Dänemark: Warum die Einwanderungspolitik der Sozialdemokraten vernünftig ist

Von Peter Kiefer

In Anbetracht der Probleme durch die Einwanderung sog. ‚Flüchtlinge‘ verschärft die sozialdemokratische Regierung Dänemarks ihren Kurs gegenüber Migranten. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen sagte: „Zu viele Jahre lang haben wir vielen Menschen einen schlechten Dienst erwiesen, indem wir nichts von ihnen verlangt haben“. Staatliche Hilfe soll nur noch fließen, wenn die Betreffenden „einen Beitrag leisten und sich nützlich machen.“

Nun, die dänische Regierung hat ca. 10 Jahre gebraucht, um diese Einsicht zu gewinnen; wieviel Jahre wird wohl eine deutsche Regierung benötigen, um zu einem ähnlichen Ergebnis zu gelangen? Vor allem dann, wenn sie von Sozialisten und Grünen dominiert ist?

Vorsichtige Prognose: Nie! – Vorher geht das berühmte Kamel durch’s Nadelöhr! Nicht mal die AfD getraut sich, so etwas vorzuschlagen, die Antifa (gell‘ Frau Esken!) würde umgehend ihre Schlägertruppen in Marsch setzen und die komplette Asyl-Industrie wäre auf der Straße – ohne Rücksicht auf ihren CO2-Fußabdruck!

Geradezu revolutionär ist das, was die dänische Regierungschefin sagte:  „Rechte und Pflichten müssen Hand in Hand gehen“ – und: „Wenn man morgens nicht erscheint, erhält man seine Unterstützung nicht.“ – Ein Aufheulen würde durch den deutschen Blätterwald gehen, von Verletzung der Menschwürde wäre die Rede, Winkel-Advokaten würden ihre Bleistifte spitzen (im übertragenen Sinn natürlich, denn auch die benutzen heute Computer und Internet).

Ungeachtet der Tatsache, dass es zugewanderte Großfamilien gibt, die ihren Lebensunterhalt alleine vom Kindergeld bestreiten können. Es gibt sogar gewiefte Muslime, die Koran und deutsche Sozialgesetzgebung sinnvoll miteinander verbinden, und beispielsweise eine Frau standesamtlich heiraten und bis zu drei in der Moschee; letztere melden sich anschließend auf dem Sozialamt. Es gibt sogar Fälle, wo Sozialhilfe-Empfänger Rolls-Royce fahren, Familien-Mitglieder, die schon in der dritten Generation in Deutschland leben, aber immer noch kein deutsch sprechen!

Der dänische Arbeitsminister sprach von Menschen mit „Integrationsbedarf“: „Das Wichtigste für uns ist, dass die Menschen aus ihren Häusern herauskommen“ (Peter Hummelgaard). Das gilt nicht für deutsche Verhältnisse, denn da kommen ja sehr viele, vor allem junge Leute, aus ihren Häusern, leider nicht tagsüber und um zu arbeiten, sondern eher spätabends, um Party zu feiern – und da kann es schon manchmal auch robust zugehen (siehe Frankfurt, Stuttgart).

Ein Programm wie es die dänische Regierung vorsieht (sie nennt es Reformpaket), hätte also durchaus Sinn in Deutschland – aber: s. o.!

Unser Gastautor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.


Energiewirtschaft: Crashkurs für Baerbock

Von Peter Kiefer

Wer ist in der Lage, der in einer grünen Blase lebenden jungen Frau, die sich vor nicht allzu langer Zeit bemühte, die Nachfolge der unsäglichen Bundeskanzlerin anzutreten, eine Lektion in Gegenwartskunde zu erteilen? (Herr Lindner eignet sich nicht, denn er hat bereits in den Sondierungsverhandlungen einem ‚Klima-Ministerium‘ zugestimmt – was tut man nicht alles, um endlich mitregieren zu können!)

Als erstes müsste ein Crash-Kurs in Energie-Wirtschaft gehalten werden, und da geht es nicht nur um Strom, sondern auch um die Primär-Energieträger, von denen eine hoch-entwickelte Industrienation abhängig ist.

Außer Strom für den Haushalt (Glühlampe, Kaffeemaschine,Waschmaschine, Elektroherd usw.) benötigt auch die Industrie Strom, außerdem Prozesswärme in erheblichem Maß, vor allem für die Grundstoff-Industrie (Stahl, Aluminium, Kupfer, Magnesium usw).

