Pfarrer Dr. Guido Rodheudt übt deutliche Kritik an „Gloria-TV“ betr. Kreuz.net(-info)

Stellungnahme zur Internetseite „Gloria-TV“ vom 7. Januar 2013:

Neben anderen Verlinkungen mit katholischen Nachrichtenportalen war bis heute auch die Webseite der katholischen Pfarrei St. Gertrud-Herzogenrath mit der Internetseite „Gloria-TV“ verknüpft.

Foto: HP der Pfarrei St. Gertrud

Foto: HP der Pfarrei St. Gertrud

Unter anderem wurden dort immer wieder Video-Mitschnitte von den Liturgischen Tagungen in Herzogenrath ausgestrahlt. Im Jahre 2008 gab ich in Wien dem Redakteur von Gloria-TV, Kaplan Markus Doppelbauer, ein Interview über die Aufgaben des Netzwerks Katholischer Priester, einem von mir mit-initiierten Initiativkreis für katholische Geistliche.

Mit Wirkung von heute habe ich eine Entfernung der Verlinkung der Webseite der Pfarrgemeinde St. Gertrud-Herzogenrath veranlaßt und auch in einer heute versandten Email die Gloria-TV-Redakteurin Eva Doppelbauer aufgefordert, mein 2008 entstandenes Interview sowie alle weiteren Videosequenzen von Gottesdiensten oder Tagungsveranstaltungen aus Herzogenrath von „Gloria-TV“ zu entfernen.

Der Grund liegt in einer heute in den Nachrichten „Gloria-Global“ ausgestrahlten bewertenden Berichterstattung über die Neueinrichtung der Internetseite kreuz-net.info, die sich als Nachfolgeseite der mittlerweile abgeschalteten Seite „kreuz.net“ versteht.

In der Berichterstattung von „Gloria-TV“ wird diese Internetseite auf eine für mich nicht nachvollziehbare Weise in ihrer Funktion als Nachfolgeinstitution von „kreuz.net“ positiv bewertet, deren Profil in den letzten Jahren unter anderem durch die Leugnung des Holocaust untragbar geworden war.

Ich distanziere mich persönlich und für meine Pfarrei ausdrücklich von diesem Vorgehen von „Gloria-TV“.

Pfarrer Dr. Guido Rodheudt
Herzogenrath, 7. Januar 2013

Quelle: http://www.st-gertrud.info

HINWEIS:

Über diese ERKLÄRUNG von PFARRER RODHEUDT wurde am 9.1.2013 auch im konservativen katholischen Portal KATHNEWS berichtet: http://www.kathnews.de/pfarrer-dr-rodheudt-distanziert-sich-von-gloria-tv


Weihnachtsgruß von Pfarrer Guido Rodheudt an seine Gemeinde

Seit Monaten ist der katholische Pastor von Herzogenrath, Dr. Guido Rodheudt (siehe Foto), äußerst unfairen Medienangriffen ausgesetzt, die vor allem auf Dr. David Berger zurückgehen, den  –  wie er sich selber nennt  –  „schwulen Theologen“.

Foto: HP der Pfarrei St. Gertrud

Dieser Liebling der linken Presse nutzt eine  – an sich berechtigte  –  Kritik am (inzwischen abgestellten) Radauportal „kreuz.net“ für seine antikirchlichen Zwecke, versteigt sich in wüste Attacken gegen Papst Benedikt und attackiert insbesondere das glaubenskonservative „Netzwerk katholischer Priester“.

In den letzten Wochen hat Berger vor allem Pfarrer Rodheudt im Bistum Aachen mit polemischen Rundumschlägen und Verunglimpfungen angeprangert, so daß der Geistliche kürzlich bei der Staatsanwaltschaft einen Strafantrag wegen diverser Falschbehauptungen und Beleidigungen stellte.

Wir dokumentieren nun den Weihnachtsgruß, den Pastor Rodheudt an seine Pfarrgemeinde St. Gertrud richtete:

Liebe Pfarrangehörige, Freunde und Förderer von St. Gertrud!  e65cd6a1c152f162ffff8100fffffff2

Ich verhehle nicht, daß meine Weihnachtsgrüße in diesem Jahr nicht so flüssig aus der Feder fließen wie in anderen Jahren. Zu vieles liegt auf der Seele, aufgetürmt von mächtigen Agenturen, die die Wahrheit in Gefangenschaft genommen haben.

Aber eigentlich kann das doch kein Grund sein, die Weihnachtsfreude zu trüben  –  oder?

