GOTT ist für mich zum Retter geworden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Ex 15,1b-2abcd.3-4.5-6.13.17-18.

Singt dem HERRN ein Lied,
denn ER ist hoch und erhaben.
Rosse und Wagen warf ER ins Meer.
Meine Stärke und mein Lied ist der HERR,
ER ist für mich zum Retter geworden.


ER ist mein Gott, ihn will ich preisen;
den Gott meines Vaters will ich rühmen.
Der HERR ist ein Kämpfer,
Jahwe ist sein Name.

Pharaos Wagen und Streitmacht warf ER ins Meer.
Seine besten Krieger versanken im Schilfmeer.
Fluten deckten sie zu,
sie sanken in die Tiefe wie Steine.

Deine Rechte, HERR, ist herrlich an Stärke;
sie besiegt die Feinde
Du lenktest in deiner Güte das Volk, das du erlöst hast,
du führtest sie machtvoll zu deiner heiligen Wohnung.

Du brachtest sie hin und pflanztest sie ein
auf dem Berg deines Erbes.
Einen Ort, wo du thronst, HERR
hast du bereitet.

Bild: Evita Gründler

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„GOTT erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 7,6-9:

Moses sprach zum Volk: Du bist ein Volk, das dem HERRN, deinem Gott, heilig ist. Dich hat der HERR, dein Gott, auserwählt, damit du unter allen Völkern auf Erden das Volk wirst, das sein Eigentum ist.  afc127c26a

Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen Völker wäret, hat euch der HERR ins Herz geschlossen und erwählt; ihr seid das kleinste unter allen Völkern.

Weil der HERR euch liebt und weil er auf den Schwur achtet, den er euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.

Daran sollst du erkennen: Jahwe, dein Gott, ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet er auf den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten.


Ägyptischer Publizist fordert von Israel Entschädigung für „biblische Plagen“

„Wir verlangen vom Staat Israel Entschädigung für die zehn Plagen, die unsere Vorväter in Ägypten vor Tausenden Jahren infolge der Flüche der jüdischen Vorväter erleiden mussten.“ CIMG0825

Das schrieb der anerkannte ägyptische Kolumnist Ahmed Al-Gamal kurz vor dem jüdischen Pessachfest und erregte damit großes Aufsehen.

Er hat der neuen Regierung in Kairo vorgeschlagen, Israel anzuklagen:

„Die Juden haben das Land damals mit Heuschrecken geschlagen und die Landwirtschaft zerstört, den Nil mit Blut gefärbt, so dass man kein Wasser trinken konnte, Dunkelheit geschickt, Frösche und die Erstgeborenen getötet“, zählt Al-Gamal in seinem Artikel auf.

„40 Jahre wanderten die Kinder Israels in der Wüste und haben unsere Waren während der Wanderung genossen, die sie vor dem Auszug von uns gestohlen haben“, fügte Al-Gamal hinzu, der Kairo vorschlug, nicht nur Israel anzuklagen, sondern ebenso Frankreich, Großbritannien und die Türkei. Frankreich, weil Napoleon nach Ägypten einmarschierte, Großbritannien wegen der britischen Kolonisation und die Türken wegen der ottomanischen Eroberung.

In den israelischen Medien, besonders auf den religiösen Webseiten, machte die ägyptische Meldung kurze Schlagzeilen und wurde schmunzelnd aufgenommen. Andere betonten, dass zuerst Ägypten Israel entschädigen müsse, einmal wegen der Sklavenarbeit der jüdischen Vorväter und zudem wegen der Tötung aller männlichen jüdischen Babys im Pharaonenreich (vgl. Exodus 1,22).

Quelle: http://www.israelheute.com


Moses, Führer der Israeliten und „Knecht des HERRN“, stirbt in Moab

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Deuteronomium 34,1-12:

In jenen Tagen stieg Moses aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho, und der HERR zeigte ihm das ganze Land. ER zeigte ihm Gilead bis nach Dan hin,  ganz Naftali, das Gebiet von Efraim und Manasse, ganz Juda bis zum Mittelmeer, den Negeb und die Jordangegend, den Talgraben von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar. header_buch

Der HERR sprach zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe mit dem Schwur: Deinen Nachkommen werde ich es geben. Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen. Hinüberziehen wirst du nicht.

Danach starb Mose, der Knecht des HERRN, dort in Moab, wie es der HERR bestimmt hatte.

Man begrub ihn im Tal, in Moab, gegenüber Bet-Pegor. Bis heute kennt niemand sein Grab. Moses war hundertzwanzig Jahre alt, als er starb. Sein Auge war noch nicht getrübt, seine Frische war noch nicht geschwunden.

Die Israeliten beweinten Moses dreißig Tage lang in den Steppen von Moab. Danach war die Zeit des Weinens und der Klage um ihn beendet.

Josua, der Sohn Nuns, war vom Geist der Weisheit erfüllt, denn Moses hatte ihm die Hände aufgelegt. Die Israeliten hörten auf ihn und taten, was der HERR dem Moses aufgetragen hatte.

Niemals wieder ist in Israel ein Prophet wie Moses aufgetreten. Ihn hat der HERR Auge in Auge berufen. Keiner ist ihm vergleichbar, wegen all der Zeichen und Wunder, die er in Ägypten im Auftrag des HERRN am Pharao, an seinem ganzen Hof und an seinem ganzen Land getan hat, wegen all der Beweise seiner starken Hand und wegen all der furchterregenden und großen Taten, die Moses vor den Augen ganz Israels vollbracht hat.


Sensationsfund in Israel: Altägyptische Sphinx entdeckt

Sensation in Nordisrael: Archäologen graben Sphinx-Teile eines altägyptischen Pharao aus. Noch ist offen, wie sie dahingekommen sind.

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Jetzt rätseln Forscher, wie die Statue damals in die antike Stadt Tel Hasor nördlich des See Genezareth gelangte. Noch nie wurden im östlichen Mittelmeerraum vergleichbare Funde gemacht, berichtet die „Rheinische Post“.
Ausgegraben wurden die Unterarme und der dazugehörige Sockel aus Granitstein. Eine Inschrift sei dem Herrscher Menkaure (griechisch: Mykerinos) gewidmet, dessen Regierungszeit ungefähr 2530 vor Christus begonnen hatte und der eine der drei Pyramiden von Gizeh erbaut hatte.

Grabungsleiter Amnon Ben-Tor erläuterte in der Hebräischen Universität in Jerusalem: „Es ist die einzige monumentale ägyptische Statue, die jemals in der Levante, also dem heutigen Israel, Libanon und Syrien, gefunden wurde.“

Die Hieroglyphen zwischen den Pfoten ergeben den Schriftzug: „Geliebt vom Göttlichen in Heliopolis, das ihm ewiges Leben gab“. Deshalb wird vermutet, dass die Sphinx ursprünglich im Norden Kairos stand und erst später auf den Hasor-Hügel nach Israel kam, dorthin, wo einst die Hauptstadt des südlichen Kanaans stand.

Quelle und Fortsetzung des Artikels von Daniel Gerber hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=240902