Nachdem eine weitsichtige Physikerin in Gestalt der Bundeskanzlerin wegen der Gefahr von Tsunamis in Deutschland angeordnet hat, aus der Kernenergie auszusteigen, müssen andere Energiequellen bereitgestellt werden.

Kohle böte sich an, aber die ist bei Klima-Rettern wegen der Kohlendioxid-Emissionen nicht gerne gesehen, außerdem hat besagte Bundeskanzlerin auf Drängen der Grünen auch hier den Ausstieg bereits beschlossen.

Schon während des Baus der Gas-Pipeline Nordstream 2 hat sich die grüne Kanzlerkandidatin für einen Stopp stark gemacht – sie kommt ja „vom Völkerrecht“ und hat als ‚Young Global Leader‘ den nötigen Rückhalt bei Herrn Schwabs WEF.

Nun hat die Bundestagswahl im September zur Bildung einer sog. Ampel-Koalition geführt, und im Positionspapier der Sondierungsverhandlungen steht folgender Satz:

Das verlangt den von uns angestrebten massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Errichtung moderner Gaskraftwerke, um den im Laufe der nächsten Jahre steigenden Strom- und Energiebedarf zu wettbewerbsfähigen Preisen zu decken.“ (Hervorhebung vom Autor)

Betreffend die Errichtung moderner Gaskraftwerke der erste wichtige Hinweis für die Völkerrechtlerin: in Deutschland dauern Großbaustellen etwas länger. Der Bau eines Flughafens z. B. dauert bis zu 10 Jahre, der eines unterirdischen Bahnhofs wohl noch länger. Der Auftrag zum Bau moderner Gaskraftwerke sollte im Interesse der Energie-Sicherheit also möglichst zeitnah gegeben werden!

Hier folgt gleich der nächste wichtige Hinweis für die universell gebildete Ministerin in spe:

Um Gaskraftwerke zu betreiben, braucht man Gas. Wäre es da nicht sinnvoll, die Betriebserlaubnis für die fertiggestellte Gasleitung Nordstream 2 möglichst umgehend zu erteilen? Statt ‚rechtliche Gründe‘ aus den EU-Verträgen für das Versagen der Betriebserlaubnis geltend zu machen?

Wobei jedermann (-frau und auch -divers) weiß, dass EU-Verträge kaum das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind (Dublin, Maastricht, Lissabon), gebrochen nicht nur von den üblichen ’Verdächtigen‘ aus dem Mittelmeerraum, sondern auch von den vier Merkel-Regierungen.

Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Beim nächsten ‚Eliten-Treffen‘ nicht nur über Herrn Schwabs Träume von der Weltregierung oder der Klima-Rettung sprechen, sondern auch über Petitessen wie Deutschlands Energie-Versorgung, die innere Sicherheit, die Asyl-Problematik usw.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.


Zu den Nachwehen des Afghanistan-Debakels

Von Peter Kiefer

Der normale Medien-Konsument hat genug gehört, gesehen und gelesen über Afghanistan, obwohl die Nachwehen des überstürzten Abzugs der westlichen Militärs noch gar nicht abzuschätzen sind; sie können sich – wie gerade zu sehen – jedenfalls bis zur lettischen und polnischen Grenze bemerkbar machen.

Das umfangreiche Militär-Material blieb im Lande, gewissermaßen zur freien Verfügung der Taliban. Trotzdem wird nun schon wieder für eine Invasion getrommelt, dieses Mal zwar nicht mit Panzern und Kampfdrohnen, sondern mit wohltätigen Gutmenschen, aber sie wird im Ergebnis wohl genauso desaströs sein.

Von überall tönt es, dass dem Land ohne Unterstützung durch das Ausland eine Hungerkatastrophe epischen Ausmaßes drohe, mit Millionen Toten, ganz ähnlich den erwarteten Toten durch die unmittelbar bevorstehende Klima-Katastrophe.

Dabei sollte nicht auf die Sirenenklänge der Gutmenschen-Organisationen, von der UNO angefangen, über die Welthungerhilfe, die WHO, die unzähligen Unterorganisationen bis zu den unvermeidlichen NGOs gehört werden. Diejenigen, die meinen, man müsste dort helfen, sollen sich gefälligst selbst und auf eigene – nicht auf Steuerzahlers – Kosten auf den Weg machen.

