Schluss: „Die Merkel-CDU ist unwählbar.“- So die Überschrift seines Kommentars in Springers Flaggschiff, das auch noch dann treu zur Union stand, wenn die einen Besenstiel aufgestellt hätte. Aus, aus, aus! Das Spiel ist aus. Auf den letzten Metern nun auch bei Welt und Bild.

Mir wurde diese kluge Fangfrage vor zwei Wochen im MDR-Talk „Riverboat“ überraschend von Jörg Kachelmann gestellt: „Würden Sie, wohnten Sie im Wahlkreis Südthüringen, für Maaßen stimmen?“ – Meine spontane Antwort: „Erstens wohne ich nicht dort und zweitens finde ich es toll, dass sich die Thüringer aus Berlin nichts mehr vorschreiben lassen. Das hatten sie bis 1989 genug.“

All das rächt sich nun bitter in der Endphase des alles entscheidenden Spiels. Kurz vor dem Abpfiff heißt es bereits: Aus! – Wolfgang Bosbach musste das erleben: wegen seines (für jeden Parteifreund selbstverständlichen) Wahlkampfs für Maaßen wurde er keineswegs nur von Lautsprecher Lauterbach diffamiert. Nein, die schlimmsten Angriffe kamen aus der eigenen Partei. Öffentlich! Er beschloss darauf: „Nie wieder Wahlkampf für die CDU!“ – Hoch erhobenen Hauptes verlässt er für immer das Spielfeld. Chapeau!

Klar, für Laschet sind die Querdenker (so im RTL-Triell) d a s Radikalen-Problem der Stunde. Und in seiner Bundestagsrede waren es die Rechtsradikalen. Kein Wort zum Messer-mordenden Islamismus, kein einziges. Auch keines dazu, dass die Corona-Hotspots ausgerechnet und sehr häufig genau dort sind, wo viele Zuwanderer eng an eng leben. Kein Schutz für die, „die schon länger hier leben“. So nennt die „CDU Deutschlands“ ja inzwischen die Deutschen.

Nun hat jene Dame aus Kiel noch kurz vor dem Abpfiff das entscheidende Eigentor geschossen. Sie hat den heuchlerischen Vorhang von der traurigen C-Parteien-Realität weggezogen.

Quelle und vollständiger Beitrag von Peter Hahne hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/das-wars-liebe-union-tschuess/


Peter Hahne und Prof. Alexander Kekulé heute Abend um 22 Uhr im MDR-Talk Riverboat

Um 22 Uhr strahlt der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk) am heutigen Freitag, den 27. August, eine aufschlußreiche und vielseitig besetzte Talksendung über aktuelle Themen (z.B. Bundestagswahl, Coronapolitik) aus.

Mit dabei in der illustren Gesprächsrunde, die von Jörg Kachelmann und Tim Fisher geleitet wird:

Der Bestsellerautor und ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne, unseren Lesern bereits seit langem als Gastautor im CHRISTLICHEN FORUM bekannt.

Sodann der bekannte Professor Dr. Dr. Alexander Kekulé, Virologe am Universitätsklinikum Halle, der junge Sterne-Koch Robin Pietsch, der Schauspieler Wanja Mues, Brautmoden-Designer Uwe Herrmann und weitere interessante Gäste.

Quelle: https://www.mdr.de/riverboat/index.html


Peter Hahne spricht am 12.9. im Erzgebirge

Der ehem. ZDF-Moderator Peter Hahne aus Berlin ist in deutschsprachigen Ländern auch als Bestsellerautor und Vortragsredner bekannt.

Der evangelische Theologe hält am Sonntag, den 12. September 2021, um 16 Uhr eine Rede zum Thema „Nur die Wahrheit zählt – Wie wir aus der Krise kommen“.

Die Tagung findet statt im Erzgebirgshof Bethlehemstift in 09465 Sehmatal-Neudorf (Vierenstr. 22).

Veranstalter ist die evangelikale Initiative AG Welt e.V.

Der Eintritt ist frei – für das leibliche Wohl wird gesorgt – Spenden werden erbeten.