Piloten-Heldin Jo Schults: Starke Nerven und Gottvertauen auch in 9000 m Höhe

Nachdem ein Triebwerk der «Southwest Airlines» auf einer Höhe von 9000 Metern explodierte, gelang der Pilotin Tammie Jo Shults (siehe Foto) eine Notlandung. Nun wird die frühere F-18-Pilotin als Heldin gefeiert.

Die überzeugte Christin rettete mit ihrem Manöver 148 Menschen das Leben.

Umgehend nach der Explosion leitete Tammie Jo Shults einen Sturzflug ein. Innerhalb weniger Minuten konnte sie die Boeing 737-700 auf eine Höhe von 3000 Metern bringen. Die Maschine, die von New York nach Dallas unterwegs war, landete auf dem Flughafen in Philadelphia.

Die Funksprüche zeigen, wie ruhig sie in der heiklen Lage blieb. Sie sagte, dass sie die Geschwindigkeit drosseln müsse, weil ein Teil des Flugzeuges fehle und sie bestellte Ärzte an die Landebahn. Die 56-Jährige landete in vorheriger Zeit als Navy-Pilotin mit F-18-Jets auf Flugzeugträgern. 

Tammie Jo Shults war eine der ersten F-18-Pilotinnen und wurde Navy-Instruktorin, bevor sie zu Southwest wechselte. Die überzeugte Christin  ist Ehefrau und Mutter zweier Kinder.

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.jesus.ch/themen/people/erlebt/326668-die_heldin_von_flug_1380_zaehlt_auf_gott.html


Widerspruch aus den USA: Erzbischof Chaput von Philadelphia kritisiert Kardinal Marx

Die Plädoyers von Kardinal Marx und Bischof Bode zugunsten einer kirchlichen Segnung homosexueller Partnerschaften haben Entsetzen in den Vereinigten Staaten hervorgerufen. 

In zahlreichen Kommentaren wurde mit Fassungslosigkeit reagiert. Erzbischof Charles Chaput von Philadelphia (siehe Foto) kritisiert Kardinal Marx für seinen Vorstoß zugunsten gleichgeschlechtlicher Beziehungen. Philadelphia ist eine der wichtigsten Diözesen in den USA.

In seiner wöchentlichen Kolumne erklärt Erzbischof Chaput: „Es gibt keine Wahrheit, keine echte Barmherzigkeit und kein wirkliches Mitleid in der Segnung von Handlungsweisen, die Menschen von Gott wegführen.“  – Ein solches Ritual wäre eine Form der Kooperation mit einer „moralisch verbotenen Tat“, erklärte der Oberhirte.

Quelle und weitere Infos hier: http://herz-jesu-bulletin.blogspot.de/2018/02/erzbischof-chaput-von-philadelphia.html


USA: Brutaler Abtreiber Kermit Gosnell wegen dreifachen Mordes verurteilt

In den USA ist ein Abtreibungsarzt wegen dreifachen Mordes verurteilt worden. Das Gericht in Philadelphia sah es als erwiesen an, daß der 72-jährige Mediziner Kermit Gosnell nach fehlgeschlagenen Spätabtreibungen noch lebende Babys vorsätzlich ermordet hat. Mit einer Schere durchtrennte er das Rückenmark.

Das Strafmaß steht noch nicht fest; dem Arzt droht die Todesstrafe. Seine Anwälte argumentierten, dass es sich um Totgeburten handelte, obwohl die Kinder atmeten und sich bewegten. pro-life

Der Fall hat die Debatte um Spätabtreibungen in den USA neu entfacht. Gegner fragen, warum die Tötung eines Kindes nach der 20. Schwangerschaftswoche außerhalb des Mutterleibs juristisch als Mord gewertet wird, aber dieselbe Handlung im Mutterleib legal ist.

1973 hatte das Oberste Gericht in den USA in einem Grundsatzurteil Abtreibungen ohne zeitliche Begrenzung legalisiert. Seither sind  in den Vereinigten Staaten schätzungsweise mehr als 54 Millionen Kinder im Mutterleib straffrei vernichtet worden.

Lebensrechtler fordern, daß das Oberste Gericht dieses Urteil widerruft. Abtreibungsbefürworter werfen Lebensrechtlern vor, das aktuelle Gerichtsurteil für politische Zwecke zu „missbrauchen“. 

Dr. Gosnell betrieb eine Klinik in Philadelphia, die vor allem Abtreibungen bei armen Frauen vornahm. Das Gericht beschrieb die Einrichtung wegen der brutalen Eingriffe als „Haus des Schreckens“.

Nach zehntägigen Beratungen befand die Jury aus sieben Frauen und fünf Männern Gosnell ebenfalls für schuldig, 21 Abtreibungen nach der 24. Schwangerschaftswoche vorgenommen zu haben. Im Bundesstaat Pennsylvania sind diese „nur“ bis zu dieser Frist legal.

Außerdem wurde Gosnell der fahrlässigen Tötung einer 41 Jahre alten Patientin für schuldig befunden. Sie hatte ebenfalls eine Abtreibung vornehmen lassen und war an einer Überdosis von Medikamenten gestorben.

Quelle: http://www.idea.de


USA: Charismatische Eltern setzten auf „göttliche Heilung“ und ließen zwei ihrer Kinder sterben

Bereits das zweite Kind einer amerikanischen Familie ist verstorben, weil die Eltern bewußt auf Arztbesuche verzichteten. Sie gehören zur stark charismatisch-protestantischen  „First Century Gospel Church“ in Philadelphia (USA)  und hofften auf eine Heilung durch Gott. 

Diese Pfingst-Gemeinschaft verkündet ihr eigenes Verständnis einer angeblichen charismatischen „Gabenentfaltung“ des ersten christlichen Jahrhunderts (daher ihr Name „First Century…“ = 1. Jahrh.), dem man nachzueifern gedenkt.

Der acht Monate alte Brandon litt unter starkem Husten und Durchfall, berichtet die Tageszeitung Die Welt. Die Eltern Catherine und Herbert Schaible wollten das Baby aber nicht ärztlich behandeln lassen, weil dies aus ihrer Sichtweise eine Sünde wäre, da sie auf ein Heilungswunder durch den Heiligen Geist vertrauten. Zudem habe Brandon trotz Krankheit Nahrung zu sich genommen, daher seien sie von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ausgegangen.

Bereits im Jahr 2009 mußte sich das Ehepaar Schaible vor Gericht für den Tod ihres zweijährigen Sohnes Kent verantworten. Dieser starb an einer Lungenentzündung, die sie nicht behandeln ließen. Im Prozeß rechtfertigten sich die Eltern mit dem Argument, daß allein der Glaube heilende Wirkung habe. Sie wurden schließlich zu zehn Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Amerikanische Behörden haben nun eine Obduktion des Leichnams angeordnet, berichtet die Online-Zeitung Huffington Post. Danach werde entschieden, ob es zu einem erneuten Prozeß gegen die Eltern kommt. Sieben weitere Kinder des Paares wurden vorerst in einem Heim untergebracht.

Quelle: Evangelikales Medienmagazin PRO