Das gilt auch für diejenigen, die Gefallen gefunden haben an einigen Stammes-Traditionen, wie z. B. der ehemalige Verteidigungsminister, bekannt geworden durch die Aussage „Die Freiheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt“, der auffallend oft zum Truppenbesuch nach Afghanistan flog.

Landeskenner wie der brit. Politik-Analytiker Anatol Lieven sprechen bei Afghanistan nicht von einem Staat nach westlicher Definition, denn es gibt keine Zentralgewalt, es gibt eigentlich nicht einmal richtige Grenzen, ein Staatsvolk schon gar nicht.

Die in den wilden Gebirgstälern des Gebietes, das Afghanistan genannt wird, lebenden „Urmenschen“ (Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche) haben sich noch nie einer Zentralgewalt unterworfen, und wenn sie von außen kam, erst recht nicht. Davon können alle bisherigen ‚Eroberer‘ ein Lied singen.

Also liebe Gutmenschen, bleibt zuhause, kümmert euch lieber um näherliegende Probleme.

Afghanistan ist angeblich reich an Rohstoffen, kann sich also durchaus selbst helfen, und verfügt auch bisher schon über angemessene Einkommensquellen: laut statista ist das Land das größte Schlafmohn-Anbaugebiet der Welt und produzierte 9.000 Tonnen Heroin im Jahr 2017 (damals ca. 90% der Welt-Produktion), 2020 zwar nur noch 6.300 Tonnen, aber das lässt sich leicht wieder steigern, jetzt, wo niemand mehr mutwillig Mohn-Anbaufelder zerstört.

In diesem Zusammenhang ist interessant, dass die US-Amerikaner bei ihrem Afghanistan-Experiment 1 Billion (!) Dollar in den Sand gesetzt haben, während China mit etwa der gleichen Summe ihre ‚Neue Seidenstraße‘ aufbaute und sich jetzt anschickt, gemeinsam mit den Taliban die Bodenschätze in Afghanistan zu heben.

Liebe Gutmenschen, im Ahrtal werden immer noch Hilfskräfte gebraucht!

Unser Gastautor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektro-Technik-Berufsschullehrer i.R.


Medienhype um Kanzlerkandidat Scholz – Fragwürdigkeit einer „globalen Mindeststeuer“

Von Peter Kiefer

Der Mainstream überschlägt sich in Lobeshymnen für den Kanzler in spe und zur Zeit noch als Finanzminister amtierenden Shooting Star der SPD. Schon drollig: damals als Partei-Vorsitzender von den Gremien abgelehnt, aber als Kanzler-Kandidat gut genug für ein Land wie die Bundesrepublik Deutschland; und jetzt also der Hype, nur weil er „das historische Abschlussdokument der G20-Finanzminister im Gepäck hat“ (vgl. t-online am 14.10.2021).

Statt dass sich die Koryphäen der ‚Qualitätspresse‘ mit der Fragwürdigkeit dieser ‚globalen Mindeststeuer‘ auseinandersetzen, bejubeln sie das nächste Steinchen auf dem Weg in Klaus Schwabs ‚glückliche Zukunft‘, der One-World-Regierung. „136 Länder haben sich bereit erklärt, bei dem Projekt mitzumachen, auch die großen Weltkonzerne zumindest minimal zu besteuern.“ (s.o.)

Um „auch die großen Weltkonzerne zumindest minimal zu besteuern“, bräuchte es nicht eine globale Mindeststeuer. Das hätte man viel einfacher haben können, indem man gesetzlich festlegt, dass Gewinne dort versteuert werden müssen, wo sie erwirtschaftet werden.

Für normal-denkende Leute ist es klar, dass Amazon beispielsweise nicht sehr viele Päckchen auf den Cayman Islands oder – nicht so weit weg – die Kanal-Inseln Jersey oder Guernsey verteilt, dort also relativ kleine Umsätze und damit auch Gewinne macht. Das gilt natürlich auch für alle Tech-Riesen aus dem Silicon-Valley und jeden global arbeitenden Konzern.

Dass es mit Herrn Scholz’s Expertise in Finanzfragen nicht so weit her ist, hat er schon in seiner Zeit als Erster Bürgermeister von Hamburg gezeigt:

Milliarden-Verluste mit der HSH-Nordbank, Millionen-Verluste mit den Cum-Ex-Geschäften der privaten Warburg-Bank. Aber offenbar galt er damit als Ideal-Besetzung für den Posten als Bundesfinanzminister. Und auch hier hat er seine überragende Kompetenz bewiesen mit Wirecard und der Zoll-Spezialeinheit Financial Intelligence Unit (FIU).