Denn es ist auch eine Erfahrung, daß Gott sich dort am nächsten zeigt, wo die Nacht am dunkelsten ist. Dort erst strahlt Sein Stern am hellsten und dort wird auch die Sehnsucht am größten, das Licht zu ergreifen, das die Nacht beendet.

Mein Gruß geht deswegen ganz besonders zu den Kranken und Gebrechlichen und zu allen, die manche Nacht erdulden müssen, gegen die kein menschliches Licht mehr gewachsen ist.

Aber es ist auch mein Wunsch für die Vielen, die in unserer Pfarrei das Jahr über leben und arbeiten, beten, helfen, anpacken und Zeugnis geben, daß Sie alle ergriffen werden mögen von dem Stern, der heller ist als alle anderen, damit Sie auch im Neuen Jahr die Orientierung nicht verlieren, gegen die heute die kalten geschaffenen Lichter der Ablenkung und des Machens anleuchten.

Gott segne Sie und Ihre Familien zum Fest des Lichtes, zum Fest der Weihnacht!

Er lohne Ihren Einsatz und Ihre Mühe, Ihre Gaben, die Sie für andere weggeschenkt haben und Ihre Treue zu unserer Pfarrei, in der wir gemeinsam das Kind anbeten, das uns Sein Lächeln zeigt, wenn wir es suchen.

Von Herzen stets
Ihr Pastor Dr. Guido Rodheudt

Quelle (Text/Fotos): http://www.st-gertrud.info/


Stellungnahme von Pfarrer Guido Rodheudt zu den Medienberichten betr. „Kreuz.net“

Foto: Petrusbruderschaft

Foto: Petrusbruderschaft

Der Gemeindepriester Dr. Guido Rodheudt aus Herzogenrath (Bistum Aachen) ist Sprecher des „Netzwerks katholischer Priester“ (NKP)

Seit einigen Wochen wird in den Medien das anonyme Internetportal „kreuz.net“ thematisiert. Dieses Portal bezeichnet sich selbst als katholisch, wird aber zugleich von einem dem katholischen Welt- und Menschenbild widersprechenden Geist der Aggression bestimmt, in dem in unseriöser und beleidigender Weise theologische sowie kirchen- und gesellschaftspolitische Themen behandelt werden. Diese Stilistik ist zutiefst abzulehnen.

Ebenso ist die dort praktizierte, nicht zulässige Weise der Vermischung von inhaltlicher Auseinandersetzung und persönlicher Diffamierung für einen Christen inakzeptabel.

Unabhängig davon, daß die Seite von bislang unbekannten Machern betrieben wird, wird sie von Vielen als Informationsquelle genutzt, unabhängig von der journalistischen Qualität ihrer Verarbeitung.

Dies läßt einen über das anonyme Portal ein eindeutiges Negativurteil fällen, ungeachtet der Tatsache, daß im interaktiven Leserbereich eine Diskussion zwischen Angehörigen unterschiedlichster Meinungen in seriöser und nicht seriöser Form stattgefunden hat.

Beachtet werden muß in diesem Zusammenhang die Tatsache, daß sich die Ausrichtung des Portals im Laufe der Jahre von einer boulevardhaften, zu einer eindeutig kritikwürdigen polemisierenden und diffamierenden Seite entwickelt hat.

War sie vor ca. 8 Jahren nach ihrer Gründung noch dergestalt, daß zahlreiche auch namhafte Institutionen wie das Kölner Domradio, Radio Vatikan oder die Marianische Frauencongregation, eine Gebetsgruppe unter Führung von Gloria Fürstin von Thurn und Taxis, mit Werbelogos auf dieser Seite vertreten waren, so haben die genannten Institutionen mit der Zeit aufgrund der negativen Entwicklung der Seite dafür gesorgt, daß die Verlinkungen eingestellt wurden.

So war es auch im Falle des von mir im Jahre 2001 initiierten Netzwerks Katholischer Priester (www.priesternetzwerk.net), das bereits vor jeder öffentlichen Diskussion über „kreuz.net“ sein Logo von der Seite entfernen ließ, weil man deren Entwicklung von einer Informations- zu einer unseriösen Hetzseite nicht mittragen wollte. Dies geschah, noch bevor sich die Deutsche Bischofkonferenz im Februar 2009 von der Seite distanziert hat.

Darüber hinaus hat sich das Netzwerk katholischer Priester anläßlich der jüngsten Mediendebatte in einer Klarstellung vom 29.10.2012 in aller Deutlichkeit von jeglichen Veröffentlichungen dieser Internetseite distanziert, die diffamierend und diskriminierend wirken und dadurch geeignet sein können, auf volksverhetzende, antisemitische, menschenverachtende oder kirchenfeindliche Weise personale Rechte und Gefühle von Menschen zu verletzen.