Den treu-doofen Wählern zur Erinnerung: Das ist der Mann, der das Gesetz, mit dem der EU-Kommission das Recht eingeräumt wurde, 750 Milliarden € am Kapitalmarkt aufzunehmen, ausdrücklich gelobt hat als Einstieg in die Fiskalunion und der vor dem EU-Parlament für eine europäische Arbeitslosenversicherung getrommelt hat.

Die Finanz-Industrie entwickelt ständig neue Finanz-Produkte, die volkswirtschaftlich keinerlei positive Effekte haben, sondern nur die Finanz-Oligarchen noch reicher machen, genauso wie der computerisierte Aktienhandel, also automatisierte Handelssysteme in Hochgeschwindigkeitstechnik (‚High-Frequency-Trader‘), die volkswirtschaftlich genauso nutzlos sind. Es gäbe also genug zu tun, aber es ist offenbar populärer, dem amerikanischen Präsidenten (‚Sleepy Joe‘) zu huldigen, der ausgerechnet aus Delaware kommt, einer Steueroase, die in Sachen Briefkastenfirmen etwa gleichauf liegt mit Panama. Haarsträubend!

Es trafen sich ja ‚nur‘ die Finanzminister der G20-Staaten, zu denen Russland und China gehören, aber nicht die Schweiz und auch weder Polen noch Ungarn, sodass es möglicherweise verfrüht ist, sich im Erfolg zu sonnen: „Schon ab dem Jahr 2023 soll die Mindeststeuer gelten.“

Im Abschluss-Dokument der G20-Finanzminister steht zwar „We endorse the final political agreement“, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass auch internationale Verträge oft nicht mal das Papier wert sind, auf dem sie gedruckt wurden (s. Maastricht, s. Lissabon). Und wer ernsthaft glaubt, dass ein Kanzler Scholz die Interessen Deutschlands oder der deutschen Steuerzahler vertritt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen.

Unser Gastautor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer a.D.


Was uns mit einer „Klima-Regierung“ blüht

Von Peter Kiefer

Noch ist die neue Regierung nicht im Amt, aber sie sollte sich nach der Posten-Verteilung möglichst umgehend den drängendsten Problemen der Gegenwart stellen – nicht einem herbei-halluzinierten Weltuntergang in 50 oder 100 Jahren.

Der Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Juli dieses Jahres hat gezeigt, dass in diesem Land nicht mal der Katastrophenschutz funktioniert. Über 180 Menschen verloren bei dieser Flut ihr Leben, und die vereinten Blöden machen die „Erderwärmung“ dafür verantwortlich, statt die trägen und selbstzufriedenen Behörden plus deren vorgesetzte Regierungen. Das passiert eben, wenn das Parteibuch entscheidend ist für die Besetzung von gut-dotierten Posten statt Sach-Kompetenz.

Zwar versichern die Partei-Delegationen, die sich um das Zustandekommen einer neuen Regierung bemühen, dass sie nach ‚Schnittmengen‘ inhaltlicher Art suchen, aber die grobe Richtung ist schon festgelegt, und zwar von den Grünen – nicht nur von denjenigen in der grünen Partei, sondern auch von den Grünen in SPD und FDP. Eine ‚Klima-Regierung‘ soll es werden!

Leider trägt der Hinweis, dass es dem Klima völlig egal wäre, wenn sich alle 83 Millionen, die zur Zeit die Republik bevölkern, sofort in Luft auflösen und damit auch kein ‚menschengemachtes‘ Kohlendioxid mehr emittieren würden, nicht zu einer rationalen Sicht bei.

Selbst der Zusatz, dass diese 83 Millionen innerhalb von drei Jahren alleine von Afrika ersetzt sein würden, denn die dortige Bevölkerung von z. Z. 1,3 Milliarden wächst um jährlich 2,5%, also um über 32 Millionen im Jahr, ändert nichts. Dabei wäre ein bisschen Demut angebracht im Hinblick auf die Weltrettung durch Deutschland.

Es scheint, dass es der Wähler im September nicht besonders gut gemeint hat mit seinem Land.

Die als stärkste aus den Wahlen hervorgegangene Partei konnte gerade ein Viertel der Stimmen gewinnen; mit nur 25,7% der Wählerstimmen ist in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik noch nie jemand Bundeskanzler geworden!

Betrachtet man die Spitzen der Republik, wird das Dilemma noch größer, sofern die bisherige Regelung für den Vorsitz des Bundestages beibehalten wird, denn als größte Fraktion würde die SPD auch den Bundestagspräsidenten stellen. Da die Nummer Eins in der Hierarchie auch von der SPD kommt, wäre die komplette Staatsspitze in SPD-Hand; aber so toll sind die 25,7% nun auch nicht!

Bei nüchterner Betrachtung wollen drei Viertel der Wähler keinen Bundeskanzler Scholz, und außerdem hätte er nicht mal seine Partei als Rückhalt, denn die ist weiter nach links gerückt Richtung Sozialismus, Dirigismus, Etatismus (der stellv. Bundesvorsitzende will Firmen wie BMW verstaatlichen, die Co-Parteivorsitzende ist „58 und Antifa, selbstverständlich“).

Quo vadis Deutschland?

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.


Kurz pro Balkanstaaten-Aufnahme in die EU

Von Peter Kiefer

Der immer noch jugendlich wirkende damalige Außenminister und jetzige Bundeskanzler der Republik Österreich steht innenpolitisch so stark unter Druck, dass er jetzt versucht, von den Problemen abzulenken – wie das unzählige Regierungschefs vor ihm auch schon gemacht haben, nämlich mittels außenpolitischen Aktivitäten.

Während in Wien seine Büroräume von der Polizei durchsucht werden und ihm der Koalitionspartner das Vertrauen entzieht, trommelt er bei der Konferenz der EU-Regierungschefs in Slowenien für die Aufnahme der in sich zerstrittenen Balkanstaaten Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nord-Mazedonien und Albanien in die EU.

Während jedoch frühere Potentaten bei innenpolitischen Schwierigkeiten Kriege angezettelt haben, belässt es Herr Kurz bei sinn- und wertfreien Vorschlägen. Möglicherweise ging er sogar davon aus, dass sein Parforce-Ritt von jenen Staatschefs, die zunächst die Probleme innerhalb der Union, die ja immer noch aus 27 Staaten besteht, gelöst haben wollen, bevor solch wirtschaftlich prosperierende, demokratisch regierte und absolut korruptionsfreie politische  Schwergewichte in die Gemeinschaft aufgenommen werden.

Kurz weiß natürlich auch, dass ihm wesentliche Unterstützung fehlt, denn erstens ist Frau Merkel nur noch geschäftsführend im Amt, und zweitens geht der Einfluss des ehemaligen Kommissionspräsidenten aus der Steueroase Luxemburg, der damals diese ehemaligen Teile Jugoslawiens nicht nur in die EU, sondern gleich in den Euro-Raum aufnehmen wollte, langsam gegen Null.

Besagte Frau Merkel hat während ihrer Balkanreise 2014 diesen Staaten übrigens die baldige Aufnahme versprochen, und seitdem fließt auch Geld in diese Staaten, um sie auf „Beitritts-Niveau“ zu heben!

Die Infrastruktur wird aufgepäppelt – in Kroatien wurden vor der Aufnahme ebenfalls Autobahnen gebaut, über die auch heute noch nur spärlicher Verkehr fließt – die Verwaltung wird vorbereitet und aufgebläht, schließlich hat jedes Land Anspruch auf einen Kommissar (oder Kommissarin). Beobachter der Brüsseler Szene wissen, dass es dort bereits genügend davon gibt, die ihr Geld nicht wert sind.

Selbst Roger Köppel, der unverdächtige Schweizer Weltwoche-Chefredaktor (der Ausdruck ist schweizerisch), macht sich darüber lustig und fragt rhetorisch: “Wer, glauben Sie, wird dafür zur Kasse gebeten? Deutschland natürlich, das Land ‚of the last resort‘!“ (Deutschland Ausgabe seines Weltwoche daily am 8. Oktober 2021): https://www.weltwoche.de/?utm_source=Newsletter&utm_medium=email&utm_content=Weltwoche+-+Die+andere+Sicht&utm_campaign=DE+Weltwoche-Daily+%28Live%29+Freitag

Während sich andere Regierungschefs mit Kritik zurückhielten, hat wenigstens der französische Präsident erkannt, dass die Erweiterung mit gleich sechs nicht einfach zu integrierenden Staaten – Serbien schickt gerade Spezial-Polizei-Einheiten an die Grenze zum Kosovo – nicht auf der unmittelbaren Agenda der Europäischen Union stehen sollte.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.