Das Priesternetzwerk steht mit seiner eigenen Internetseite für ein hohes Maß an Sachlichkeit und Authentizität, was Lehre und Ordnung der katholischen Kirche betrifft.

Nun ist es wichtig zu wissen, daß es ein Merkmal von „kreuz.net“ ist, ungefragt Artikel fremder Autoren zu übernehmen. Damit soll das Interesse gemischter Leserkreise geweckt werden. Aufgrund meiner theologisch wie kirchenpolitisch konservativen Einstellung ist auch von mir an anderer Stelle publiziertes Material dort zu finden, ohne daß ich dies zu verantworten habe.

Dies reicht von Äußerungen im Pfarrbrief über meine Person oder die Pfarrei St. Gertrud betreffende Berichte der Lokalpresse bis hin zu Artikeln, die ich z. B. für renommierte Zeitschriften geschrieben habe. Alle diese Beiträge wurden von dem in Rede stehenden Internetportal ohne mein vorgehendes Wissen dort veröffentlicht.

Aus dieser Vorgehensweise wurde nun seit einiger Zeit in betont antikirchlicher Diktion seitens einiger Medien wie u.a. dem Spiegel, Spiegel-online, der Süddeutschen Zeitung der „taz“, der Frankfurter Rundschau und dem Kölner Stadtanzeiger nicht nur eine innere Nähe meinerseits zu besagtem Portal konstruiert, sondern auch der Status eines „Aktivisten“ (vgl. Kölner Stadtanzeiger, 2.12.2012) vermutet.

Ebenso wurde der Verdacht geäußert, ich hätte Kenntnisse über die Betreiber des Portals (vgl. Süddeutsche Zeitung, 26.11.2012). Desweiteren wurde suggeriert, ich sei Teil eines staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens, das gegen die Betreiber der Internetseite wegen Volksverhetzung geführt wird (vgl. WDR.de, 2.12.2012).

Dazu ist zu Folgendes zu sagen:

Ich habe keine Kenntnisse über die Hintergründe und Betreiber der Seite „kreuz.net“. Ebensowenig bin ich Aktivist der Seite (…). Schließlich ist der geäußerte Verdacht, der in manchen Medien in die Nähe einer Tatsachenbehauptung gerückt wird, gegen mich würde die Staatsanwaltschaft in Sachen „kreuz.net“ ermitteln, falsch!

Laut Aussage des zuständigen Staatsanwalts Norbert Winkler, Berlin, vom 3. Dezember 2012 bin ich nicht Beschuldigter im Rahmen eines staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens!

Alle diesbezüglichen unbegründeten Vorwürfe und falschen Verdächtigungen treffen meine Persönlichkeitsrechte und gereichen zum Schaden meines Berufes als katholischer Priester und meiner Glaubwürdigkeit.

Nicht zuletzt die Ausstrahlung der Spiegel-TV-Sendung „Hetze im Namen des Herrn. Die Hintermänner von kreuz.net“ vom 25. November 2012 hat in diesem Zusammenhang große Unruhe in der Pfarrei und der Herzogenrather Bevölkerung ausgelöst.

Ebenso wie in den genannten Print- und Online-Zeitungen wurde hier suggeriert, ich gehöre zu den „Hintermännern“ des besagten Internetportals. Dies wurde dazu noch mit dem Ausstrahlen von nicht angemeldeten Fernsehaufnahmen versucht zu untermauern, die ein Kamerateam bei einem überfallartigen Auftritt auf dem Kirchengelände von St. Marien, Herzogenrath, am 22. November 2012 gemacht hatte.

Diese Form von unlauterem, unsachlich-investigativem Journalismus muß sich seinerseits den Vorwurf einer hetzerischen Propaganda gefallen lassen, der unter dem Deckmantel der Recherchearbeit keineswegs Aufklärung der Bevölkerung betreibt, sondern Menschen durch unredlichen Umgang mit den Fakten unter falschen Verdacht stellt.

QUELLE und FORTSETZUNG der ERKLÄRUNG hier: http://www.st-gertrud.info/Stellungnahme_Rodheudt.pdf

WDR-Sendung (für TV-Verhältnisse erstaunlich fair!) zu PFARRER RODHEUDT:  http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2012/12/05/lokalzeit_aachen.xml?noscript=true&offset=808&autoPlay=true&#flashPlayer