Stromausfall-Gefahr und staatliches Blackout

Von Peter Kiefer

„Das Unheil bricht los an einem windstillen Wintertag“, so der Titel einer Kolumne im Heft 5/2021 Wissen & Staunen. Dieses Szenario könnte uns diesen Winter bereits bevorstehen und damit die Befürchtung einiger wirklicher Fachleute bestätigen.

Die Warnungen sind aber nicht neu, denn bereits vor über zehn Jahren wurde in einer Bundesdrucksache (17/567217 vom 27. April 2011) das Szenario eines großräumigen und längeren Stromausfalls beschrieben mit all seinen katastrophalen Folgen auf das Leben in Deutschland.

Die aktuellste Warnung stammt übrigens vom Bundesrechnungshof (!), der im März dieses Jahres einen ‚Brandbrief‘ an die Regierung schickte, sie habe „die sich abzeichnende reale Gefahr für die Versorgungssicherheit nicht ausreichend im Blick.“

Im Hinblick auf die neue Regierung schwant mir nichts Gutes.

Der geneigte Leser erinnert sich, dass die grüne Kanzlerkandidatin heftig gegen Nordstream 2 protestierte und in ihrem Wahlkampf die Schließung der nun gegen alle irrationalen Bedenken fertiggestellten Gasleitung ankündigte. Diese Frau, eine Traumtänzerin vulgo Trampolin-Springerin, wird im künftigen Kabinett sogar Ministerin, vielleicht im neu zu schaffenden Klima-Ministerium! Sind in Deutschland denn alle verrückt geworden?

Statt sich um reale aktuelle Probleme zu kümmern, halluzinieren sie einen nahenden Weltuntergang herbei und verschleudern Milliarden für völlig nutzlose Versuche, das Klima zu ‚retten‘.

War doch die bisherige Regierung schon an Stümperhaftigkeit kaum zu übertreffen, das zeigt alleine schon der Bau von hunderten Windräder in Norddeutschland on- und offshore, ohne vorher die zum Transport des generierten Stromes notwendigen Trassen in den energie-hungrigen Süden zu bauen. Ergebnis: überschüssiger Strom muss ans Ausland verschenkt, manchmal sogar zu negativen Preisen ‚verkauft‘ werden.

Und selbst wenn die Windräder abgestellt werden, ist es für die Betreiber immer noch lukrativ, denn sie werden aufgrund vertraglicher Absicherung vom Endabnehmer auch für nicht produziertem Strom bezahlt.

Mit vollem Recht schrieb das das Magazin Wissen & Staunen: „In Sachen Fachkenntnis gibt es z. B. im bisher von Peter Altmeier geleiteten Bundeswirtschaftsministerium jetzt schon einen Blackout“ (Nr. 5/2021). – Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich wünschte, es wäre möglich, einen über zwei Tage dauernden Blackout nur für die Grünen und deren hopsenden Bodentruppen zu inszenieren, dann kämen sie vielleicht auf vernünftige Gedanken.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.


Mit der Klima-Religion in den „Globalismus“?

Von Peter Kiefer

Nachdem die von Marx und Engels angestrebte Weltrevolution ausgeblieben ist, wird seit geraumer Zeit der erneute Versuch unternommen, den Sozialismus zu installieren, auch wieder weltweit.

Jeder Sehende weiß natürlich, dass überall dort, wo der Sozialismus das Zepter schwang, das Land aufblühte und die Menschen im Wohlstand schwelgten (nein, nicht alle, nur die Nomenklatura). Deswegen mussten Völker, die dem Versprechen auf eine bessere Welt misstrauten, mit Gewalt dazu ‚überredet‘ werden.

Eigentlich müsste jeder aus der Geschichte wissen, dass das Schaffen eines ‚neuen‘ Menschen jedes Mal mit millionenfachem Tod einherging und am Schluss doch nicht funktionierte.

Das neue Experiment läuft nicht mehr unter dem Label Kommunismus oder Sozialismus, ein neuer Begriff hat sich dafür etabliert: Globalismus.

Verheißungsvoll sind (wie immer!) die Versprechen: Eine „gerechtere, nachhaltigere und widerstandsfähigere Zukunft”. Der Weg dahin ist nicht schwierig, es braucht nur sichergestellt zu werden, dass Waren und Dienstleistungen, Informationen und Menschen frei ‚fließen‘ können, das Programm dazu besteht bereits, detailliert nachzulesen in Klaus Schwabs epochalem Werk Covid-19: The Great Reset.

Heute stehen zur Verwirklichung moderne Technologien zur Verfügung, von denen Marx vor 150 Jahren nicht mal träumen konnte.

Der Blick nach China, wo es gelungen ist, ein Volk von ca. 1,3 Milliarden zu ‚erziehen‘, zu kontrollieren und in das persönliche Leben jedes Einzelnen einzugreifen, zeigt, dass es den Magiern der ‚One World‘-Religion auch gelingen könnte.

Um den freien Fluss von „Waren, Dienstleistungen, Informationen und Menschen“ zu gewährleisten, müssen zunächst die Grenzen eingerissen werden.

Dabei tauchen schon die ersten Schwierigkeiten auf, denn es gibt Völker, die erst kürzlich aufgrund der ‚guten‘ Erfahrungen mit dem Sozialismus demselben Adieu gesagt haben und dafür nicht eine neue Abhängigkeit eintauschen wollen, die davon überzeugt sind, dass Demokratie nur in einem Nationalstaat zu verwirklichen ist und dazu eben Grenzen gehören, die notfalls auch gesichert werden müssen.

Herausragendes Beispiel ist das vielgescholtene Ungarn, das 2015 seine Grenzen gegen illegale Einwanderer geschlossen hat, und zwar nicht nur gegenüber Serbien, sondern auch gegenüber dem EU-Mitgliedstaat Kroatien.

Auch Slowenien hat seine Grenze zu Kroatien befestigt, also auch eine EU-Binnengrenze, ebenso eine Schengen-Grenze (Kroatien, Bulgarien und Rumänien sind keine Schengen-Staaten).

Zur Zeit bauen Polen und die baltischen Staaten ihre Grenzen zu Belarus aus – und die Ukraine ist schon eine ganze Zeitlang beschäftigt, die Grenze zu Russland mit Panzergräben und Stacheldraht zu verstärken.

Es scheint, dass die ‚One World‘-Strategen noch viel Mühe haben, ihre Träume zu verwirklichen – gottseidank!

Gleichzeitig ist zu sehen, dass die Menschen mit einem neuen Vehikel ‚konditioniert‘ werden sollen, mit der Klima-Religion, denn wenn es um das Überleben der ganzen Menschheit geht, darf es keine Grenzen mehr geben.

Dass Panikmache funktioniert, hat die Corona-Hysterie wunderbar gezeigt!

Wir werden in Kürze erfahren, welche Schritte die ‚Klima-Regierung‘ in Deutschland dazu unternimmt.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.

.


Die fatalen Fehlentscheidungen der Kanzlerin

Von Peter Kiefer

„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

„Selten so gelacht. So wahr uns Gott helfe, müsste es heißen“ (Oliver Janich), und in der Tat, in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat noch kein Regierungschef so konstant gegen den Amtseid verstoßen wie Frau Merkel. Viermal hat sie den Eid geleistet, genauso oft wie ihr Förderer Kohl, den sie zum Dank dann auch noch gemeuchelt hat.

Politik ist eben ein hartes Geschäft, und das mussten einige Herren aus ihrer Partei schmerzlich erfahren, denn deren politische Karriere war im Bedarfsfall ziemlich abrupt beendet.

Während es aber dabei nur um individuelle Schicksale ging, waren die Verheerungen, die sie in Staat und Gesellschaft anrichtete, wesentlich umfangreicher: sie betrafen nicht nur Deutschland, sondern auch die Europäische Gemeinschaft. In beiden hinterlässt sie tiefe Risse, die auch mit viel Geld nicht einfach wieder zugeschüttet werden können.

Ob beabsichtigt oder nicht, sie zerstörte dabei auch ihre eigene Partei. Jedoch ist das nicht so tragisch, denn am Schluss hatte der Wähler ohnehin das Gefühl, dass es den CDU-Funktionären nicht in erster Linie um das Land ging, sondern primär um ihre eigenen Interessen.

Nach augenblicklichem Stand verlieren 30 CDU-Abgeordnete ihren Sitz im Parlament, und um keinen einzigen tut es mir leid. Traurig ist nur, dass diese Sitze von Parteien besetzt werden, die noch mehr Staat – ergo die persönliche Freiheit noch weiter einschränken – wollen.

Die Parteiführung steht nun vor einer ganzen Anzahl von Problemen, wovon die Fraktionsgemeinschaft mit der CSU nur eines ist. Olaf Scholz ging als Erster durch’s Ziel, nicht mit der SPD, sondern trotz Esken und Walter-Borjans, trotzdem hat die SPD größere Schnittmengen mit den Grünen als die CDU, und damit ist eine Ampel-Koalition wahrscheinlicher als eine Jamaika-Koalition mit CDU/CSU.

Angenehmer Nebeneffekt: Der Bundestagspräsident (Zweiter Mann im Staate), der Laschet als Kanzlerkandidat durchsetzte, ist seinen Job los. Schäuble hat seinen Wahlkreis zwar direkt gewonnen, aber ob ihm die Arbeit als einfacher Abgeordneter schmeckt?

Schade, dass der Ostbeauftragte (sein Vorgänger wurde von der Kanzlerin gefeuert) über die Landesliste wieder in den Bundestag einzieht, aber vielleicht wird Wanderwitz durch die neue Parteiführung zurück gepfiffen, denn er ist für das schlechte Abschneiden der CDU in den neuen Bundesländern mitverantwortlich.

Jeder Vernunftbegabte muss eingestehen, dass die fatalen Fehlentscheidungen der Kanzlerin, (Griechenland- (eigentlich Großbanken-) und Euro-Rettung, Kernkraftausstieg und Energiewende, Grenzöffnung) nichts mit „zum Wohle des deutschen Volkes, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden“ zu tun hat, sondern das genaue Gegenteil davon ist.

Neben den sinnlos verschleuderten Milliarden € nach Brüssel und sonstwohin hinterlässt sie eine durch tiefe Gräben gespaltene Gesellschaft (das machen ihr auch ehemalige Bewunderer, z. B. Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche, zum Vorwurf). 

Kommende Regierungen sollten sich eigentlich sofort ans Aufräumen machen, zu allem Übel hat aber der Wähler entschieden, dass es auf dem Weg zum Abgrund weitergehen soll, nur unter anderer Leitung. Dazu Albert Einstein: „Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.


Berlin: Weltzentrum politischer Irrationalität?

Von Peter Kiefer

Die rot-grünen Weltenretter in Berlin haben gerade bewiesen, dass sie zu ganz außerordentlichen Leistungen fähig sind. Die Organisation der Wahlen (es wurde nicht nur der neue Bundestag, sondern auch das neue Berliner Abgeordnetenhaus gewählt) war so perfekt, dass ihnen das Mandat für die Rettung des Weltklimas praktisch nicht mehr zu nehmen ist.

Für einen Normal-Sterblichen ein Phänomen: Die Wähler in Berlin hatten offenbar Spaß, vor den Wahllokalen in der Schlange zu stehen und goutierten selbst die vielen Absperrungen aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Marathonlaufes, und sie haben genau diejenigen Parteien, die für das Chaos verantwortlich waren, wiedergewählt!

Nun ist Berlin nicht nur die Hauptstadt Deutschlands und Hartz-IV-Metropole, sondern auch das Welt-Zentrum der Irrationalität, vom Regierenden Bürgermeister angefangen über alle Ebenen der Administration bis hinunter zum ‚normalen Bürger‘.

Wie sonst wäre es möglich, dass ein Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungskonzerne eine Mehrheit findet? Mit einem Milliarden-Aufwand sollen Wohnungen, die früher sogar der öffentlichen Hand gehörten, zurückgekauft werden – denn man kann nicht einfach nur enteignen, sondern muss die Firmen entschädigen.

Den super-schlauen Rot-Grünen fällt nicht auf, dass mit der Umsetzung ihrer Idee keine einzige neue Wohnung gebaut wäre, nur der Eigentümer hätte gewechselt. Jedem Grundschüler könnte man diesen Sachverhalt klar machen, nicht aber sozialistischen Ideologen. Oder gehen sie davon aus, dass die Rechnung von den funktionierenden Bundesländern über den Länderfinanzausgleich bezahlt wird? Durchaus möglich, bei diesen Intelligenzbestien.

Für die Omnipotenz der Rot-Grünen spricht alleine schon die Veranstaltung des Stadt-Marathons am Tag der Wahl, einen besseren Termin hätte man nicht finden können.

Ähnlich perfekt wird es auch bei der Klima-Rettung zugehen; die ganze Welt wartet schon gespannt, wie Deutschland den Klima-Wandel aufhält, zweifelt aber keine Sekunde an der rot-grünen Kompetenz.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.

.